Nationallizenz für „Middle Eastern and North African Newspapers“

Im Rahmen einer Nationallizenz kann auf die Volltext-Datenbank Middle Eastern and North African Newspapers zugriffen werden.

Die Sammlung mit einem vorläufigen Umfang von 896.018 Seiten aus 84 Titeln umfasst etwa 81.254 Ausgaben von Zeitungen aus den Regionen des Nahen Ostens und Nordafrikas.
Vom Osmanischen Reich bis zum Arabischen Frühling standen die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas am Scheideweg der Geschichte.
Die Zeitungssammlung des Nahen Ostens und Nordafrikas umfasst Publikationen aus dieser dynamischen Region und bietet einzigartige Einblicke in die Geschichte der einzelnen Länder sowie einen breiten Überblick über die wichtigsten historischen Ereignisse vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Der Großteil der Inhalte ist frei zugänglich.

Im Rahmen der Nationallizenz kann darüber hinaus auf folgende Premiuminhalte zugegriffen werden:

  • Al-Dustūr (الدستور), Amman, Jordanien (1967 – 2000)
  • Al-Akhbār (الأخبار), Beirut, Libanon, (2006 – 2019)
  • Al-Riyāḍ (الرياض), Riad, Saudi-Arabien, (1972 – 1996)
  • Filasṭīn (فلسطين), Jerusalem, Israel (Palästina) (1956 – 1967)
  • Al-Jumhūrīyah (الجمهورية), Kairo, Ägypten (1962 – 1986)

Außerdem sind die folgenden zwei Zeitungen testweise bis zum 31.12.2022 verfügbar:

  • Al-Ahram Digital Archive (Al-Ahram (الأهرام‎, „Die Pyramiden”, Alexandria/Kairo, Ägypten, 1876 – 2019)
  • Cumhuriyet Digital Archive (Cumhuriyet, Istanbul, 1924 – 2020)

Der Beschreibungstext wurde dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

„British Online Archives“ im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 2. März 2022 kann über das FU-Campusnetz die Plattform British Online Archives getestet werden.

Ziel des Anbieters ist es, Studierenden und Forschenden der Geistes- und Sozialwissenschaften einzigartige Sammlungen von Primärquellen zugänglich zu machen.

Die Plattform umfasst über 4 Millionen Quellen aus privaten und öffentlichen Archiven.
Diese decken einen Zeitraum von über 1000 Jahren und eine Vielzahl von Themengebieten ab. Zu nennen sind u.a. Politik, Kriegsführung, Sklaverei und Medizin.

Es werden insgesamt 102 Sammlungen zugänglich gemacht.
Diese sind in 13 thematische Gruppen eingeteilt und können sowohl mithilfe einer einfachen als auch einer erweiterten Recherche durchsucht werden.

Der Beschreibungstext wurde den Informationsseiten des Anbieters entnommen.

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Testzugriff für „Ethnologue: Languages of the World“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum lizenziert!

Bis zum 10. März 2022 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Ethnologue: Languages of the World getestet werden.

Die Datenbank enthält Basisinformationen zu allen bekannten lebenden Sprachen der Welt.

Für über 7100 Sprachen werden u.a. Informationen zu
– Herkunft
– geografischer Verbreitung
– Anzahl der Sprecher
– Dialekten
– Sprachklassifikation
– Grad der Vitalität bzw. Gefährdung
erfasst.

Solche „Steckbriefe“ liegen nicht nur für die einzelnen Sprachen, sondern auch alle Länder der Welt vor.

Außerdem werden Karten angeboten, in denen jeweils verzeichnet ist, wo welche Sprachen Anwendung finden.

„Ethnologue“ wurde 1951 erstmals als gedrucktes Verzeichnis veröffentlicht und erscheint seit 1997 als Web-Datenbank.
Seit 2014 wird jedes Jahr eine neue Ausgabe veröffentlicht.
Die aktuelle 24. Auflage ging im Februar 2021 online und enthielt im Vergleich zur Vorauflage über 20.000 Updates.

