Stellenausschreibung mit Schwerpunkt Urheberrecht: Jurist*in für Legal Helpdesk Berlin (Bewerbungsfrist: 9.2.26)

Das Open Research Office Berlin sucht ab sofort eine Juristin (m/w/d) für den Aufbau einer juristischen Anlaufstelle für Forschende aus Berlins Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen (Legal Helpdesk Berlin).

Wir freuen uns bis zum 09.02.2026 über Bewerbungen von Menschen mit erfolgreich abgeschlossenem erstem Staatsexamen, die Interesse daran haben, Open Research in Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen voranzutreiben und dafür Kentnisse u.a. im Urheberrecht mitbringen.

Zu den Hintergründen

Das Open Research Office Berlin baut zusammen mit der Universitätsbibliothek der TU Berlin einen Legal Helpdesk für die juristische Unterstützung von Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Institutionen auf.

Das Projekt ist Teil der Landesinitiative Open Research Berlin und unter anderem in den zehn Zielmarken der Berliner Open-Research-Strategie verankert. Die Ankündigung des Projekts haben hier verbloggt.

Aufbauen können wir den Legal Helpdesk Berlin dank einer dreijährigen Förderung durch die VolkswagenStiftung. Der Projektantrag in gekürzter und überarbeiteter Fassung findet sich auf Zenodo.

Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Helpdesk der NFDI4Culture sowie iRights.info.

Zur Stellenausschreibung

Die vollständige Stellenausschreibung findet sich auf fu-berlin.de sowie hier:

Jurist*in (m/w/d) Vollzeitbeschäftigung befristet auf 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: UB-ZB-2025-34

Open Research Office Berlin

Das Open Research Office Berlin ist als Landeskoordinierungsstelle für offene Wissenschaft (Open Research) in Berlin an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin angesiedelt. Das Open Research Office wird von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege finanziert, um die Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen bei der Umsetzung der Ziele der Berliner Open-Access-Strategie (2015) zu unterstützen. Wir informieren, beraten und vernetzen zu Themen offener Wissenschaft. Zugleich erheben wir die Bedarfe im Berliner Forschungsraum, beobachten und analysieren die Entwicklung der Open-Research-Transformation und forschen zu damit verbundenen Herausforderungen. Wir richten unsere Arbeit danach aus, den offenen Zugang zu Wissen mit wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen zu verbinden: Wir sind ein offenes, respektvolles und inklusives Team.

Aufgabengebiet

Das Open Research Office Berlin hat zusammen mit der UB der Technischen Universität Berlin eine dreijährige Projektförderung durch die VolkswagenStiftung für das Pioniervorhaben „Recht offen. Juristische Kompetenzen in und für die Offene Wissenschaft stärken“ erhalten. In diesem Rahmen wird der „Legal Helpdesk Berlin“ als ein zentrales Beratungsangebot bei rechtlichen Fragen im Kontext von Open Research aufgebaut, das Angehörige der Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen nutzen können. Im Zentrum des Projekts stehen insbesondere der Aufbau der rechtlichen Beratungsinfrastruktur und die inhaltliche Klärung rechtlicher Fragen von Forschenden rund um Open Research, Open Access, wissenschaftliches Publizieren, Forschungsdaten und ähnliches. Das Open Research Office sucht eine*n Kolleg*in, der*die Interesse daran hat, juristische Beratung zu diversen Themenfeldern offener Wissenschaft mitzugestalten und sich mit eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen möchte. Zielgruppe sind einzelne Forschende und Forschungsprojekte und Einrichtungen im GLAM-Bereich.

Zu den Aufgaben gehört

  • Unterstützung beim Aufbau des „Legal Helpdesk Berlin“-Angebots
  • einrichtungsübergeifende, rechtliche Beratung von Forschenden aus Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen (v.a. Urheberrecht)
  • Erarbeitung von juristischen Stellungnahmen zur Vertretung der Wissenschaft in legislativen Prozessen (v.a. im dritten Projektjahr)
  • Mitarbeit bei der Entwicklung von offen lizenzierten Materialien zu fachspezifischen rechtlichen Fragestellungen rund um Open Research, Open-Access-Publizieren und verwandten Themen (Blog-Texte, Videos) (v.a. im zweiten Projektjahr)
  • Zusammenarbeit mit den Projektpartnern NFDI4Culture und iRights.info

Wir bieten Ihnen

  • ein kollegiales Arbeitsumfeld
  • selbstständiges Arbeiten in einem motivierten Team
  • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum
  • einen strukturierten Onboarding-Prozess zu Ihrer Einarbeitung
    – ein vielfältiges Fortbildungsangebot zur Weiterentwicklung Ihrer Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einer familiengerechten Universität
  • flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeitregelung)
  • Angebot zum partiellen Mobilen Arbeiten
  • diverse Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Jahressonderzahlung und Betriebsrente (→ bei Tarifbeschäftigtenstellen) // eine Jahressonderzahlung (→ bei Beamtenstellen)
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
  • ein bezuschusstes Jobticket

Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes erstes juristisches Staatsexamen

(Berufs-)Erfahrung

Mehrjährige Berufserfahrung in der juristischen Beratung und/oder in der Erarbeitung juristischer Stellungnahmen erwünscht.

