Hervorgehoben

Stellenausschreibung mit Schwerpunkt Urheberrecht: Jurist*in für Legal Helpdesk Berlin (Bewerbungsfrist: 9.2.26)

Das Open Research Office Berlin sucht ab sofort eine Juristin (m/w/d) für den Aufbau einer juristischen Anlaufstelle für Forschende aus Berlins Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen (Legal Helpdesk Berlin).

Wir freuen uns bis zum 09.02.2026 über Bewerbungen von Menschen mit erfolgreich abgeschlossenem erstem Staatsexamen, die Interesse daran haben, Open Research in Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen voranzutreiben und dafür Kentnisse u.a. im Urheberrecht mitbringen.

Zu den Hintergründen

Das Open Research Office Berlin baut zusammen mit der Universitätsbibliothek der TU Berlin einen Legal Helpdesk für die juristische Unterstützung von Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Institutionen auf.

Das Projekt ist Teil der Landesinitiative Open Research Berlin und unter anderem in den zehn Zielmarken der Berliner Open-Research-Strategie verankert. Die Ankündigung des Projekts haben hier verbloggt.

Aufbauen können wir den Legal Helpdesk Berlin dank einer dreijährigen Förderung durch die VolkswagenStiftung. Der Projektantrag in gekürzter und überarbeiteter Fassung findet sich auf Zenodo.

Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Helpdesk der NFDI4Culture sowie iRights.info.

Zur Stellenausschreibung

Die vollständige Stellenausschreibung findet sich auf fu-berlin.de sowie hier:

Jurist*in (m/w/d) Vollzeitbeschäftigung befristet auf 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: UB-ZB-2025-34

Open Research Office Berlin

Das Open Research Office Berlin ist als Landeskoordinierungsstelle für offene Wissenschaft (Open Research) in Berlin an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin angesiedelt. Das Open Research Office wird von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege finanziert, um die Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen bei der Umsetzung der Ziele der Berliner Open-Access-Strategie (2015) zu unterstützen. Wir informieren, beraten und vernetzen zu Themen offener Wissenschaft. Zugleich erheben wir die Bedarfe im Berliner Forschungsraum, beobachten und analysieren die Entwicklung der Open-Research-Transformation und forschen zu damit verbundenen Herausforderungen. Wir richten unsere Arbeit danach aus, den offenen Zugang zu Wissen mit wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen zu verbinden: Wir sind ein offenes, respektvolles und inklusives Team.

Aufgabengebiet

Das Open Research Office Berlin hat zusammen mit der UB der Technischen Universität Berlin eine dreijährige Projektförderung durch die VolkswagenStiftung für das Pioniervorhaben „Recht offen. Juristische Kompetenzen in und für die Offene Wissenschaft stärken“ erhalten. In diesem Rahmen wird der „Legal Helpdesk Berlin“ als ein zentrales Beratungsangebot bei rechtlichen Fragen im Kontext von Open Research aufgebaut, das Angehörige der Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen nutzen können. Im Zentrum des Projekts stehen insbesondere der Aufbau der rechtlichen Beratungsinfrastruktur und die inhaltliche Klärung rechtlicher Fragen von Forschenden rund um Open Research, Open Access, wissenschaftliches Publizieren, Forschungsdaten und ähnliches. Das Open Research Office sucht eine*n Kolleg*in, der*die Interesse daran hat, juristische Beratung zu diversen Themenfeldern offener Wissenschaft mitzugestalten und sich mit eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen möchte. Zielgruppe sind einzelne Forschende und Forschungsprojekte und Einrichtungen im GLAM-Bereich.

Zu den Aufgaben gehört

  • Unterstützung beim Aufbau des „Legal Helpdesk Berlin“-Angebots
  • einrichtungsübergeifende, rechtliche Beratung von Forschenden aus Berliner Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen (v.a. Urheberrecht)
  • Erarbeitung von juristischen Stellungnahmen zur Vertretung der Wissenschaft in legislativen Prozessen (v.a. im dritten Projektjahr)
  • Mitarbeit bei der Entwicklung von offen lizenzierten Materialien zu fachspezifischen rechtlichen Fragestellungen rund um Open Research, Open-Access-Publizieren und verwandten Themen (Blog-Texte, Videos) (v.a. im zweiten Projektjahr)
  • Zusammenarbeit mit den Projektpartnern NFDI4Culture und iRights.info

Wir bieten Ihnen

  • ein kollegiales Arbeitsumfeld
  • selbstständiges Arbeiten in einem motivierten Team
  • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum
  • einen strukturierten Onboarding-Prozess zu Ihrer Einarbeitung
    – ein vielfältiges Fortbildungsangebot zur Weiterentwicklung Ihrer Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einer familiengerechten Universität
  • flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeitregelung)
  • Angebot zum partiellen Mobilen Arbeiten
  • diverse Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Jahressonderzahlung und Betriebsrente (→ bei Tarifbeschäftigtenstellen) // eine Jahressonderzahlung (→ bei Beamtenstellen)
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
  • ein bezuschusstes Jobticket

Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes erstes juristisches Staatsexamen

(Berufs-)Erfahrung

Mehrjährige Berufserfahrung in der juristischen Beratung und/oder in der Erarbeitung juristischer Stellungnahmen erwünscht.

