Deutsch als Zweitsprache? – BiDaZ!

Eine umfangreiche Sammlung von Lehr- und Lernmaterialien im Zusammenhang „Deutsch als Zweitsprache“ ab ca. 1970 ist in der Bibliographie Deutsch als Zweitsprache (kurz: BiDaZ) zu finden. Die lizenzfreie Fachdatenbank ist übersichtlich gestaltet und macht eine schnelle und intuitive Suche auch nach wissenschaftlichen Publikationen möglich. Ebenfalls nur in der Fachrichtung „Deutsch als Fremdsprache.“

Im Juni 2006 beinhaltete die von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft von der Universität Bielefeld bereitgestellte Datenbank über 3000 Einträge.

Sogar einige zusätzliche interaktive Funktionen sind vorhanden, was dem Nutzer die Möglichkeit gibt sich aktiv an dem Ausbau und der Verbesserung der Bibliographie zu beteiligen. Zum Beispiel ist mittels eines Online-Formulars das Vorschlagen neuer Titel zur Aufnahme in die Datenbank erwünscht.

Danke für dieses Posting an Désiré Alte, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Onlinesuche nach Inkunabeln? – Kostenfreier Datenbankkatalog INKA

Ebenfalls neu in unserer Digitalen Bibliothek finden Sie den Inkunabelkatalog (INKA) der Universitätsbibliothek Tübingen.

Dieser Bibliothekskatalog ermöglicht die weltweit umfassendste Suche nach Inkunabeln in deutschen Bibliotheken.
Neben der Titelaufnahme sind auch die exemplarspezifischen Besonderheiten der einzelnen Bände aufgeführt.
Zurückzuführen ist der Inkunabelkatalog auf das von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg unterstützte Projekt „Inkunabeln in Baden-Württemberg“. Bisher sind die Daten von fünf im Druck erschienenen Inkunabelkatalogen nachgewiesen. Dazu kommen die Daten zweier im Manuskript weitgehend abgeschlossener Kataloge.

Bei INKA handelt es sich um einen Metakatalog. Hierbei wird auf ein Datenpool verschiedener Bibliotheken zugegriffen, der sich aus den Exemplarbeschreibungen von Inkunabeln in verschiedenen Bibliotheken zusammensetzt.
Durch eine regelmäßige Aktualisierung vergrößert sich der Umfang stetig.

Im Dezember 2010 umfasste der Katalog Bestände von mehr als 40 Bibliotheken. Deswegen sollte man bei der Nutzung dieses Arbeitsinstrumentes auch nicht vergessen, dass sich dieser Datenpool noch im Aufbau befindet und deswegen keinerlei Vollständigkeit gegeben sein muss. Jedoch ist es ein sehr guter Sucheinstieg wenn man etwas um die Zeit von 1450-1500 sucht.

Danke für dieses Posting an Désiré Alte, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Neu in der Digitalen Bibliothek: OAPEN Library

Neu in unserer Digitalen Bibliothek finden Sie OAPEN Library. Die freie Datenbank basiert auf einem von der Europäischen Union geförderten Projekt. Ursprung war, vor allem in den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften Publikationen frei zugänglich zu machen. Die OAPEN Library bietet tatsächlich freien Zugriff auf eine ständig wachsende Zahl wissenschaftlicher Publikationen aus ganz Europa.
Das Angebot von OAPEN ist für Verlage, Bibliotheken und andere wichtige Facheinrichtungen eine gute Grundlage zur Verbreitung von wissenschaftlichen Arbeiten.
OAPEN arbeitet eng mit Universitätsbibliotheken zusammen und alle Veröffentlichungen haben einen strengen Peer-Review-Prozess durchlaufen.

Ein Klick und Blick in die Datenbank lohnt sich auf alle Fälle.

Danke für dieses Posting an Désirée Alte, Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der UB.

„ViFa medien buehne film“ mit neuer Websuche

Wie der webis blog kürzlich berichtete, wurde die Websuche der Virtuellen Fachbibliothek medien buehne film überarbeitet. Ab sofort kann man in einem monatlich aktualisierten Index von derzeit rund 190.000 fachlich relevanten Webseiten recherchieren. Ein „Ballast aus Werbung und endlosen Ergebnislisten“ soll dem Nutzer im Gegensatz zu den gängigen Suchmaschinen erspart bleiben. Ebenfalls sollen in Kürze weitere Funktionen und noch mehr Content bereitgestellt werden.

