Testzugriff für alle E-Zeitschriften von World Scientific

Bis zum 31. Juli 2020 kann über das FU-Uninetz auf das E-Zeitschriften-Angebot von World Scientific zugegriffen werden. Der weltweit agierende Verlag mit Hauptsitz in Singapur machte sich u. a. einen Namen durch die Herausgabe der renommierte Reihe Nobel Lectures der Nobel Foundation. Aufgrund der COVID-19-Pandemie und einer vorhandenen Lizenz des Fachbereichs Mathematik/Informatik hat uns World Scientific den Zugriff auf alle Zeitschriftentitel eingeräumt.

Zugriff gibt es auf 186 E-Zeitschriften ab dem Jahrgang 2001 ff. folgender Fachgebiete:

Die einzelnen Artikel liegen als PDF- bzw. PDF-Plus-Dateien vor und können für den Eigengebrauch heruntergeladen werden.

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(Bildquelle: World Scientific)

Lebensmittelsicherheit in Zeiten von COVID-19

Quelle: corinnabarbara auf Pixabay

Nicht erst seit den Schließungen mehrer fleischverarbeitender Betriebe aufgrund von rasant ansteigenden COVID-19 Infektionen bei Mitarbeitern, fragt sich der eine oder andere vielleicht: Gibt es die Möglichkeit sich über Lebensmittel mit COVID-19 zu infizieren?

Die Europäische Kommission – Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, hat einen Antwortkatalog auf die wichtigsten Fragen in Bezug auf COVID-19 und Lebensmittelsicherheit sowie -hygiene für Europa herausgegeben.

Erarbeitet wurden die Q&A in Zusammenarbeit mit den zuständigen nationalen Behörden und Akteuren der Lebensmittelketten.

Unter Punkt 1.1. Wie hoch ist das Risiko einer COVID-19-Infektion durch Lebensmittel?, heißt es:

Trotz des großen Ausmaßes der Pandemie wurde bisher nicht berichtet, dass sich COVID-19 über den Verzehr von Lebensmitteln überträgt. Daher gibt es laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit keinen Beleg dafür, dass Lebensmittel im Zusammenhang mit COVID-19 ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen. (…)

Informationen zum Thema Lebensmittelsicherheit in Zeiten von COVID-19 bezüglich Deutschland, finden Sie unter anderem beim Bundesinstitut für Risikobewertung und beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Testzugriff zum Online-Portal „Bloomsbury Popular Music“

Bis Ende Juni 2020 auf Weiteres kann über das Uninetz die Datenbank Bloomsbury Popular Music getestet werden.

Bei Bloomsbury Popular Music handelt sich um ein Online-Portal, das E-Books und Online-Artikel zur Musikwissenschaft, Ethnomusikologie, darstellenden Kunst, zu Medien- und Kommunikationswissenschaften, Kulturwissenschaft, Anthropologie und Soziologie zur Verfügung stellt.

Zum Angebot zählen:

  • Bände der „Bloomsbury Encyclopedia of Popular Music of the World“ (Bild: Bd. XII über Musikgenres in Subsahara-Afrika, 2019)
  • Über 150 Bände der renommierten Buchreihen „33 1/3“ und „33 1/3 Global“ mit detaillierten Analysen einflussreicher Musikalben zahlreichen Genres, von Caetano Veloso bis Public Enemy
  • Bloomsbury-Studienliteratur, darunter Biografien und geschichtliche Überblicke
  • Interaktive Zeitleiste bzw. Weltkarte, die ein Stöbern nach Büchern oder Aufsätzen von bestimmten Ländern oder Regionen zulässt.
  • Wissenschaftlich verlässliche Biografien hunderter Künstler und Musiker

2019 wurde Bloomsbury Popular Music vom Rezensionsdienst Choice zu den „Outstanding Academic Titles“ des Jahres gezählt. Für das Jahr 2020 sind über 180 neue Künstlerbiografien (u. a. zu Manic Street Preachers, Tim Maia, The Shangri-Las), E-Book-Titel aus der Reihe Bloomsbury Handbooks sowie vom Kooperationspartner ABC-Clio (inkl. Encyclopedia of Latin American Popular Music) angekündigt worden.

