Bücher aus dem Feuer

Die Zentrale Landesbibliothek Berlin (ZLB) zeigt noch bis zum 10. Juni 2010 im Foyer des Hauses Berliner Stadtbibliothek die Ausstellung „Bücher aus dem Feuer“ des Künstlers Achim Kühn.

1942 in Berlin geboren, absolvierte Achim Kühn in der väterlichen Atelier-Werkstatt eine Lehre als Metallgestalter und legte 1963 die Meisterprüfung ab. Dem schloss sich 1964 ein Architekturstudium an der heutigen Bauhaus-Universität Weimar und eine Zusatzausbildung zum Metallrestaurator an. Seit 1967 führt er zusammen mit seiner Frau Helgard, einer ausgebildeten Goldschmiedin, Atelier und Werkstatt seines Vaters Fritz Kühn (1910-1967) in Berlin-Bohnsdorf fort.

Zu sehen sind unter anderem geschmiedete Bücher wie das „Buch mit sieben Siegeln“. Eine kleine Einführung gibt der Flyer zur Ausstellung (pdf-Datei).

Die Jüngeren – oder die Jung-Gebliebenen unter uns – interessiert vielleicht auch noch die Ausstellung „20 Jahre Game Boy“ im gleichen Haus. 🙂

„Reformation Sources Online“ und „Girolamo Savonarola“ im Test

Bis zum 6. Juni 2010 besteht für FU-Angehörige ein kostenfreier Zugriff auf die beiden Volltextdatenbanken „Reformation Sources Online“ und „Girolamo Savonarola“.
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Grimm-Zentrum bekommt Architekturpreis

Der Bund Deutscher Architekten (BDA) hat am 8.5.2010 den Architekturpreis „Nike 2010 für die beste stadtbauliche Interpretation“ für das im letzten Jahr eröffnete Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum gleichermaßen an die Humboldt-Universität und an den Architekten Max Dudler verliehen.
Zuvor wurde das Grimm-Zentrum bereits mit dem „BDA-Preis Berlin 2009“ und dem „Architekturpreis Berlin 2009“ ausgezeichnet.

Die NutzerInnen scheinen den Bau auch zu mögen! Wie der Tagesspiegel am 22.4.2010 berichtete, überlegt die Bibliothek, ob eine Reservierung für eigene Studierende eine Lösung für die Platznot der Bibliothek sein könnte. Mit der Aktion „Parkscheiben“ für maximal einstündige Pausen hat man bereits versucht, die Platzbelegung zu effektivieren.

Ausstellung: Visionen vom Weltende

Die Apokalypse des Johannes ist das Thema der Ausstellung, die das Kunsthistorische Institut und die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin im Foyer der Universitätsbibliothek bis zum 16. Juli 2010 präsentieren.

Gezeigt werden 28 Faksimiles kostbarer mittelalterlicher Handschriften und Inkunabeln, deren eindrucksvolle Bilder den Besuchern den Text durch ihre vielfältigen Imaginationen vermitteln. Die Exponate stammen größtenteils aus der Sammlung Detlef M. Noack, der sie dem Ausstellungsprojekt großzügig zur Verfügung gestellt hat.

Der Katalog (ca. 250 Seiten, Preis 10 €) wird ab dem 03. Juni 2010 in der Universitätsbibliothek und der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin erhältlich sein. Bereits erschienen ist ein Flyer zur Ausstellung im pdf-Format.

Kostenfreie E-Journals von Palgrave Macmillan

Wie jedes Jahr bietet der Verlag Palgrave Macmillan im Monat Mai seine E-Journals (inkl. Archive) kostenfrei zum Testen an. Mit 81 Fachzeitschriften wird ein breites inhaltliches Spektrum abgedeckt, darunter viele Titel aus den sozialwissenschaftlichen Disziplinen:

  • Bioscience Business
  • Business & Management
  • Economics
  • Education
  • Finance
  • Information Systems & Technology
  • Marketing
  • Office for National Statistics
  • Political Science & International Studies
  • Social & Cultural Studies
  • Urban Design, Real Estate & Construction

Wie bei allen Testangeboten ist eine Bewertung seitens unserer NutzerInnen sehr willkommen.

Encyclopedia of the World’s Coastal Landforms

Ab sofort besteht für FU-Angehörige Zugriff auf die Encyclopedia of the World’s Coastal Landforms.

Die Online-Ausgabe beruht auf dem gleichnamigen gedruckten Standardwerk aus dem Jahr 2010 und geht auf weltweite Küstengebiete, deren Landschaftsräume, Entwicklung und Veränderung ein. Die einzelnen Artikel sind i.d.R. nach Bundesstaat bzw. Land sortiert und im PDF- sowie HTML-Format abrufbar. Das Werk enthält mehr als 1440 Fotografien und Illustrationen sowie weitere Literaturhinweise zum Thema.

Gegenwärtig bietet die Freie Universität Berlin ihren Nutzern in verschiedenen Collections über 415.000 lizenzierte E-Bücher an. Neben der Recherche in der Digitalen Bibliothek (1250 Datenbanktitel, darunter 500 freie Ressourcen) kann man diese Titel auch über einen separaten Sucheinstieg im FU-Katalog ermitteln.

Literatur in Europa

Von der Liebeserklärung zum Buch (Umberto Eco), über die Lust am Übersetzen (Holger Fock) bis hin zum schönen Schein der Marktwirtschaft (Hubert Winkels) haben 33 Autoren aus 18 Ländern über die Literatur in Europa sinniert. Jetzt nachzulesen im Kulturreport Fortschritt Europa (3/2010), der vom Institut für Auslandsbeziehungen gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung herausgegeben wurde. Die PDF-Version lädt zum kostenfreien Download in fünf Sprachen ein.

(Gesehen bei boersenblatt.net)

Link des Monats Mai 2010: Datenbank „Entartete Kunst“

In minutiöser Kleinarbeit rekonstruieren Wissenschaftler der Freien Universität Berlin seit Ende 2002 die Beschlagnahme sogenannter „Entarteter Kunst“ durch die Nazis und verfolgen den Weg der Gemälde, Plastiken und Druckgraphiken von den dreißiger Jahren bis heute. Die Ergebnisse werden in der kostenfrei zugänglichen Datenbank „Entartete Kunst“ präsentiert.

Google, übernehmen Sie!

Der Suchmaschinen-Riese hat gestern ein neues Analyse-Tool vorgestellt, mit denen Anfragen von Regierungen und anderen Behörden an Google dargestellt werden. Aktuell weist es Löschanfragen zu Inhalten sowie gestellte Anfragen über Google-Nutzer vom 1. Juli bis 31. Dezember 2009 nach. Überraschend führt bei den Löschanfragen Brasilien (291 Anfragen), gefolgt von Deutschland (188) und Indien (142). Das südamerikanische Land liegt auch bei den Anfragen zu Benutzern vorne (3663), noch vor den USA (3580) und Großbritannien (1166).

Die Daten sind laut Google jedoch nicht allumfassend und können wohl lediglich einen Richtwert vorgeben. Daten aus China sind in die Darstellung nicht mit eingeflossen. Mehr zum neuen Analyseinstrument bietet ein entsprechender Artikel bei abendblatt.de.

(Gesehen bei oebib.wordpress.com)

Danke für das Bild an WikiCommons!