Wütende Samtpfote trifft auf Handschrift

Wer kennt das als Katzenbesitzer nicht heutzutage? Man vergisst bei der Arbeit am Computer die Zeit, bis einen die hungrige Samtpfote an die Dosenöffner-Pflichten erinnert (und die merkwürdigsten Tastenkombinationen für sein Betriebssystem gibt es gratis dazu ;) ). Dass dieses Ritual von den Stubentigern schon seit hunderten von Jahren perfekt einstudiert wurde beweist ein Bild, dass ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität von Sarajevo im letzten Jahr im Web zur Verfügung stellte. Emir O. Filipović entdeckte bei seinen Recherchen zu seiner Doktorarbeit ein mittelalterliches Manuskript im Staatsarchiv von Dubrovnik – die kostbaren Seiten zierten dunkle Katzenpfotenabdrücke. Filipović stellte das Bild bei Twitter online – dort und über Facebook fand die Hinterlassenschaft der „wütenden Katze“ zahlreiche Anhänger, so dass auch bald US-Medien wie The Atlantic auf den Schnappschuss aufmerksam wurden. Anfang dieses Monats hat der überraschte Fotograf im eigenen Blogposting Of cats and manuscripts weitere Hintergrundinfos zu den Katzentapsen geliefert, wie auch zum Archivstandort Dubrovnik selbst und bekannteren Gefahren wie etwa Bücherwürmern.

Gesehen im Netbib Weblog

Autor: Marc Spieseke

Universitätsbibliothek, Team Digitale Dienste und Team des Informationszentrums

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