Überblick zu den Kopierservices an den FU-Bibliotheken

Im Rahmen der Hygiene- und Abstandsregeln bietet nicht jede Bibliothek den gewohnten Prä-Corona-Kopierservice (Kopieren, Drucken, Scannen) an.

Eine aktuelle Übersicht über die Angebote an den verschiedenen Standorten finden Sie in folgender PDF-Datei (Größe: 32,0 KB).

Wir werden die Liste in regelmäßigen Abständen aktualisieren 😉 !

Alternativ stehen nach wie vor die Kolleginnen und Kollegen der Digitalisierungsservices mit Rat und Tat zur Seite.

Neue Firma für Kopierservice in den Bibliotheken

Ab dem 2. Dezember 2013 ist die Ricoh Deutschland GmbH für den Betrieb und die Bewirtschaftung der Kopier- und Scantechnik in den Bibliotheken der Freien Universität verantwortlich (vgl. auch: Von „Alpha“ zu „Ricoh“. Artikel von Jan Hambura in CampusLeben vom 22.11.2013).

Das neue Bezahlsystem wird über die „MensaCard“ des Studentenwerks Berlin laufen. Die Karten können nur in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerkes gegen ein Pfand erworben werden und dort auch aufgeladen werden. Demnächst (Januar 2014) sollen sechs zusätzliche Aufwertungsautomaten vor und in Bibliotheken aufgestellten werden.

Rückgabe der alpha-Copycards

Nach dem 27. November können die Karten für eine Auszahlung des Restguthabens an den bisherigen Betreiber des Kopierservices an folgende Adresse gesendet werden:

alpha Copy und Reproservice
Straußberger Platz 2
10243 Berlin

Die Auszahlung des Restguthabens sowie der Kaution erfolgt dann ausschließlich per Überweisung.

Die Firma Alpah bearbeitet nur noch bis Ende Februar 2014 eingegangende Rückerstattungsanträge.

Nutzen Sie das Erstattungsformular oder das Formular für das SEPA-Verfahren mit IBAN und BIC. Die pdf-Datei kann am Computer ausgefüllt werden.

Ricoh Copy, print @nd more

Mit dem Wechsel des Betreibers wird es noch zwei mit Personal besetzte Service-Center unter dem Namen „Ricoh Copy, print @nd more“ geben.

Die Standorte werden in der Philologischen Bibliothek sowie der Universitätsbibliothek angesiedelt sein. Die geplanten Öffnungszeiten für den Standort in der Philologischen Bibliothek sind montags bis freitags von 12-17 Uhr. Der Standort in der Universitätsbibliothek soll montags bis freitags von 11-16 sowie donnerstags von 14-19 Uhr besetzt sein. Diese geplanten Öffnungszeiten können im Dezember 2013/Januar 2014 leider noch nicht eingehalten werden.

Es werden insgesamt weniger, aber dafür neue und leistungsfähige Multifunktionsgeräte aufgestellt.

Auch die Software zum Drucken von Notebooks unterschiedlicher Betriebssysteme soll rechtzeitig über eine Website des neuen Betreibers zur Verfügung stehen (vgl.: Infos auf der UB-Homepage).

Die Umstellung der Bibliotheksrechner wird einige Tage in Anspruch nehmen. Bringen Sie sicherheitshalber einen eigenen Datenträger mit, um Rechercheergebnisse ggf. anderweitig ausdrucken zu können.

Für eventuelle Unanehmlichkeiten während der Umstellung auf den neuen Dienstleister bitten wir vorab um Verständnis.

Fachbereichsbibliothek Mathematik/Informatik bekommt Automat für Copycards

Seit kurzem steht auch im Foyer der Fachbereichsbibliothek Mathematik / Informatik in der Arnimallee 3 ein Kartenausgabe- bzw. Aufladeautomat der Fa. alpha Copy- und Reproservice zur Verfügung. Eine Serviceverbesserung auch für die NutzerInnen der nahe gelegenen Bibliothek des Fachbereichs Physik (Arminallee 14).

