Büchernahrung, Bibliothek und Sachverstand

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Anläßlich der Veranstaltungsreihe Treffpunkt Bibliothek hat sich das Performance-Kollektiv Superschool diesen hymnischen Werbespot für Bibliotheken ausgedacht. Bekannt wurde die Künstlergruppe unter anderem durch Perfomances wie den „Kongress des Halbwissens“. Der Spot wurde in Berliner Bibliotheken gedreht, darunter auch an der Freien Universität.

Wie berichtet präsentieren sich die FU-Bibliotheken im Rahmen des Treffpunkts Bibliothek am 24. Oktober in der Langen Nacht der Bibliotheken mit einem vielfältigen Programm.

„Eine Fee mit raschelnden Bücherseiten anstelle von Flügeln“

Nellja VeremejAls altjüngferliche graue Mäuse mit Dutt und Brille werden Bibliothekarinnen häufig in der Literatur dargestellt. Eine erfrischende Abweichung von diesem Stereotyp ist die höchst attraktive und belesene Bibliothekarin Vera in Nellja Veremejs Roman „Berlin liegt im Osten“, aus dem die Autorin bei der Langen Nacht der Bibliotheken an der Freien Universität lesen wird. Vera ist eine „schöne, junge Frau im offenherzigen, geblümten Kleid“ (S. 69), eine „goldhaarige unzüchtige Fee mit dem absoluten Gehör für Literatur“ (S. 70), „eine Hüterin der hohen Kultur, die Priesterin einer Sekte der Lesekundigen, der Eingeweihten, die besonders in der bergigen sowjetrussischen Provinz so schreiend deplatziert wirkten.“ (S. 79).

Wenn Sie Vera, Lena, Marina, Herrn Seitz und die anderen Figuren dieses wunderbaren Romans kennenlernen und sich von der poetischen Sprache seiner Autorin verzaubern lassen möchten, dann kommen Sie am 24. Oktober um 22:00 Uhr zur Lesung von Nellja Veremej in die Philologische Bibliothek!

Möchten Sie vorab die vielen begeisterten Rezensionen von „Berlin liegt im Osten“ nachlesen, so finden Sie hier eine Auswahl davon zusammengestellt. FU-Angehörige werden durch Klick auf den Zeitungstitel mit dem Volltext der Rezension in der Datenbank „wiso Presse“ verbunden.

Das Zitat im Titel des Beitrags stammt aus Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten. Salzburg : Jung u. Jung 2013, S. 313.

Foto: privat

PsycTHERAPY im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 14. November 2013 können FU-Angehörige kostenfrei die Datenbank PsycTHERAPY nutzen.

Hinter PsycTHERAPY verbergen sich mehr als 300 psychotherapeutische Demonstrationsvideos, in denen zum Teil führende nordamerikanische Therapeuten (u. a. Leslie S. Greenberg, G. Alan Marlatt, Kirk J. Schneider) in improvisierten, spontanen Sitzungen mit Patienten agieren, die sich mit einer Aufzeichnung einverstanden erklärt haben. Die besprochenen Themen sind vielfältig (u. a. Depressionen, Drogenabhängigkeit, emotionaler Missbrauch, Konflikte in der Ehe, Panikattacken, Stressmanagement, Umgang mit Trauerfällen). Die Videos entstammen der „APA Psychotherapy Video Series”, einer DVD-Reihe, die von APA Books, dem Verlag der American Psychological Association, herausgegeben wird.

Bild: Leslie S. Greenberg (re.) in einer Therapiesitzung mit dem Titel „Balancing Spiritual and Practical Needs in the Decision to Divorce“

Die Videos verfügen über englischsprachige Transkriptionen, die parallel zum Film mitlaufen sowie Abstracts, die über das Suchformular ebenfalls ausgewertet werden. Gestöbert werden kann neben dem Therapiegrund auch nach Therapieform oder Therapeut. Gegen eine kostenfreie Registrierung können Playlists angelegt oder auch die Funktion „Make Clips“ genutzt werden. Der Zuschauer hat die Möglichkeit, für ihn interessante Teile des Videos komfortabel auf die Sekunde genau herauszuschneiden. Man kann diese Clips neu betiteln, kommentieren sowie mit Freunden und Bekannten teilen.

Im Testzeitraum sind über die APA-Plattform PsycNet auch die Datenbanken PsycARTICLES, PsycCRITIQUES und PsycINFO kostenfrei nutzbar, die die FU Berlin bisher dauerhaft über den Anbieter EBSCO bezieht.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Standardnachschlagewerk zur altgriechischen Sprachwissenschaft lizenziert

Neu in der Digitalen Bibliothek vertreten ist die Encyclopedia of Ancient Greek Language and Linguistics (EAGLL), die kostenfrei von FU-Angehörigen genutzt werden kann. Die Datenbank vom Anbieter Brill befindet sich momentan im Beta-Status und deckt über 50 Prozent der 2013 in drei Bänden veröffentlichten Printausgabe ab. Bis Ende des Jahres soll es komplettiert sein.

