Neue Scanzelte in vier Bibliotheken

(See below for the English Translation)

Die Freie Universität Berlin hat sich in ihrer Erklärung zum Klimanotstand aus dem Jahr 2019 das Ziel gesetzt, bis 2025 klimaneutral zu sein. Auch die Bibliotheken unterstützten das nachhaltige Forschen, Lehren und Studieren.

Eine Idee ist, Druck- und Kopiergeräte zu reduzieren und durch bessere Scanmöglichkeiten zu ersetzen. Dazu startet mit dem Beginn des Wintersemesters ein Pilotprojekt: In der Campusbibliothek, der Philologischen Bibliothek, der Bibliothek Rechtswissenschaft und der Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien stehen ab dem 11. Oktober jeweils ein Scanzelt bereit.

Die Nutzung ist kostenlos, die Handhabung intuitiv:
Beliebige Scan-App installieren und öffnen – Smartphone auf und Buch oder Dokumente in das Scanzelt legen – Scannen nach App-Anweisung – fertig.
Mit dem Zelt lassen sich Formate bis zu einer Größe von A3 scannen.

Wenn die Zelte sich als verlässlich erweisen und gut genutzt werden, ist die Anschaffung von zusätzlichen Scanzelten in weiteren Bibliotheken der Freien Universität angedacht. Daher ist uns Ihr Feedback sehr wichtig! Bitte nehmen Sie sich nach der erstmaligen Nutzung zwei Minuten Zeit für eine kurze Rückmeldung. Der Link findet sich gleich neben den Scanzelten.
Wir sind gespannt!

Bildquelle: S. Wawrzyniak, Campusbibliothek, Freie Universität Berlin

In its Declaration on the Climate Emergency from 2019, Freie Universität Berlin set a goal of attaining climate neutrality by 2025. In this sense, the libraries support sustainable research, teaching, and studying.

One idea is to reduce the number of printers and copiers and replace them with better scanning facilities. A corresponding pilot project is set to begin at the beginning of the winter semester: A scan-tent will be available from October 11th in the Campus Library, the Philological Library, the Law Library and the Library for Social Sciences and Eastern European Studies.

Using it is intuitive and free of charge: Install and open any document-scanner app – Position the medium in the scan-tent, place the smartphone on top of the tent – Scan according to the app-instructions – Done.

The tent can scan document formats up to A3.

If the tents prove to be reliable and are utilized often, the purchase of additional scan-tents in other libraries at Freie Universität will be considered. Therefore, your feedback is very important to us! After using the tent for the first time, please take two minutes to give a short acknowledgement. You can find the link right next to the scan-tents.

Thank you. We look forward to your feedback!

Picture: S. Wawrzyniak, Campusbibliothek, Freie Universität Berlin

„Lost in Dissertation?“ – Online-Veranstaltungsreihe für Promovierende

Das Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg bietet vom 4. bis 8. Oktober 2021 wieder eine Veranstaltungsreihe für Doktorandinnen und Doktoranden an. Pandemiebedingt findet diese im Workshop-Format über die Online-Plattform Cisco Webex statt. Unter dem Titel „Lost in Dissertation?“ werden an zehn Terminen Aspekte rund um die Erstellung und Veröffentlichung einer Doktorarbeit beleuchtet, unter anderem:

  • Wie definiere ich effektiv meine Ziele und verwalte Literatur?
  • Wie misst man die Qualität wissenschaftlicher Publikationen?
  • Was sind Forschungsdaten, wie recherchiert und publiziert man sie?
  • Wie kann ich Open-Access-Publizieren? Wie finanziere ich das und wie sieht der rechtliche Hintergrund aus?

Durch die Themen führen Expertinnen und Experten der Freien Universität, Humboldt Universität, Technischen Universität und der Staatsbibliothek. Details entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Veranstaltungsreihe (PDF-Datei, 432 KiB).

Die Zugangslinks zu den einzelnen Veranstaltungen sind mittlerweile online gestellt worden.