Erwünscht

  • Ausgeprägtes Interesse an informationstechnologischen Fragestellungen, insbesondere Open Research / Open Science, Open Access und wissenschaftliches Publizieren
  • Fachkenntnisse im und Interesse am Urheberrecht sowie verwandter Schutzrechte
  • Fachkenntnisse in einem weiteren Rechtsgebiet wie etwa Datenschutz-, Arbeits- oder Haushaltsrecht
  • Kenntnisse in der Erarbeitung juristischer Stellungnahmen
  • Teamfähigkeit, sehr gute Kommunikationsfähigkeiten
  • hohes Kommunikations- und Verhandlungsgeschick, sachorientierte Konflikt- und Durchsetzungsfähigkeit
  • hohes Maß an Einsatz- und Verantwortungsbereitschaft
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Weitere Informationen erteilt Frau Dr. Maike Neufend (maike.neufend@open-research-berlin.de / 03083870088).

Weitere Informationen

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Kommissarische Leitung: sekretariat@ub.fu-berlin.de oder per Post an die

Freie Universität Berlin
Universitätsbibliothek
Open Research Office Berlin
Kommissarische Leitung
Garystr. 39
14195 Berlin (Dahlem)

Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden.

Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten der Freien Universität Berlin keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.

Stellenausschreibung vom: 18.01.2026

[ursprünglich veröffentlicht hier]

Veranstaltungshinweise Februar 2026

Anmerkung zu dieser Rubrik: Das Open Research Office Berlin erstellt monatlich eine Übersicht über Termine und Veranstaltungen zu Open Access und Open Research in Berlin bzw. an Berliner Einrichtungen. Der Fokus liegt dabei auf unseren Partnereinrichtungen und auf Veranstaltungen, die sich an die Öffentlichkeit richten bzw. die offen sind für Angehörige der Wissenschafts- und Kulturerbeeinrichtungen in Berlin. Wir ergänzen diese Liste gerne (Info bitte via Mail ans OROB).

3. Februar, Virtuelle Diskussionsveranstaltung: Anforderungen an eine kooperative Informationsinfrastruktur für die langfristige Verfügbarkeit von Wissenschaftsblogs

Wissenschaftsblogs sind ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Kommunikationskultur. […] Der Anforderungskatalog basiert auf den Ergebnissen einer qualitativen Interviewstudie, die im Rahmen des Projekts Infra Wiss Blogs mit Wissenschaftsblogger:innen in Deutschland durchgeführt wurde. Ziel der Studie war es, die Anforderungen von Wissenschaftsblogger:innen an eine Informationsinfrastruktur, die Wissenschaftsblogs langfristig verfügbar und zitierbar macht, zu ermitteln. Der Katalog definiert Anforderungen, die sicherstellen, dass wissenschaftliche Blogs auch langfristig als zitierfähige, überprüfbare und nachhaltige Beiträge zur wissenschaftlichen Kommunikation bestehen können. Ziel der Veranstaltung ist es, den Katalog gemeinsam mit der Community zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Das Feedback der Teilnehmenden wird in eine anschließende Überarbeitung des Katalogs einfließen.

  • Termin: 03.02.2026, 10:00 bis 12:00 Uhr, online via Zoom
  • Organisiert von: Lehrstuhl Information Management, Insitut für Bibliotheks- und Informationswissenschaften (IBI), HU Berlin
  • [Information und Anmeldung]

6. Februar, Understanding Copyright Law for Researchers in Germany: ownership, access and (re)use of works, secondary publication, exceptions and limitations, key takeaways and case examples, online

This workshop is organised for researchers in Germany to strengthen their understanding of ownership, access and (re)use of works, secondary publication, exceptions and limitations, key takeaways and case examples.

Online-Veranstaltung im Rahmen der Copyright Awareness Campaign der Europäischen Kommission mit der Referentin  Prof. Dr. Anne Lauber-Rönsberg (TU Dresden). 

  • Termin: 06.02.2026, 10:00 bis 12:00 Uhr, online via Zoom
  • Organisiert von: Europäische Kommission
  • [Information und Anmeldung]

10. Februar, HERMES Open Colloquium mit Dr. Katja Sternitzke (Staatsbibliothek zu Berlin / NFDI4Culture): Institutionelle Resilienz für Kulturerbe im digitalen Raum, online

Der Vortrag möchte der Frage nachgehen, wie eine Integration einer passenden Digitalisierungsstrategie und eines adäquaten Datenmanagements in ein holistisches Risikomanagement helfen können, Kulturerbe- und Gedächtnisinstitutionen auch digital resilienter zu machen und dadurch irreversible Verluste des physischen kulturellen Erbes zu minimieren.

  • Termin: 10.02.2026, 18:00 bis 19:30 Uhr, online via Zoom
  • Organisiert von: BMBF-gefördertes Verbundprojekt HERMES – Humanities Education in Research, Data, and Methods; Vortragende Dr. Katja Sternitzke (Staatsbibliothek zu Berlin / NFDI4Culture)
  • [Information und Anmeldung]

9.-13. Februar, Love Data Week, vielerorts + online

Die Love Data Week (LDW) ist eine internationale Aktionswoche rund um die Themen Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement. Unter dem Motto „Where’s the Data?“ wird die Datenliebe 2026 weltweit vom 09. – 13. Februar mit zahlreichen Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen zelebriert. Die FDM-Initiativen im deutschsprachigen Raum möchten mit einer breiten Beteiligung an der Love Data Week mehr Aufmerksamkeit für das Thema Forschungsdatenmanagement erregen. Zelebrieren Sie mit uns die Datenliebe – bei Veranstaltungen vor Ort oder online! #FDMPower #LoveData26

  • Termin: 09. bis 13.02.2026, überwiegend online / hybrid
  • Organisiert von: zahlreiche Einrichtungen und Initiativen
  • [Information]

