„Eine Fee mit raschelnden Bücherseiten anstelle von Flügeln“

Nellja VeremejAls altjüngferliche graue Mäuse mit Dutt und Brille werden Bibliothekarinnen häufig in der Literatur dargestellt. Eine erfrischende Abweichung von diesem Stereotyp ist die höchst attraktive und belesene Bibliothekarin Vera in Nellja Veremejs Roman „Berlin liegt im Osten“, aus dem die Autorin bei der Langen Nacht der Bibliotheken an der Freien Universität lesen wird. Vera ist eine „schöne, junge Frau im offenherzigen, geblümten Kleid“ (S. 69), eine „goldhaarige unzüchtige Fee mit dem absoluten Gehör für Literatur“ (S. 70), „eine Hüterin der hohen Kultur, die Priesterin einer Sekte der Lesekundigen, der Eingeweihten, die besonders in der bergigen sowjetrussischen Provinz so schreiend deplatziert wirkten.“ (S. 79).

Wenn Sie Vera, Lena, Marina, Herrn Seitz und die anderen Figuren dieses wunderbaren Romans kennenlernen und sich von der poetischen Sprache seiner Autorin verzaubern lassen möchten, dann kommen Sie am 24. Oktober um 22:00 Uhr zur Lesung von Nellja Veremej in die Philologische Bibliothek!

Möchten Sie vorab die vielen begeisterten Rezensionen von „Berlin liegt im Osten“ nachlesen, so finden Sie hier eine Auswahl davon zusammengestellt. FU-Angehörige werden durch Klick auf den Zeitungstitel mit dem Volltext der Rezension in der Datenbank „wiso Presse“ verbunden.

Das Zitat im Titel des Beitrags stammt aus Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten. Salzburg : Jung u. Jung 2013, S. 313.

Foto: privat

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