Testzugriff auf „Historical Abstracts with Full Text“

Bis zum 9. April 2010 besteht für FU-Angehörige ein Testzugriff auf Historical Abstracts with Full Text. Die Historical Abstracts sind die international renommierteste und größte Fachdatenbank für die Geschichtswissenschaft sowie benachbarte Disziplinen und Hilfswissenschaften.

Der Titel der neuen „Volltext“-Version ist vor dem ersten Gebrauch leicht irreführend. Nach wie vor ist nicht hinter jedem bibliographischen Nachweis automatisch ein Volltext hinterlegt. Der Inhalt der Datenbank wurde im Gegensatz zum bisherigen Zugang jedoch um mehr als 300 Zeitschriften und 130 Bücher ergänzt, so dass je nach Suchrecherche bis weit über 20 Prozent mehr Volltexte zur Verfügung stehen können. Die Ergebnisliste lässt sich mit wenigen Klicks auf Einträge mit Volltext oder Artikel mit Peer-Review limitieren.

Nachgewiesen werden internationalen Zeitschriften, Sammelwerke, Monographien und Dissertationen auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaft für den behandelten Zeitraum von etwa 1450 (Frühe Neuzeit) bis zur Gegenwart. Mittelalterliche und Alte Geschichte werden nicht explizit berücksichtigt. Die Geschichte Nordamerikas wird ebenfalls nicht reflektiert, da es hierfür vom selben Anbieter die Datenbank America: History and Life gibt, die ebenfalls im FU-Netz angeboten wird.

Staatsbibliothek sperrt Magazin am Potsdamer Platz

Im Magazin der Staatsbibliothek an der Potsdamer Strasse wurde eine geringe Asbestbelastung, wahrscheinlich eine Folge der noch laufenden Sanierung der Klimaanlagen gemessen.

Als Vorsichtsmassnahme zum Schutz von MitarbeiterInnen und NutzerInnen wurde das Magazin gesperrt, d. h. es können zurzeit keine Bestellungen für die Bestände aus dem Hochmagazin im Haus Potsdamer Straße entgegengenommen werden. Es handelt sich dabei überwiegend um moderne Werke – erworben nach 1970 , einen Teil der Zeitschriftenbände sowie aktuelle ungebundene Zeitschriftenhefte.
Wie lange es dauern wird, die betroffenen 57 Regalkilometer durch eine Spezialfirma reinigen zu lassen, kann noch nicht abgeschätzt werden.

Das Ausleihsystem ist für diese Bestellungen gesperrt. Die Bestände aus anderen Magazinbereichen sind nicht betroffen.

Die Staatsbibliothek will ihre NutzerInnen für diese Einschränkung entschädigen. Mehr auf der Webseite der Staatsbibliothek.

Dahlemer Diwan: FU-Studierende machen Uniradio zum Thema Literatur

Der „Dahlemer Diwan“ ist eine monatliche Sendung, die der Vermittlung zwischen der Universität und dem literarischen Leben der Großstadt dient und die im Lehrangebot des Institutes für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität verankert ist.

Wussten Sie, dass man in Süßigkeitenautomaten auf Berliner S-Bahnsteigen sogar Bücher kaufen kann? Sind Sie an finnischer, schweizer oder mexikanischer Literatur interessiert? Das und vieles mehr sind die Themen, die im „Dahlemer Diwan“ gesendet werden. Einfach mal auf Uniradio (Berliner Kabelnetz 92,6, über Antenne 97, 2 oder über den Livestream) täglich von 17-18 Uhr reinhören! Oder Podcasts anklicken.

Leider ist auf der Webseite nicht zu erkennen, wann genau der Dahlemer Diwan wieder sendet.

Zwei neue E-Books via Gale Cengage

Ab sofort ist für FU-Angehörige über die Digitale Bibliothek ein direkter Zugriff zum zweibändigen E-Book Gale Encyclopedia of World History eingerichtet. Das Standardwerk wurde erstmals 2008 veröffentlicht und teilt sich in die beiden Bände „Governments“ und „War“.