11. Februar, FDM@BUA Online-Veranstaltung: Forschungsdatenmanagement in Verbünden und Forschungsgruppen aktiv und nachhaltig gestalten: Das RETAIN-Fellowship-Programm, online

Im Rahmen der CARDS Gesprächsreihe “FDM@BUA” stellt René Bernard, Coordinator for Value and Open Science im Exzellenzcluster NeuroCure, das verbundweite RETAIN Fellowship Program (Research Data Management Implementation in the Neurosciences) vor. RETAIN verfolgt einen kontextsensitiven Ansatz: Die Entwicklung nachhaltiger FDM-Strukturen wird als ein geförderter Prozess verstanden, der aus dem jeweiligen Forschungsumfeld selbst heraus initiiert, gestaltet und gemeinschaftlich getragen wird. Der Input stellt den Aufbau des Programms vor und berichtet über Erkenntnisse aus den beiden pilothaften RETAIN-Fellowships in präklinischen und klinischen Forschungsumgebungen. Die Ergebnisse zeigen, unter welchen Bedingungen FDM nicht als zusätzliche Belastung, sondern als funktionale Infrastruktur für qualitativ hochwertige, wiederverwendbare Forschungsdaten wirksam wird. Bringen Sie gerne eigene Szenarien und Fragen aus Ihrem Projekt / aus Ihrer Forschungsgruppe mit, die wir im Anschluss gemeinsam diskutieren können.

  • Termin: 11.02.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr, online via Webex
  • Organisiert von: CARDS Gesprächsreihe, FDM@BUA; Referent: René Bernard (Coordinator for Value and Open Science im Exzellenzcluster NeuroCure)
  • [Information und Anmeldung]

18. Februar, European Rights Retention Community of Practice – Eighth Meeting, online

This Community of Practice is an online collaborative space designed to bring together professionals to discuss and tackle the challenges around rights retention strategies. […] Susanna will discuss the ongoing implementation of a rights retention strategy across Finnish universities, while Marc will set out the current landscape and emerging directions in Germany, previewing rights retention activities starting in 2026 as part of a national open access project. Following the presentations, community members will have the opportunity to share their own experiences, challenges, and insights in an open discussion.

  • Termin: 18.02.2026, 13:30 Uhr, online
  • Organisiert von: Referent*innen: Susanna Nykyri (Tampere University, Finland) and Marc Lange (Helmholtz Open Science Office, Germany)
  • [Information und Anmeldung]

24. Februar, digiS-Veranstaltung: Technische Grundlagen der Digitalisierung, online

Die Veranstaltung basiert auf vorab produzierten Videos (“eLectures”) und ist als interaktive Videokonferenz konzipiert. Für die Teilnehmer:innen ist angedacht, sich die eLectures vor dem Workhop anzusehen. Wir behandeln Ihre Vertiefungs-, Verständnis- und sonstigen Fragen rund ums Thema in einer QA-Session.

  • Termin: 24.02.2026, 10:00 bis 13:00 Uhr, online
  • Organisiert von: digiS; Referent Marco Klindt
  • [Anmeldung und Information]

24. Februar, Vom Verlag zurück zur Community: Rückkauf der Titelrechte oder Neugründung?, online

Nach einer Einführung zum Thema Titelrechte durch Bente Steinecke, der Juristin im SeDOA-Projekt, folgen zwei Fallbeispiele: Zunächst berichtet die Zeitschrift Journal of Service Management Research (SMR) über den Rückkauf der Titelrechte. Anschließend stellt die Zeitschrift für mathematische Logik und Grundlagen der Mathematik (ZML) den Prozess ihrer Neugründung vor.

  • Termin: 24.02.2026, 10:30 bis 12:00 Uhr, online
  • Organisiert von: Servicestelle für Diamond Open Access (SeDOA); Moderation: Helene Strauß und Bente Steinecke
  • [Information und Anmeldung]

25. Februar, Open Divide Lectures: Kevin Elliott – The Promise and Perils of Transparency and Openness, online

This lecture examines the concept of transparency in science, exploring its benefits for innovation, reproducibility, and public trust while addressing its ambiguities, criticisms, and potential paths toward responsible implementation.

  • Termin: 25.02.2026, 17:00 Uhr, online via Webex
  • Organisiert von: Open Divide Online Lecture Series
  • [Information und Anmeldung]

26. Februar, Magnifying Open Science: Dashboards, online

In this interactive session, you will take on a role different from your everyday work (for example as Librarian, Researcher, University administrator, or Funder). Together with other participants, you will discuss how “your” stakeholder group might use dashboards that include Open Science indicators, what questions the dashboards should be able to answer for this group, and which Strengths, Weaknesses, Opportunities, and Threats you see for a dashboard example we provide.

  • Termin: 26.02.2026, 14:00 bis 15:30 Uhr, online via Webex
  • Organisiert von: Open Research Office Berlin, „Open Science Magnifiers“ (third party project funded by Berlin University Alliance)
  • [Information und Anmeldung]

26./27. Februar, Copim Conference 2026: What next for community-led open access book publishing?, London + online

With the conference, Copim will bring together many of the people and projects active in equitable, community-driven open access book publishing across the globe. Timed to coincide with the conclusion of the Copim Open Book Futures project in April 2026, this gathering will look forward and ask: what’s next for community-led open access books? We will be asking essential questions, sharing bold ideas, and forging collaborative strategies for what comes next. Through lively panels and discussions, participants will tackle the most pressing themes for open access books today, with a focus on collective action. It’s an opportunity for people across the community-led open access ecosystem to chart the next phase of long-form open access publishing together.

weiter zu März 2026 [in Kürze]

Save the Date for Online Event Series: Magnifying Open Science

The Open Science Magnifiers project (funded by the Berlin University Alliance), aims to monitor a wide diversity of open research practices. We are collaborating with various communities in exploring and establishing different Open Science Monitoring approaches. With this event series, consisting of three online events, we would like to magnify a diverse range of Open Science practices. We invite all stakeholders to join us and discuss with us how we can best ‘Magnify Open Science’.


