Online-Archiv der „Illustrated London News“ testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 3. März 2012 können FU-Angehörige das Illustrated London News Historical Archive testen.

Die Illustrated London News (kurz „ILN“) wurde 1842 von Herbert Ingram gegründet. Der frühere Drucker und Zeitungshändler hatte beobachtet, dass der Zeitungsverkauf zunahm, sobald die Ausgabe über einen Holzschnitt zur Illustration verfügte. Gleichzeitig hatten seine Kunden häufig nach den „Londoner Neuigkeiten“ gefragt. Daraufhin brachte er mit der Illustrated London News ein eigenes wöchentliches Magazin heraus, dessen erste Ausgabe auf 16 Seiten 32 Holzschnitte enthielt. Der Erfolg der „ersten“ illustrierten Zeitschrift der Welt war mit allein 26.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche überwältigend. Schon 1843 folgten Ableger in Frankreich (L’Illustration, Paris) und Deutschland (Illustrirte Zeitung, Leipzig).

Bild: Titelblatt aus dem Jahr 1889, das von einem verheerenden Zyklon auf Samoa berichtet.

Die Illustrated London News berichteten bis Juli 2003 über in- und ausländische Themen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport. In den früheren Jahrzehnten der Zeitschrift konnten u. a. so bekannte Fotografen wie Felice Beato, Antoine Claudet, Joseph Cundall oder Roger Fenton für Illustrationen gewonnen werden. Auch entsandte die Zeitschrift Kriegszeichner zu Konflikten nach Kontinentaleuropa.
Ab den 1960er und 1970er Jahren konnten die Illustrated London News mit dem Erfolg der Nachrichtenberichterstattung im Fernsehen nicht mithalten und sie erschienen quartalsweise und zuletzt zweimal im Jahr.

Das Online-Archiv gewährt Zugriff auf alle erschienenen Ausgaben von 1842 bis 2003 als digitalisierte Faksimiles. Über 260.000 Seiten können im Volltext durchsucht werden. Einzelne Artikel oder Seiten kann man ausdrucken bzw. im PDF-Format abspeichern. Zitate können direkt in Literaturverwaltungsprogramme wie EndNote oder RefWorks übernommen werden.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund eines fehlenden Plugins kommt es beim Aufrufen der PDF-Dokumente über den Browser an den Benutzerarbeitsplätzen (ThinClients) in den FU-Bibliotheken momentan zu Darstellungsproblemen. Einzelne Seiten oder ganze Artikel können behelfsmäßig über den Menüpunkt „Save“ separat heruntergeladen werden – automatisch öffnet sich dann in einem neuen Fenster der PDF-Reader.

Archivzugriff für endokrinologische Zeitschriften

Via Nationallizenz können FU-Angehörige ab sofort das Angebot der Endocrine Legacy nutzen. Die Datenbank gewährt Archivzugriff auf bedeutende Fachzeitschriften aus dem Bereich der Endokrinologie. Die „Lehre von den Hormonen“ widmet sich u. a. der Vorbeugung, Erkennung und nichtoperativen Behandlung von hormonellen Erkrankungen und Stoffwechselleiden sowie von deren Auswirkungen auf andere Organe.

Folgende Titel sind einsehbar:

  • Endocrine Reviews
  • Endocrinology
  • The Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism
  • Molecular Endocrinology

Das angebotene Archiv deckt den Zeitraum von Erscheinungsbeginn bis 1996 ab. Zusätzlich hat die amerikanische Endocrine Society die Jahrgänge bis 2003 zur Nutzung freigegeben. Weitere Lizenzen existieren für die Jahrgänge danach, wobei bei allen vier Zeitschriften die Artikel der letzten zwölf Monate gesperrt sind (sogenannte „Moving Wall“). Die Artikel liegen größtenteils als PDF-Dateien vor.

EMMA-Archiv kostenfrei im Netz

Seit letztem Monat hat EMMA seine ihre Archive geöffnet. Alle erschienenen Ausgaben der deutschsprachigen feministischen Zeitschrift sind kostenfrei online einzusehen. Ausgenommen ist die jeweils aktuelle Ausgabe, die erst nach einem gewissen Zeitraum ergänzt wird. EMMA wurde 1977 von der Journalistin und Feministin Alice Schwarzer gegründet. Die Zeitschrift erschien zunächst monatlich, dann zwei- und heute dreimonatlich in Köln. 2011 lag die verkaufte bei ca. 43.000 Exemplaren pro Ausgabe.

EMMAdigital ist ein Digitalisierungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz), der Firma ImageWare und dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS sowie dem FrauenMediaTurm. Entgegen anderer freier Archive – wie beispielsweise Spiegel oder Zeit – ist vor dem ersten Gebrauch eine kostenfreie Installation der Software MyBib eRoom erforderlich (z. Zt. leider nicht an den ThinClients in den FU-Bibliotheken verwirklicht). Darüber wurde – zu Recht – bereits die ein oder andere Kritik laut. Die Artikel können so „nur“ kostenfrei im Originallayout gelesen werden. Ein Abspeichern oder Ausdrucken ist leider nicht möglich. Wer einfach nur im Heftarchiv stöbern möchte, dem sei unter dem Menüpunkt „Stöbern“ die Einstellungen „Sortierung: Ausgabe absteigend/aufsteigend“ und die Ansicht „Ausgabe“ empfohlen.

