Ausstellung „Menschen für Menschenrechte“ und Diskussion mit der Hochschulgruppe des Berliner Komitees für UNESCO-Arbeit e.V.

Since wars begin in the minds of men and women, it is in the minds of men and women that the defences of peace must be constructed. (UNESCO Constitution)

Die Allgemeine Erklärung der Menschen­rechte ist nun schon über 70 Jahre alt. Wir hören jedoch täglich von Angriffen gegen die Menschenrechte und von Menschen, die ihre Rechte nicht wahrnehmen können. Dennoch gibt es beeindruckende Persönlichkeiten, die sich Tag für Tag für Menschenrechte stark machen oder diese in der Vergangenheit verteidigt haben. Diese Menschen porträtiert die Hochschulgruppe des Berliner Komitees für UNESCO-Arbeit e.V. mit einer Plakatausstellung unter dem Titel „Menschen für Menschenrechte“

Bereits seit Mai 2019 kann im Dokumentations­zentrum „Vereinte Nationen – Europäische Union“ der Freien Universität Berlin (Garystr. 39, 1. OG), die Plakatausstellung „Menschen für Menschenrechte“ besucht werden. Zu sehen sind sieben Plakate zu Personen und Gruppen, die sich unter anderem in den Bereichen digitale Freiheitsrechte, Flucht und Migration, Gemeingüter oder Antidiskriminierung engagieren.

Am Montag, 24.06.2019 werden die Mitglieder der Hochschulgruppe von 11 bis 14 Uhr im Foyer der Mensa II in der Silberlaube der Freien Universität anzutreffen sein (Eingang Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin). Gehen Sie vorbei und reden Sie mit ihnen über die Ausstellung!

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

Der Fotograf Mahmoud Abu Zeid erhält den UNESCO/Guillermo Cano Press Freedom Prize 2018

Mahmoud Abu Zeid (Mahmoud Abdel Shakour Abou-Zeid), bekannt unter seinem Künstlernamen Shawkan, wurde 1987 geboren. Er ist agyptischer Pressefotograf und wurde am 14. August 2013, als er während einer Demonstration am Rabaa Al-Adawiya Platz in Kairo, Demonstranten fotografierte verhaftet. Laut Amnesty International wurden gegen den Fotografen neun konstruierte Anklagepunkte erhoben, darunter „Mord“. Anfang 2017 hat der Staatsanwalt in seinem Fall, so  UN-News, die Todesstrafe gefordert.

Neben Reporter ohne Grenzen fordern Jornalistenverbände und Menschenrechtsaktivisten weltweit die sofortige Freilassung von Mahmoud Abu Zeid.

Seine Festnahme und Inhaftierung steht im Widerspruch zu den Rechten und Freiheiten, die durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte garantiert werden, so die UNESCO.

Mahmoud Abu Zeid erhält den mit 25.000 US-Dollar dotierten Preis für seinen herausragenden Beitrag zur Verteidigung und Förderung der Pressefreiheit, insbesondere im angesichts von Gefahren.

Damit wird sein Mut, sein Widerstand und sein Engagement für die Meinungsfreiheit  gewürdigt, sagte die Jury-Vorsitzende Maria Ressa in einer Pressemitteilung.

Benannt ist der Preis nach dem kolumbianischen Journalisten Guillermo Cano Isaza, der m 17. Dezember 1986 vor den Büros seiner Zeitung El Espectador in Bogotá ermordet wurde. Er wird von der Guillermo Cano Isaza Foundation (Kolumbien) und der Helsingin Sanomat Foundation (Finnland) finanziert .

Der Preis wird anlässlich des Welttages der Pressefreiheit verliehen, der dieses Jahr vom 2.-3. Mai in Accra, Ghana begangen wird. 

Der 25. Welttag der Pressefreiheit steht unter dem Motto: „Macht in Schach halten: Medien, Justiz und Rechtsstaatlichkeit“. Themen werden vor allem Medien und die Transparenz des politischen Prozesses, die Unabhängigkeit und Medienkompetenz des Justizsystems und die aktuellen Herausforderungen bezüglich der Gewährung von Pressefreiheit online sein.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.