  • I: Magnifying Open Science: Dashboards
    • Thursday, February 26, 2026: 14-15.30
  • II: Magnifying Open Science: Case studies and narratives
    • Thursday March 26, 2026: 14-15.30
  • III: Magnifying Open Science: Insights from the BUA Participatory Research Map
    • Thursday April 23, 2026: 14-15.30

Thursday February 26, 2026: 14-15.30 – I: Magnifying Open Science: Dashboards

In this interactive session, you will take on a role different from your everyday work (for example as Librarian, Researcher, University administrator, or Funder). Together with other participants, you will discuss how “your” stakeholder group might use dashboards that include Open Science indicators, what questions the dashboards should be able to answer for this group, and which Strengths, Weaknesses, Opportunities, and Threats you see for a dashboard example we provide.

By joining, you will:

  • Gain insights into how different communities use dashboards.
  • Contribute to future improvements of Open Science monitoring and communication instruments.
  • Help to create a summary of key takeaways for wider use that will be published as a blogpost after the session.

Join us and register for this event here.


Thursday March 26, 2026: 14-15.30 – II: Magnifying Open Science: Case studies and narratives

Open Science is not only about open research outputs, such as open access publications, code and data, but also about values and principles that underpin Open Science practices. Monitoring various practices and processes, like research design and collaboration, that promote openness in the Social Sciences and Humanities is not straightforward and requires a qualitative approach. 

In this event we would like to bring together different qualitative approaches, such as case studies and narratives, and discuss how these approaches can be operationalised and contextualised within the Social Sciences and Humanities for Open Science Monitoring purposes.

Join us and register for this event here.


Thursday April 23, 2026: 14-15.30 – III: Magnifying Open Science: Insights from the BUA Participatory Research Map

Open Engagement with societal stakeholders is one of the four pillars of the UNESCO Recommendation on Open Science. The Berlin University Alliance Participatory Research Map maps over 90 projects in which researchers collaborate with societal stakeholders. With the Participatory Research Map, we not only want to increase the visibility of participatory research but also explore how different stakeholders and research modes contribute to open science and open knowledge generation.

In this event, we will present the results of our analysis and discuss with participants how we can collaboratively contribute to magnifying openness in engaging with societal stakeholders.

Explore the Participatory Research Map: https://quest-participatory-research-map.charite.de/

Join us and register for this event here.

Veranstaltungshinweise Januar 2026

Anmerkung zu dieser Rubrik: Das Open Research Office Berlin erstellt monatlich eine Übersicht über Termine und Veranstaltungen zu Open Access und Open Research in Berlin bzw. an Berliner Einrichtungen. Der Fokus liegt dabei auf unseren Partnereinrichtungen und auf Veranstaltungen, die sich an die Öffentlichkeit richten bzw. die offen sind für Angehörige der Wissenschafts- und Kulturerbeeinrichtungen in Berlin. Wir ergänzen diese Liste gerne (Info bitte via Mail ans OROB).

13. Januar, Bot oder Mensch? Warum das im Open Access kaum zu unterscheiden ist und was das für unsere Infrastruktur bedeutet, online

Derzeit scheint es einen Crawler-War zu geben. Es wirkt, als ob KI-Firmen davon ausgehen, dass jene Firma sich durchsetzt, die schneller mehr Inhalte einsammeln und verarbeiten kann. Viele Webseiten klagen über hohe Mengen an Anfragen, gestiegenen Traffic, höhere Kosten sowie Ausfälle durch überlastete Infrastrukturen. Davon sind insbesondere auch Open-Access-Inhalte betroffen.

In der Erklärung der Budapest Open Access Initiative von 2002 wurde bereits das Recht, Open-Access-Inhalte zu crawlen, deklariert. Was hilft es uns aber, wenn unsere Infrastrukturen so unter den automatischen Zugriffen leiden, dass einzelne Bots viele Daten sammeln können, die meisten manuellen Zugriffe aber von überforderter Infrastruktur nicht mehr beantwortet werden können?

  • Termin: 13.01.2026, 18:00 Uhr, online via Zoom
  • Organisiert von: Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaften, HU Berlin
  • [Information]

21. Januar, Workshop: Research Data Management in a nutshell, FU Berlin

Almost every research project generates or collects digital research data. Researchers face the challenge of not only managing and documenting the data, but also preserving it and making it available for reuse. This online seminar offers a general introduction to essential aspects of research data management.

  • Termin: 21.01.2026, 10:00 bis 12:00 Uhr, online
  • Organisiert von: Universitätsbibliothek der FU Berlin, Referentin: Daniela Mertzen
  • [Information/Anmeldung]

22./23. Januar, Workshop: (Meta-)Daten bei Film, Video und bewegtem Bild – Recherche, Bereinigung, Visualisierung mit OpenRefine und Excel, Potsdam

Ein kompetenter Umgang mit Daten wird in den Geisteswissenschaften immer wichtiger – insbesondere im Bereich der Digital Humanities, die durch datenbasierte Ansätze neue Perspektiven auf etablierte Forschungsfelder eröffnen können. Das Datenkompetenzzentrum QUADRIGA veranstaltet in Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) einen zweitägigen Workshop, der sich mit (Meta-)Daten bei Film, Video und bewegtem Bild beschäftigt.

