Testzugriff für Pressedatenbank »Access Global NewsBank«

Bis zum 26. Februar 2021 kann über das Campusnetz die Pressedatenbank Access Global NewsBank getestet werden.

Angeboten werden Daten aus über 7000 Nachrichtenquellen und aus mehr als 200 Ländern (weniger als die bereits lizenzierte Pressedatenbank Nexi Uni). Ausgewertet werden Artikel zu Themen wie Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Sport, Kultur und Personen. Dabei präsentiert die Datenbank eine Vielzahl an Medienformaten darunter Inhalte aus Print- und Online-Zeitungen, Blogs, Nachrichtenagenturen, Zeitschriften, Rundfunk-Transkripte und Videos.

Bildquelle: NewsBank

Geografisch lassen sich die enthaltenen Nachrichtenquellen wie folgt einordnen:

  • Nordamerika (> 2600 Quellen)
  • Europa (> 1300 Quellen)
  • Asien (> 900 Quellen)
  • Australien/Ozeanien (> 800 Quellen)
  • Afrika (> 600 Quellen)
  • Mittlerer Osten (> 400 Quellen)
  • Südamerika (> 80 Quellen)

Neben der Erweiterten Suche ist auch ein Durchstöbern der Nachrichtenquellen mittels einer Weltkarte (Map Search) möglich. Auch werden vorgefertigte thematische Sucheinstiege sowie Informationen zur COVID-19-Pandemie, aktuellen Themen (Hot Topics) oder eine Auswahl an Special Reports angeboten.

Einträge lassen sich nach einer kostenfreien Registrierung in einem persönlichen Ordner (Personal Folder). Die Volltexte können Sie als PDF-Dateien oder direkt auf Google Drive hochladen. Der Export bibliografischer Daten in Literaturverwaltungsprogramme (EasyBib, RefWorks, NoodleTools, EndNote/Zotero, RIS- und BIB-Format) wird unterstützt.

Sie möchten die Datenbanken auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Referate bei Kerzenlicht

Die Samstagsausgabe des Tagesspiegels am 2. Mai 2020 widmete sich thematisch dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin vor 75 Jahren. Aufgrund der Pandemie mussten auch die geplanten Feierlichkeiten zu diesem historischen Datum abgesagt werden.

Unter den vielen Artikeln, die im Tagesspiegel erschienen, befand sich auch Jenseits des Mythos von Felix Hackenbruch, der exemplarisch auf die Leben dreier Frauen blickt, die die Nachkriegszeit in Berlin mit geprägt haben. Neben der Zoo-Direktorin Katharina Heinroth (1897-1989) und Berlins erster und bislang einziger Oberbürgermeisterin Louise Schroeder (1887-1957) gibt der Autor auch zur Literaturwissenschaftlerin Roswitha Wisniewski (1926-2017) Auskunft, die im Herbst 1948 zum ersten Jahrgang der neu gegründeten Freien Universität zählte. In einer Zeit ohne elektronische Medien war Wisniewski (ähnlich wie heute) mit dem fehlenden Zugang zu Wissenschaftlichen Bibliotheken konfrontiert, wie Hackenbruch erläutert:

Sie [Wisniewski] schreibt sich für das Fach Germanistik ein, doch dafür gibt es noch nicht einmal Bücher. Wie viele andere holt sie aus dem ganzen Stadtgebiet auf Handwagen Möbel- und Bücherspenden nach Dahlem, hilft, den Fachbereich aufzubauen. Am Aufbau der Seminarbibliothek ist sie maßgeblich beteiligt. Nebenher wird studiert: „Ich habe meine Referate und Seminararbeiten weitgehend bei Kerzenlicht geschrieben.“ Bereits 1953 promoviert sie, wird wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin, lehrt die erste Nachkriegsgeneration. (Felix Hackenbruch: Jenseits des Mythos. In: Der Tagesspiegel, 2. Mai 2020, S. 5.)

Der gesamte Artikel lässt sich online bei tagesspiegel.de nachlesen.