Die E-Ressourcen stammen aus dem ViFa-Modul Internetquellen und wurden mit der Open-Source-Software „AyXy/Solr“ zur Volltextsuche aufbereitet.

Retrodigitalisierte bayerische Zeitungen mit digiPress

Hinter dem Namen digiPress verbirgt sich die Zeitungsplattform der Bayerischen Staatsbibliothek. Kostenfrei angeboten werden gegenwärtig 28 retrodigitalisierte bayerische Zeitungen. Der Zeitraum umfasst die Jahrgänge 1807 bis 1964, wobei noch nicht alle Zeitungen flächendeckend digitalisiert wurden und oft nur mit wenigen Jahrgängen vertreten sind. Das Angebot befindet sich momentan im Beta-Test, soll aber fortwährend weiterentwickelt und ausgebaut werden.

Gegenwärtig existiert auch eine Metasuche, mit der gleichzeitig die Jahrgänge der Passauer Neuen Presse (1946 – 1963) und der Mittelbayerischen Zeitung (1945 – 1950) auf Volltextebene recherchiert werden kann. Die Zeitungsseiten selbst können als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

Kostenfreie biographische Nachschlagewerke aus aller Welt

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek der FU wurden folgende kostenfreie Online-Ressourcen, die teilweise auf gedruckte biographische Nachschlagewerke zurückgehen:

Biographical Directory of the United States: Enthält die offiziellen Kurzbiographien aller Kongressmitglieder seit 1774, zum Teil mit Bild und Bibliografie. Neben einzelnen Namen kann auch nach Position, Bundesstaat, Parteizugehörigkeit und Jahreszahlen gesucht werden.

BRAHMS – Base de Documentation sur la Musique Contemporaine: Internationales Verzeichnis mit französischsprachigen Kurzbiographien zeitgenössischer Komponisten (ab 1900 ff.). Die Redaktion obliegt dem am Pariser Centre Pompidou beheimateten Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique (IRCAM).

Dansk Kvindebiografisk Leksikon (DKL): Elektronische Version der gleichnamigen Printausgabe in dänischer Sprache, die Biographien von etwa 1900 bedeutenden dänischen, färöischen und grönländischen Frauen bereithält, die vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewirkt haben.

Dictionary of Art Historians: Enthält Kunsthistoriker, die in den wichtigsten Beschreibungen zur Geschichte der Kunstgeschichte erwähnt werden. Herausgeber ist Lee Sorensen, Kunsthistoriker und Bibliothekar an der Duke University.

Dizionario Biografico degli Italiani (DBI): Vom Istituto Treccani herausgegebenes Nachschlagewerk in italienischer Sprache, das Infos über verstorbene Persönlichkeiten beinhalten soll, die nach dem Ende des Weströmischen Reiches in Italien geboren sind oder dort einen wesentlichen Teil ihres Lebens und Wirkens verbracht haben. Geplant sind 110 Bände mit 35.000 Biographien und einem Umfang von rund 80.000 Seiten.

Magyar Életrajzi Lexikon: Verbesserte und überarbeitete Onlineversion der Printausgabe des Akadémiai Kiadó mit Kurzbiographien von Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte, Kultur etc. im Zeitraum 1000-1990.

Slovenski Biografski Leksikon: Die Datenbank enthält Kurzbiographien zu mehr als 5.000 bedeutende Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart Sloweniens. Sie basiert auf der Erstauflage des gedruckten Slovenski Biografski Leksikon, das zwischen 1925 und 1991 in 16 Bänden erschien.

Svenskt biografiskt lexikon (SBL): Seit 1917 herausgegebenes schwedischsprachiges, sehr detailliertes Lexikon über verstorbene Persönlichkeiten. Bis 2011 wurden 33 Bände veröffentlicht. Jeder Band umfasst 800 Seiten und bisher wurden auf rund 25.000 Seiten mehr als 9.000 Einträge zu Familien und Personen veröffentlicht, womit das SLB eines der umfangreichsten Nachschlagewerke Nordeuropas ist.

Kostenfreie Datenbank zur Scholastik

Alcuin ist eine Forschungsdatenbank, die neben biographischen Daten vor allem Informationen zu den Texten der mittelalterlichen Magistri und gelehrten Autoren bieten möchte: Quellen, Überlieferung, Rezeption, bemerkenswerte Eigentümlichkeiten. Der zeitliche Rahmen umfasst ungefähr das Jahrtausend von 500 bis 1500 nach Christus. Den Kern bilden die Autoren philosophischer Texte, aber naturgemäß auch alle solche, die von philosophischem Interesse und Belang sind.