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JSTOR-Sonderzugriffe auf Zeitschriftenarchive bis Ende 2020 verlängert

Auch JSTOR gehörte zu den Anbietern, die ihre Zeitschriftenarchive in Zeiten der COVID-19-Pandemie für Hochschulen und ihre Angehörigen bereitwillig öffneten. War der Sonderzugriff ursprünglich „nur“ bis zum 30. Juni vorgesehen, gibt es nun eine Verlängerung bis Ende 2020.

Der Anbieter erfasst die Zeitschrifteninhalte von ihrem ersten Jahrgang an bis zu einer so genannten „moving wall“ (je nach Titel bis mehr als 10 Jahre vor dem aktuellen Jahrgang). Zusätzlich zu den bisher schon zugänglichen multidisziplinären Zeitschriftenarchiv-Beständen sind  folgende „Collections“ mit hunderttausenden Artikeln aus 16 Wissensgebieten nutzbar:

Collection Zeitschriftentitel (Auswahl)
1) Biological Sciences

(135 Zeitschriftentitel – Excel-Liste)

American Journal of Botany, American Naturalist, BioScience, Ecology, Evolution
2) Business

(ca. 218 Titel – Excel-Listen für Collections I, II, III, IV)

Academy of Management Journal,  Economic & Political Weekly, The American Economist,   Oxford Review of Economic Policy, Cambridge Journal of Economics
3) Business & Economics

(241 Titel – Excel-Liste)

American Economic Review, Economic Development and Cultural Change, Journal of Marketing, Journal of Consumer Research
4) Ecology and Botany

(ca. 116 Titel – Excel-Listen für Collections I, II)

Ecological Applications, Journal of Ecology, Seed Technology, Weed Science, Harvard Papers in Botany
5) Health & General Sciences

(25 Titel – Excel-Liste)

The British Medical Journal, Journal of Infectious Diseases, Epidemiology and Infection, Journal of Hygiene, American Journal of Nursing
6) Hebrew Journals

(52 Titel – Excel-Liste)

Leshonenu, ‘Atiqot, Cathedra, Jerusalem Studies in Hebrew Literature
7) Iberoamérica

(106 Titel – Excel-Liste)

Trimestre Económico, Anuario de Estudios Centroamericanos, Desarrollo Económico, Reis, Hispanic Review
8) Ireland

(74 Titel – Excel-Liste)

Irish Journal of Earth Sciences,  Irish Studies of International Affairs, History Ireland, Fortnight
9) Jewish Studies

(56 Titel – Excel-Liste)

Jewish Quarterly Review, Jewish Historical Studies, Studia Rosenthaliana, Mitteilungen des Gesamtarchivs der deutschen Juden
10) Language & Literature

(57 Titel – Excel-Liste)

American Speech, Language, Modern Philology, Nineteenth Century Literature, PMLA, Twentieth Century Literature
11) Lives of Literature + Extension

(ca. 100 Titel)

Angelicum, Carmina Philosophiae, Thomas Mann Jahrbuch, Woolf Studies Annual
12) Mathematics and Statistics

(83 Titel – Excel-Liste)

Annals of Mathematics (US), Bulletin mathématique de la Société des Sciences, Journal of Computational Mathematics (China), Brazilian Journal of Probability and Statistics
13) Music

(72 Titel – Excel-Liste)

Musical Times, Archiv für Musikwissenschaft, Musical Quarterly, World of Music, Popular Music
14) Religion & Theology

(88 Titel – Excel-Liste)

Journal of Religion, Religious Studies, Modern Judaism, Islamic Studies, Harvard Theological Review
15) Security Studies + Extension

