Internationaler Nelson-Mandela-Tag 2018

Quelle: http://www.standup4humanrights.org/en/index.html

Heute ist Nelson-Mandela-Tag! Der Gedenktag wird seit 2010 am 18. Juli jährlich begangen, dem Geburtstag des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela.  Am 10. November 2009 wurde der Gedenktag auf Initiative der Vereinten Nationen durch deren Vollversammlung deklariert – er soll zum humanitären Verhalten anregen.

Zum diesjährigen Nelson-Mandela-Tag hat der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, gestern die Nelson-Mandela-Jahresvorlesung mit dem Thema „Renewing the Mandela Legacy and Promoting Active Citizenship in a Changing World“ vor circa 15.000 Menschen im Bidvest Wanderers Stadium in Johannesburg gehalten (Text-Version in Englisch hier). Der Vortrag konzentrierte sich auf die Schaffung von Bedingungen für die Überbrückung von Gräben, das Arbeiten über ideologische Grenzen hinweg und den Widerstand gegen Unterdrückung und Ungleichheit.

Die Nelson-Mandela-Jahresvorlesung wird jährlich in Zusammenarbeit mit der Motsepe-Stiftung abgehalten und ist eines der wichtigsten Programme der Stiftung zu Ehren ihres Gründers Nelson Mandela. Seit 2003 nutzen weltweit führende Persönlichkeiten den Vortrag jedes Jahr, um aktuelle Themen aus Südafrika, Afrika und dem Rest der Welt anzusprechen.

Der Nelson-Mandela-Tag 2018 markiert 100 Jahre seit der Geburt von Nelson Mandela (18. Juli 1918). Das hundertjährige Jubiläum ist eine Gelegenheit, über sein Leben und Vermächtnis nachzudenken und seinem Ruf zu folgen, „die Welt zu einem besseren Ort zu machen“. Die Nelson-Mandela-Stiftung widmet den diesjährigen Mandela-Tag der Aktion gegen die Armut und würdigt damit Nelson Mandelas Führungsstärke und Hingabe zur Bekämpfung der Armut und zur Förderung sozialer Gerechtigkeit für alle.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Hätten Sie’s gewusst? – Gedenktage …


Heute vor 1.600 Jahren, vermutlich am 24. August des Jahres 410, ereignete sich die Eroberung Roms durch die Westgoten unter Alarich I. Die Erstürmung und anschließende Plünderung der „ewigen Stadt“ markierte weithin sichtbar den Beginn des Niedergangs des weströmischen Reiches, der sich endgültig im Jahre 476 vollzog. Über die Umstände und die erheblichen, auch geistesgeschichtlichen, Erschütterungen und Nachwirkungen dieses Ereignisses informiert heute ein spannend aufgemachtes „Kalenderblatt“ des Deutschlandfunks.

Wenn Sie Interesse haben an der systematischen Ermittlung von Gedenktagen oder Ihre Umwelt gern mit umfangreichem Faktenwissen beeindrucken möchten, könnte Sie auch die Wissensdatenbank „Munzinger Online“ begeistern. Hier finden Sie – neben ergiebigen Nachschlagewerken zu Personen des 20. und 21. Jahrhunderts, Ländern, Popmusik, Film und Sport – auch einen Kalender mit Zugriff auf zahllose Gedenk-, Geburts- und Todestage.

Hätten Sie’s gewusst? Vor genau 20 Jahren wurde das Gesetz über den Verbleib der Stasi-Akten nach Vollzug der deutschen Einheit durch die Volkskammer der DDR verabschiedet (auch bekannt als: „Stasi-Unterlagen-Gesetz“) …

(Für BibliothekarInnen 😉 … 24.8.2010 = 50. Todestag von Erwin Ackerknecht …)

Zur Grafik: Die Eroberung Roms. Französische Miniatur aus dem 15. Jahrhundert. Mit Dank an Wikimedia Commons.