Barcamp Open Science 2025: From Threats to Collective Resilience

Safeguarding research and protecting knowledge infrastructures from political, digital, and structural threats was among the topics of this year’s Barcamp Open Science in Berlin. Other sessions revolved for instance around shadow libraries, the underuse of research data management infrastructure and the question whether projects dealing with data management like EOSC and NFDI have “gentrified” the discourse on Open Science. The participants also performed interesting mind experiments and shared their Open Science success stories.

By Susann Auer, Julien Colomb, Maaike Duine, Lambert Heller, Ilona Lipp, Tilo Mathes, Daniel Nüst, Guido Scherp, Katharina B. Schmitt and Christopher Schwarzkopf

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Legal Helpdesk Berlin: Workshop IV mit Till Kreutzer zu Lizenzen und Open Research, 24.11.25, FU Berlin

Unsere Workshop-Reihe 2025 biegt auf die Zielgerade ein! Das Open Research Office Berlin (angesiedelt an der Universitätsbibliothek der FU Berlin) und die Universitätsbibliothek der TU Berlin laden herzlich ein zum vierten Workshop des Projekts „Recht offen. Juristische Kompetenzen in und für die Offene Wissenschaft stärken“! Referent Till Kreutzer von iRights.Law wird mit uns Lizenzfragen rund um Offenheit und Open Research diskutieren. Wie immer dient der Workshop auch der Vorbereitung des Legal Helpdesk für Berlins Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen. Als Termin ist Montag, 24. November von 14 bis 17 Uhr an der Freien Universität Berlin vorgesehen. Die Plätze sind begrenzt, daher bitten wir um verbindliche Anmeldung per Email.

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Online L(a)unch of the Participatory Research Map

  • When: 2 December 2025, 12:00 a.m. – 1:15 p.m. (online)
  • Register here!

Discover the diversity of participatory research in Berlin!

We warmly invite you to the online launch of the Participatory Research (PR) Map – an interactive tool that showcases projects in which science and society collaborate.

What is the Participatory Research Map?

The PR Map features projects across various formats of participatory research, including Citizen Science, Living Labs, Patient Engagement, Collaborative Action Research, and Transdisciplinary Research. It highlights the networks within the Berlin University Alliance (BUA) and beyond – and helps foster new opportunities for collaboration and knowledge exchange.

The Participatory Research Map aims to:

  • Increase visibility and accessibility of participatory research
  • Strengthen inter- and transdisciplinary collaborations
  • Facilitate knowledge exchange between science and society
  • Inspire new partnerships for future participatory projects

What to expect at the L(a)unch:

In addition to an introduction to the development and functionality of the map, you will gain insights into concrete examples of participatory research projects within the Berlin research area. Together, we would like to discuss how this tool can support research collaboration and networking – all in a relaxed lunchtime atmosphere.

Save the date: Follow the link to register!

We’d love to hear from you! If you have any questions or feedback about the Participatory Research Map or the L(a)unch event, feel free to get in touch at: participatory-research@berlin-university-alliance.de

The Participatory Research Map is the result of cooperation between the BUA project Open Science Magnifiers and the BUA structural project TD-Lab.

Berlin University Alliance setzt Prioritäten für eine offene Wissenschaft

Die Berlin University Alliance – der Exzellenzverbund von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin – hat im Herbst 2023 ein Leitbild für offene Wissenschaft verabschiedet. Nun folgt ein weiteres Dokument, in dem die Umsetzung des Leitbilds näher spezifiziert wird.

Jede Einrichtung hat eigene Prioritäten für die Umsetzung offener Wissenschaft festgelegt, um den Bedürfnissen der Hochschulangehörigen gerecht zu werden. Gemeinsam priorisieren die vier Einrichtungen vier Handlungsfelder: Veröffentlichungskultur, Kompetenzentwicklung,  Forschungsdaten-Infrastruktur, und Anreize in der Forschungsbewertung.

Die Prioritäten der Berlin University Alliance bei der Umsetzung des Leitbilds für offene Wissenschaft stehen im Einklang mit der Open-Research-Strategie des Landes Berlin, die sich derzeit im Konsultationsverfahren befindet. Beide Initiativen verfolgen gemeinsame Ziele, die durch die Schaffung geeigneter wissenschaftspolitischer Rahmenbedingungen abgestimmt werden. Berlin setzt damit ein klares Zeichen für mehr Transparenz, höhere Forschungsqualität und stärkere Partizipation.