(ca. 75 Titel)

Cyber Defense Review, Foreign Policy Analysis, Journal of Conflict and Security Law, Jahrbuch Terrorismus
16) Sustainability

(115 Titel)

Economics of Energy & Environmental Policy, Human Ecology Review, Renewable Agriculture and Food Systems, Urban Studies

Damit kann auf das gesamte JSTOR-Archiv mit über 12 Mio. wissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln aller Fachgebiete zugegriffen werden. Detaillierte Titellisten für die Collections sind auf der Website von JSTOR verfügbar.

Ob über den 30. Juni 2020 hinaus auch auf die zusätzlich freigeschalteten 35.000 E-Books (s. Anbieter-Info) zugegriffen werden kann ist noch nicht bekannt. JSTOR steht noch in Verhandlungen mit den Anbietern, darunter die renommierten Universitätsverlage der Universitäten Columbia, Edinburgh, Harvard, NYU, Princeton und Yale. Wir bleiben dran und werden berichten 😉 …

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Virtuelle Konferenz #vBIB20 vom 26.-28. Mai 2020

Normalerweise wird mit dem Deutschen Bibliothekartag jedes Jahr Europas größter Fachkongress zu bibliothekarischen Themen abgehalten. 2020 sollte die 109. Auflage ursprünglich Ende Mai mit rund 4000 internationalen Teilnehmenden und vielen Ausstellern aus der Informationsbranche in Hannover stattfinden. Doch wie so viele Großveranstaltungen zuvor, wurde auch der Bibliothekartag im Zeichen der COVID-19-Pandemie abgesagt – erstmals seit den beiden Weltkriegen! Dennoch konnte mit viel Engangement und Experimentierfreude vom Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und dem TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek innerhalb von 6 Wochen eine Ersatzveranstaltung auf die Beine gestellt werden – #vBIB20 (https://events.tib.eu/vbib20/).

Die virtuelle Konferenz rund um bibliothekarische Themen präsentiert ab Dienstag über drei Tage hinweg mehr als 100 klassische Vorträge, aber auch sogenannte Sessions mit mehreren Diskussionsteilnehmenden sowie Diskussionsrunden. Auf dem Programm stehen Themen der öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliothek, darunter Diversität, Forschungsdaten, Fort- und Weiterbildung, Informationskompetenz, Künstliche Intelligenz, Makerspace, Open Access, Provenienzforschung und weitere rechtliche Themen sowie Social Media oder Statistik (s. offizielles Programm). Viele der im Rahmen von #vBIB20 gehaltenen Vorträge und Sessions sollen später im TIB AV-Portal zu Verfügung gestellt werden.

Auch einige Kolleginnen und Kollegen des FU-Bibliothekssystems sind mit Vorträgen am Start:

Wann? Thema Vortragende
Dienstag, 26. Mai
12:30-12:55 Uhr
(Raum 1)
Als „Embedded Librarian“ im Bibliotheksreferendariat – ein Projektbericht (als Bestandteil der Session „Studiengang und Berufspraxis“) Cosima Wagner
(Campusbibliothek)
Donnerstag, 28. Mai
12:30-13:15 Uhr
(Raum 1)
b.i.t.-online Innovationspreis 2020 Janet Wagner (Philologische Bibliothek), als eine von drei Preisträger*innen für ihre Bachelorarbeit „Bewegung fördert Lernen“ (FH Potsdam)
Donnerstag, 28. Mai
13:20-13:45 Uhr
(Raum 1)
Wir gestalten Wissensräume: Strategie-Entwicklung an der Freie Universität Berlin Martin Lee,
Christina Riesenweber (Universitätsbibliothek)

Die Veranstaltungen laufen parallel in drei virtuellen Räumen, an denen bis zu 3000 Personen gleichzeitig teilnehmen können, wobei nur Moderatoren und Vortragende über Webcam- und Mikrofonfreigaben verfügen. Frage- und Antwortrunden sollen am Ende eines Vortrags möglich sein. Darüber hinaus soll es unmoderierte Jitsi-Räume (nutzbar via Google Chrome) geben, um sich ungezwungenen miteinander austauschen zu können.

