Model EU Online: The EU27 – The Future of Europe (WS 2020/21)

In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Vereinte Nationen und Europäische Union der FU Berlin:

Das Model European Union lädt Studierende dazu ein, im Wintersemester 2020/2021, einen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den Präsidenten des Europäischen Rates oder den Präsidenten der Kommission zu vertreten und an Online-Sitzungen des Europäischen Rates teilzunehmen, um sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Zukunft der Europäischen Union zu befassen.

Studierende aller Fakultäten können sich um eine Teilnahme bewerben. Das Seminar besteht aus zwei Teilen mit wöchentlichen Sitzungen, die freitags von 14 bis 16 Uhr stattfinden. Der erste Teil enthält eine Einführung in die Europäische Union sowie spezifische Themen, die für die von den Teilnehmern vorbereitete Debatte relevant sind. Ab Januar wird der Europäische Rat in Online-Sitzungen zu den verschiedenen Themen zusammentreten.

Die Teilnehmer vertreten die Position des jeweiligen Landes und präsentieren eines der unter „Topics of the Conference on the future of Europe“ aufgeführten Themen. Die Delegationen bestehen aus 1-2 Personen. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Für das Seminar (Schlüsselqualifikationsschein, Rechtswissenschaftliche Fakultät) können Credits (5 ECTS-Credits) vergeben werden.

Topics of the Conference on the future of Europe

Schedule of the Conference on the Future of Europe

Die Bewerbung sollte enthalten:

  • Persönliche Angaben (Name, Telefonnummer, Mail-Adresse, Studienfach, Studierenden ID)
  • Letter of motivation
  • 3 Präferenzen (EU-Members, European Council President or EC-President)
  • 2 mögliche Themen (siehe unter Topics of the Conference on the future of Europe)

Ihre Bewerbung senden Sie ausschließlich per Mail bis zum 18. Oktober 2020 an Dr. Peggy Wittke: peg@zedat.fu-berlin.de

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Filme abrufen

tib-av-portalNeu in die Digitale Bibliothek der FU aufgenommen wurde das TIB|AV-Portal.

Die Datenbank bietet durch eine automatisierte Videoanalyse neue Formen der Suche in qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Filmen aus den Fächern Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Sie wurde von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik entwickelt.
Die verschiedenen Such- und Analysewerkzeuge ermöglichen es u. a. auch gesprochenen Text, Texteinblendungen oder Bildinformationen zu erkennen, zu indexieren und durchsuchbar zu machen. Alle Videos verfügen über den sogenannten Digital Object Identifier (DOI) und sind damit auch wissenschaftlich zitierbar. Der Großteil der Filme ist frei einsehbar.

FU-Angehörige, die gerne ihre wissenschaftlichen Filme veröffentlichen möchten, können als Plattform auch den FU-eigenen Dokumentenserver nutzen. Die Publikation ist schnell und kostenlos, die Dokumente sind weltweit über das Internet zugänglich und in verschiedenen verschiedenen regionalen und überregionalen Katalogen, Suchmaschinen und Nachweissystemen recherchierbar.

Neu in der Digitalen Bibliothek: IRIS – Institutional Repository for Information Sharing

iris_logo_enEin weiteres Angebot der Weltgesundheitsorganisation ist IRIS.

IRIS ist ein Dokumentenserver, auf dem Publikationen der einzelnen Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation nachgewiesen sind. Gegenwärtig sind über 95.000 Dokumente gelistet, darunter Zeitschriftenartikel, technische Dokumente, Working Papers, Meeting Reports usw. Zum Teil sind elektronische Versionen noch nicht verfügbar bzw. auf Wunsch kann eine Digitalisierung angefragt werden.

Danke für dieses Posting an Anne Stegmann, Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.

Forschungsdaten-Repositorien auf einen Blick

Neu in die Digitalen Bibliothek der FU aufgenommen wurde re3data.org. Mit der Online-Ressource wird der ehrgeizige Plan verfolgt, ein weltumspannende s Verzeichnis von Forschungsdaten-Repositorien einzurichten. Es sollen verschiedene Wissenschaftsdisziplinen abgedeckt werden. Hintergrund ist das Interesse der wissenschaftlichen Gemeinde an Langzeitarchivierung und dem freien sowie dauerhaften Zugang zu Forschungsdaten. Gegenwärtig  sind 400 Forschungsdaten-Repositorien mit entsprechenden englischsprachigen Beschreibungstexten in re3data.org indexiert.

