Nederlands

Beobachtungen zur niederländischen Sprache

Posts Tagged ‘Verkehr’

Trainer auf Rädern

Das Jahr 2018 habe ich zu meinem persönlichen Mottojahr „Habsburg“ erklärt. Im Dienste der Linguistik durfte ich im vergangenen Frühjahr nach Bozen in Südtirol reisen, um an einem Workshop zur historischen Mehrsprachigkeit teilzunehmen. Im August war das Colloquium Neerlandicum in Belgien, kurz darauf die International Conference on Sociolinguistics in Budapest – und zum Abschluss nun […]

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Rotterdam 010

Von Undine Günther Ich werde nie vergessen, wie ich, auf der Suche nach einer Wohnung in Rotterdam, immer wieder über den Satz stolperte: „In der Nähe von Albert Heijn“ und mich gefragt habe, wo denn dieser Ort sei, in dessen Nähe alle zu wohnen scheinen. Es stellte sich heraus, dass Albert Heijn einer der besten, […]

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Belgienluft

Über Belgiens Himmel tut sich was. Die altehrwürdige Sabena ist lange Geschichte. Seit es die Société Anonyme Belge d‘Exploitation de la Navigation Aérienne nicht mehr gibt, spricht der Luftraum über Flandern und Wallonien Englisch, mit Brussels Airlines am Brussels Airport. Und neuerdings mit Air Belgium. Die neue Fluggesellschaft sollte eigentlich Ende April starten, mit einer Direktverbindung […]

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Was ist eigentlich ein „e“?

Een op de drie eigenaars van elektrische fiets kocht die voor woon-werkverkeer Das schreibt De Morgen in einer Überschrift. Erstaunlich umständlich formuliert, vor allem wenn man bedenkt, dass man viel kürzer von e-bikes sprechen könnte. Genauso kurz wäre e-fiets. Aber dieses Wort scheint im Niederländischen ziemlich selten zu sein. Genauso selten wie e-Fahrrad im Deutschen. […]

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Wer „Teksel“ sagt, muss auch „Brüksel“ sagen

Tegel ist ein Stadtteil von Berlin, aber der Name steht natürlich längst für viele hauptsächlich für den dortigen Flughafen. Viele kennen und lieben ihn – für kurze Wege und zuverlässiges Gepäckchaos – so sehr, dass sie kürzlich bei einem Referendum gegen seine Schließung gestimmt haben. Besonders Kundige nennen den Flughafen weltmännisch „der Teh-Iks-Ell“, nach seinem […]

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Waar parkeer jij?

Selbstparkende Autos sind längst Realität. Wer Schwierigkeiten hat, den Wagen elegant in die Lücke zu bringen, kann das neuerdings von automatischen Sensoren und Instrumenten erledigen lassen. Nur wenige Autos können das bisher. Deutsche Hersteller haben sich in letzter Zeit mehr damit beschäftigt, mit schlauer Software die Abgaswerte schönzurechnen als weitere Modelle mit bequemen Hilfsmittel auszustatten. […]

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Fietsen door een tekst

Was bisher geschah… Ein Rückblick auf den Sommer, Teil 3 Tijdens het zomerreces was de fiets zowel in Nederland als in België in het nieuws. Het ging om de stang, meer precies om de hoge / lage instap. De traditionele herenfiets heeft nog een stang en de echte man zwaait zijn rechterbeen over de bagagedrager […]

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Zittergeld und Wandervergütung

Wer Belgien in aller Kürze beschreiben will, greift zu den drei F: frietjes, files, federalisme. Über Pommes und Politik haben wir hier schon genug geschrieben. Über Staus noch nicht. Das Wort file hat so viele historische Hintergründe, dass man nicht mehr so recht weiß, ob es ein Latinismus oder ein Gallizismus im Niederländischen sein soll. […]

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Italieniederländisch im Zug

E‘ pericoloso spaghetti! Dieser italienische Nicht-Satz schwebt seit Langem durch meine Familie, die schon immer eine besondere Beziehung zur Bahn hat: Als Arbeitgeber des Großvaters; in Form von Gleisen direkt am Garten des großelterlichen Hauses, wo man an den vorbeifahrenden Zügen die Zeit ablesen konnte; als Transportmittel in den Urlaub. Warum Spaghetti auf ungrammatische Weise […]

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Oplegger

Het was een Sattelschlepper die maandagavond in Berlijn op de kerstmarkt aan de Gedächtniskirche inreed, zo werd tijdens de live-uitzending op ARD|Das Erste steeds weer herhaald. Met een zadel heeft dat niet meer veel te maken: een zadel heb je op je fiets, of op je paard, en het is etymologisch verwant met zitten. De stam […]

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