Die Macher vom #vBIB20 twittern von einem „Experiment“ – die Teilnahme ist komplett kostenlos, auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einzig die Nutzungsbedingungen des Webinarsoftware-Anbieters müssen akzeptiert sowie Name und E-Mail-Adresse angegeben werden (siehe auch die technischen Hinweise). Die angegebenen Daten werden laut den Veranstaltern nach Beendigung der Konferenz gelöscht.

Man darf gespannt sein, wie das neue Format angenommen wird und ob Elemente davon evtl. für den nächsten Bibliothekartag vom 15.-18. Juni 2021 in Bremen Anwendung finden, der hoffentlich nicht ausfallen wird. Und auch für interessierte Außenstehende ist es DIE Möglichkeit, facettenreiche bibliothekarischen Themen für sich zu entdecken 😉 …

Cambridge University Press verlängert COVID-19-Sonderzugriffe

Cambridge University Press gehörte mit zu den ersten großen Wissenschaftsverlagen, die zu Beginn der Corona-Pandemie ihre Online-Inhalte  zur Verfügung stellten, verteilt über die Plattform Cambridge Core.

Ursprünglich wären die freigeschalteten Inhalte letzte Woche abgelaufen, doch das Angebot wurde noch einmal verlängert. FU-Angehörige mit gültigem ZEDAT-Account können bis  29. Juni 2020 weiterhin auf zahlreiche E-Books verschiedenster Fachgebiete sowie neueste Forschungsergebnisse zu COVID-19 zugreifen.

Die Online-Angebote liegen verteilt auf der Verlagsplattform Cambridge Core:

  • Über 700 Lehrbücher („Textbooks“) aller Fachgebiete
  • Über 700 Titel der Reihe Cambridge Companions, einige Titel im Erscheinen begriffen (Fachgebiete: Literatur, Philosophie, Regionalwissenschaften, Geschichte)
  • Über 400 Titel der Reihe Cambridge Histories, darunter einige Titel im Erscheinen begriffen (Politik, Kulturgeschichte, Literatur, Philosophie, Religion, Musik und die Künste)
  • 180 Titel der Reihe Cambridge Elements, die wissenschaftliche Buch- und Zeitschrifteninhalte kombiniert (Politik und Internationale Beziehungen, Religion, Philosphie, Regionalwissenschaften)
  • Über 400 Zeitschriftenartikel und 50 Buchkapitel zur Forschung rund um die Corona-Pandemie.

Die Textbooks liegen als HTML-Online-Lesezugriff bereit, die übrigen Inhalte als PDF- oder HTML-Datei mit der Möglichkeit zum Speichern für den Eigengebrauch.

Freie Corona-Ressourcen von Datenbanken und Verlagen

Quelle: https://pixabay.com/images/id-4912186/

Liebe Leserinnen und Leser, nachfolgend finden Sie eine Liste mit Links von diversen Datenbankanbietern und renommierten Verlagen. Diese Liste ist nur ein Teil der vielfältigen zusätzlichen Angebote, die momentan verfügbar sind. Schauen Sie auch in unsere anderen Beiträge, um mehr zu erfahren.

