Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache online

Bei diesem Titel (kostenfrei nutzbar für FU-Angehörige) handelt es sich um die Online-Version des von Friedrich Kluge begründeten Wörterbuchs, das zu den Standardnachschlagewerken der deutschen Sprachgeschichte gezählt wird. Es erklärt die Entstehungs- und Bedeutungsgeschichte von fast 13.000 Wörtern und ins Deutsche eingeflossenen Fremdwörtern.

Die vorliegende 25. Aufl. aus dem Jahr 2011 ist vollständig auf die neue amtliche Orthographie umgestellt und wurde um zahlreiche neue Artikel ergänzt. Unter den neu hinzugekommenen Wörtern sind teilweise auch so skurrile Einträge wie „Arschkarte“, „Elchtest“ oder „Fanmeile“ vertreten ;-)

Als Sucheinstiege werden neben „Lemma“ und „Volltext“ auch „Erstbezeugung nach Jahrhunderten“, „Worte in Fremdsprachen“ und „Literaturangaben“ angeboten. Nach einer kostenfreien Registrierung bei De Gruyter Online lassen sich einzelne Einträge auch eine Merkliste aufnehmen bzw. kommentieren.

Parallel wird eine kostenpflichtige App für Android angeboten, die jedoch nicht in der FU-Lizenz enthalten ist.

Autor: Marc Spieseke

Universitätsbibliothek, Team Digitale Dienste und Team des Informationszentrums

26 Gedanken zu „Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache online“

  1. halt als Füllwort ist eine Verkürzung der in früheren Jahrhunderten gebräuchlichen

    Höflichkeitsfloskel „Halten zu Gnaden“.

    Man sollte halt wissen, was man daherplappert.

    1. Liebe Frau Diewald,

      lizenzierte Ressourcen wie der Kluge Online sind leider „nur“ für FU-Angehörige (Studenten/Mitarbeiter) bzw. für Externe an den Computerarbeitsplätzen in den FU-Bibliotheken nutzbar (s. Zugangsberechtigung). Eine Alternative wäre evtl. das frei im Netz verfügbare Etymologische Wörterbuch des Deutschen, das in den 1980er-Jahren an der Akademie der Wissenschaften von einer Gruppe von Lexikographen unter der Leitung von Wolfgang Pfeifer erarbeitet wurde. Es ist neben mehreren anderen Nachschlagewerken Bestandteil des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache (http://www.dwds.de).

    1. Aus: Kluge: Etymolog. Wörterbuch der deutschen Sprache:

      Magen

      Sm std. (8. Jh.), mhd. mage, ahd. mago, mndl. mage

      Aus g. *magōn m. ‛Magen’, auch in ­anord. magi, ae. maga, afr. maga. Zu einem voreinzelsprachlichen Wort für ‛Beutel’, das in kymr. megin ‛Blasebalg’, lit. mãkas, akslav. mošĭna f. ‛Beutel’ vorliegt.

      Gruss P. Kende

  2. Leider können viele Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht richtig deutsch schreiben und lesen. Eine Umfrage bzw. ein Test ergab dass ca. 10 % der gesamten Bevölkerung davon betroffen sind. Hier sollen die Wörterbücher von Pons als hilfreiches Instrument Abhilfe schaffen. Diese sind kostenlos in vielen Sprachen online verfügbar. Würde mich über einen Themen-relevanten Kommentar von Euch auf meiner Seite pons-uebersetzer.de freuen.
    Alles Gute Euer Roberto

    1. Lieber Dude,

      der Link ist korrigiert und verweist nun auf unser aktuelles Datenbank-Infosystem (DBIS), was die vs13 Anfang 2017 abgelöst hat. Die Online-Ausgabe des Etymologischen Wörterbuchs ist nach wie vor von der FU lizenziert und für Universitätsangehörige (Studenten, Dozenten, Mitarbeiter, leider keine externen Benutzer mit Bibliotheksausweis) via Fernzugriff nutzbar. Leider finden heute beim Anbieter de Gruyter Wartungsarbeiten statt, so dass noch im Laufe des Tages mit Einschränkungen zu rechnen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Captcha
Refresh
Hilfe
Hinweis / Hint
Das Captcha kann Kleinbuchstaben, Ziffern und die Sonderzeichzeichen »?!#%&« enthalten.
The captcha could contain lower case, numeric characters and special characters as »!#%&«.