Der Beschreibungstext wurde weitestgehend dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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Test für „Political Extremism and Radicalism“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 26. Februar 2022 kann über das FU-Campusnetz die Datenbank Political Extremism and Radicalism des Anbieters Gale getestet werden.

Die Zusammenstellung seltener Archivsammlungen bietet einen Einblick in Randgruppen sowohl aus dem rechten also auch dem linken politischen Spektrum.

Die Primärquellen decken einen Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert ab und umfassen eine Vielzahl von Materialien.
Enthalten sind u.a. Zeitschriften, Wahlkampfpropaganda, Regierungsakten und mündliche Überlieferungen.

Insgesamt 17 verschiedene Sammlungen verteilen sich auf zwei Module:

  • Far-Right and Left Political Groups in the U.S., Europe, and Australia in the Twentieth Century
    • The American Radicalism Collection
    • British Home Office Defence Regulation 18B Advisory Committee Papers Regarding the Detainment of Oswald Mosley, Leader of the British Union of Fascists
    • British Home Office Registered Papers Regarding British Fascists and Suspected Nazi Sympathisers
    • British Security Service Personal Files. Subseries on Right Wing-Extremists, Communists and Suspected Communists, and Soviet and Other Communist Front Organisations
    • Fascist and Anti-Fascist Booklets
    • The Hall-Hoag Collection of Dissenting and Extremist Printed Propaganda
    • Leaflets, Stickers, Posters, Electoral Ephemera from Fascist and Anti-Fascist Groups
    • Searchlight Magazine
    • Searchlight Oral Histories Collection
  • Far-Right Groups in America
    • Christian Identity and Far-Right Wing Politics (1923-2010)
    • FBI File on Charles Lindbergh (1939-1956)
    • FBI File on Ezra Pound (1941-1971)
    • FBI File on Joseph McCarthy (1942-1974)
    • FBI File on the Posse Comitatus (1973-1996)
    • James Aho Collection (1960-2010)
    • Social Documents Collection (1918-2000)
    • Walter Goldwater Radical Pamphlet Collection (1800-1999)

Der Beschreibungstext wurde den Informationsseiten des Anbieters entnommen.

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„Churchill Archive“ im Test

Das Portal wurde nach dem Testzeitraum nicht lizenziert.

Bis zum 12. März 2022 kann über das Campusnetz die Datenbank Churchill Archive des Anbieters Bloomsbury Publishing getestet werden.

Die Volltextdatenbank gibt einen umfassenden Einblick in Leben und Werk von Winston Churchill.

Sie umfasst über 800.000 Seiten Originaldokumente, die zwischen 1874 und 1965 entstanden sind.
Enthalten ist sowohl Winston Churchills persönliche Korrespondenz als auch der offizielle Schriftwechsel mit Königen, Präsidenten, Politikern und Militärführern.

Das Quellenmaterial ist in sachlich in die vier Themengebiete People, Places, Periods und Topics gegliedert und innerhalb dieser weiter inhaltlich erschlossen.

Der Beschreibungstext wurde dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

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Bibliotheksstandort Garystr. 39 öffnet am 27. Januar später

Aufgrund einer internen Veranstaltung öffnet der Bibliotheksstandort Garystr. 39 am Donnerstag, den 27. Januar 2022 erst um 11:00 Uhr.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

(Bildquelle: Bernd Wannenmacher)

Drucker und Scanner wieder in Betrieb

Das Drucken über die Computerarbeitsplätze in den Bibliotheken sowie das Scannen mit den Aufsichtsscannern („Bookeye“) funktionieren wieder. Aufgrund eines technischen Problems war der zentrale Server unseres Kopierservices RICOH für mehrere Trage nicht mehr ansteuerbar.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

(Bildquelle: Pixabay.com)

Druck- und Scanmöglichkeiten gegenwärtig eingeschränkt – Update: Probleme sind behoben!

Update vom 21.01.: die Probleme sind aktuell behoben.

