In der Konferenz der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsident*innen am 5. Januar 2021 wurden die geltenden Einschränkungen bis Ende Januar verlängert. Darüber hinaus wurden ab 11. Januar verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen.
Nach Rücksprache mit der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung bleiben die Hochschulen bis 31. Januar 2021 in Stufe 2 des Berliner Stufenplans für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen.
Für die Bibliotheken der Freien Universität bedeutet dies konkret:
Die Bibliotheken halten den kontaktarmen Ausleihbetrieb bis auf Weiteres aufrecht (Bitte kommen Sie erst zur Bibliothek, wenn Sie eine Abholbenachrichtigung über die Bereitstellung der bestellten Bücher erhalten haben)
Die Nutzung der Lesesäle, Arbeitsplätze, Freihandbereiche, Kopier- und Scangeräte sowie PC-Arbeitsplätze ist leider nicht möglich.
Es gilt weiterhin, alle Maßnahmen zum Gesundheitsschutz zu beachten und Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen. Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie unter www.fu-berlin.de/sites/coronavirus.
Chancellor Merkel and the heads of Germany’s state governments met on January 5 and agreed upon new, stricter measures to help prevent the continued spread of Covid-19. The university management at Freie Universität recognizes the seriousness of the situation and is coordinating its efforts with the State of Berlin and the other universities and colleges in the city.
Based on decisions made in conjunction with Berlin’s Senate Chancellery – Higher Education and Research on January 6, 2021, universities and colleges will continue to follow the phase 2 regulations as described in Berlin’s phased plan for university operations with pandemic-related protective measures, beyond the original period scheduled to end on January 11, 2021.
In concrete terms, the latest decisions have the following implications for the Library System at Freie Universität:
– The libraries at Freie Universität Berlin will resume lending services (Please wait until you have received the pick-up notification for your items before you come to the library!) – Other library services such as reading rooms, open stacks, copy machines, scanners, and PC work stations are still off limits.
We still need to continue to observe the relevant safety and health precautions and keep contact with others to a minimum. More information is available here: www.fu-berlin.de/en/sites/coronavirus
Die Datenbank vom Anbieter Brill basiert auf dem 1923 von J. J. E. Hondius begründeten Supplementum Epigraphicum Graecum (SEG), eine in Jahresbänden erscheinender Sammlung neu publizierter antiker griechischer Inschriften als auch Publikationen zu bereits bekannten Inschriften. Die kompletten Texte der neuen Inschriften sind mit einem kritischen Apparat versehen. Das SEG online beinhaltet aber ebenso neue Lesarten, Interpretationen und Studien zu bekannten Inschriften.
Mit der Online-Datenbank ist es erstmals möglich, im Unterschied zu den gedruckten Jahreseinzelbänden durch eine übergreifende Volltextsuche nach Stichwörtern in den Quellentexten, aber auch nach Themen, antiken Orten und Jahresangaben zu suchen und diese Suchansätze miteinander zu kombinieren. Auch in den zahlreichen Indizes und Konkordanzen des SEG, die in der Datenbank erstmals in kumulierter Form vorliegen, sowie in der geografischen Systematik kann geblättert und gesucht werden. Schließlich können in der Forschungsliteratur mit ihrer SEG-Nummer zitierte Inschriften direkt aufgerufen werden.
Sie möchten die Datenbanken auch über den Testzeitraum hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Der Text ist weitgehend der Information in DBIS entnommen.
Die Bibliotheken bieten weiterhin die kontaktarme Ausleihe nach einer vorherigen Bestellung über das Bibliotheksportal Primo an. Auch externe Nutzerinnen und Nutzer können an einigen Standorten Medien ausleihen (s. Übersicht). Ebenso steht unser Digitalisierungsservice und die Möglichkeit einer Fernleihe wieder zur Verfügung. Aufgrund der verschärften Hygiene-Bestimmungen sind die Lesesäle, Freihandbereiche, Kopiergeräte, Scanner und PC-Arbeitsplätze wie auch vor dem Betriebsurlaub weiterhin nicht nutzbar.
Die weiteren Bibliotheksstandorte werden in der 1. und 2. Kalenderwoche öffnen:
Bestellungen verfügbarer Medien aus den Magazinen, die Aufgabe von Fernleihbestellungen und die Digitalisierungsservices sind in diesem Zeitraum nicht möglich.
Die Fristen von ausgeliehenen Medien fallen nicht in die Schließzeit.