Der Workshop besteht aus Impulsvorträgen, Diskussionen, Übungen und der Möglichkeit, die eigene Forschung datenbasiert weiterzuentwickeln. Dies findet im Kontext geisteswissenschaftlicher Forschung und speziell der Forschung zu bewegten Bildern statt. Die Teilnehmer:innen steigern ihre Datenkompetenz beim Umgang mit Metadaten und bei deren Bereinigung und Visualisierung.

  • Termin: 22.-23.01.2026, Uni Potsdam
  • Organisiert von:  QUADRIGA Datenkompetenzzentrum Potsdam und Brandenburisches Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM)
  • [Information/Anmeldung]

27. Januar, SeDOA Innovation Lab Ideathon: Tool zur Berechnung von Kosten für den Betrieb von Diamond-OA-Zeitschriften, online

In dieser Auftaktveranstaltung wollen wir uns dem Thema Zeitschriftenkosten widmen. Konkret soll es darum gehen, wie ein Tool zur Berechnung von Kosten für den Betrieb von Diamond-OA-Zeitschriften aussehen könnte. In vielen Diskussionen rund um Diamond-Open-Access wurde deutlich, dass Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Kosten zentrale Voraussetzungen für nachhaltige nicht-kommerzielle Publikationsmodelle sind. Gleichzeitig fehlen bislang praxistaugliche, leicht nutzbare Instrumente, mit denen Redaktionen, Trägerinstitutionen oder Förderer den tatsächlichen Aufwand eines Zeitschriftenbetriebs realistisch abschätzen können. Wie ein solches Tool aussehen könnte, wollen wir in unserem ersten Online-Ideathon näher erörtern: Welche Kostenpositionen sind relevant? Für wen soll das Tool nutzbar sein? Welche bestehenden Ansätze oder Erfahrungen können wir aufgreifen? Und welche nächsten Schritte wären realistisch? Dabei sind wir besonders darauf gespannt, welche Erfahrungen und Perspektiven ihr hier gerne einbringen würdet. Der Online-Ideathon ist als fokussiertes, digitales Arbeitsformat angelegt und richtet sich an alle, die Interesse am Thema haben. 

  • Termin: 27.01.2026, 15:00 bis 16:00 Uhr, online
  • Organisiert von: SeDOA Innovation Lab (Till Meyer und Kolleg*innen)
  • [Anmeldung per Mail]

27. Januar, FDM@BUA Online-Veranstaltung: Vereinbarungen zum Umgang mit Forschungsdaten in Arbeitsgruppen und Kooperationsprojekten, online

In dieser Veranstaltung stellen wir Ihnen die Rolle von Datenmanagementplänen, projektbezogenen Forschungsdaten-Policies sowie Vereinbarungen zu Nutzungsrechten an Forschungsdaten vor und diskutieren an konkreten Beispielen, welche (disziplinspezifischen) Herausforderungen es dabei gibt und wie damit umgegangen werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den rechtlichen Grundlagen und praktischen Ausgestaltungen zur Regelung von Nutzungsrechten an Forschungsdaten liegen. Nutzen Sie gern die Möglichkeit, den Referenten vor der Veranstaltung konkrete Fragen bzw. Beispiele zu schicken, über die wir dann sprechen können.

  • Termin: 27.01.2026, 10:00 bis 12:00 Uhr, online via Webex
  • Organisiert von: CARDS Gesprächsreihe, FDM@BUA; Referent: Andreas Hübner (FU Berlin)
  • [Information und Anmeldung]

28. Januar, Open Divide Lecture Series: Legitimizations and subversions of the Open: for an analysis of openwashing in scientific publishing, online

Based on a critical state of the art on deviant uses of Open Access in scientific publishing, this contribution establishes openwashing as an analytical category. Examining the trajectory of the term between hacktivist culture and rhetoric uses of Open Access, the benefits and limits of analogies, we conceive openwashing as a stenographic concept that sheds light on different phenomena: decoupling between openness policies and organizational practices in scientific publishing, ordinary discourse of denunciation of such dissociations, and low-key deviances in the uses of Open Access.

  • Termin: 28.01.2026, 17 Uhr, online via Webex
  • Organisiert von: Open Divide – Critical Studies on Open Access; Referent*innen: Chérifa Boukacem-Zeghmouri (Université Claude und Bernard Lyon 1, France) und Guillaume Silhol (Université Claude Bernard Lyon 1, France)
  • [Information/Anmeldung]

28. Januar, oa.talk: Answers to the increasingly concentrated use of research results as training data for artificial intelligence, online

In addition to the financial challenges, the discussion about artificial intelligence is playing an increasingly important role in the open access transformation. The fact that open access content can be used to train large language models raises uncertainties and concerns about the use of intellectual property. Nevertheless, there are many arguments against going back to closed access publication. This is because once the exclusive rights of use have been transferred to the publisher, the publisher often has the sole right to use it to train or sell to train language models. This hinders the competition of ideas. Open access content prevents the monopolization of knowledge by individual corporations from increasing. The presentation takes up this current question and formulates answers to the increasingly concentrated use of research results as training data for artificial intelligence. These answers are aimed at building scalable open research infrastructures in which the rights to the research output remain entirely in the hands of the scientists […].

