Neue Nationallizenz für biomedizinische E-Books

Im Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen bekommen FU-Angehörige ab sofort kostenfreien Zugang auf die Karger ebook collection.

Die Kollektion umfasst 409 E-Books des Medizin-Verlags Karger aus den Jahrgängen 1997 bis 2009, die ein breites biomedizinisches Spektrum abdecken. Darunter sind 38 teilweise langjährig erscheinende, sowie 10 abgeschlossene Buchreihen. Es handelt sich ausschließlich um englischsprachige Titel.

Eine vollständige Liste der E-Bücher ist u. a. bei www.nationallizenzen.de einsehbar.

Nur eines der vielen E-Bücher: New Animal Models of Human Neurological Diseases von Philippe Poindron (Biovalley Monographs, 2008).

Twain meets Koch

2010 jährt sich der Todestag von zwei nicht ganz unbekannten Persönlichkeiten zum 100. Mal – Mark Twain (21. April) und Robert Koch (27. Mai). Für uns Grund genug, den Buchbestand der Universitätsbibliothek noch einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und interessante Titel und einleitende Texte zur Verfügung zu stellen. Bis Ende des Monats kann man im Informationszentrum einen kurzen Einblick über Leben und Werk des US-amerikanischen Schriftstellers (1835-1910) bzw. des deutschen Arztes und Mikrobiologen (1843-1910) gewinnen.

Twain ist durch seine diversen humoristischen Schriften, Reiseerzählungen und nicht zuletzt durch die Abenteuer um Tom Sawyer und Huckleberry Finn in Erinnerung geblieben. Koch gilt als Mitbegründer der modernen Bakteriologie und der Tropenmedizin. Er forschte u. a. an Milzbrand- und Tuberkulose-Erregern und wurde 1905 mit dem Nobelpreis geehrt.

Danke für die Bilder an Wikimedia Commons!

„Reformation Sources Online“ und „Girolamo Savonarola“ im Test

Bis zum 6. Juni 2010 besteht für FU-Angehörige ein kostenfreier Zugriff auf die beiden Volltextdatenbanken „Reformation Sources Online“ und „Girolamo Savonarola“.
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Kostenfreie E-Journals von Palgrave Macmillan

Wie jedes Jahr bietet der Verlag Palgrave Macmillan im Monat Mai seine E-Journals (inkl. Archive) kostenfrei zum Testen an. Mit 81 Fachzeitschriften wird ein breites inhaltliches Spektrum abgedeckt, darunter viele Titel aus den sozialwissenschaftlichen Disziplinen:

  • Bioscience Business
  • Business & Management
  • Economics
  • Education
  • Finance
  • Information Systems & Technology
  • Marketing
  • Office for National Statistics
  • Political Science & International Studies
  • Social & Cultural Studies
  • Urban Design, Real Estate & Construction

Wie bei allen Testangeboten ist eine Bewertung seitens unserer NutzerInnen sehr willkommen.

Encyclopedia of the World’s Coastal Landforms

Ab sofort besteht für FU-Angehörige Zugriff auf die Encyclopedia of the World’s Coastal Landforms.

Die Online-Ausgabe beruht auf dem gleichnamigen gedruckten Standardwerk aus dem Jahr 2010 und geht auf weltweite Küstengebiete, deren Landschaftsräume, Entwicklung und Veränderung ein. Die einzelnen Artikel sind i.d.R. nach Bundesstaat bzw. Land sortiert und im PDF- sowie HTML-Format abrufbar. Das Werk enthält mehr als 1440 Fotografien und Illustrationen sowie weitere Literaturhinweise zum Thema.

Gegenwärtig bietet die Freie Universität Berlin ihren Nutzern in verschiedenen Collections über 415.000 lizenzierte E-Bücher an. Neben der Recherche in der Digitalen Bibliothek (1250 Datenbanktitel, darunter 500 freie Ressourcen) kann man diese Titel auch über einen separaten Sucheinstieg im FU-Katalog ermitteln.

Literatur in Europa

Von der Liebeserklärung zum Buch (Umberto Eco), über die Lust am Übersetzen (Holger Fock) bis hin zum schönen Schein der Marktwirtschaft (Hubert Winkels) haben 33 Autoren aus 18 Ländern über die Literatur in Europa sinniert. Jetzt nachzulesen im Kulturreport Fortschritt Europa (3/2010), der vom Institut für Auslandsbeziehungen gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung herausgegeben wurde. Die PDF-Version lädt zum kostenfreien Download in fünf Sprachen ein.

(Gesehen bei boersenblatt.net)

Google, übernehmen Sie!