Für Buchrückgaben stehen u. a. die Rückgabekästen am Haupteingang in der Universitätsbibliothek (Garystr. 39) zur Verfügung.
Wir wünschen eine schöne Zeit und alles Gute für das Jahr 2021.
In der Taskforce des Landes Berlin wurde heute beschlossen, dass Bibliotheken ab 16. Dezember 2020 nur noch für die kontaktarme Ausleihe nach Hause geöffnet bleiben dürfen. Die Arbeit in den Lesesälen, auch an vorab reservierten Plätzen, bleibt aufgrund der notwendigen Maßnahmen zur Hygiene bis vorerst 10. Januar 2021 untersagt.
Für die Universitätsbibiothek und die übrigen Fachbibliotheken an der FU Berlin bedeutet das, dass der Ausleihbetrieb bis 22. Dezember 2020 fortgesetzt wird. Vom 23. Dezember bis 3. Januar sind die Häuser regulär aufgrund des Betriebsurlaubs geschlossen. Ab 4. Januar starten dann die FU-Bibliotheken voraussichtlich wieder mit dem Ausleihbetrieb.
Zwar ist es bis Weihnachten noch etwas hin, doch durch den amerikanischen Verlag ProQuest können über das FU-Campusnetz bis 30. Dezember 2020 insgesamt 216 Datenbanken überwiegend aus den Geistes- und Sozialwissenschaften getestet werden. In dieser Größenordnung ist es der bis dahin umfangreichste Datenbank-Test, den die Universitätsbibliothek initiieren konnte.
Unter den zahlreich freigeschalteten Titeln befinden sich viele Volltext-Datenbanken, darunter biografische Datenbanken, (Fach-)Bibliografien, Faktendatenbanken, Nachschlagewerke, Portale oder auch Video-Archive. 151 der 216 Titel sind von ProQuest dem Fach Geschichte („History“) zugeordnet.
Die meisten Titel (57) lassen sich der Datenbank ProQuest History Vault (siehe auch DBIS-Einträge 6, 7) zuordnen. History Vault bietet Zugang zu zumeist bisher nicht erschlossenen Primärquellen (u. a. Manuskripte, unveröffentlichte Materialien, private Aufzeichnungen ebenso wie Regierungsdokumente). Die gemeinsam durchsuchbaren Inhalte ermöglichen umfassende Forschungen zu allen relevanten Themen der amerikanischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
52 Datenbanken gehören der Reihe ProQuest Historical Newspapers (siehe auch DBIS-Einträge 4, 5, 6) an, darunter zahlreiche amerikanische Zeitungsarchive, die über lokale, regionale oder nationale Ereignisse berichten (u. a. New York Tribune / Herald Tribune, Newsday). Aber auch englischsprachige Titel aus dem asiatischen Raum sind vertreten (Chinese Newspaper Collection, The Jerusalem Post, South China Morning Post, The Korea Times, The Times of India). Auch finden sich Archive bekannter Magazine (Newsweek), das LGBT Magazine Archive sowie Modezeitschriften (u. a. GQ, Harper’s Bazaar, Vogue, Vogue Italia).
In jeder Alexander-Street-Datenbank finden Sie unter „My Collections“ die bis 30. Dezember 2020 als „trials“ gekennzeichneten Testdatenbanken (Ausschnitt).
24 Datenbanken gewähren Zugriff auf die Inhalte von ProQuest Congressional (siehe auch DBIS-Eintrag 3), eine Fachbibliografie für Publikationen des Kongresses der USA. Die Datenbank ermöglicht Recherchen zu Parlaments-, Verwaltungs-, und Rechtsfragen der US-Regierung, teilweise mit Zugang zum Volltext der Dokumente.
Ebenfalls im Test enthalten ist die Datenbank ProQuest Statistical Abstract of the United States. Statistische Daten der Vereinigten Staaten ab 1878 ff. aus 30 Oberkategorien und zu mehr als 200 Themengebieten. Die Daten wurden bis 2011 vom United States Census Bureau ermittelt, das zum United States Department of Commerce gehörte. Seit 2012 führt ProQuest in Zusammenarbeit mit dem Verlag Bernan Press die Publikation fort. Die Statistischen Daten bzw. Tabellen liegen allerdings als Bilddateien vor. Eine unkomplizierte Weiterverarbeitung in andere Programme ist daher nicht möglich!
