Testzugriff für „Web of Science Expanded Package“

Bis zum 31. Oktober 2026 kann über das FU-Campusnetz eine Erweiterung der Datenbank „Web of Science“ (WoS) getestet werden.

Laut Anbieter handelt es sich beim WoS um die weltweit umfangreichste Zitationsdatenbank. Sie enthält Titelnachweise aus mehr als 22.000 internationalen Zeitschriften sowie aus Konferenzberichten und Büchern.

Der Umfang richtet sich nach der Lizenz der jeweiligen Einrichtung.

Angehörige der FU Berlin haben bereits Zugriff auf „Web of Science Primary“ (früher „Core Collection“).
Hier sind folgende vier Indizes enhalten:

Im Rahmen des Testzugriffs ist das „Web of Science Expanded Package“ freigeschaltet.
Dadurch sind folgende neue Inhalte verfügbar:

Wenn man die WoS-Plattform öffnet, wird standardmäßig die Smart Search angeboten. Damit kann in allen für die Einrichtung verfügbaren Datenbanken gleichzeitig recherchiert werden.

Die Advanced Search ermöglicht außerdem eine gezielte Auswahl der zu durchsuchenden Inhalte. Die drei oben mit einem Asterisk (*) gekennzeichneten Datenbanken können jeweils einzeln über den Menüpunkt „Search In“ ausgewählt werden. Alle übrigen Indizes sind Bestandteil der „Web of Science Core Collection“ und können nach Auswahl dieser Datenbank über den Punkt „Editions“ aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Sie möchten die neuen Inhalte über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns gerne Ihre Bewertung zukommen!

(Bildquelle: Anbieter)

Neue Zitierindizes für Zeitschriften, Personen, Institutionen und Länder

Thomson ReutersAb sofort kann über das FU-Campusnetz das Modul Journal and Highly Cited Data (JHCD) auf der Plattform InCites von Thomson Reuters genutzt werden. Das Modul beinhaltet Zugriffe auf folgende zwei Datenbanken:

Journal Citation Reports (InCites) ist eine interdisziplinäre Datenbank, die der Evaluierung von internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften hinsichtlich ihrer Reichweite sowie ihrer Nutzungs- und Zitierhäufigkeit dient. Sie ist der Nachfolger der bisherigen Journal Citation Reports (JCR) on the Web und bietet u. a. Informationen darüber, wie oft eine Zeitschrift in anderen Periodika zitiert wird, in welchen Organen und mit wie alten Beiträgen sie angeführt wird und wie häufig welche anderen Organe in der zu analysierenden Zeitschrift zitiert werden. Ausgewertet werden mehr als 8400 naturwissenschaftliche und technische (JCR Science Edition) und über 3000 sozial- und geisteswissenschaftliche Zeitschriften (JCR Social Sciences Edition) aus ca. 83 Ländern und 232 Fachgebieten. Die Daten werden jährlich aktualisiert.

Essential Science Indicators (ESI) ermöglicht Zitationsanalysen nach Personen, Institutionen, Ländern und Zeitschriften. Die Datenbank analysiert die Artikel der jeweils letzten zehn Jahre aus den bei ISI indexierten wissenschaftlichen Zeitschriften (ca. 12 Mio. aus über 12.000 Zeitschriften) und sind nach 22 Fachbereichen (u. a. Agrarwissenschaften, Biologie und Biochemie, klinische Medizin, Wirtschaftswissenschaft, Ingenieurwissenschaften, Pharmakologie, Botanik und Veterinärmedizin) geordnet. Bei den in der Datenbank aufgeführten Wissenschaftlern handelt es sich ausschließlich um diejenigen, deren Anzahl an Zitierungen im obersten Prozent der am meisten zitierten Personen liegt. Die Datenbank wird alle zwei Monate aktualisiert.

Das individuell zusammengestellte Datenmaterial kann in beiden Datenbanken ausgedruckt bzw. als PDF-, CSV- oder Excel-Datei abgespeichert werden.