Gale https://www.gale.com/intl/covid19support
SpringerNature https://www.springernature.com/gp/researchers/campaigns/coronavirus
MAG OnlineLibrary https://www.magonlinelibrary.com/coronavirus
Mary Ann Lieber, Inc., Publishers https://home.liebertpub.com/lpages/-coronavirus-science-backed-research/250/
BRILL https://www2.brill.com/COVID-19_Collection
Oxford Academic Journals https://academic.oup.com/journals/pages/coronavirus
BioOne https://mailchi.mp/bioone.org/bioone-provides-peer-reviewed-research-to-inform-the-covid-19-crisis
Statista https://www.statista.com/page/covid-19-coronavirus (Achtung: ausserhalb des Campus-Netzes wird ein kostenfreier Basis-Account benötigt!)
American Psychological Association https://www.apa.org/pubs/highlights/covid-19-articles
Accucoms https://accucoms.com/covid-19-resources/
Elsevier https://www.elsevier.com/connect/coronavirus-information-center

Weitere Links und Informationen erhalten Sie in unseren drei vorherigen Corona-News-Blogs.

Blog 1

Blog 2

 Blog 3

Bleiben Sie gesund.

Mit Open Access gegen Corona

Weltweit suchen Forscherinnen und Forscher fieberhaft nach Strategien, um die Corona-Pandemie einzudämmen und die gesundheitlichen Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu bekämpfen. Auch Personen ohne medizinischen Hintergrund interessieren sich nun für komplexe, epidemiologische und bevölkerungsstatistische Zusammenhänge aus seriösen wissenschaftlichen Quellen. In diesem Moment globaler Verunsicherung wird schmerzlich deutlich, wie elementar der freie Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen für eine schnelle und koordinierte Zusammenarbeit über Länder und Kontinente hinweg ist. Der Wert von Open Access und Open Science tritt bei vielen Akteur*innen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft erst in Zeiten der globalen Krise wirklich ins Bewusstsein. Dafür nunmehr mit umso größerem Nachdruck. Der vom Welcome Trust initiierten Erklärung „Sharing research data and findings relevant to the novel coronavirus (COVID-19) outbreak“, in der ein schneller und offener Austausch von Forschungsergebnissen und –daten gefordert wird, schlossen sich binnen kurzer Zeit eine Vielzahl von Verlagen, Forschungsförderern und Fachgesellschaften an.

Auf diese Einsicht sollten nun konkrete Taten folgen. Das Gebot der Stunde ist es jetzt alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Publikationen und Forschungsdaten für die Allgemeinheit zu öffnen! Oft ist es möglich, bereits erschienene Fachaufsätze über das institutionelle Repositorium der eigenen Hochschule oder ein Fachrepositorium als Zweitveröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Noch unveröffentlichte Studien können als Preprint die wissenschaftliche Diskussion bereichern. An vielen wissenschaftlichen Institutionen stehen Publikationsfonds bereit, aus denen Veröffentlichungen auf dem goldenen Weg finanziert werden können. An der Freien Universität unterstützt dabei die Redaktion Dokumentenserver der Universitätsbibliothek (edocs@ub.fu-berlin.de).

Das Open Access Büro Berlin (OABB) hat eine Informationssammlung zur Bedeutung von Open Access und Open Science in der Corona-Pandemie veröffentlicht (http://www.open-access-berlin.de/news/Corona-Impact-OA.html). Das Büro sammelt darüber hinaus Open Access-Veröffentlichungen Berliner Forschender aller Disziplinen zu COVID-19 in einem kollaborativ gepflegten Dokument (https://yourpart.eu/p/coronaopenaccess). Wenden Sie sich gern an das Open Access-Team der FU (open-access@fu-berlin.de), wenn Sie selbst zu dem Thema publiziert haben und von einer inhaltlich passenden Veröffentlichung aus Ihrem fachlichen Umfeld wissen. Der Fokus ist dabei bewusst breit angelegt und beschränkt sich nicht nur auf Forschung, die sich unmittelbar mit COVID-19 beschäftigt. Die Pandemie bringt neben medizinischen auch soziale, psychologische und ökonomische Probleme mit sich und erfordert gemeinsame Anstrengungen aus allen Disziplinen.

Nutzen Sie das Potential offenen digitalen Publizierens. Die Universitätsbibliothek unterstützt Sie dabei.