Bei EAGLL handelt es sich um ein umfassendes, interdisziplinäres Standardnachschlagewerk zur altgriechischen Sprache und Sprachwissenschaft mit über 500 ausführlichen Beiträgen von internationalen Fachwissenschaftlern, in denen die sprachliche Entwicklung vom Ur-Griechischen (ca. 2000 v. Chr.) bis zum Koine-Griechischen (ca. 300 v. Chr. bis 300 n. Chr.) behandelt wird.

Thematische Schwerpunkte bilden u. a. die sprachgeschichtliche Entwicklung, Struktur, Denkschulen, technische Meta-Sprache, soziolinguistische Fragestellungen, lokale und literarische Dialekte, Didaktik, Übersetzungspraxis und die Beziehung des Griechisch zu anderen Sprachen auf allen Ebenen der Analyse, darunter Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexikon, Semantik, Stilistik, usw. Darüber hinaus umfasst das Werk Hintergrundinformationen zu den Wurzeln des Griechischen in den indogermanischen Sprachen sowie Ausblicke auf die Entwicklung des Griechischen in der byzantinischen Zeit und späteren Zeitabschnitten.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.

Der literarische Kanon

14838 neue belletristische Titel sind im vergangenen Jahr allein in Deutschland auf den Markt gekommen* – aber welche davon verdienen einen Platz auf unserer persönlichen Leseliste? Wenn man dazu die in den letzten Jahrtausenden geschriebenen, überlieferten Millionen von Büchern berücksichtigt, wird die Auswahl der geeigneten Lektüre vollends zur Herkulesaufgabe. Eine Orientierungshilfe im Labyrinth der Lesestoffe bietet der literarische Kanon, in dem die bedeutsamen Bücher zusammengestellt sind. Als Mitstreiterin des legendären Literarischen Quartetts sowie als langjährige Herausgeberin der Zeitschrift Literaturen selbst an der Entstehung des Kanons beteiligt ist die Literaturkritikerin Sigrid Löffler. Sie wird uns am 24. Oktober um 20:00 bei der Langen Nacht der Bibliotheken in der Philologischen Bibliothek über die Funktion und die problematischen Aspekte des literarischen Kanons unterrichten. „Der literarische Kanon“ weiterlesen

Freier Zugriff auf über eine Million Hochschulschriften

Ebenfalls neu in der Digitalen Bibliothek der FU Berlin vertreten ist die kostenfreie Plattform Open Access Theses and Dissertations (OATD).

OATD verzeichnet über 1,8 Mio. Diplom-, Doktor- und Hausarbeiten von über 800 Hochschulen und Forschungseinrichtungen weltweit, die im Rahmen von Open Access bereitgestellt werden. Es handelt sich um einen Gegenentwurf zur kostenpflichtigen Datenbank Proquest Theses and Dissertations (PQDT), die für FU-Angehörige lizenziert ist. Der Fokus liegt hier auf Dissertationen und Masterarbeiten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, die mehrheitlich an nordamerikanischen Universitäten entstanden sind und oftmals im Volltext (PDF-Text- oder PDF-Bild-Format) vorliegen.

Facebook-Auftritt der Langen Nacht der Bibliotheken

Besuchen Sie die Lange Nacht der Bibliotheken an der Freien Universität Berlin ab sofort auf Facebook und am 24. Oktober live von 17 Uhr bis Mitternacht in der Philologischen Bibliothek, der Bibliothek Rechtswissenschaft und der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek!

Neu in der Digitalen Bibliothek: eBooks on Demand

Neu in der Digitalen Bibliothek der FU Berlin vertreten ist eBooks on Demand.

Dabei handelt es sich um ein Verzeichnis von Büchern die in den am Projekt teilnehmenden Bibliotheken auf Nutzerwunsch digitalisiert werden. Über die Suchmaschine kann in einem Bestand von 4,2 Mio. Büchern gesucht werden. Die Bücher können kostenpflichtig als PDF oder als Reprint bestellt werden. Bereits vorhandene E-Books können über die Advanced Search ermittelt werden, indem man bei „Format“ E-Book auswählt.

Zurzeit nehmen etwa 27 Bibliotheken aus 10 europäischen Ländern an dem Projekt teil.

Neueröffnung in der Philologischen Bibliothek

Neuer Gruppenraum der Philologischen BibliothekDie Philologische Bibliothek hat zum Start des Wintersemesters einen neuen Gruppenraum.
Der völlig umgestaltete Lerngruppenraum befindet sich im Untergeschoss der Bibliothek, Raumnr. -1.01. Er verfügt über Tische, Stühle und Trennwände, die alle per Rollen individuell verschiebbar sind. Außerdem sind genügend Strom- und LAN-Anschlüsse vorhanden.

Der Raum steht während der Öffnungszeiten der Bibliothek immer offen und kann ohne Anmeldung einfach betreten werden.

Danke für den Beitrag an Phillip Batschon, Mitarbeiter in der Philologische Bibliothek

UB Lehrbuchsammlung – Verkauf ausgesonderter Lehrbücher

Vom Montag, dem 04. November 2013 an, verkauft die Lehrbuchsammlung der Universitätsbibliothek wieder neu ausgesonderte Lehrbücher. Aus den Bereichen Rechts- und Naturwissenschaften sowie Medizin können Sie zahlreiche Titel zu erschwinglichen Preisen erwerben. Montag bis Freitag, 9:00 bis 19:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!