Aufgrund eines technischen Problems ist der zentrale Server unseres Kopierservices RICOH nicht mehr ansteuerbar. Dadurch funktioniert weder das Drucken über die Computerarbeitsplätze in den Bibliotheken, noch das Scannen mit den Aufsichtsscannern („Bookeye“).

Wir sind bemüht, dass Problem so schnell wie möglich zu lösen und bitten um Ihr Verständnis!

Zwischen den Seiten gefunden

Provenienzforschung in der Bibliothek des Botanischen Gartens: Getrocknete Pflanzen & die Geschichte eines geraubten Buchs aus Frankreich

Bildquelle: Lena Mittasch

Beim oberflächlichen Durchblättern ist sie leicht zu übersehen, die etwas mitgenommene Blume, die nah am Falz zwischen den Seiten vier und fünf gepresst wurde. Zwischen anderen Seiten sind noch wenige weitere Pflanzen und Blätter zu finden. Sie liegen im Buch Flore der Loir-et-Cher von Adrien Franchet und wurden höchstwahrscheinlich von Schülerinnen der Mädchenschule École Primaire Supérieure de Jeunes Filles de Pontlevoy gepflückt. Denn dieser Schule gehörte das Buch, das bei Provenienzforschung in der Bibliothek des Botanischen Gartens auffiel. Es handelt sich um NS-Raubgut, das während des Zweiten Weltkriegs nach Berlin gelangte. Eine Einheit der Wehrmacht hatte die Schulbibliothek ausgeräumt.

In der Recherche war es keine Blume, die das Nachschlagewerk als Eigentum der französischen Schule auswies. Aussagekräftiger war ein Stempel auf dem Titelblatt. Denselben Stempel fanden auch Provenienzforscher:innen des Deutschen Technikmuseums Berlin in einem Buch aus ihrer Bibliothek. Kürzlich konnten beide Bücher nach Frankreich restituiert werden.

Die gepressten und getrockneten Pflanzen in diesem Buch aus der französischen Schulbibliothek sind ein besonderer Fund. Gerade solche persönlichen Spuren geben einem geraubten Buch für Erben und Restitutionsempfängerinnen einen hohen ideellen Wert. In diesem Fall ermöglichen Sie heutigen Schüler:innen in Pontlevoy einen Zugang zur Geschichte ihres Internats.  


Interessieren Sie sich für Provenienzforschung? Verfolgen Sie Restitutionsfälle aus verschiedenen Bibliotheken im Blog der Kooperativen Provenienzdatenbank Looted Cultural Assets (LCA).

Übrigens: Lassen Sie sich manchmal durch Pay Walls davon abhalten, Artikel in Onlineausgaben deutscher Tageszeitungen zu lesen? Das muss nicht sein. Viele Zeitungen können Sie über das Bibliotheksportal Primo recherchieren und als Universitätsangehörige in Datenbanken wie Nexis Uni den Volltext der Artikel aufrufen.


Text: Lisa Trzaska

(Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Provenienzrecherche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut im Bestand der Bibliothek des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin“. Das Forschungsprojekt wird gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturverluste.

Reservierungsmöglichkeit für Mikroformen-Scanner am Standort Garystr. 39

Aufgrund der Tatsache, dass seit Januar 2022 „nur“ ein funktionierendes Mikroformen-Lesegerät im Lesesaal (2. Stock) am Standort Garystr. 39 zur Verfügung steht, kann der Scanner ab sofort für längere Arbeiten über das Arbeitsplatzreservierungssystem auf der UB-Webseite reserviert werden.

Wie auch bei den in separaten Arbeitsräumen befindliche Einzelarbeitsplätzen stehen von Montag bis Freitag zwei Zeit-Slots zur Auswahl:

  • 9:00 –14:00 Uhr oder
  • 14:00–18:00 Uhr

Sollte es dennoch vorkommen, dass es trotz vorheriger Online-Reservierung in Stoßzeiten zu gleichzeititgen Anfragen auf das Gerät kommt, sprechen Sie sich bitte untereinander ab.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!