Somit erhöht sich die Anzahl der Alpha-Automaten im nördlichen Campus Dahlem auf drei: neben dem neuen Standort gibt es jeweils einen Kartenausgabe- und Aufladeautomaten im Institut für Chemie und Biochemie in der Takustr. 3 und im Institut für Pharmazie, Königin-Luise Str. 2-4.

Voraussetzung zum Aufladen oder Kauf einer Copycard ist ein 10-Euro-Schein. Andere Beträge oder Münzen werden nicht akzeptiert.

Kopieren und Downloaden ohne Ende?!

Dürfen Studierende oder NutzerInnen mit einem Bibliotheksausweis alles herunterladen, was die Freie Universität für sie lizenziert hat? Die meisten würden sagen, na logisch, früher habe ich doch aus gedruckten Quellen auch alles kopiert, was ich wollte.
Falsch! Denn auch vor der Urheberrechtsreform war es nicht gestattet, ein komplettes Buch sondern nur Teile oder einzelne Beiträge eines Buches oder Zeitschriftenbandes zu kopieren.

Die Digitale Bibliothek der FU Berlin: eine Schatzkiste

Erstklassige Datenbanken, viel gefragte E-Bücher, zehntausende von E-Zeitschriften, Bildarchive – diese Ressourcen stehen BibliotheksnutzerInnen in den Bibliotheken, FU-Angehörigen sogar von zuhause aus zur Verfügung. Ein attraktives Angebot, das man nicht an jeder Uni bekommen kann.

Was sollte beachtet werden, wenn man urheberrechtlich geschütztes Material nutzen möchte?

Die Inhalte von Büchern und anderen Informationsressourcen, die Bibliotheken zur Verfügung stellen, sind – soweit es sich nicht um sehr alte Werke handelt – urheberrechtlich geschützt. Nach dem Urheberrechtsgesetz darf der geistige Schöpfer eines Werkes der Literatur, Kunst oder Wissenschaft grundsätzlich allein darüber bestimmen, was mit dem Inhalt geschieht: er kann Nutzungsrechte an der Verwertung des Werkes übertragen und darf allein entscheiden, ob und wie es verkauft, verliehen, ins Netz gestellt, vervielfältigt oder öffentlich aufgeführt wird.
Doch dieser Grundsatz hat Schranken: Einer sogenannten „Schrankenregelung“ im Urheberrecht etwa ist es zu verdanken, dass Bibliotheken Bücher ohne jeweilige Einwilligung des Verfassers verleihen dürfen oder dass Bibliotheksnutzer Kopien von Aufsätzen oder Teilen (!) von Büchern zur privaten oder wissenschaftlichen Nutzung herstellen dürfen.

Die Schrankenregelung hat aber selbst Grenzen: Nicht erlaubt ist das Anlegen eigener (Vorrats-)Archive von kompletten Zeitschriftenjahrgängen oder ganzer E-Bücher sowie die Weitergabe von Daten an Dritte. Missbrauch wird übrigens von den Anbietern/Verlegern bemerkt und kann rechtliche Konsequenzen für die FU und den einzelnen Nutzer zur Folge haben (vgl.: Info-Datei „Nutzungsrechte“ auf der UB-Webseite).

Das hört sich restriktiv an – aber mal ehrlich: wie viele Aufsätze wurden kopiert, zuhause gestapelt und nie gelesen?! Tonnen von Papier umsonst verschwendet!

Geniessen Sie den Komfort eines modernen Bibliothekssystems.

Gegen das Herunterladen einzelner Aufsätze, die man wirklich benötigt, ist überhaupt nichts einzuwenden – im Gegenteil. Unsere digitalen Ressourcen sollen fleißig genutzt werden – für den eigenen wissenschaftlichen oder privaten Gebrauch.

Übrigens gibt es mittlerweile auch andere Geschäftsmodelle wie beispielsweise bei dem Testangebot der UTB-studi-e-books, wo nur das Online-Lesen erlaubt ist. Mal sehen, ob das den Interessen der Studierenden entspricht.

Dank an Remco van Capelleveen – Leiter der Zugangsabteilung der UB – für den Support zum Thema Urheberrecht.