    • Termin: 28.01.2026, 10:30 bis 11:30 Uhr, online
    • Organisiert von: open-access.network; Speaker: Dr. Jonas Mirbeth (kiz, Uni Ulm)
    • [Information]

Weiter zu Februar 2026

Kooperative Publikationsinfrastrukturen – wünschenswert, umsetzbar, händelbar?!

Ein Bericht von Linda Martin, Maike Neufend und Renate Voget.

Anlässlich der 26. DINI-Jahrestagung veranstalteten das Open Research Office Berlin, das Vorprojekt NiedersachsenPUBLISHING und der Infrastrukturbereich der Landesinitiative openaccess.nrw am 9. September 2025 den Workshop “Kooperative Publikationsinfrastrukturen – wünschenswert, umsetzbar, händelbar?!”

Zu den Zielen des ergebnisoffenen Workshops zählten, das Bewusstsein für Chancen und Herausforderungen von kooperativ gestalteten Diamond-Open-Access (Diamond OA)-Infrastrukturen zu steigern und mögliche Umsetzungsszenarien zu diskutieren.

„Kooperative Publikationsinfrastrukturen – wünschenswert, umsetzbar, händelbar?!“ weiterlesen

Veranstaltungshinweise Dezember 2025

Anmerkung zu dieser Rubrik: Das Open Research Office Berlin erstellt monatlich eine Übersicht über Termine und Veranstaltungen zu Open Access und Open Research in Berlin bzw. an Berliner Einrichtungen. Der Fokus liegt dabei auf unseren Partnereinrichtungen und auf Veranstaltungen, die sich an die Öffentlichkeit richten bzw. die offen sind für Angehörige der Wissenschafts- und Kulturerbeeinrichtungen in Berlin. Wir ergänzen diese Liste gerne (Info bitte via Mail ans OROB).

1. Dezember, digiS-Workshop: Vom Suchen & Finden. Audiovisuelle Archive zwischen Recherche, KI und semantischer Exploration, online

Audiovisuelle Archive stellen Forschende, Kurator:innen und Kulturinstitutionen vor besondere Herausforderungen: Wie lassen sich Bild-, Video- und Tonbestände erschließen, durchsuchen und interpretieren, wenn sie aus heterogenen Quellen stammen und in komplexen Kontexten entstanden sind? Der Workshop widmet sich aktuellen Ansätzen, mit denen audiovisuelle Sammlungen anders zugänglich und neu erfahrbar gemacht werden können – von semantischer Suche über Detektivarbeit im Stadtraum bis hin zur Nutzung generativer KI in der Archivexploration.

  • Termin: 01.12.2025, von 10:00 bis 12:00 Uhr, online
  • Organisiert von: digiS in Kooperation mit HSD Hochschule Düsseldorf / MIREVI, mit Kaspar Aebi, Dominik Bönisch Alpári und Laura Rettig
  • [Information/Anmeldung]

2. Dezember, Online L(a)unch of the Participatory Research Map

The PR Map features projects across various formats of participatory research, including Citizen Science, Living Labs, Patient Engagement, Collaborative Action Research, and Transdisciplinary Research. It highlights the networks within the Berlin University Alliance (BUA) and beyond – and helps foster new opportunities for collaboration and knowledge exchange. […] In addition to an introduction to the development and functionality of the map, you will gain insights into concrete examples of participatory research projects within the Berlin research area. Together, we would like to discuss how this tool can support research collaboration and networking – all in a relaxed lunchtime atmosphere.

  • Termin: 02.12.2025, von 12:00 bis 13:15 Uhr, online
  • Organisiert von: BUA project Open Science Magnifiers and BUA structural project TD-Lab
  • [Information/Anmeldung]

3. Dezember, Humboldt IP Days: Patentieren und Open Access – wie passt das zusammen?, online

Die freie Verfügbarkeit von wissenschaftlichem Wissen via Open Access ist ein sehr guter Weg, um Kollaboration und Wissensgewinn voranzutreiben. Das Patentieren von Ergebnissen scheint dem zunächst entgegenzustehen. In diesem Vortrag erfahren Sie, dass dies kein Widerspruch ist und sich patentieren und Open Access nicht ausschließen, sondern die richtige Reihenfolge bei der Veröffentlichung entscheidend ist, um ein Patentvorhaben nicht scheitern zu lassen. Erfahren Sie zudem mehr über die Strategie der Sperrveröffentlichung und wie dabei Open Access die Sichtbarkeit im Wissenstransfer fördert.

  • Termin: 03.12.2025, von 13:00 bis 14:00 Uhr, online via Zoom
  • Organisiert von: Humboldt Innovation & Berlin University Alliance, Referent: Eric Retzlaff
  • [Information]

3./4. Dezember, #vBIB25 – Digitale Offenheit, online

KI-Tools verändern unseren (Arbeits-)Alltag in einem enormen Tempo. Schritt zu halten fällt nicht immer leicht und verlangt eine grundsätzliche Offenheit gegenüber dem Digitalen – unser diesjähriges Leitthema! Wir wollen mit euch die verschiedenen Facetten DIGITALER OFFENHEIT beleuchten und diskutieren […]. Neben diesen ganz alltäglichen, nahen Aspekten soll es aber auch um die großen, globalen gehen. Denn: Die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerät weltweit unter Druck, staatliche Stellen (wie bspw. in den USA oder Ungarn) schränken wissenschaftliche Institutionen – zu denen eben auch Bibliotheken zählen – massiv ein, Tech-Oligarch:innen bauen ihre Macht aus und schaffen intransparente Abhängigkeitsstrukturen. Auch in Bibliotheken! Also: Lasst uns (auch darüber) diskutieren!