Internationale Patentdatenbank im Test

Die Datenbank wird gegenwärtig für das FU-Campusnetz lizenziert (Stand: 06/2018).

Ebenfalls bis voraussichtlich 22. Juli 2013 als Test für das Web of Knowledge freigeschaltet ist der Derwent Innovations Index.

Diese Datenbank weist Patentliteratur von über 40 Patentvergabestellen aus den USA, Europa und Asien nach. Insgesamt finden sich Einträge zu mehr als 16 Mio. Erfindungen aus allen Bereichen der Chemie, Elektrik und Elektronik sowie Technik ab 1963. Diese enthalten neben englischsprachigen Titeln, die die Erfindung spezifisch bezeichnen, auch englischsprachige Abstracts und zum Teil Baupläne.

Jeder Eintrag enthält eine Klassifikation nach dem sogenannten „Derwent Class Code“. Für Einträge ab 1973 ff. werden Zitierungen in anderen Patenten nachgewiesen.

„Chinese Science Citation Database“ testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Ebenfalls im großen Web-of-Knowledge-Test bis 22. Juli 2013 mit eingeschlossen ist die Chinese Science Citation Database.

Die CSCD enthält ca. zwei Mio. bibliographische Nachweise aus 1200 ausgewerteten natur- und ingenieurwissenschaftlichen Zeitschriften der Volksrepublik China (ab 1989 ff.). Sie wird vom Verlag Thomson Reuters in Zusammenarbeit mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking (Chinese Academy of Sciences, früher: Academia Sinica) angeboten. Erstmals wird damit Zugang zu großen Mengen naturwissenschaftlicher Fachliteratur Chinas geschaffen.

Pro Jahr werden schätzungsweise 200.000 Einträge ergänzt. Viele der Nachweise enthalten neben den chinesischen Angaben in Kurzzeichen auch englischsprachige Titel und Abstracts.

Book Citation Index im Test

Bis Ende November haben FU-Angehörige die Möglichkeit den Book Citation Index zu testen. Dieser ist als Modul im Web of Science integriert und kann über die Suchmaske (Punkt „Citation Databases”) genutzt werden. Darüber ist auch die gleichzeitige Suche im Social Sciences Citation Index (SSCI), Arts and Humanities Citation Index (AHCI) und dem naturwissenschaftlichen Science Citation Index (SCI) möglich.

Der Book Citation Index (kurz BKCI) wertet als Zitierindex ca. 28.000 wissenschaftliche Buchinhalte aller Fachgebiete aus. Der Zitierzusammenhang weist aus, wo die gesuchte Literatur (Buch bzw. Buchkapitel) zitiert wurde und was sie selbst zitiert hat. Das Modul ergänzt damit das Web of Science um mehr als 13,5 Mio. Literaturnachweise, die im Idealfall auf den lizenzierten Volltext bzw. Buchkapitel weiterleiten. Pro Jahr sollen 10.000 neue Buchtitel folgen, darunter auch in Serien erschienene Exemplare.

Ein Schwerpunkt der indexierten Publikationen liegt in den Sozialwissenschaften (40 Prozent), gefolgt von den Geisteswissenschaften (18 Prozent), Physik/Chemie (13 Prozent) und Ingenieurswesen/Computer/Technik (12 Prozent) sowie klinische Medizin, Biowissenschaften (beide 6 Prozent) und Landwirtschaft/Biologie (5 Prozent). Der „Book Citation Index– Science (BKCI-S)” weist dabei – entgegen dem Hinweis in der Datenbank – Literatur der letzten fünf Jahre nach, der „Book Citation Index– Social Sciences & Humanities (BKCI-S)” Titel der letzten sieben Jahre.

Nicht ausgewertet werden laut Anbieter Lehrbücher, Handbücher, Nachschlagewerke, Kompendien, Atlanten, Führer oder Abstract-Sammlungen.