Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung und HISTAT

Neu in der Digitalen Bibliothek nachgewiesen sind:

Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung übernimmt für die FES die Funktion eines Volltext-Servers und ermöglicht damit den kostenfreien Zugriff auf zahlreiche Veröffentlichungen der Friedrich-Ebert-Stiftung. Neben den digitalen Neuveröffentlichungen der Stiftung wird der Bestand auch durch Retrodigitalisate bereits vergriffener FES-Titel ergänzt. Es kann derzeit auf mehr als 8000 FES-Titel (Stand: 2012) aus sämtlichen Arbeitsgebieten der Friedrich-Ebert-Stiftung als pdf oder HTML-Dokument zugegriffen werden. Neben der einfachen bzw. erweiterten Suche in der Datenbank ist der Zugriff auch über thematisch organisierte Publikationsübersichten sowie eine Volltextsuche in den FES-Publikationen möglich. Neben den FES-Publikationen bietet die Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung auch Zugriff auf diverse retrodigitalisierte Zeitschriften, wie z.B. „Die Arbeit“ (1924-1933) oder „Arbeiterwohlfahrt“ (1926-1933).

HISTAT : Historische Statistik

Die vom GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften erstellte Datenbank HISTAT, hat zum Ziel, Zeitreihen aus der historischen, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen. HISTAT enthält gegenwärtig mehr als 287.000 Zeitreihen aus 359 Studien mit insgesamt fast 6 Millionen Werten zur historischen Statistik von Deutschland sowie zur deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Die Datenbank ist themen- und studienorientiert aufgebaut, d.h. es gibt verschiedene Themen, wie z.B. Bildung und Wissenschaft, denen einzelne Studien zugeordnet werden. Der Zugriff auf die Datenbestände soll auf der einen Seite möglichst einfach erfolgen, auf der anderen Seite wissenschaftlichen Ansprüchen genügen und die angebotenen Zeitreihen in ihrem Entstehungskontext hinreichend dokumentieren.

Danke für dieses Posting an Isabelle Hüfner, Bibliotheksreferendarin.

„Bibliography of Asian Studies“ kommt, „AMADEUS“ und „MARKUS“ gehen

Zum Jahreswechsel werden FU-Angehörige wieder einige neu lizenzierte Datenbanken in der Digitalen Bibliothek entdecken können. Den Anfang macht die Bibliography of Asian Studies der Association for Asian Studies (AAS).

Bei der „BAS“ handelt es sich – wie unschwer zu erkennen – um eine fachbibliographische Datenbank, die Einträge zu in westlichen Sprachen erschienenen Veröffentlichungen über Ost-, Südost- und Südasien bereithält. Gegenwärtig verfügt die Datenbank über ca. 800.000 Nachweise ab Erscheinungsjahr 1971 ff., thematischer Schwerpunkt ist der geistes- und sozialwissenschaftliche Bereich. Zwischen 1971 und 1992 wurden Zeitschriften und Monografien (inkl. u. a. Konferenz-, und Festschriften). Nach 1992 wird „nur“ noch die Zeitschriftenliteratur ausgewertet.

Die Datenbank selbst lässt sich leicht und intuitiv bedienen. Wie im Bibliotheksportal | Primo lässt sich das Trefferergebnis mit Facetten wie Medientyp, Land oder Sprache eingrenzen, Icons lassen auf einen Blick erkennen, ob es sich bei den Einträgen um Bücher, Zeitschriften oder Aufsätze handelt. Die Einträge selbst sind mit den bibliografischen Angaben und vergebenen Schlagwörtern auf das wesentliche reduziert – FU-Bestand kann über die Schaltfläche „Find it @ your library“ ermittelt werden. Optional lässt sich direkt  in den wichtigsten Zeitschriften aus den Asienstudien stöbern. Die bibliographischen Einträge lassen sich im RIS-Format exportieren und in Literaturverwaltungsprogramme laden.

Lizenzen für wirtschaftswissenschaftliche Datenbanken ausgelaufen

Nicht nur wird der Bestand an Datenbanken zu Jahresanfang ergänzt, hier und da fallen aus den unterschiedlichsten Gründen auch die ein oder anderen weg. Dazu gehören die Titel „AMADEUS“ und „MARKUS“. Die gesamteuropäische Finanzdatenbank AMADEUS des Anbieters Bureau van Dijk enthielt Daten zu 14 Mio. öffentlichen und privaten Firmen aus 38 europäischen Ländern. Sie soll kommend durch das Konkurrenzprodukt „Worldscope“ von Thomsen Reuters ersetzt, die nach einer Fachbereichsumfrage favorisiert wurde. MARKUS – vom selben Anbieter – enthielt Geschäftsinformationen zu ca. einer Mio. deutscher, österreichischer und luxemburgischer Unternehmen.

Update: Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft ist die Datenbank Worldscope bereits an den PC-Pool-Rechnern installiert worden. Die Bereitstellung darüber hinaus ist in Vorbereitung.

Test für IMF e-Library

Bis zum 14. April 2011 besteht für FU-Angehörige ein kostenfreier Testzugriff auf die Datenbank IMF e-Library.

Die Datenbank bietet Zugang zu sämtlichen Veröffentlichungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und enthält Monographien, Zeitschriften und Reihen, statistische Datenbanken, Arbeitspapiere und Länderberichte.

Test für Entrepreneurial Studies Source

Bis Ende März 2011 besteht für FU-Angehörige ein kostenfreier Testzugriff auf die Datenbank Entrepreneurial Studies Source.