  • Termin: 03./04.12.2025, online
  • Organisiert von: TIB, BIB, Leibniz Gemeinschaft
  • [Information]

3./4. Dezember, Workshop Webarchivierung und 5. Dezember Stammtisch Webarchivierung, ZLB

Am 3. und 4. Dezember findet wieder unser kostenloser Workshop Webarchivierung statt. Zwei Tage lang zeigen Ihnen Mona Ulrich und Claus-Michael Schlesinger, wie Sie selber mit den Tools des Webrecorder-Projekts Webinhalte archivieren können. Der Workshop ist offen für alle Interessierten und es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

  • Termin: 03./04.12.2025, Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1, 10961 Berlin
  • Organisiert von: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
  • [Information/Anmeldung]

Am 5. Dezember laden wir nochmal zum Stammtisch Webarchivierung. Hier bieten wir Raum für Austausch und Vernetzung: Alle Webarchiv-Interessierten können Knowhow teilen, Probleme und Lösungen besprechen, Kooperationen eingehen und Bedarfe formulieren. Zum Auftakt gibt Markus Schnöpf einen Einblick in seiner Arbeit in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft. Im Anschluss ist noch viel Zeit für Fragen und Gespräche.

  • Termin: 05.12.2025, 15:30 bis 18:00 Uhr, Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1, 10961 Berlin
  • Organisiert von: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
  • [Information/Anmeldung]

8. Dezember, Legal Helpdesk Berlin: Workshop V mit Paul Klimpel zu KI und Urheberrecht in Wissenschaft und Kultur, Jüdisches Museum Berlin

Der fünfte und finale Workshop im Jahr 2025 zum Aufbau des Legal Helpdesk Berlin findet statt am 8. Dezember im Jüdischen Museum Berlin. Als Referenten konnten wir Paul Klimpel von iRights.Law gewinnen, das Thema ist „Künstliche Intelligenz und Urheberrecht in Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen“. Um Anmeldung wird gebeten.

  • Termin: 08.12.2025, 14:00 bis 17:00 Uhr, Jüdisches Museum Berlin
  • Organisiert von: Open Research Office Berlin in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin
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9. Dezember, Rechte und Lizenzen in der Deutschen Digitalen Bibliothek, Online-Workshop

Der Workshop bietet einen kompakten Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen der Deutschen Digitalen Bibliothek und vermittelt praxisorientiertes Wissen zu Urheberrechten, Nutzungsrechten und Lizenzmodellen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den spezifischen Herausforderungen im Umgang mit Daten aus der Denkmalpflege sowie aus Bildarchiven. Eingeladen sind alle Interessierten – insbesondere Mitarbeitende aus Kultureinrichtungen, Archiven, Museen, Bibliotheken und der Denkmalpflege, die sich mit der digitalen Bereitstellung und Nutzung von Kulturdaten beschäftigen.

  • Termin: 09.12.2025, von 10:oo bis 11:30 Uhr, online
  • Organisiert von: Fachstelle Mediathek und Fachstelle Denkmalpflege zusammen mit Armin Talke, Justiziar der Deutschen Digitalen Bibliothek.
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9. Dezember, Open-Data-Seminar der Charité: Einführung in die Prinzipien und Verfahren des freien Zugänglichmachens und der Nachnutzung von Daten, mit Evgheny Bobrov, HU Berlin

Das dreistündige Seminar bietet eine Übersicht über das freie Verfügbarmachen von Daten (Open Data) sowie die Nachnutzung solcher Daten. Es besteht aus einer Mischung von Vorlesungen und praktischen Übungen in der Gruppe sowie am PC. […] Der Workshop richtet sich an Forschende aller Qualifikationsstufen. Es werden keine Vorkenntnisse in Bezug auf Open Data vorausgesetzt. Zielpublikum: BIH, CHA, BUA, MDC: research fellows, PhDs.

  • Termin: 09.12.2025, von 9:15 bis 12:15 Uhr, HU Berlin, Raum 1066e, Hauptgebäude (Erdgeschoss), Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin
  • Organisiert von: Berlin Institute of Health, Referent: Evgehny Bobrov
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10. Dezember, SeDOA-Praxisworkshop für Herausgebende – Auf dem Weg zu Diamond Open Access: Kosten planen, Finanzierung finden, mit Juliane Finger, online

Nach einer kurzen Einführung geht es in die Praxis und den Austausch: In Kleingruppen beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Kosten, die beim Betrieb einer Zeitschrift entstehen, und entwickeln gemeinsam einen ersten Kostenplan. Im Anschluss werden verschiedene Finanzierungsoptionen vorgestellt – unter anderem Konsortial- und Mitgliedschaftsmodelle sowie weitere Möglichkeiten, wie Spenden oder freiwillige Beiträge von Autor:innen. Der OnlineWorkshop richtet sich an Herausgebende, Redaktionen und Institutionen, die eine Zeitschrift auf Diamond Open Access umstellen oder bereits betreiben und sich über Finanzierungsmöglichkeiten informieren möchten. Das Format bietet praxisnahe Anregungen und Raum für Austausch.

