
Vortrag | 26. Februar 2025 | 18:00 – 20:00 Uhr – Gülay Çağlar, Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender and Diversity am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, stellt in der Veranstaltung Gewalt gegen Frauen – von Beschimpfungen im Netz bis zu Hass im Alltag der Konrad-Adenauer-Stiftung Ergebnisse des transdisziplinären Forschungsprojekts „Misogynie online“ vor.
In deutschen Online-Räumen hat sich in den letzten Jahrzehnten ein wachsendes Netzwerk von Gruppierungen etabliert, die frauenfeindliche Ideologien propagieren und eine radikale Ablehnung des Feminismus sowie der liberalen Gesellschaftsordnung vertreten. Diese Strömungen, oft unter Begriffen wie „Incel“, „Pick-Up-Artists“ oder „Men’s Rights Activists“ zusammengefasst, bieten eine ideologische Plattform für die Verbreitung von Männlichkeitskrisen und Gewaltphantasien.
In der Pilotstudie „Mapping the GerManosphere“ kartographierte das Exzellencluster SCRIPTS in Kooperation mit dem Institute for Strategic Dialogue diese Gruppierungen und ihre Netzwerke, untersuchte ihre Einflüsse auf die digitale Gesellschaft und dokumentierte die Auswirkungen ihrer Ideologien auf Betroffene. Gülay Çağlar, Principal Investigator des Exzellenclusters und Wissenschaftliche Leitung des Margherita-von-Brentano-Zentrums, stellt in der Veranstaltung die Ergebnisse der Pilotstudie vor.
Im Überblick
Gewalt gegen Frauen – von Beschimpfungen im Netz bis zu Hass im Alltag
Vortrag: Prof. Dr. Gülay Çağlar, SCRIPTS, Freie Universität Berlin
Statements und Diskussion
- Marina Hackenbroch, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter e.V.
- Peggy Staffa, Leiterin des Dienstleistungszentrums und Justiziarin der Konrad-Adenauer-Stiftung
Zeit & Ort
- Mittwoch, 26.02.2025 | 18:00 – 20:00 Uhr
- Anmeldung erforderlich
- Veranstaltungsort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. |Tiergartenstr. 35 | 10785 Berlin
- Weitere Informationen
Wo finden Betroffene Informationen und Hilfe bei sexualisierter Belästigung und Gewalt?

Wenn Sie von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (SBDG) betroffen sind oder grenzüberschreitendes Verhalten beobachtet haben, bieten Ihnen FU-interne und externe Anlaufstellen Beratung und Unterstützung an:
- Zentrale Ansprechperson bei SBDG per E-Mail: no-means-no@fu-berlin.de; per Telefon: 030 838 54970
- Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte an den Fachbereichen, Zentralinstituten und Zentraleinrichtungen
- Weitere Anlaufstellen finden Sie auf der NEIN HEISST NEIN Webseite