Menschliche Entwicklung: Zahlen und Fakten 2018

Quelle: Pixabay (Eak K.)

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) lädt am 18. Dezember 2018, von 9:30 – 11:00 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Konzept der menschlichen Entwicklung (mit Frühstücksimbiss ab 9:00 Uhr) ein.

Seit 1990 veröffentlicht das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) den Bericht über die menschliche Entwicklung (Human Development Report) und den Index der menschlichen Entwicklung (Human Development Index, HDI). Ziel des HDI ist es, eine über die Messung von Wirtschaftswachstum hinausgehende Erfassung des Zustandes menschlicher Entwicklung weltweit und in verschiedenen Ländern zu ermöglichen.

Bei der Veranstaltung werden die aktuellen Zahlen des vom HDR-Büro herausgegebenen Statistical Update 2018 erstmals in Deutschland vorgestellt. Gleichzeitig soll darauf geschaut werden, was in den vergangenen Jahrzehnten erreicht werden konnte, wo es noch Missstände gibt und warum das Konzept der menschlichen Entwicklung auch heute noch von großer Bedeutung ist.

PROGRAMM

  • Begrüßung durch die DGVN
  • Vorstellung der Zahlen und Fakten zur menschlichen Entwicklung 2018
    Oliver Hasenkamp, DGVN
  • Entstehung und Bedeutung der Messung von menschlicher Entwicklung
    Prof. Dr. Inge Kaul, Hertie School of Governance, erste Direktorin des HDR-Büros bei UNDP (1989 – 1994), Leiterin des UNDP-Büros für Entwicklungsstudien (1995 – 2005), Mitglied im DGVN-Präsidium
  • Gespräch mit Prof. Dr. Inge Kaul

Moderation: Oliver Hasenkamp, DGVN

VERANSTALTUNGSORT

Hotel Aquino | Tagungszentrum Katholische Akademie
Hannoversche Str. 5B, 10115 Berlin

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Multilateralismus braucht starke Stimmen

Professor Klaus Töpfer wird 80 Jahre alt. Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund laden aus diesem Anlass am 12. November 2018 zu der Veranstaltung Multilateralismus braucht starke Stimmen ein.

Prof. Klaus Töpfer, Bundesminister a.D. und langjähriger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), ist im Laufe seines politischen Wirkens stets eine starke Stimme für den Multilateralismus gewesen. Armin Laschet und Professor Sabine von Schorlemer wollen mit ihm über die Vereinten Nationen und die drängenden Themen der Weltgemeinschaft diskutieren.

Programm

Einlass ab: 19:30 Uhr

Beginn: 20:15 Uhr 

Begrüßung: Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender 

Laudatio: Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen 

DGVN-Präsidium im Gespräch: Armin Laschet, Prof. Dr. Sabine von Schorlemer, Prof. Dr. Klaus Töpfer 

Moderation: Hannah Birkenkötter, DGVN-Vorstand 

Empfang: 21:45 Uhr

Musikalische Begleitung: Umbrella Jazzmen

Veranstaltungsende: 23:00 Uhr

Veranstaltungsort: Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin

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Die Spotlight-Initiative: Gewalt gegen Frauen und Mädchen beseitigen

Die Europäische Union und die Vereinten Nationen starten eine neue, globale, mehrjährige Initiative zur Beseitigung aller Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen (VAWG) – die Spotlight-Initiative.

Die Initiative rückt das Thema Gleichstellung der Geschlechter und  Stärkung der Rolle der Frauen im Einklang mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen:  #SpotlightEndViolence

Die Europäische Union wird den Hauptanteil der Anfangsinvestition von 500 Mio. Euro bereitstellen. Andere Geber und Partner werden eingeladen, sich der Initiative anzuschließen, um ihre Reichweite und ihren Umfang zu erweitern. Ein UN-Multi-Stakeholder-Treuhandfond wird mit Unterstützung der Kernorganisationen UNDP, UNFPA und UN Women verwaltet und vom Exekutivbüro des UN-Generalsekretärs überwacht.

Im Rahmen der Spotlight-Initiative wurde bereits die Kampagne #HerStoryOurStory ins Leben gerufen, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu schärfen. Ein breites internationales und lokales Publikum soll mit Hilfe eines webbasierten Videospiels dazu herausgefordert werden, zu überlegen, wie sie reagieren würden, wenn sie mit einer schwierigen Situation konfrontiert werden.

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