Mit „SEALS“ auf digitalisierte Schweizer Zeitschriften zugreifen

Mit der Online-Plattform SEALS („Swiss Electronic Academic Library Service“) bietet das Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken überwiegend kostenfrei retrodigitalisierte wissenschaftliche Zeitschriften aus vielen verschiedenen Fachgebieten an. Das Projekt wird seit 2008 maßgeblich von der Elektronischen Bibliothek Schweiz (E-lib.ch) unterstützt.

Aktuell werden 117 Zeitschriftentitel mit mehr als 4600 Bänden angeboten. Die Artikelanzahl liegt bei fast 145.000. Eine Metasuche ermöglicht die Recherche über alle Zeitschriften. Alternativ kann das Angebot nach Sachgebieten durchstöbert werden. Einzelne Bände oder Artikel dürfen als PDF-Dateien heruntergeladen werden. Bei einigen Titeln sind die letzten Jahrgänge allerdings nicht verfügbar bzw. passwortgeschützt.

Weitere Digitalisierungsprojekte befinden sich in Vorbereitung. Auch kann man selbst Zeitschriften-Vorschläge machen, sofern man einen Titel vermisst.

Nationallizenz für American Antiquarian Society (AAS) Historical Periodicals Collection: Series 4 (1853-1865).

Nachdem im Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen schon die Serien 1-3 freigeschaltet worden sind, bekommen FU-Angehörige nun auch kostenfreien Zugang auf American Antiquarian Society (AAS) Historical Periodicals Collection: Series 4 (1853-1865).

Die American Antiquarian Society in Worcester, Massachusetts, ist eine unabhängige Forschungsbibliothek, die 1812 gegründet wurde. Ihr Bestand dokumentiert die amerikanische Kultur- und Geistesgeschichte von der Kolonialzeit bis zum Jahr 1876.

Der vierte Teil der Historical Periodicals Collection beinhaltet ca. 1.800 Zeitschriften aus dem Zeitraum von 1853 bis 1865. Die Themenbreite deckt alle Aspekte der amerikanischen Gesellschaft während dieser Periode ab.

Die Volltexte stehen über einen neuen Service von EBSCO, den „EBSCOhost Content Viewer”, zur Verfügung.

Nationallizenz für The New Republic Archive

Im Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen bekommen FU-Angehörige ab sofort kostenfreien Zugang auf The New Republic Archive.

Die über EBSCO angebotene Datenbank enthält die vollständigen Ausgaben der Zeitschrift The New Republic ab der Erstausgabe von 1914 bis 2010 im Volltext. Es handelt sich um eine Politik- und Kulturzeitschrift, die sich in ihren Aufsätzen, Essays, Kommentaren und Analysen sowohl mit innen- wie außenpolitischen Themen der USA als auch mit Kulturpolitik, Kunst und Literatur befasst. Zu ihren Autoren gehören viele ausgezeichnete Journalisten und Schriftsteller. Innenpolitisch vorwiegend links ausgerichtet, vertritt sie in der Außenpolitik eine eher konservative Haltung.

Quelle: DFG – Nationallizenzen

Nationallizenz für American Antiquarian Society (AAS) Historical Periodicals Collection

Logo AAAIm Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen bekommen FU-Angehörige ab sofort kostenfreien Zugang auf American Antiquarian Society (AAS) Historical Periodicals Collection: Series 1 (1691-1820).

Die American Antiquarian Society in Worcester, Massachusetts, ist eine unabhängige Forschungsbibliothek, die 1812 gegründet wurde. Ihr Bestand dokumentiert die amerikanische Kultur- und Geistesgeschichte von der Kolonialzeit bis zum Jahr 1876.

Der erste Teil der Historical Periodicals Collection beinhaltet ca. 500 Zeitschriften aus dem Zeitraum von 1691 bis 1820. Die Themenbreite deckt alle Aspekte der amerikanischen Gesellschaft während dieser Periode ab.

Die Volltexte stehen über einen neuen Service von EBSCO, den „EBSCOhost Content Viewer“, zur Verfügung.

Nationallizenz für Informa Healthcare Digital Archive 1896-2008

Im Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen bekommen FU-Angehörige ab sofort kostenfreien Zugang auf Informa Healthcare Digital Archive 1896-2008.

Das Zeitschriftenarchiv beinhaltet 153 medizinische und pharmazeutische Zeitschriften der renommierten Verlage Marcel Dekker, Taylor & Francis, Routledge, CRC Press, Gordon & Breach, Swets & Zeitlinger und Ashley.

Eine Titelliste der enthaltenen Zeitschriften ist via www.nationallizenzen.de abrufbar.

JSTOR Arts & Sciences 6 + Life Sciences lizenziert

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Das Volltextarchiv JSTOR hat sein Angebot etwas umstrukturiert. JSTOR Arts & Sciences 6 befindet sich momentan im Aufbau und soll Ende 2010 bis zu 120 Zeitschriften im Volltext aus dem Fächerspektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften enthalten. In die Sammlung aufgegangen ist die ehemalige fachspezifische JSTOR-Collection „Business 2“.

JSTOR Life Sciences ist zurzeit das größte aller JSTOR-Module und umfasst über 5,5 Mio. Artikelseiten überwiegend aus dem Fächerspektrum der Naturwissenschaften und dem Gesundheitswesen. JSTOR Life Sciences soll auf über 7. Mio Seiten aus 160 Zeitschriften anwachsen. In diese Sammlung aufgegangen sind die ehemaligen fachspezifischen JSTOR-Collections „Biological Sciences“ und „General Science“.

Die JSTOR-Module sind sogenannte Backfile-Archive, in denen die letzten 2-5 Jahrgänge der Zeitschriften nicht angeboten werden (moving wall).