Der Suchmaschinen-Riese hat gestern ein neues Analyse-Tool vorgestellt, mit denen Anfragen von Regierungen und anderen Behörden an Google dargestellt werden. Aktuell weist es Löschanfragen zu Inhalten sowie gestellte Anfragen über Google-Nutzer vom 1. Juli bis 31. Dezember 2009 nach. Überraschend führt bei den Löschanfragen Brasilien (291 Anfragen), gefolgt von Deutschland (188) und Indien (142). Das südamerikanische Land liegt auch bei den Anfragen zu Benutzern vorne (3663), noch vor den USA (3580) und Großbritannien (1166).

Die Daten sind laut Google jedoch nicht allumfassend und können wohl lediglich einen Richtwert vorgeben. Daten aus China sind in die Darstellung nicht mit eingeflossen. Mehr zum neuen Analyseinstrument bietet ein entsprechender Artikel bei abendblatt.de.

(Gesehen bei oebib.wordpress.com)

Danke für das Bild an WikiCommons!

Im Angesicht des Verbrechens

Passend zum vorangegangenen Beitrag SOKO „Buch“ ein Fernsehtipp für den heutigen Dienstag Abend, bei dem zwar Berlin die Hauptrolle spielt, es aber wohl nicht um Bücher geht: „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf. Irgendwo zwischen Polizeithriller und Familiensaga angesiedelt, erzählt der Zehnteiler von einem jungen Polizisten, jüdisch-lettischer Abstammung, der in Berlin in einen Bandenkrieg zwischen Zigarettenschmugglern und Zuhältern gerät. „Die Serie zeigt die Lebenswelt unterschiedlicher Ethnien in der Stadt, die alle versuchen, mit ihren hergebrachten Regeln und Gesetzen in der Metropole Berlin zu überleben“, verspricht der Fernsehsender.

Genauso abenteuerlich wie der Kurzinhalt liest sich die Produktionsgeschichte. Bereits für Herbst 2009 war eine Ausstrahlung angekündigt worden, dann verschuldete sich die Produktionsfirma. Regisseur Dominik Graf weigerte sich das Drehbuch zu ändern, so feierte man erst im Februar 2010 Premiere – dafür immerhin auf der Berlinale. Die Kritiker in den heutigen Feuilletons titeln voll des Lobes: von einer „meisterhaften TV-Serie“ (Tagesspiegel), von „dicht, komplex, großartig“ (taz) bis hin zu einem „Nie war die Russenmafia so cool wie auf Arte“ (Welt) ist zu lesen. Ab heute Abend kurz nach zehn kann sich auch der „gemeine Fernsehzuschauer“ ein Urteil bilden, wenn die beiden ersten Teile ausgestrahlt werden.

Dominik Graf gilt als einer der vielseitigsten deutschen Regisseure. Sein Spielfilmdebüt gab er 1982 mit „Das zweite Gesicht“, in dem sich ein junger Mann in eine Bibliothekarin (gespielt von Greta Scacchi) verliebt, die von unerklärlichen Erinnerungen gequält wird (nein, es waren keine verstellten Bücher ;)). Seither hat er an über 30 Film- und Fernsehproduktionen gearbeitet und acht Grimme-Preise einheimsen können, zuletzt dieses Jahr für die Friedrich-Ani-Fernsehproduktion Kommissar Süden und der Luftgitarrist.

SOKO „Buch“

Jahrelang machte ein Germanistikstudent den Kollegen der Leipziger Stadtbibliothek das Leben schwer und beschmierte Tausende Bücher bis zur Unkenntlichkeit.
Wie die Kriminalpolizei dem Vandalen auf die Schliche kam, ließ sich ab 2005 in Frank Fischers lebendigen Bericht Die Zerstörung der Leipziger Stadtbibliothek im Jahr 2003 (SuKuLTuR-Verlag) nachlesen. Mittlerweile kann man das schmale Heftlein, das unter einer freien Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurde, auch kostenfrei via www.zerstoerung.org (PDF-Datei) herunterladen.

(gesehen im netbib weblog)

Zwischen Islam und westlicher Welt

Spiegel Online blickt in einem Artikel plus Videobeitrag auf die 2002 errichtete Bibliotheca Alexandrina und deren historische Vorgängerin. Die ägyptische Bibliothek präsentiert sich weltoffen und zählt u. a. digitale Medien sowie die Verbesserung von Bildungschancen für Jugendliche zu ihren Schwerpunkten.
Passend zum Thema findet noch bis Ende Juli eine Ausstellung zu afrikanischen Bibliotheken in Berlin statt.