Erwünscht

  • Ausgeprägtes Interesse an informationstechnologischen Fragestellungen, insbesondere Open Research / Open Science, Open Access und wissenschaftliches Publizieren
  • Fachkenntnisse im und Interesse am Urheberrecht sowie verwandter Schutzrechte
  • Fachkenntnisse in einem weiteren Rechtsgebiet wie etwa Datenschutz-, Arbeits- oder Haushaltsrecht
  • Kenntnisse in der Erarbeitung juristischer Stellungnahmen
  • Teamfähigkeit, sehr gute Kommunikationsfähigkeiten
  • hohes Kommunikations- und Verhandlungsgeschick, sachorientierte Konflikt- und Durchsetzungsfähigkeit
  • hohes Maß an Einsatz- und Verantwortungsbereitschaft
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Weitere Informationen erteilt Frau Dr. Maike Neufend (maike.neufend@open-research-berlin.de / 03083870088).

Weitere Informationen

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Kommissarische Leitung: sekretariat@ub.fu-berlin.de oder per Post an die

Freie Universität Berlin
Universitätsbibliothek
Open Research Office Berlin
Kommissarische Leitung
Garystr. 39
14195 Berlin (Dahlem)

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden.

Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten der Freien Universität Berlin keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.

Stellenausschreibung vom: 18.01.2026

[ursprünglich veröffentlicht hier]

Save the Date for Online Event Series: Magnifying Open Science

The Open Science Magnifiers project (funded by the Berlin University Alliance), aims to monitor a wide diversity of open research practices. We are collaborating with various communities in exploring and establishing different Open Science Monitoring approaches. With this event series, consisting of three online events, we would like to magnify a diverse range of Open Science practices. We invite all stakeholders to join us and discuss with us how we can best ‘Magnify Open Science’.


  • I: Magnifying Open Science: Dashboards
    • Thursday, February 26, 2026: 14-15.30
  • II: Magnifying Open Science: Case studies and narratives
    • Thursday March 26, 2026: 14-15.30
  • III: Magnifying Open Science: Insights from the BUA Participatory Research Map
    • Thursday April 23, 2026: 14-15.30

Thursday February 26, 2026: 14-15.30 – I: Magnifying Open Science: Dashboards

In this interactive session, you will take on a role different from your everyday work (for example as Librarian, Researcher, University administrator, or Funder). Together with other participants, you will discuss how “your” stakeholder group might use dashboards that include Open Science indicators, what questions the dashboards should be able to answer for this group, and which Strengths, Weaknesses, Opportunities, and Threats you see for a dashboard example we provide.

By joining, you will:

  • Gain insights into how different communities use dashboards.
  • Contribute to future improvements of Open Science monitoring and communication instruments.
  • Help to create a summary of key takeaways for wider use that will be published as a blogpost after the session.

Join us and register for this event here.


Thursday March 26, 2026: 14-15.30 – II: Magnifying Open Science: Case studies and narratives

Open Science is not only about open research outputs, such as open access publications, code and data, but also about values and principles that underpin Open Science practices. Monitoring various practices and processes, like research design and collaboration, that promote openness in the Social Sciences and Humanities is not straightforward and requires a qualitative approach. 

In this event we would like to bring together different qualitative approaches, such as case studies and narratives, and discuss how these approaches can be operationalised and contextualised within the Social Sciences and Humanities for Open Science Monitoring purposes.

Join us and register for this event here.


Thursday April 23, 2026: 14-15.30 – III: Magnifying Open Science: Insights from the BUA Participatory Research Map

Open Engagement with societal stakeholders is one of the four pillars of the UNESCO Recommendation on Open Science. The Berlin University Alliance Participatory Research Map maps over 90 projects in which researchers collaborate with societal stakeholders. With the Participatory Research Map, we not only want to increase the visibility of participatory research but also explore how different stakeholders and research modes contribute to open science and open knowledge generation.

In this event, we will present the results of our analysis and discuss with participants how we can collaboratively contribute to magnifying openness in engaging with societal stakeholders.

Explore the Participatory Research Map: https://quest-participatory-research-map.charite.de/

Join us and register for this event here.

Barcamp Open Science 2025: From Threats to Collective Resilience

Safeguarding research and protecting knowledge infrastructures from political, digital, and structural threats was among the topics of this year’s Barcamp Open Science in Berlin. Other sessions revolved for instance around shadow libraries, the underuse of research data management infrastructure and the question whether projects dealing with data management like EOSC and NFDI have “gentrified” the discourse on Open Science. The participants also performed interesting mind experiments and shared their Open Science success stories.