„Governments“ blickt auf staatliche Regierungen – von deren Geschichte, über Strukturen und wichtige historische Ereignisse bis zu Schlüsselfiguren. Die chronologisch vorgestellten Völker und Länder sind breit gefächert und behandeln neben aktuellen Themen wie die Europäische Union oder Osttimor auch Stätten des Altertums (z. B. Ur, Babylon).

Der zweite Band „War“ (Bild) enthält Aufsätze zu bedeutenden Kriegen und geht auf deren Auslöser und Nachwirkungen ein. Ebenfalls chronologisch vorgestellt, reichen die Konflikte von den assyrischen Feldzügen, über den Hundertjährigen Krieg bis in die Neuzeit (u.a. Erster Golfkrieg, internationaler Terrorismus). Beide E-Bücher kommen auf ca. 400 Einträge.

Ebenfalls einen neuen Eintrag gibt es für die elektronische Version des fünfbändigen New Dictionary of the History of Ideas. Das Referenzwerk, 2005 erschienen, enthält Aufsätze zur Geschichte der westlichen Gedankenwelt und Kultur. Geboten werden 700 alphabetisch sortierte Einträge. Ob Themen wie „beauty“, „love“, „feminism“ oder „social capital“ – jedes Stichwort geht den Wurzeln, dem kulturellen Verständnis und geschichtlichen Aspekten auf den Grund.

Die Titel können einzeln oder gemeinsam mit anderen Werken auf der genannten Plattform im Volltext durchsucht werden.

PsychologInnen gefragt – Online-Umfrage des ZPID

Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) führt bis zum 19.02.2010 eine Online-Umfrage zur Nutzerzufriedenheit durch.

Logo ZPIDDie Umfrage beinhaltet Fragen zu Bekanntheit, Bewertung und Verbesserung seiner Produkte und Dienste. Alle, die an der Umfrage teilnehmen wollen, sollten zumindest mit einem Produkt des ZPID, beispielsweise der psychologischen Datenbank Psyndex, schon einmal in Berührung gekommen sein.

Der zeitliche Aufwand beläuft sich auf maximal 10 – 15 Minuten – zu gewinnen gibt es ein Apple iPod touch der 3.Generation sowie drei USB-Sticks mit 16 GB Speichervolumen.

Neues Verfahren zur Erfassung von Publikationen (SEP) für die Universitätsbibliographie der Freien Universität Berlin

Das bisherige Verfahren zur Meldung von Publikationen für die Universitätsbibliographie der Freien Universität Berlin wird seit 1. Februar 2010 durch ein internetbasiertes System zur Erfassung von Publikationen (SEP) abgelöst. Bereits die ab 2009 erschienenen Publikationen von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern sowie die Publikationen des gesamten wissenschaftlichen Personals der Freien Universität Berlin sollen von den Arbeitsbereichen bzw. Lehrstühlen und den wiss. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausschließlich über dieses neue Verfahren erfasst werden. Dem Verfahren kommt auch dadurch besondere Bedeutung zu, dass die Daten aus dem neuen Verfahren künftig für die Leistungsmittelberechnung herangezogen werden sollen.

Das neue Verfahren soll weitgehend ohne Schulung nutzbar sein. Die Universitätsbibliothek hat eine Informationsseite mit einer Power-Point-Einführung erstellt, um den Anwendern die Nutzung zu erleichtern: https://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/unibibliographie/sep/. Der Zugang zur Erfassungssoftware erfolgt unter Nutzung der ZEDAT-Kennung desjenigen, der die Eingabe vornimmt. Für Fragen von Anwendern aus den Arbeitsbereichen oder Probleme bei der Anwendung stehen Ansprechpartner in allen Fachbibliotheken zur Verfügung, die von der Arbeitsstelle Universitätsbibliographie der Universitätsbibliothek eingewiesen wurden und unterstützt werden. [Nähere Informationen hier.]

