Zur Lakof-Sprecherin gewählt

Dr. Corinna Tomberger, zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Freien Universität, ist neu in das Sprecherinnenteam der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Hochschulen (LakoF) gewählt worden. Zusammen mit Susanne Plaumann, zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Berliner Hochschule für Technik, nimmt sie das Amt seit Mitte Januar 2026 wahr.

Am 15. Januar 2026 wählte die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Hochschulen (LakoF) ihr Sprecherinnenteam neu. Corinna Tomberger folgt Antje Bahnik, der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der TU Berlin, als Vertreterin der Universitäten in dieser Funktion nach. Im Tandem mit Susanne Plaumann übernimmt sie nun eine zentrale Rolle in der Vernetzung und Interessenvertretung der Gleichstellungspolitik an den Berliner Hochschulen. Nina Lawrenz, zentrale Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte der Alice Salomon Hochschule, wurde als stellvertretende Sprecherin gewählt. Ebenso wie Susanne Plaumann hat sie die LakoF bereits in den letzten Jahren vertreten und wurde in ihrer Funktion wiedergewählt.

Hochschulübergreifendes Netzwerk

Die LakoF ist das landesweite Netzwerk und Koordinationsgremium der zentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der 13 Berliner Hochschulen sowie der Universitätsmedizin Charité. Ziel ist die hochschulübergreifende Zusammenarbeit, der Austausch und die gemeinsame Positionierung zu aktuellen Themen der Gleichstellung, Antidiskriminierung und chancengerechten Hochschulentwicklung in Berlin. Die LakoF ist bestrebt, die Vielfalt der Berliner Hochschulen auch in ihrem Sprecherinnenteam abzubilden.

Die LakoF ist als gleichstellungspolitische Stimme der Berliner Hochschulen regelmäßig in der Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen (LKRP) zu Gast und nimmt am Forum „Gute Arbeit an Berliner Hochschulen“ teil. Sie wird als Expertin zu Anhörungen in den Ausschuss für Wissenschaft und Forschung des Berliner Abgeordnetenhauses geladen und steht in regelmäßigem Austausch mit den für Wissenschaft und Gleichstellung zuständigen Senatsverwaltungen. Auf Bundesebene ist sie Teil des Erweiterten Vorstands der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof).

Herausforderung Haushaltskürzungen

Als drängende aktuelle Themen nennt die LakoF die Begleitung und Umsetzung der Hochschulverträge unter den veränderten Voraussetzungen der massiven Kürzungen im Wissenschaftsbereich. Es gelte nicht nur, das erreichte Niveau der Gleichstellung an den Berliner Hochschulen zu halten, sondern Chancengerechtigkeit, Antidiskriminierung und Diversität weiter voranzutreiben und die Gleichstellungsstandards im Land Berlin auf eine noch breitere Basis zu stellen. Ziel müsse sein, die Frauenanteile insbesondere auf den Professuren weiter zu erhöhen, erklärte die LakoF zur Wahl des neuen Sprecherinnenteams.

Keine Rückschritte in puncto Chancengerechtigkeit

Corinna Tomberger freut sich darauf, nun auch auf Landesebene stärker gleichstellungspolitisch mitzuwirken: „In Zeiten von Kürzungen und Strukturabbau im Hochschulbereich ist es umso wichtiger, gleichstellungspolitische Perspektiven in die Debatten einzubringen. Es gilt, den Blick für gleichstellungsbezogene Risiken des Strukturabbaus zu schärfen und zu vermeiden, dass die Berliner Hochschulen in puncto Chancengerechtigkeit Rückschritte machen.“ In ihrer neuen Funktion möchte Tomberger Vertreter*innen der Landespolitik wie der Hochschulen für dieses Anliegen gewinnen. „Schließlich eint uns der Wunsch, dass die Berliner Hochschulen ihre führende Position in der Gleichstellung behaupten.“


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