Neu im Buchregal: „Vandalismus als Alltagsphänomen“

Aus der Verlagsanzeige: „Moderner Vandalismus begegnet uns in Form eingeworfener Schaufenster, aufgeschlitzter U-Bahn-Sitze, zerstochener Autoreifen, herausgerissener Telefonkabel oder als Graffiti; die Spuren sind allgegenwärtig. Durch den Anblick zerstörter oder beschädigter Gegenstände fühlen sich die meisten Menschen unangenehm berührt, nicht wenige auch verunsichert oder gar bedroht. Oft hört man, ‚früher‘ habe es ’so etwas‘ nicht gegeben. Lässt sich jedoch wirklich nachweisen, dass es ‚früher‘ niemand wagte, öffentliche und fremde Besitztümer zu attackieren – und sind die Täter immer ‚Jugendliche‘?

Vandalismus, definiert als anonyme Beschädigung oder gar Zerstörung öffentlich zugänglicher Gegenstände, wird als bewusste, Normen verletzende Handlung begriffen, die – von außen betrachtet – offenbar ohne Motiv geschieht. Maren Lorenz gibt in ihrem Buch einen Überblick über den Wandel der Deutungen und Erklärungen des Vandalismus in Deutschland vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.“

Georg Tschannett hat in dem Fachforum für HistorikerInnen H-Soz-u-Kult am 19.06.2009 eine ausführliche Rezension zu diesem Buch veröffentlicht.

Das Buch mit der Signatur 88/2009/20837 ist 2009 in der „Hamburger Edition“ erschienen und geht gerade in der UB durch den Geschäftsgang …

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