Ausblick und Beteiligung
Aus den über 200 Datenbanken werden 60 Titel ausgewählt, die mit Beginn 2021 für 12 Monate dauerhaft für das FU-Campusnetz lizenziert (im Bibliotheksfachsprech Evidence Based Selection Modell genannt – kurz „EBS“ ). Ende 2021 wird dann darüber entschieden, welche Datenbanken dauerhaft erworben werden.
Auch Sie können am Auswahlprozess teilhaben und über die E-Mail e-ressourcen@ub.fu-berlin.de uns Ihre Meinung zu den aktuellen Test-Datenbanken zusenden. Um bei den vielen Titeln die Übersicht zu behalten, können wir Ihnen noch folgendes Infomaterial an die Hand geben:
Liebe Leserinnen und Leser, heute ist der Tag der Menschenrechte. Der Tag der Menschenrechte wird jedes Jahr am 10. Dezember begangen – dem Tag, an dem die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedete.
Die Menschenrechtserklärung ist ein Meilenstein, der die unveräußerlichen Rechte verkündet, auf die jeder Mensch als Mensch Anspruch hat – unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Sprache, politischer oder anderer Meinung, nationaler oder sozialer Herkunft, Eigentum, Geburt oder anderem Status. Sie ist in mehr als 500 Sprachen verfügbar und ist das am häufigsten übersetzte Dokument der Welt.
Am 4. Dezember 195o wurde in der 317. Plenarsitzung entschieden, den jährlichen „Human Rights Day“ zu feiern. Das diesjährige Thema 2020 „Recover Better – Stand Up for Human Rights“ kann grob übersetzt werden mit: Besser gesund werden – für die Menschenrechte eintreten. Damit bezieht sich das Thema unmittelbar auf die Covid-19 Pandemie und macht deutlich, dass wir nur gemeinsam unsere globalen Ziele erreichen, wenn wir in der Lage sind, Chancengleichheit für alle zu schaffen, die durch COVID-19 aufgedeckten und ausgenutzten Versäumnisse zu beheben und Menschenrechtsstandards anzuwenden, um gegen tief verwurzelte, systematische und generationenübergreifende Ungleichheiten, Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen.
Jeder hat mal einen anstrengenden Arbeitstag – aber was, wenn Sie plötzlich 24 Stunden 7 Tage die Woche arbeiten müssten? Zu viele Überstunden? Nicht für unsere Kleinstlebewesen.Die fleißigen Arbeiter*innen unter der Erde schuften rund um die Uhr unter Höchstleistung und sind dabei unverzichtbar für das Leben auf der Erde. Angefangen von winzigen Bakterien, über Tausendfüßler bis hin zum altbekannten Regenwurm gehören etwa 25 % der biologischen Vielfalt unseres Planeten in das wohl wichtigste Ökosystem.
Hätten Sie’s gewusst? Allein in einem Teelöffel Boden befinden sich mehr Organismen als es Menschen auf der Erde gibt. Ein Großteil der für das Leben auf der Welt notwendigen Prozesse hängt von dieser biologischen Vielfalt und der damit verbundenen Bodengesundheit ab. Von der Unterstützung des Pflanzenwachstums, über die Speicherung von Kohlenstoff bis hin zur Herstellung von Arzneimitteln wie Antibiotika – all das wäre ohne einen gesunden Boden nicht möglich.
Um die Verbesserung der Bodengesundheit zu unterstützen hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) die Kampagne „Keep soil alive, Protect soil biodiversity“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Kampagne ist es unter anderem das Bewusstsein für den Boden und die Bedeutung der Erhaltung von Ökosystemen zu schärfen und gleichzeitig auch den Verlust der bio-logischen Vielfalt zu bekämpfen. Denn nur ein gesunder Boden ist fruchtbar und bietet somit die Grundlage für eine sichere Nahrungsmittelversorgung.
Die erste Idee für den darauf basierenden symbolischen Ehrentag zur Feier des Bodens stammt aus der Feder der International Union of Soil Sciences (IUSS). Mit Unterstützung der FAO und Thailand wurde der 5. Dezember 2014 zum weltweit ersten offiziellen Weltbodentag ernannt. Das Datum wurde zu Ehren des inzwischen verstorbenen thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej gewählt, welcher am 5.Dezember Geburtstag hatte und ein starker Befürworter der Initiative war.
Um die Kampagne zu stärken und Menschen weltweit zur aktiven Teilnahme an dieser zu ermutigen, hat die FAO eine thematische Website mit zahlreichen Informationen rund um das wohl wichtigste Ökosystem zusammengestellt: http://www.fao.org/world-soil-day/en/