Alcuin berücksichtigt aber nicht nur lateinisch schreibende Autoren, sondern auch deren Quellen (Avicenna Latinus etc.). Auf diese Weise kann man direkt etwas über die Verbreitung dieser Quellentexte und den Zeitpunkt ihrer Übersetzung erfahren. Die Datenbank soll in erster Linie den erreichten Stand der Forschung sowie ihren Fortgang dokumentieren. Die eingetragenen Informationen werden fortlaufend erweitert und gegebenenfalls korrigiert.

Herausgeber der Datenbank ist Prof. Dr. Rolf Schönberger vom Institut für Philosophie der Universität Regensburg.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Datenbank-Infosystems (DBIS) entnommen.

Kirchenbuchportal neu in der Digitalen Bibliothek

Das kostenfreie Kirchenbuchportal soll als Online-Plattform der deutschen Kirchenarchive zum zentralen Informationsportal für die deutschen Kirchenbuchbestände ausgebaut werden. Die beteiligten Institutionen wollen damit das Angebot für Genealogen und die wissenschaftliche Forschung verbessern.

In einem ersten Schritt werden Informationen zum Bestand an Kirchenbüchern in deutschen kirchlichen und staatlichen Archiven gesammelt, danach sollen detaillierte Nachweise folgen. Ebenfalls ist in der Zukunft geplant, digitalisierte Kirchenbücher kostenpflichtig anzubieten.

Die Benutzeroberfläche wird sowohl in deutscher als auch englischer, französischer, italienischer und niederländischer Sprache angeboten.

Findbücher in der Digitalen Bibliothek nachgewiesen

Ab sofort kann in der Digitalen Bibliothek nach dem Medientyp „Findbuecher“ gesucht werden. Diese weisen traditionell Archivnutzern den Weg zu den Beständen und Archivalien und sind mittlerweile auch vielfach online abrufbar. Folgende kostenfreie Datenbanken wurden unter diesem Medientyp neu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen:

Archives Online
: Das 2009 gestartete Internetportal ermöglicht die Recherche nach Archivgut in gegenwärtig zehn Schweizer Staatsarchiven, dem Archiv für Zeigeschichte der ETH Zurüch sowie der Burgerbibliothek Bern. Verwiesen wird auf die öffentlich zugänglichen Metadaten und Dokumente der angeschlossenen Online-Archivdatenbanken. Getragen wird das Portal von den öffentlichen Archiven.

National Archives (UK)
: Catalogue: Der Katalog von ‚The National Archives‘ enthält die Beschreibungen von über 11 Millionen Dokumenten der zentralen Regierung, Gerichtshöfen und anderer nationaler Körperschaften Großbritanniens sowie Dokumente der Familien-, Wirtschaftsgeschichte und weiterer Wissensgebiete wie z. B. UFO-Sichtungen.
Neben der formalen Suche im Katalog stehen außerdem noch vier verschiedene Register als Sucheinstiege zur Verfügung, die eine thematische Suche nach den Namen von Körperschaften, Orten, Familien und Einzelpersonen erlauben.
Es besteht die Möglichkeit zur Personalisierung, die das Anlegen von Suchprofilen und -geschichten sowie das Ablegen von Lesezeichen erlaubt. Dazu ist eine Registrierung erforderlich. Ein besonderes Merkmal ist die teilweise Verlinkung zum Oxford Dictionary of National Biography, das ebenfalls schon lange von der FU lizenziert wird (diese Beschreibung ist weitestgehend jener des Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen).

Kostenfreie Datenbanken zur Münzkunde

Zwei kostenfreie Datenbanken der American Numismatic Society (ANS) stehen ab sofort über die Digitale Bibliothek zur Verfügung:

MANTIS präsentiert die Münzsammlung der ANS. Insgesamt sind mehr als 600.000 Objekte enthalten – neben Münzen auch Papiergeld, Marken, „primitive Zahlungsmittel“, Medaillen und Orden aus allen Epochen und allen Teilen der Welt, teilweise auch mit Abbildungen. Gesucht werden kann nach einer Vielzahl von Kriterien, darunter Nennwert, Epoche, Materialart, Prägeanstalt oder dargestellten Persönlichkeiten.

DONUM – Database Of Numismatic Materials ist der Online-Katalog, der die Bibliotheksbestände ANS nachweist. Neben u. a. Monografien, Auktionskatalogen, Zeitschriften- und Kongressbänden werden auch einzelne Zeitschriftenartikel bibliografisch nachgewiesen.