Das Verbundprojekt „Digitales Netzwerk Sammlungen“ der Berlin University Alliance

Viele Fächer an der Universität benötigen Sammlungen, mit denen gelehrt und mit deren Hilfe geforscht werden kann. Die Medizin zum Beispiel, die Präparate und Instrumente braucht; die Archäologie, die sich mit der materiellen Kultur der Vergangenheit beschäftigt. Oder die Botanik, deren Gewächshäuser und Schaugärten von der Öffentlichkeit oft gar nicht als Universitätssammlungen wahrgenommen werden. Universitätssammlungen veranschaulichen wissenschaftliche Arbeits- und Erkenntnisprozesse und sind auch Teil des kulturellen Erbes. Die Berliner Universitäten wollen sie als Ressourcen für Forschung, Lehre und Gesellschaft öffnen.
Etwa 90 Sammlungen sind an den Universitäten Berlins bekannt, die Zahl ihrer Objekte kann man derzeit nicht einmal schätzen. Thematisch zeigen sie eine beeindruckende Spannbreite des wissenschaftlichen Interesses: Von der Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin über das Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin und die Mineralogische Sammlung der Technischen Universität bis zur Zahnmedizinhistorischen Sammlung am Medizinhistorischen Museum der Charité. Die bewegte Berliner Zeitgeschichte führte auch dazu, dass ganze Sammlungen oder Teile davon zwischen den Universitäten ausgetauscht wurden oder in andere Museen wanderten.

Sammlungen als Wissensressourcen besser nutzen
Seit Oktober 2020 erarbeitet das Projekt Digitales Netzwerk Universitätssammlungen der Berlin University Alliance eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel, die Sammlungen der drei Berliner Universitäten und der Charité als Wissensressource besser nutzen zu können und für die Öffentlichkeit leichter zugänglich zu machen. Das von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität und dem Medizinhistorischen Museums der Charité gemeinsam betriebene Projekt will „technische Methoden und Infrastrukturen empfehlen, mit denen sich die Sammlungen bestmöglich erschließen und vernetzen lassen. Wir haben auch vor, modulare IT- Prototypen zu entwickeln, welche die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen erfüllen,“ so Yong-Mi Rauch, kommissarische Sammlungsbeauftragte an der Humboldt-Universität und eine der drei Projektleitungen. Im Moment führen Franziska Hormuth und Michael Müller vom Projektteam deshalb Fallstudien durch, um herauszufinden, was für Forschung und Lehre, für Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit gebraucht wird: Was sind die ersten Schritte bei Sammlungen, die bis jetzt noch gar nicht elektronisch erfasst sind? Was ist notwendig, damit man die Provenienzgeschichte von Objekten nachvollziehen kann? Wie kann man bereits bestehende fachspezifische Datenbanken so vernetzen, dass auch Forschende anderer Disziplinen finden, was sie suchen? Welche Software-Anwendungen für die Lehre oder für Ausstellungen könnten eingebunden werden?

QR-Codes für Abgüsse
Die Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität, die zu den vier größten Abguss-Sammlungen in Deutschland gehört, ist einer dieser exemplarischen Fälle. „Bis heute betreibt man an den Abgüssen wissenschaftliche Skulpturenforschung und vermittelt Kenntnisse, die sonst nur an den Originalen zu lehren sind, zum Beispiel die Datierung von Skulpturen anhand ihrer Gewandfalten“, sagt Lorenz Winkler-Horaček, klassischer Archäologe und Kustos der Sammlung. „Darüber hinaus werden die Abgüsse aber jetzt sehr viel offener für die Wissensvermittlung genutzt als früher.“ Für die Studierenden bedeutet die Abguss-Sammlung ebenso berufsbezogene Praxis: Sie können Ausstellungen oder Kataloge produzieren – und immer mehr Inhalte für Social Media oder virtuelle Rundgänge. Über die Datenbank Arachne, die vom Deutschen Archäologischen Institut und dem Archäologischen Institut der Universität zu Köln betrieben wird, sind bereits alle 2.100 Sammlungsobjekte online mit Fotos abrufbar. In Zusammenarbeit mit dem Projekt Digitales Netzwerk Universitätssammlungen entstehen weitere Tools für digitale Ausstellungen und virtuelle Rundgänge, die die Sammlung um ein Vielfaches sichtbarer werden lassen könnten, so Lorenz Winkler-Horaček. Auch eine Verbindung aus digitaler und realer Ausstellung könnte er sich vorstellen, zum Beispiel Abgüsse mit QR-Codes versehen, über die Studierende und Besucherinnen und Besucher zusätzliche Informationen finden könnten, individuell gefiltert nach Wissensstand und Thema.
Weitere Informationen