  • Termin: 10.12.2025, von 10:00 bis 11:30 Uhr, online
  • Organisiert von: Servicestelle für Diamond Open Access (SeDOA), Referentin: Juliane Finger
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11. Dezember, Das Paradox der Offenheit – Der schmale Grat zwischen Open Science und wissenschaftlicher Integrität (Quo Vadis – Offene Wissenschaft in Berlin und Brandenburg), online

Falschinformationen bedrohen im Zeitalter von KI zunehmend die wissenschaftliche Integrität. Sogenannte „Paper Mills“ streuen Tausende von Fake-Artikeln. Ihr Ziel ist es, in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert zu werden, um den Impact durch steigende Zitationsraten zu erhöhen oder höheren Forschungsoutput vorzutäuschen. Gleichzeitig erweisen sich Open-Access-Infrastrukturen zunehmend technisch angreifbar und der Ausbeutung durch Akteure mit kommerziellen Interessen ausgesetzt. Der Datenhunger von KI-Unternehmen belastet OA-Infrastrukturen mit unzähligen Aufrufen durch KI-Bots, um kommerzielle KI-Modelle zu trainieren. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass Offenheit und wissenschaftliche Integrität in Konflikt geraten sind. In der Veranstaltung möchten wir diesen Konflikt diskutieren und fragen: Wie lässt sich Integrität sichern, wenn Betrug im Streben nach Reputation mit Hilfe von KI das wissenschaftliche Publikationswesen fundamental angreift und gleichzeitig die Nachhaltigkeit von offenen Infrastrukturen gefährdet.

  • Termin: 11.12.2025, von 10:00 bis 11:30 Uhr, online
  • Organisiert von: Quo Vadis; Referent*innen:
    Dr. Juliane Stiller und Dr. Violeta Trkulja (Grenzenlos Digital e.V.), Dr. Tomasz Stompor (Leiter Vebundzentrale des Kooperativen Bibliotheksverbunds Berlin-Brandenburg)
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17. Dezember, Zakayo Kjellström: Beyond Institutional Boundaries: Shadow Libraries as Commons and the Future of Knowledge Preservation, online

An exploration of how shadow libraries enable alternative forms of knowledge preservation and dissemination. 

weiter zu Januar 2026

 

Legal Helpdesk Berlin: Workshop V mit Paul Klimpel zu Künstlicher Intelligenz und Urheberrecht, 8.12.25

Der fünfte und finale Workshop im Jahr 2025 zum Aufbau des Legal Helpdesk Berlin findet statt am 8. Dezember im Jüdischen Museum Berlin. Als Referenten konnten wir Paul Klimpel von iRights.Law gewinnen, das Thema ist „Künstliche Intelligenz und Urheberrecht in Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen“. Um Anmeldung wird gebeten.

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Open Collections – Spezial- und Kultursammlungen digital zugänglich machen (Quo vadis, 13. November 2025)

Eine Veranstaltung der Reihe „Quo vadis offene Wissenschaft in Berlin und Brandenburg“ für das Jahr 2025/2026

Termin: 13. November 2025, 14:00-15:30

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist über diesen Link möglich.

Organisiert von: Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken (ASpB) und Berliner Arbeitskreis Information (BAK)

Offene Sammlungen in Bibliotheken, Archiven und Museen sind ein zentraler Bestandteil offener Wissenschaft. Sie ermöglichen Forschung, Bildung, Citizen Science und kulturelle Teilhabe. Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie physische Sammlungen digital und frei zugänglich gemacht werden – und unter welchen Bedingungen dies gelingt.

Im Mittelpunkt steht eine virtuelle Podiumsdiskussion mit Praxisbeispielen: Was gab den Anstoß zur Öffnung? Welche technischen, rechtlichen oder organisatorischen Voraussetzungen mussten geschaffen werden? Welche Plattformen (z. B. DDBstudio) wurden genutzt? Welche Herausforderungen gab es – und wie wurden sie bewältigt? Und nicht zuletzt: Wie sehen Einrichtungen die Zukunft ihrer offenen Sammlungen?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die in Spezialbibliotheken, Archiven oder Museen mit Sammlungsaufbau, -erschließung und -zugang befasst sind.

Auf dem Panel sind vertreten:

Moderation:

  • Hans-Dieter Nägelke, Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin

Barcamp Open Science 2025: From Threats to Collective Resilience

Safeguarding research and protecting knowledge infrastructures from political, digital, and structural threats was among the topics of this year’s Barcamp Open Science in Berlin. Other sessions revolved for instance around shadow libraries, the underuse of research data management infrastructure and the question whether projects dealing with data management like EOSC and NFDI have “gentrified” the discourse on Open Science. The participants also performed interesting mind experiments and shared their Open Science success stories.

By Susann Auer, Julien Colomb, Maaike Duine, Lambert Heller, Ilona Lipp, Tilo Mathes, Daniel Nüst, Guido Scherp, Katharina B. Schmitt and Christopher Schwarzkopf

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Legal Helpdesk Berlin: Workshop IV mit Till Kreutzer zu Lizenzen und Open Research, 24.11.25, FU Berlin

Unsere Workshop-Reihe 2025 biegt auf die Zielgerade ein! Das Open Research Office Berlin (angesiedelt an der Universitätsbibliothek der FU Berlin) und die Universitätsbibliothek der TU Berlin laden herzlich ein zum vierten Workshop des Projekts „Recht offen. Juristische Kompetenzen in und für die Offene Wissenschaft stärken“! Referent Till Kreutzer von iRights.Law wird mit uns Lizenzfragen rund um Offenheit und Open Research diskutieren. Wie immer dient der Workshop auch der Vorbereitung des Legal Helpdesk für Berlins Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen. Als Termin ist Montag, 24. November von 14 bis 17 Uhr an der Freien Universität Berlin vorgesehen. Die Plätze sind begrenzt, daher bitten wir um verbindliche Anmeldung per Email.

„Legal Helpdesk Berlin: Workshop IV mit Till Kreutzer zu Lizenzen und Open Research, 24.11.25, FU Berlin“ weiterlesen