Die Datenbank ermöglicht einen aktuellen Einblick in Veröffentlichungen, die sich mit dem Unternehmertum beschäftigen. Sie bietet Volltexte aus mehr als 125 Zeitschriften, 135 Nachschlagewerken, zahlreichen Fallstudien, tausenden von Firmenprofilen und enthält über 600 Videos mit Transkriptionen und relevanten Artikeln der Harvard Faculty Seminar Series und Vator.TV, einer Plattform für Technologie-Startups.
U.a. werden folgende Bereiche behandelt:
Unternehmensplanung, Management, Marketing, Produktentwicklung, Kapitalbeschaffung.

Lizenz für AMADEUS und DAFNE

Im Rahmen einer 1-Jahres-Lizenz haben Angehörige der FU vom 1.1.2011 bis zum 31.12.2011 Zugriff auf die beiden Firmen-Datenbanken AMADEUS und DAFNE des Anbieters Bureau van Dijk.

AMADEUS ist eine europäische Unternehmensdatenbank, die Finanzinformationen zu über 13 Millionen Unternehmen aus 42 Ländern Europas beinhaltet.
Zu jedem Unternehmen findet man neben allgemeinen Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Webseite auch speziellere Angaben wie Beschäftigtenzahlen, Führungskräfte, ausführliche Tätigkeitsbeschreibungen sowie standardisierte Bilanzdaten, Daten aus Gewinn- und Verlustrechnung und Unternehmenskennzahlen.

Jede Firma wird auf Basis ihrer Branchenzugehörigkeit einer Vergleichsgruppe zugeordnet. Durch die integrierte Auswertungssoftware lassen sich die Unternehmen miteinander vergleichen und die Analyseergebnisse in Form von Tabellen und Grafiken veranschaulichen sowie in alle gängigen Software-Formate exportieren.

DAFNE ist eine Datenbank mit detaillierten Finanzinformationen zu über 1.000.000 deutschen und österreichischen Unternehmen.
Sie bietet aktuelle und historische Jahresabschlussinformationen sowie Unternehmensberichte mit Kontaktdaten, Geschäftstätigkeiten, detaillierte Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen und Finanzkennzahlen.
Die Leistungsfähigkeit jeder Firma kann mit integrierten Diagrammen und Kurven grafisch dargestellt werden.

Die Unternehmen können auf einer Landkarte abgebildet und miteinander in Tabellen und Listen verglichen werden.

World Bank e-Library kommt, HAPI geht

Die Datenbank World Bank e-Library wurde zum Jahreswechsel 2016/17 nicht weiterlizenziert. Auf die Archiv-Inhalte besteht via Nationallizenz weiterhin Zugriff.

Nach einem Test im Jahr 2009 besteht nun für FU-Angehörige ein unbeschränkter Zugang auf die World Bank e-Library, die zu den umfassendsten Sammlungen im Bereich „social and economic development“ gehört. Die auf der Volltextebene durchsuchbare Datenbank bietet Zugang zu mehr als 5000 Monographien, Reports und anderen Dokumenten der Weltbank.

World Bank e-Library führt mehr als 2000 Publikationen ab Ende der 70er Jahre sowie alle laufenden und künftigen Veröffentlichungen in einer Datenbank zusammen. Ferner enthalten sind rund 3.200 peer-reviewed Arbeits- und Diskussionspapiere zur Politikforschung. Neben der Volltextsuche lassen sich die Inhalte auch schnell und bequem nach Region oder Thema durchblättern. Jährlich wächst die Datenbank um ca. 150-200 Titel. Das Gros der Dokumente stammt aus den 1990er Jahren ff.

Nur eines der vielen E-Bücher: Tackling HIV-Related Stigma and Discrimination in South Asia von u. a. Anne Stangl,  Dara Carr und Traci Eckhaus (Juli 2010).

Dagegen nicht mehr Bestandteil der Digitalen Bibliothek ist der Hispanic American Periodical Index (HAPI). Die Fachbibliographie, die internationalen Periodika zu Lateinamerika aus den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auswertet, musste Ende 2009 leider abbestellt werden – ein Online-Zugriff war noch bis vor kurzem möglich.

„New Palgrave Dictionary of Economics Online“ im Test

Wirtschaftswissenschaftler dürften sich über diese Nachricht freuen: bis zum 16. März 2010 können FU-Angehörige kostenfrei das New Palgrave Dictionary of Economics Online testen.

Die Datenbank wurde ab dem 1. Mai 2010 lizenziert und ist ab sofort uneingeschränkt für alle FU-Angehörigen nutzbar!

Das umfassende Nachschlagewerk zur Betriebs- und Volkswirtschaftslehre enthält über 1.850 namentlich gekennzeichnete Beiträge von mehr als 1.500 Fachwissenschaftlern. Gegenüber der ersten Auflage aus dem Jahr 1987 umfasst die aktuelle Auflage ca. 80 Prozent(!) neue oder wesentlich überarbeitete Beiträge. Zu den neuen Bereichen gehören u. a. Experimentelle Wirtschaftsforschung, Verhaltensökonomik, Spieltheorie, Internationale Wirtschaftsforschung, technologischer Wandel und Wachstum sowie Arbeitsmarktforschung.

Das Nachschlagewerk wird ergänzt durch zahlreiche Weblinks. Der Online-Ausgabe liegt die gleichnamige, achtbändige Printausgabe (2008) zugrunde, die von Steven N. Durlauf (Professor an der University of Wisconsin-Madison) und Lawrence E. Blume (Professor an der Cornell University), herausgegeben wurde. Die Datenbank wird vierteljährlich aktualisiert.