Open Research soll der Standard für die Produktion, Vermittlung und Nachnutzung von Wissen in Berlin werden: Auf dieses strategische Ziel haben sich Vertreter*innen der Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen in einem neuen Positionspapier geeinigt. Verfasst hat das Papier die Landesinitiative Open Research Berlin, der Prozess wurde durch das Open Research Office Berlin koordiniert. Hintergründe und Inhalt des neuen Papiers werden im Folgenden kurz erläutert. Mit der Veröffentlichung startet eine öffentliche Kommentierungsphase, so dass sich alle Interessierten einbringen und den Prozess mitgestalten können.
Die SeDOA-Drehscheibe ist zentrale Anlaufstelle für Diamond-OA-Publikationsvorhaben in Deutschland
Ein Gastbeitrag der Servicestelle Diamond Open Access
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Servicestelle Diamond Open Access“ (SeDOA) startete im Jahr 2025 und hat unter anderem zum Ziel, die Effizienz des Diamond-Open-Access-Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Sichtbarkeit von vorhandenen, dezentralen Publikationsinfrastrukturen zu steigern. Hinter SeDOA stehen 15 Einrichtungen. Darunter aus Berlin: die Freie Universität Berlin (FU), die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Technische Universität Berlin (TU) und die Charité – Universitätsmedizin Berlin – sowie die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage.
Angela Million: „Open Access – gerade weil es weltweit einen ungleich verteilten Zugang zu wissenschaftlichem Wissen gibt!“
Ein Gastbeitrag vom Open-Access-Team der TU Berlin
Zum Abschluss der Interviewreihe im Rahmen der Open Access Week kommt in diesem Jahr Prof. Angela Million vom Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin zu Wort. Ihrer Ansicht nach trägt Open Access dazu bei, den weltweit ungleich verteilten Zugang zu wissenschaftlichem Wissen zu überwinden.
Sebastian Pokutta: „Bei der Finanzierung von Open Access darf die Bezahlschranke nicht einfach nur die Seite wechseln.“
Ein Gastbeitrag vom Open-Access-Team der TU Berlin
Das dritte Interview in unserer Reihe zur Open Access Week 2026 haben wir mit Prof. Pokutta vom Fachgebiet für Mathematische Optimierung an der TU Berlin geführt. Er berichtet, dass Open Access in seinem Forschungsalltag schon lange der Normalfall und aktuell auch Grundlage für neue Forschungsmethoden ist.

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Henriette Brykczynski im Interview: „Wissenschaftseigene, gebührenfreie Publikationsinfrastrukturen sollten gefördert und sichtbar gemacht werden, um Forschenden echte Alternativen zu teuren Verlagen zu bieten.“
Ein Gastbeitrag vom Open-Access-Team der TU Berlin
Für die Interviewreihe zur Open Access Week haben wir uns mit Dr. Henriette Brykczynski vom Fachgebiet für Lebensmittel-Verfahrenstechnik unterhalten. Aus ihrer Sicht sollte die wissenschaftliche Leistungsbewertung mehr an Qualität und Inhalt und weniger am Publikationsort bemessen werden.
Mario Birkholz im Interview: „Öffentliches Geld, öffentliches Gut! Forschungsergebnisse der TU Berlin müssen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“
Ein Gastbeitrag vom Open-Access-Team der TU Berlin
Auch in diesem Jahr haben wir vom Open-Access-Team wieder Forschende der TU Berlin gefragt: „Wie halten sie es mit Open Access?“ Und wir freuen uns, vier Gespräche hier im Open Research Blog Berlin veröffentlichen zu können.
Den Anfang macht in diesem Jahr Prof. Mario Birkholz, studierter Physiker und einer der Leiter des von der TU Berlin und dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) gegründete Joint Lab Bioelectronics. Er spricht sich klar dafür aus, dass die Ergebnisse der öffentlich finanzierten Forschung frei zugänglich sein sollten.
Veranstaltungshinweise November 2026
Unsere monatliche Rubrik zu aktuellen Veranstaltungen rund um Open Research.
Anmerkung zu dieser Rubrik: Das Open Research Office Berlin erstellt monatlich eine Übersicht über Termine und Veranstaltungen zu Open Access und Open Research in Berlin bzw. an Berliner Einrichtungen. Der Fokus liegt dabei auf unseren Partnereinrichtungen und auf Veranstaltungen, die sich an die Öffentlichkeit richten bzw. die offen sind für Angehörige der Wissenschafts- und Kulturerbeeinrichtungen in Berlin. Wir ergänzen diese Liste gerne (Info bitte via Mail ans OROB).
Netzwerk Recht und Open Research: Online-Workshop am 3. November mit Grischka Petri
Im Netzwerk Recht und Open Research möchten wir Austausch und Vernetzung zu konkreten rechtlichen Fragen befördern und gemeinsam eine rechtspolitische Interessenvertretung für die offene Forschung initiieren. Zum ersten Online-Treffen am 3.11. mit dem Referenten Dr. Dr. Grischka Petri laden wir alle Interessierten herzlich ein! Die Anmeldung ist nun geöffnet.
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Online Lunch Meeting: Offen und fair Publizieren
Orte und Tools für digitales, nicht-kommerzielles Publizieren
Das Meeting fand im Rahmen der internationalen Open Access Week stattgefunden und richtete sich an alle Forschenden, die mehr über faire und offene Publikationsmöglichkeiten erfahren möchten. Das Thema der Open Access Week 2026 lautete “The Cost of Knowledge”: Entsprechend nahmen wir das Motto zum Anlass, Alternativen zu kommerziell ausgerichteten Publikationsmöglichkeiten vorzustellen.
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Interview mit open-access.network: „Offenheit als Grundsatz“ – Positionspapier zur Entwicklung von Open Research in Berlin
Ende August 2026 erschien im oa.blog vom open-access.network ein Interview mit Maike Neufend und Georg Fischer vom Open Research Office Berlin. Anlass war das neue Positionspapier zur Entwicklung von Open Research Berlin, sein Entstehungskontext und die Zukunftspläne in der Landesinitiative. Wir veröffentlichen das Interview erneut im Volltext hier im Open Research Blog Berlin.
Veranstaltungshinweise Oktober 2026
Unsere monatliche Rubrik zu aktuellen Veranstaltungen rund um Open Research.
Anmerkung zu dieser Rubrik: Das Open Research Office Berlin erstellt monatlich eine Übersicht über Termine und Veranstaltungen zu Open Access und Open Research in Berlin bzw. an Berliner Einrichtungen. Der Fokus liegt dabei auf unseren Partnereinrichtungen und auf Veranstaltungen, die sich an die Öffentlichkeit richten bzw. die offen sind für Angehörige der Wissenschafts- und Kulturerbeeinrichtungen in Berlin. Wir ergänzen diese Liste gerne (Info bitte via Mail ans OROB).



