Onlinesuche nach Inkunabeln? – Kostenfreier Datenbankkatalog INKA

Ebenfalls neu in unserer Digitalen Bibliothek finden Sie den Inkunabelkatalog (INKA) der Universitätsbibliothek Tübingen.

Dieser Bibliothekskatalog ermöglicht die weltweit umfassendste Suche nach Inkunabeln in deutschen Bibliotheken.
Neben der Titelaufnahme sind auch die exemplarspezifischen Besonderheiten der einzelnen Bände aufgeführt.
Zurückzuführen ist der Inkunabelkatalog auf das von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg unterstützte Projekt „Inkunabeln in Baden-Württemberg“. Bisher sind die Daten von fünf im Druck erschienenen Inkunabelkatalogen nachgewiesen. Dazu kommen die Daten zweier im Manuskript weitgehend abgeschlossener Kataloge.

Bei INKA handelt es sich um einen Metakatalog. Hierbei wird auf ein Datenpool verschiedener Bibliotheken zugegriffen, der sich aus den Exemplarbeschreibungen von Inkunabeln in verschiedenen Bibliotheken zusammensetzt.
Durch eine regelmäßige Aktualisierung vergrößert sich der Umfang stetig.

Im Dezember 2010 umfasste der Katalog Bestände von mehr als 40 Bibliotheken. Deswegen sollte man bei der Nutzung dieses Arbeitsinstrumentes auch nicht vergessen, dass sich dieser Datenpool noch im Aufbau befindet und deswegen keinerlei Vollständigkeit gegeben sein muss. Jedoch ist es ein sehr guter Sucheinstieg wenn man etwas um die Zeit von 1450-1500 sucht.

Danke für dieses Posting an Désiré Alte, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Neu in der Digitalen Bibliothek: OAPEN Library

Neu in unserer Digitalen Bibliothek finden Sie OAPEN Library. Die freie Datenbank basiert auf einem von der Europäischen Union geförderten Projekt. Ursprung war, vor allem in den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften Publikationen frei zugänglich zu machen. Die OAPEN Library bietet tatsächlich freien Zugriff auf eine ständig wachsende Zahl wissenschaftlicher Publikationen aus ganz Europa.
Das Angebot von OAPEN ist für Verlage, Bibliotheken und andere wichtige Facheinrichtungen eine gute Grundlage zur Verbreitung von wissenschaftlichen Arbeiten.
OAPEN arbeitet eng mit Universitätsbibliotheken zusammen und alle Veröffentlichungen haben einen strengen Peer-Review-Prozess durchlaufen.

Ein Klick und Blick in die Datenbank lohnt sich auf alle Fälle.

Danke für dieses Posting an Désirée Alte, Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Bibliotheksportal Primo: Benutzungseinschränkung am Pfingstwochenende

Aufgrund eines kompletten Reloads der Katalogdaten steht das Bibliotheksportal Primo in der Zeit von 25.5., 18:00 Uhr bis 29.5., 20:00 Uhr nicht zur Verfügung! Allenfalls die externen Daten aus Primo Central können unter Umständen für Recherchen genutzt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihre Universitätsbibliothek

Zukunft der Bibliotheken – Klaus-Reiner Brintzinger im Deutschlandfunk

Anlässlich des Bibliothekartags (wir berichteten …) werden auch manche Medien auf Bibliotheken und die bibliothekarische Zunft aufmerksam. Klaus-Reiner Brintzinger, Direktor der UB der LMU München und Vorsitzender des Vereins Deutscher Bibliothekare, erhielt heute morgen im Deutschlandfunk die Gelegenheit sich der Gretchen-Frage zu stellen: „Wenn eines Tages aber alles digitalisiert und im Netz abrufbar sein wird, wozu benötigen wir dann noch Bibliotheken …?“

Neben dem immer attraktiver werdenden „Lernort Bibliothek“ wäre sicherlich auch noch zu denken an eine bleibende Kernaufgabe: Literatur und Informationen, die nicht frei verfügbar sind, den Bürgerinnen und Bürgern, den Studierenden und Wissenschaftlern weiterhin zu erschließen und kostenlos zur Verfügung zu stellen und damit Wissen umfassend, verlässlich und nachhaltig zu verbreiten. Spannend wird sein, wie groß dieser Anteil an der Literatur- und Wissensproduktion noch sein wird. Entscheidend hierfür ist u.a. die weitere Entwicklung im Bereich Open Access und beim Urheberrecht.

Bibliothekarinnen bleiben „Bibliothekare“

Anfang März hatten wir vom Versuch berichtet, der ältesten bibliothekarischen Vereinigung in Deutschland einen gender-neutralen Namen zu verschaffen. Der Verein Deutscher Bibliothekare e. V. (VDB) sollte in „Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ umbenannt werden. Begründet wurde dies u. a. mit der hohen Frauenquote in diesem Beruf von rund 80 Prozent.