Bild: Farbige Experimente in der Abguss-Sammlung Antiker Plastik.
Quelle: Abguss-Sammlung Antiker Plastik/David Außerhofer


Autorin: Dr. Stefanie Klamm

Newsletter „UBtoDate“ – Ausgabe 2 erschienen!

UBtoDate – der Newsletter der Universitätsbibliothek – ist soeben versandt worden. Er erscheint drei Mal im Jahr, informiert über unsere Services und Aktivitäten und gibt Einblicke in die Bibliotheken, das Universitätsarchiv und die CeDiS-Services. So spiegelt er unser Zusammenwachsen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprojekts wider.

Dieses Mal sind spannende Themen dabei wie z.B. der Instagram-Start, Nachhaltigkeit und internationale Kooperationen mit Una-Europa-Partneruniversitäten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, Stöbern und Schauen!

Zur Anmeldung

Shortlist für den deutschen Buchpreis 2021 veröffentlicht

Gestern wurde die Shortlist der sechs nominierten Romane veröffentlicht, die im Rennen um den deutschen Buchpreis 2021 gegeneinander antreten. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am 18. Oktober bekannt gegeben. Er oder sie erhält 25.000 Euro, die anderen fünf Autorinnen und Autoren der Shortlist jeweils 2.500 Euro.
Aus insgesamt 230 Titeln wählte die siebenköpfige Jury zunächst 20 Bücher für die Longlist aus. Folgende Titel haben es ins Finale geschafft:

  • Monika Helfer: Vati (Carl Hanser, Januar 2021)
  • Mithu Sanyal: Identitti (Carl Hanser, Februar 2021)
  • Norbert Gstrein: Der zweite Jakob (Carl Hanser, Februar 2021)
  • Thomas Kunst: Zandschower Klinken (Suhrkamp, Februar 2021)
  • Christian Kracht: Eurotrash (Kiepenheuer & Witsch, März 2021)
  • Antje Rávik Strubel: Blaue Frau (S. Fischer, August 2021)

Die verlinkten Romane können in der Philologischen Bibliothek der Freien Universität ausgeliehen werden.

Bildquelle: https://www.deutscher-buchpreis.de

Online-Sprechstunden Forschungsdatenmanagement

Das Team Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek bietet regelmäßig eine offene Online-Sprechstunde für Forschende, Lehrende und Studierende der Freien Universität an.

Beratung und Unterstützung erhalten Sie zu zahlreichen Themen rund um das Forschungsdatenmanagement, z. B.

  • Organisationsstrategien für Daten
  • Daten speichern, archivieren und teilen
  • Repositorienlösungen
  • Drittmittelanträge / Anforderungen der Förderer
  • Datenmanagementpläne
  • Datensicherheit
  • Copyright und Lizenzen
  • Dokumentation von Daten
  • Veröffentlichung von Daten.

Die Online-Sprechstunde erfolgt via Webex Meetings.
Die Anmeldung ist jeweils bis 10 min vor Beginn der Sprechstunde möglich.

Termine Wintersemester 2021/22

  • 11.11.2021, 13 bis 14 Uhr Anmeldung
  • 09.12.2021, 13 bis 14 Uhr
  • 12.01.2022, 13 bis 14 Uhr
  • 10.02.2022, 13 bis 14 Uhr
  • 10.03.2022, 13 bis 14 Uhr

Termine für detaillierte Einzelberatungen oder weitere Anliegen: forschungsdaten@fu-berlin.de

Wir freuen uns auf Sie!