Danke für den Beitrag an Joachim Dinter, Open-Access-Referent in der Universitätsbibliothek

„Der Weg aus der Coronavirus-Krise muss zu einer besseren Welt führen“ – António Guterres

Foto: United Nations Photo Library #643590

Der deutsche Übersetzungsdienst der Vereinten Nationen hat einen Meinungsartikel vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in der englischen Tageszeitung „The Guardian“ übersetzt veröffentlicht.

Den Original-Beitrag finden Sie auf den Webseiten der Tageszeitung „The Guardian“.

Der Link zur Übersetzung führt direkt auf das vom deutschen Übersetzungsdienst der Vereinten Nationen übersetzte Dokument.

Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Hinweise und nützliche Links zur Corona-Pandemie

Quelle: https://pixabay.com/images/id-4912186/

Liebe Leserinnen und Leser, da wir uns in diesen sehr dynamischen Zeiten bemühen, Ihnen möglichst aktuelle Informationen zur Verfügung zu stellen, erhalten Sie hier ein weiteres Update an Informationen zum letzten Blog-Beitrag.

Die EU-Kommission hat laut Pressemitteilung vom 16. März bis zu 80 Millionen Euro Fördermittel für die Tübinger Firma CureVac in Aussicht gestellt. Die Gelder sollen die Suche nach einem Impfstoff gegen das Corona-Virus beschleunigen. Weiterhin hat die Europäische Kommission eine Seite erstellt, auf der über weitere Fördergelder für neue Forschungsprojekte zum Thema Corona informiert wird.

Die gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) hat ein neues Kontrollmaterial entwickelt, um die Qualitätskontrolle von Tests zu erleichtern. Vom European Parliamentary Research Service Blog gibt es eine weitere Sammlung von Artikeln von Think Tanks zum Thema Corona. Die Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur hat eine Sammlung von Online-Lern-Ressourcen veröffentlicht.

Der Europäische Auswärtige Dienst hat Informationen zu Fake News aufbereitet – im Disinformation Review können Sie sich zu aktuellen Gerüchten und Falschinformationen informieren.

LexCorona heißt ein neues Wiki, in dem ein Überblick über Rechtsakte in Deutschland und den einzelnen Bundesländern im Zusammenhang mit der Corona-Krise gesammelt werden.

Auf Social Europe veröffentlichte Maria Mexi einen Beitrag , in dem es um die Zukunft der Arbeit nach Corona im digitalen Zeitalter geht. Vom Zukunftsinstitut gibt es eine neue Webseite, auf der vier Zukunftsszenarien für Wirtschaft und Gesellschaft dargestellt werden. Auch ein ausführliches „White Paper“ mit detaillierten Ausführungen zu den vier Szenarien steht auf dieser Seite zum Download bereit. Ein weiterer Beitrag zur Zukunft nach der Pandemie hat der Zukunftsforscher Matthias Horx veröffentlicht.

Für Datenwissenschaftler*innen hat die Kaggle-Community die nützlichsten Daten, Tools und Datensets zum Thema Covid-19 zusammengestellt, welche frei abrufbar und nutzbar sind. Die University of Cambridge hat Daten gesammelt, mit denen die verschiedenen Reaktionen der Regierungen der einzelnen Länder, in denen Corona-Fälle auftraten, gegenübergestellt werden. Der Tagesspiegel hat eine interaktive Landkarte erstellt, auf der alle bestätigten Corona-Infektionen nach Landkreisen und Bundesländern abrufbar sind.

Zum Schluss noch einige bekanntere Informationsseiten. Für alle Berliner Leser*innen finden Sie hier Informationen der Senatskanzlei zum Corona-Virus.  Tagesaktuelle Pandemie-Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institut. Informationen der Europäischen Kommission zum Coronavirus und FAQs.

Bleiben Sie gesund!