Im Mitteleuropa-Atlas aus dem 18. Jh. schmökern

Neu in die Digitale Bibliothek der FU Berlin aufgenommen wurde die Kartensammlung Moll.

Die Bezeichnung Sammlung Moll hat sich als Name für den Atlas eingebürgert, den der deutsche Diplomat Bernhard Paul Moll in den 40er und 50er Jahren des 18. Jahrhunderts angelegt hat.
Die Sammlung umfasst entsprechend der damaligen Auffassung eines Atlas sowohl grafische Abbildungen von Städten und Landschaften als auch deren generalisierte schematische Darstellungen – Landkarten. Mit seinem Umfang (12.000 Blätter) gehört die Sammlung Moll zu den wenigen großen historischen Kartensammlungen in Zentraleuropa, die sich in fast ursprünglichem Zustand bis in die Gegenwart erhalten haben.
Dank der vollständigen Digitalisierung der Sammlung durch die Mährische Landesbibliothek Brünn (Moravská zemská knihovna v Brně – MZK), einschließlich der handschriftlichen Kataloge, soll in Zukunft eine Verknüpfung zwischen den ursprünglichen Aufzeichnungen Molls und den Karten mit den einzelnen Werken möglich sein. Die Webseite wird in Deutsch, Tschechisch und Englisch angeboten. Mit dem Link zum Tool „Georeferencer“ unter jeder digitalisierten Karte lassen sich die Blätter mit den aktuellen Darstellungen via Google Maps vergleichen.

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Autor: Marc Spieseke

Universitätsbibliothek, Team Digitale Dienste und Team des Informationszentrums

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