National Model United Nations 2022 & Seminar: „The United Nations and the Sustainable Development Goals“

Nachdem das Programm im letzten Jahr pandemiebedingt aussetzen musste, wird es in diesem Jahr wieder angeboten: das National Model United Nations 2022 findet im April 2022 im Hilton Hotel, New York City, statt, die Voting Procedures und die Closing Ceremony sogar im Hauptquartier der Vereinten Nationen.

Bewerbungen für das Programm können ab sofort bis einschließlich 18. Oktober 2021 in englischer Sprache und per E-Mail vorgenommen werden. Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.fu-berlin.de/sites/mun/news/2021_08_04.html

Außerdem bietet die Freie Universität Berlin ein fakultätsübergreifendes Seminar mit dem Titel: „The United Nations and the Sustainable Development Goals“ an.

im Jahr 2015 haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die Agenda 2030 enthält 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) mit konkreten Vorgaben, die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Die SDGs zielen darauf ab, Armut und Hunger zu verringern und gleichzeitig Gesundheit, Bildung und beschleunigtes Wirtschaftswachstum sowie die Bekämpfung des Klimawandels und die Erhaltung der Natur zu berücksichtigen.

Bewerbungsschluss für dieses Seminar ist der 12. Oktober 2021. Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.fu-berlin.de/sites/mun/news/2021_07_30-SDGs.html

Workshop: MashUp – Kimchi und Webtoon

Kann man Kimchi – das traditionell koreanisch zubereitete Gemüse – mit virtuellem Zeichnen kombinieren? Ja, natürlich: Bei unserem neuen Workshop MashUp – Kimchi und Webtoon am 8. Oktober im Institut der Koreastudien!

Zuerst weist uns die Köchin Yunhee Choi in die Kimchi-Herstellung ein, anschließend zeigt uns die Webtoonautorin Dohyeon Lee, wie die Software Medibang funktioniert. Wir erstellen gemeinsam einen Kimchi-Rezept-Webtoon – produzieren also einen digitalen Comic, in dem das Rezept beschrieben wird.

WANN? Freitag, 8. Okt. 2021, von 16 bis 18.30 Uhr
WO? Campusbibliothek, Multifunktionsraum
ANMELDUNG? Ja, vom 13. September bis zum 03. Oktober 2021

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung

Schließung Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien am 13.09.


Die Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien hat am 13.09.2021 an beiden Standorten (Garystr. 55 und Ihnestr. 21) geschlossen.

Das Bibliotheksteam macht seinen jährlichen Betriebsausflug. Die Rückgabe von Büchern ist an allen anderen Bibliotheksstandorten möglich.

Wir bitten um Verständnis.


Lernen aus 3 Semstern Online-Lehre

Drei Semester Online-Lehre liegen hinter uns mit vielfachen Herausforderungen. Welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Wie können digitale Lehr-/Lernformate verbessert und mit Präsenzformaten sinnvoll kombiniert werden – Stichworte Hybride Lehre und Blended Learning? Wo brauchen Lehrende mehr Unterstützung?

Bildquelle: Center für Digitale Systeme

Speziell für die Fachbereiche der Freien Universität Berlin bietet das Center für Digitale Systeme (CeDiS) Veranstaltungen zu diesen Themen im Zeitraum September bis Oktober 2021 an.

Hier wird die fachbereichsspezifische Lehre mit Blick auf die Planungen des Wintersemesters und darüber hinaus herausgearbeitet. Das Angebot ist auf außerordentlich hohen Zuspruch gestoßen und wird an allen Fachbereichen, den Zentralinstituten und dem Sprachenzentrum durchführt.

Mit diesen Veranstaltungen kann eine gute Vorbereitung auf das neue Semester und die Lehre in der „Postpandemie“ gelingen. Die Herausforderungen der letzten drei Semester haben gezeigt, dass viele neue Dinge eine „Online-Routine“ erlangt haben. Optimierungen und Hilfestellungen sind wertvolle Voraussetzungen, um das Lehren und Lernen an der Freien Universität bestmöglich umzusetzen. Hier geht es zu den Veranstaltungsangeboten: https://www.cedis.fu-berlin.de/services/fortbildung/termine/FB-Termine/index.html

Autorin: Ulrike Mußmann, Center für Digitale Systeme (CeDiS), Universitätsbibliothek