Jahresbibliographie Massenkommunikation geht online

Im Rahmen des DFG-Projektes ViFa medien buehne film wurde dieses Jahr die Jahresbibliographie Massenkommunikation (JBMK) digitalisiert und steht nun kostenfrei über ein von der Universität Leipzig gehostetes Datenbanksystem (MyCoRe) offen.

Das lange Zeit als Standardbibliographie der Massenkommunikationsforschung geltende Werk (im FU-Bereich auch als Druckausgabe einsehbar) wurde wurde von 1974/75 bis 2003 jährlich durch Wilbert Ubbens erstellt, den langjährigen Fachreferenten im Sondersammelgebiet (SSG) „Geschichte und Methode der Presse“ (ab 1984 „Publizistik, Journalismus“), das bis 1997 an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen betreut wurde.
Insgesamt erschienen – ungeachtet einiger Vorläuferpublikationen – 29 Jahresbibliographien. Eingang fanden bibliographische Informationen, die aus anderen Fach- und Nationalbibliographien, Neuerwerbungsverzeichnissen, Rezensionen und einfachen Nennungen in Zeitschriften und Informationsdiensten gewonnen wurden.

Der Anspruch der Jahresbibliographie lag im gesamten Erscheinungszeitraum auf Annäherung an die vollständige Abdeckung der national und international im Buchhandel erscheinenden Monographien und Sammelwerke sowie der Grauen Literatur. Von der Dokumentation ausgeschlossen waren Zeitschriften und Periodika mit einem Erscheinungsrhythmus bis zu einem Jahr sowie deren Binneninhalte. Titel in osteuropäischen und asiatischen Sprachen wurden ebenfalls nicht verzeichnet.

Die Datenbank bietet neben Einfacher und Erweiterter Suche auch die Möglichkeit eine Indexsuche, die zum Stöbern in der Bestandsliste einlädt. Um von der Trefferliste aus in die Detailansicht zu gelangen, muss man auf die gefetteten Index-Nummern (0001-1992, 0002-2000 usw.) klicken.

Der Text ist überwiegend den Beschreibungstexten der Datenbank entnommen.

„Bibliography of British and Irish History“ im Test

Bis zum 3. November 2011 können FU-Angehörige kostenfrei die Bibliography of British and Irish History (BBIH) testen.

Die fachbibliographische Datenbank bietet mehr als 470.000 Literaturnachweise zur Geschichte Großbritanniens und Irlands an (inkl. Empire und Commonwealth). Dabei wird ein Zeitraum von der römisch-britischen Frühzeit bis zur Gegenwart abgedeckt. Erfasst werden Monographien, Zeitschriftenaufsätze und Beiträge aus Sammelwerken. Vollständig enthalten sind u. a. die Nachweise der gedruckten Bibliographien Writings on British History (1901-1974) und Annual Bibliography of British and Irish History (1975 ff.). Der Datenbestand wird viertelmonatlich aktualisiert und wächst jährlich um ca. 10.000 Litertaturnachweise an.

BBIH Online ging aus den bis 2009 kostenfrei angebotenen Datenbanken Royal Historical Society Bibliography des UK Arts and Humanities Research Council (AHRC), London’s Past Online sowie die noch existierende freie Datenbank Irish History Online (über 75.000 Literaturnachweisen zur Geschichte Irlands von der Frühzeit bis zur Gegenwart) hervor. Nach Einstellung der Finanzierung durch das AHRC haben sich das britische Institute of Historical Research und die Royal Historical Society mit dem kommerziellen Anbieter Brepols zusammen getan, um die Datenbank unter neuem Namen kostenpflichtig anbieten zu können.

Die Datenbank selbst präsentiert sich mit einem neuen Interface einfach und intuitiv in der Bedienung und verfügt u. a. auch über eine deutschsprachige Menüführung. Eine „Autocomplete-Funktion“ ermöglicht die schnellere Eingabe von Suchbegriffen. Icons weisen ähnlich wie in Primo bereits auf die Medienart (Monografie oder Artikel) hin. BBIH Online unterstützt u. a. den Export in die Literaturverwaltungsprogramme EndNote und RefWorks.

Aufsatzdatenbank zur Geschichte der Frühen Neuzeit

Neuaufnahme in der Digitalen Bibliothek der Freien Universität Berlin: Die Aufsatzdatenbank zur Geschichte der Frühen Neuzeit beruht auf der laufenden Auswertung von ca. 60 Zeitschriften. Sie enthält über 4.000 Aufsätze zur Geschichte der Frühen Neuzeit, die über Stichwortsuche und systematische Auswahl recherchiert werden können. Jedem Beitrag ist die erste Seite des Textes oder ein Abstract beigefügt.

Mit bibnet.org kostenfrei nach Zeitschriftenartikel aus dem Gesundheitsbereich recherchieren

Die freie Datenbank bibnet.org wird von mehreren Bibliotheken aus der Schweiz, Deutschland und Österreich betrieben und weist derzeit ca. 830.000 Literaturnachweise zu Gesundheitsthemen aus über 1300 ausgewerteten Zeitschriften ab 1969 ff. nach. Obwohl sämtliche Systeme auf OpenSource-Lösungen basieren, ist die Bedienung nicht minder  komfortabel – neben einer Facettensuche (als Suchsystem wird Vufind eingesetzt) werden zu jedem Treffer u. a. Direktlinks zum Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK), dem kommerziellen Dokumentenlieferdienst Subito oder der Google-Suche angeboten.

Online-Bestände werden be der Nutzung der Datenbank innerhalb des FU-IP-Adressbereichs mit dem bekannten Ampel-System der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) angezeigt und verlinkt (grün = frei zugänglich, gelb = abonniert zugänglich, rot = kostenpflichtig). Auch die Print-Bestände der FU werden innerhalb der entsprechenden IP-Bereiche angezeigt. Da aber häufig mehrere FU-Bibliotheken über die Zeitschrift verfügen, folgt in der Zeile „Print“ durchweg der Hinweis „Bitte Standort wählen“.

Weitere Funktionen bietet die kostenfreie Einrichtung eines Benutzerkontos mit dem man Literaturlisten bzw. Tags für die einzelnen Datensätze vergeben kann. bibnet.org unterstützt den Export in das Literaturverwaltungsprogramm EndNote.

Datenbank ICONDA nicht mehr im FU-Netz zugänglich

Die „ICONDA – The International CONstruction DAtabase“, die nach einer früheren Lizenzierung noch für Angehörige der FU Berlin zugänglich war, ist inzwischen leider nicht mehr kostenlos erreichbar.

In der ebenfalls beim Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB in Stuttgart erstellten Fachbibliographie „BAUFO – Bauforschungsprojekte“ kann über die Digitale Bibliothek der FU Berlin weiterhin kostenlos recherchiert werden.

Bibliografía de la Literatura Española im Test

Die Bibliografía de la Literatura Española verzeichnet Werke der spanischsprachigen Literatur seit 1980, ebenso wie Aufsätze, Monographien, Festschriften und Kongressberichte über spanische Literatur. Die Datenbank beinhaltet mehr als 130.000 Einträge, auch Übersetzungen spanischer Werke werden nachgewiesen. Berücksichtigt sind auch die Literaturen Lateinamerikas und der Philippinen.

Die kostenlose Nutzung ist für Angehörige der FU-Berlin, bzw. Zugriffe aus dem FU-Netz, zunächst bis 22.05.2009 möglich.