By Susann Auer, Julien Colomb, Maaike Duine, Lambert Heller, Ilona Lipp, Tilo Mathes, Daniel Nüst, Guido Scherp, Katharina B. Schmitt and Christopher Schwarzkopf

„Barcamp Open Science 2025: From Threats to Collective Resilience“ weiterlesen

Online L(a)unch of the Participatory Research Map

  • When: 2 December 2025, 12:00 a.m. – 1:15 p.m. (online)
  • Register here!

Discover the diversity of participatory research in Berlin!

We warmly invite you to the online launch of the Participatory Research (PR) Map – an interactive tool that showcases projects in which science and society collaborate.

What is the Participatory Research Map?

The PR Map features projects across various formats of participatory research, including Citizen Science, Living Labs, Patient Engagement, Collaborative Action Research, and Transdisciplinary Research. It highlights the networks within the Berlin University Alliance (BUA) and beyond – and helps foster new opportunities for collaboration and knowledge exchange.

The Participatory Research Map aims to:

  • Increase visibility and accessibility of participatory research
  • Strengthen inter- and transdisciplinary collaborations
  • Facilitate knowledge exchange between science and society
  • Inspire new partnerships for future participatory projects

What to expect at the L(a)unch:

In addition to an introduction to the development and functionality of the map, you will gain insights into concrete examples of participatory research projects within the Berlin research area. Together, we would like to discuss how this tool can support research collaboration and networking – all in a relaxed lunchtime atmosphere.

Save the date: Follow the link to register!

We’d love to hear from you! If you have any questions or feedback about the Participatory Research Map or the L(a)unch event, feel free to get in touch at: participatory-research@berlin-university-alliance.de

The Participatory Research Map is the result of cooperation between the BUA project Open Science Magnifiers and the BUA structural project TD-Lab.

Das Open Research Office Berlin auf der BiblioCon in Bremen (Juni 2025)

Vom 24. bis 27. Juni 2025 fand die 113. BiblioCon im Bremer Messe und Congress Centrum statt. Unter den rund 4.000 Teilnehmenden waren auch wir vertreten: Das Open Research Office Berlin war bei mehreren Vorträgen und Workshops aktiv beteiligt. Wir blicken zurück auf die Konferenz und stellen unsere Materialien und einige Impressionen im Open Access zur Verfügung.

„Das Open Research Office Berlin auf der BiblioCon in Bremen (Juni 2025)“ weiterlesen

Vom Open-Access-Büro zum Open Research Office

Wir haben eine wichtige Änderung zu verkünden: Aus dem Open-Access-Büro Berlin wird das Open Research Office Berlin – Landeskoordinierungsstelle für offene Wissenschaft in Berlin. Die Umbenennung ist Teil eines größeren Prozesses, den wir in diesem Blogpost näher darstellen.

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Open-Access-Initiative beim Bildarchiv Foto Marburg: Direktor Christian Bracht im Interview

Max Hutzel, Zisterzienserkloster Valrisciola (Quelle: Bildarchiv Foto Marburg), lizenziert unter CC BY-SA 4.0

Seit Januar 2025 macht das Bildarchiv Foto Marburg rund 1,2 Millionen digitalisierter Fotografien aus dem eigenen Bestand verfügbar. Die Dateien sind kostenlos unter offener Lizenz beziehungsweise Public Domain Mark erhältlich. Darunter befinden sich unzählige Aufnahmen aus der europäischen Kunst und Architektur. Direktor Christian Bracht erläutert die Hintergründe der Open-Access-Initiative.

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Praxisleitfaden: Mit freien Lizenzen Kultur, Wissenschaft und Bildung öffnen

Der Zugang zu Wissen, Information und Kultur ist ein elementares Gut moderner Wissensgesellschaften. Ein neuer Leitfaden von Till Kreutzer unterstützt dabei, die richtige Creative-Commons-Lizenz zu wählen und Inhalte auf diese Weise rechtssicher zu teilen. Der Leitfaden entstand in Kooperation mit Wikimedia Deutschland und der Deutschen UNESCO-Kommission.

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In fünf Schritten zur Open Science Policy

Aktuell verabschieden wissenschaftliche Einrichtungen immer häufiger Open Science Policies. Aber wie lässt sich der Policy-Prozess gestalten, welche Akteure sollten einbezogen werden und wie verhalten sich Open Science Policies zu anderen Policies im Bereich offener Wissenschaft?

„In fünf Schritten zur Open Science Policy“ weiterlesen

Open-Access-Bericht Berlin veröffentlicht

Das Open-Access-Büro hat den Open-Access-Bericht Berlin veröffentlicht. Er kann über die Community des OABB auf der Plattform PubPub abgerufen werden: https://oabb.pubpub.org/open-access-bericht-berlin.

„Open-Access-Bericht Berlin veröffentlicht“ weiterlesen