Das Projekt ist eine Kooperation des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin, des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) in Potsdam, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI). Das Projekt und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziell unterstützt.

Auch die FU Berlin ist die vergangenen Jahre nicht untätig geblieben und bietet mit dem von der Universitätsbibliothek betreuten Dokumentenserver die Rahmenbedingungen für FU-Angehörige zum elektronischen Publizieren von Hochschulschriften und wissenschaftlich relevanten Arbeiten im Rahmen der Open Access Initiative.

Danke für die Mithilfe bei diesem Posting an Hannes Dress, Azubi zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der FU Berlin.

Freier Zugang zu wirtschaftswissenschaftlicher Literatur

EconStor ist der Open-Access-Server der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften bzw. des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft (ZBW). Er stellt derzeit mehr als 35.000 Dokumente zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt auf wirtschaftswissenschaftlicher Literatur aus deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Folgende Dokumentarten werden veröffentlicht:

– Arbeits- und Diskussionspapiere
– Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelwerken (als Postprints)
– Konferenzbeiträge
– Dissertationen und Habilitationsschriften, Diplomarbeiten
– Forschungsberichte und Gutachten
– Bücher und Festschriften
– komplette Ausgaben von Zeitschriftenheften

Gegenwärtig findet man in EconStor Arbeitspapiere von ca. 100 Einrichtungen, darunter die sechs großen Wirtschaftsforschungsinstitute IfW Kiel, DIW Berlin, IWH Halle, ifo München, RWI Essen und ZEW Mannheim, aber auch Dokumente der Deutschen Bundesbank, der Bank of England oder der Bank of Canada.

Seit dem Jahr 2008 bietet die Freie Universität Berlin ihren StudentInnen und MitarbeiterInnen mit dem FU-Dokumentenserver ebenfalls eine Open-Access-Plattform zum elektronischen Publizieren von wissenschaftlich relevanten Arbeiten an.

FU-Mitarbeiter haben dort die Möglichkeit eigene wissenschaftliche Publikationen kostenfrei im PDF-Format abzulegen. FU-Studierende dürfen dies mit einer schriftlichen Publikationsempfehlung eines Dozenten. Bei weiteren Frage steht Ihnen das Redaktionsteam des FU-Dokumentenservers mit Rat und Tat zur Seite.

Literatur zu Osteuropa

Der Dokumentenserver OstDok, momentan im Beta-Test, gewährt freien Zugriff auf die Volltexte von über 1200 Publikationen aus dem Bereich der interdisziplinären Osteuropa-Studien. Nachgewiesen werden u. a. Monografien, Schriftenreihen, Zeitschriften, Hochschulschriften. Den fachlichen Schwerpunkt bilden die Geschichte, Politik und Kultur der Länder Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas. Zeitlich liegt der Fokus des Materials auf urheberrechtlich geschützten Publikationen des 20. Jahrhunderts sowie aktuellen Veröffentlichungen. Einzelne Seiten oder auch ganze Bücher können als PDF-Datei abgespeichert werden.

Das Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek, des Collegium Carolinum München, des Herder-Instituts Marburg und des Osteuropa-Instituts Regensburg wird seit 2009 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Geplant ist auch eine Einbindung in die Virtuelle Fachbibliothek ViFaOst. Auch darf die eigene wissenschaftliche Veröffentlichung passend zum Thema auf dem Dokumentenserver abgelegt werden, allerdings wird dieser Service aufgrund technischer Störungen z. Zt. nicht angeboten.

Auch die FU Berlin blickt mit der Bibliothek des Osteuropa-Instituts auf eine bedeutende internationale Sammlung von ca. 300.000 Bänden. Der Bestand gehört zur Sozialwissenschaftlichen Bibliothek.

BASE eingebunden in KVK

Die wissenschaftliche Suchmaschine BASE ist neuer Bestandteil des Karlsruher Virtuellen Katalogs (KVK) und wird bei einer Suche in der Rubrik „Deutschland“ mit durchsucht. So lassen sich jetzt auch über den KVK Open-Access-Dokumente finden.
BASE umfasst aktuell 18,9 Mio. Dokumente aus 1190 Quellen, meist Dokumentenserver wissenschaftlicher Einrichtungen.

Der Dokumentenserver der FU Berlin mit der zumindest beachtlichen Menge von über 4.500 digitalen Dissertationen ist hier allerdings noch (!) nicht integriert.
🙁