Chinamaxx ab sofort online

Hinter „Chinamaxx“ verbirgt sich nicht etwa eine neue Schnellimbisskette, sondern eine abgeschlossene Volltext-Datenbank chinesischer Publikationen. Via Nationallizenz haben FU-Angehörige seit einigen Tagen Zugriff auf 700.000 chinesischsprachige Titel (Monographien, Sammlungen, teilw. Zeitschriften aus der Republikzeit und andere Textformen) aus allen Fachbereichen inkl. Literatur und Archivmaterial.

Angeboten werden im Ausland schwer beziehbare Titel, da der Buchmarkt für die Volksrepublik China erst nach den späten 1970er Jahren des letzten Jahrhunderts im großen Maßstab verfügbar war. Der Schwerpunkt liegt auf den Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Berichtszeit erstreckt sich von 1911 bis in die Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf Publikationen aus der Zeit vor 1976.

Danke für das Bild an WikiCommons!

Ab Februar erweiterte Öffnungszeiten in der Bibliothek Rechtswissenschaft

Ab Februar wird die Fachbibliothek Rechtswissenschaft vorübergehend an den beiden Standorten Van’t-Hoff-Str. 8 (1. OG im Hauptgebäude des Fachbereichs Rechtswissenschaft) und Van’t-Hoff-Str. 6 (1. und 2. OG über der kleinen Mensa) am Wochenende (Sa und So) erst um 19.00 Uhr schließen.

Die Öffungszeiten in den Teilbibliotheken Rechtssoziologie und Römische Rechtsgeschichte können vorübergehend Mo – Fr um eine Stunde bis 18.00 Uhr verlängert werden.

Das Angebot planen wir zunächst bis Ende Oktober 2010 aufrecht zu erhalten. Wir hoffen auf gute Erfahrungen.

ECONIS Select: Literaturauswahl zu aktuellen Wirtschaftsthemen

Managerhaftung, Weltklimagipfel, Griechenland bankrott?! Das sind die derzeit neuesten Themen, für die es Literaturzusammenstellungen von ECONIS Select, eines Dienstes der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW), gibt.

ECONIS Select erstellt fortlaufend Literaturauswahlen zu aktuellen Themen aus der Wirtschaftspolitik und den Wirtschaftswissenschaften – hier findet man vieles, was auch in der Presse gerade diskutiert wird und wurde. Die Listen werden von den wissenschaftlichen Referentinnen und Referenten der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) aus der Datenbank ECONIS zusammengestellt. Im Archiv findet man die Literaturlisten der vorangegangenen Wochen und Monate thematisch gebündelt.

Ein prima Service, um bequem aktuelle Literatur zu aktuellen Wirstschaftsthemen zu finden! Diesen Dienst gibt es übrigens auch speziell für die BWL – ECONIS Select BWL.

Freud wird gemeinfrei

Das bekannte Literaturportal „Projekt Gutenberg-DE“ informiert aktuell darüber, dass mit Jahresbeginn 2010 der Urheberschutz (70 Jahre nach dem Tode eines Autors oder einer Autorin) für die Werke des „österreichischen Nervernarztes“, Sigmund, eigentlich Sigismund Schlomo Freud, 1856-1939 (vgl. Brockhaus online), abgelaufen ist.

Das „Projekt Gutenberg-DE“ hat daraufhin im Januar sogleich die Digitalisierung des Freudschen Gesamtwerks in Gang gesetzt und offenbar bereits abschließen können. Freuds Werke werden, verteilt auf Hauptwerke wie „Das Ich und das Es“, „Totem und Tabu“, „Das Unbehagen in der Kultur“ und „Kleinere Schriften“ als kostenpflichtige CD-ROM und kostenlos über den Server von „Projekt Gutenberg-DE“ online zur Verfügung gestellt.

Unter der Rubrik „Neue Texte“ gewährt das Projekt einen Einblick in die jeweils 50 zuletzt digitalisierten Volltexte, wobei natürlich auch bei anderen AutorInnen der Weltliteratur ausgiebig Gebrauch gemacht wird vom abgelaufenen Schutz des Urheberrechts. Zu den AutorInnen, deren Werke 2010 gemeinfrei geworden sind, gehören neben Freud so illustre Schriftsteller wie Joseph Roth, William Butler Yeats und Ernst Toller.

Danke für das Bild an WikiCommons!