Berlin University Alliance (2025): Prioritäten der Berlin University Alliance in der Umsetzung des Leitbilds für eine Offene Wissenschaft. DOI: http://dx.doi.org/10.17169/refubium-49556
Pressemeldung der Berlin University Alliance

Thorsten Philipp im Interview: „Wir müssen alternative Publikationsformen fördern.“

Ein Gastbeitrag des Open-Access-Teams der TU Berlin

Das dritte Interview zur Open Access Week 2025 führte das Open-Access-Team der TU Berlin mit dem Kommunikationswissenschaftler und wissenschaftlichen Referenten für transdisziplinäre Lehre an der TU Berlin PD. Dr. Thorsten Philipp. Für ihn erleichtert Open Access den Unialltag enorm und er plädiert dafür, mehr alternative offene Publikationsformen zu fördern, die nicht zu Lasten der Wissenschaftler*innen und Studierenden gehen.

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Lena Herzog-Sounaye, Dr. Melanie Kryst und Nadin Gaasch im Interview: „Open Access ist kein Endpunkt, sondern Teil eines kontinuierlichen Dialogs.“

Ein Gastbeitrag des Open-Access-Teams der TU Berlin

Für die Interviewreihe zur Open Access Week hat sich das Open-Access-Team der TU Berlin mit Lena Herzog-Sounaye, Dr. Melanie Kryst und Nadin Gaasch vom TD-Lab der Berlin University Alliance unterhalten. Als klaren Vorteil von Open Access benennen sie den Zugang zu Wissen und Möglichkeiten des Austauschs zwischen Forschenden und anderen gesellschaftlichen Gruppen.

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Thies Johannsen im Interview: „Wissen wird nicht weniger, wenn es geteilt wird, sondern es wird mehr und es wird besser.“

Ein Gastbeitrag des Open-Access-Teams der TU Berlin

Bereits seit 2017 nutzt das Open-Access-Team der Technischen Universität Berlin die internationale Open Access Week dafür, um mit Angehörigen der TU Berlin ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die Perspektive von Forschenden auf Open-Access-Praktiken zu erhalten. Die so gewachsene Interviewreihe ist bislang im Blog „Publizieren an der TU Berlin“ erschienen.

Auch in diesem Jahr haben wir vom Open-Access-Team wieder Wissenschaftler*innen der TU Berlin gefragt: „Wie halten sie es mit Open Access?“ Und wir freuen uns, die drei Gespräche hier im Open Research Blog Berlin veröffentlichen zu können.

Den Auftakt macht in diesem Jahr Dr. Thies Johannsen vom Fachgebiet Konstruktion von Maschinensystemen der TU Berlin und Open Science Ambassador der Berlin University Alliance. Seiner Ansicht nach trägt Open Access dazu bei, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur breiter zugänglich, sondern auch besser und sozial robuster werden. Er plädiert dafür, dass Open Access zur wissenschaftlichen Praxis gehören sollte, wie auch gute wissenschaftliche Standards.

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„Open Access, Reputation und Bewertungskrise in der Wissenschaft“: Das OROB auf Konferenzreise in Jena (13./14.11.2025)

Mitte November folgen Maike Neufend und Georg Fischer vom Open Research Office Berlin einer Einladung nach Jena: Dort nehmen sie an einer gemeinsamen Konferenz des SFBs „Strukturwandel des Eigentums“ und der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) teil und stellen die Perspektive der Landeskoordinierungsstelle auf die Reputationsfrage vor. Der Titel der Konferenz lautet „Open Access, Reputation und Bewertungskrise in der Wissenschaft – Wie kann die Analyse von Fachkulturen zu einer Neuausrichtung beitragen?“. Das Programm ist veröffentlicht und die Anmeldung ab sofort geöffnet.

Das Gebäude der ThULB aus der Vogelperspektive. Tomukas – Thomas Holbach, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Wissen ohne Preisschild: Das brasilianische Modell für Diamond-Zeitschriften

Ein Gastbeitrag von Rômulo Lima

Lateinamerika gilt seit Jahrzehnten im Bereich Open Access als Vorreiter. Das Diamond-Open-Access-Modell (DOA-Modell) für wissenschaftliche Zeitschriften ist in der Region sehr weit verbreitet. Bei diesem Modell zahlen weder Autor*innen noch Leser*innen Gebühren. Bosman et al. (2021a) heben in einer weltweiten Studie zu Diamond Journals hervor, dass 95% aller lateinamerikanischen Open-Access-Zeitschriften dieses Modell adoptieren. Insbesondere Brasilien sticht in diesem Zusammenhang hervor. In diesem Blogbeitrag zeige ich, warum in Brasilien trotz begrenzter wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ressourcen viele Diamond-Zeitschriften zu finden sind. Außerdem lege ich dar, wie die brasilianische wissenschaftliche Gemeinschaft (darunter vor allem universitäre Institute) die Zeitschriften herausgibt und wie sie damit eine zentrale Rolle für die Verbreitung wissenschaftlichen Wissens im Land übernimmt.

Quelle: pxhere (freigegeben unter CC0)

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