Heute kam es nun im Rahmen des Bibliothekartages [sic!] zu einer Mitgliederversammlung des VDB. Die gute Nachricht vorab – über 60 Prozent der anwesenden Vereinsmitglieder stimmten für die geschlechtsneutrale Umbenennung. Die schlechte Nachricht – das satzungsgemäß vorgeschriebene Quorum einer Dreiviertelmehrheit konnte nicht erreicht werden. Es bleibt also beim Verein Deutscher Bibliothekare. Ob damit auch der Versuch aufgegeben wird, den Bibliothekartag in „Bibliothekstag“ umzubenennen, bleibt ungewiss …

Wer es nicht zum Bibliothekartag nach Hamburg geschafft hat, kann u. a. über den Hashtag #bibtag12 die dortigen Diskussionen live via Twitter mitverfolgen. Bibliothekarisch.de verweist auf zwei eigens erstellte Twitter-Listen („Bibliothekarisches“ und „Bibtag12“), um möglichen Spam zu entgehen.

FAZ-Archiv überarbeitet

Pünktlich zu Beginn des Deutschen Bibliothekartages wurde das von der FU lizenzierte Bibliotheksportal der Frankfurter Allgemeinen überarbeitet.

Teilte sich der Datenbestand zeitlich bislang in die beiden Bereiche „1949-1992“ und „1993 ff.“ auf, in denen man jeweils „nur“ separat recherchieren konnte, kann man nun mit einem Schritt das gesamte Archiv durchsuchen.

Chronologische Filter nach Jahrzehnten, wie die bekannten Facetten im FU-eigenen Bibliotheksportal|Primo bzw. der Digitalen Bibliothek, sollen dabei ein leichteres Auffinden relevanter Artikel gewährleisten und geben die Trefferanzahl nach Jahrzehnt aus.

Unter der erweiterten Suche – versteckt bei der einfachen Suche unten rechts unter der Schaltfläche „Präziser suchen“ – kann auch mit den ca. 50 thematischen Kategorien der FAZ-Verschlagwortung gesucht werden (Suchfeld „Thema“).

Die Artikel selbst werden wie gewohnt im HTML-Format angeboten und können auch als Artikel-Faksimile bzw. als ganze Zeitungsseite (jeweils im PDF-Format) gespeichert oder ausgedruckt werden.

„ViFa medien buehne film“ mit neuer Websuche

Wie der webis blog kürzlich berichtete, wurde die Websuche der Virtuellen Fachbibliothek medien buehne film überarbeitet. Ab sofort kann man in einem monatlich aktualisierten Index von derzeit rund 190.000 fachlich relevanten Webseiten recherchieren. Ein „Ballast aus Werbung und endlosen Ergebnislisten“ soll dem Nutzer im Gegensatz zu den gängigen Suchmaschinen erspart bleiben. Ebenfalls sollen in Kürze weitere Funktionen und noch mehr Content bereitgestellt werden.

Die E-Ressourcen stammen aus dem ViFa-Modul Internetquellen und wurden mit der Open-Source-Software „AyXy/Solr“ zur Volltextsuche aufbereitet.

Einführung in das Literaturverwaltungsprogramm EndNote

Als neuen Service für Studierende bietet die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek ab Juni 2012 EndNote-Schulungen an. Zielgruppe sind Studierende des Fachbereichs, die eigene Literaturrecherche-Ergebnisse in bibliographischen Datenbanken organisieren und diese bei der Erstellung von Publikationen (Bachlorarbeit, Masterarbeit) unterstützend nutzen wollen. Das Literaturverwaltungsprogramm EndNote macht Schluss mit Zettelwirtschaft, Karteikästen und Notizenwirrwarr. Wenn Sie eine Möglichkeit der zeitsparenden Literaturverwaltung- und Recherche suchen dann melden Sie sich zur EndNote-Schulung der Bibliothek an. Vorgestellt werden die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten bei der Erstellung von Literaturverzeichnissen und der Dokumentenverwaltung.
Weitere Informationen finden Sie hier: Endnote-Schulung

Retrodigitalisierte bayerische Zeitungen mit digiPress

Hinter dem Namen digiPress verbirgt sich die Zeitungsplattform der Bayerischen Staatsbibliothek. Kostenfrei angeboten werden gegenwärtig 28 retrodigitalisierte bayerische Zeitungen. Der Zeitraum umfasst die Jahrgänge 1807 bis 1964, wobei noch nicht alle Zeitungen flächendeckend digitalisiert wurden und oft nur mit wenigen Jahrgängen vertreten sind. Das Angebot befindet sich momentan im Beta-Test, soll aber fortwährend weiterentwickelt und ausgebaut werden.

Gegenwärtig existiert auch eine Metasuche, mit der gleichzeitig die Jahrgänge der Passauer Neuen Presse (1946 – 1963) und der Mittelbayerischen Zeitung (1945 – 1950) auf Volltextebene recherchiert werden kann. Die Zeitungsseiten selbst können als PDF-Dateien heruntergeladen werden.