Broadway, Theologie & mehr …

In den letzten Tagen haben wieder einige freie Ressourcen Aufnahme in die Digitale Bibliothek gefunden. Sowohl FU-Angehörige als auch externe Nutzer können diese kostenfreien Titel bequem von zu Hause aus nutzen:

Internet Broadway Database: Die „IBDB“ weist New Yorker Theater-Produktionen seit deren Anfängen im 18. Jahrhundert nach. Aufgenommen werden neben den Broadway-Produktionen (Premieren und Revivals, jedoch keine Off-Broadway-Produktionen) auch die beteiligten Personen (Regisseure, Schauspieler, Drehbuchautoren usw.), Spielorte und ggf. Auszeichnungen.

Online Contents – SSG Komparatistik: Erschlossen werden Inhaltsverzeichnisse von mehr als 180 Zeitschriften, die dem Sammlungsprofil des DFG-Sondersammelgebiets Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universitätsbibliothek Frankfurt entsprechen. Zurzeit sind die Titelangaben von ca. 160.000 Aufsätzen ab 1993 enthalten.

ilissAfrica: Das Portal bietet wissenschaftlich relevante konventionelle und digitale Informationsressourcen zur Region Afrika südlich der Sahara und macht eine Recherche über private und institutionelle Webseiten, Datenbanken und Bibliothekskataloge möglich.

VirTheo: Die „Virtuelle Fachbibliothek Theologie und Religionswissenschaft“ bietet derzeit gezielte und parallele Recherchen in ausgewählten Bibliothekskatalogen (u. a. UB Tübingen), eine Sammlung an wissenschaftlich relevanten Internetquellen (ca. 2400 Ressourcen) sowie theologisch relevanten Fachdatenbanken an.

Gabler Wirtschaftslexikon: Ausgetauscht haben wir die veraltete CD-ROM-Version (Aufl. 1998) gegen das kostenfreie (werbefinanzierte) Online-Portal, das 25.000 Stichwörter zu Themenbereichen wie Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft sowie Recht und Steuern enthält. Die Online-Ausgabe ist laut Anbieter auf dem neuesten Stand und wird kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert.

Sie haben eine interessante Webressource, die in der Digitalen Bibliothek nicht fehlen darf? Wir freuen uns über Ihre Vorschläge!

Fernleihgebühren für FU-Studierende ab Januar 2010

Als letzte Berliner Hochschule wird die Freie Universität Berlin auf Aufforderung des Rechnungshofs ab dem 1. Januar 2010 Fernleihgebühren auch für FU-Studierende einführen.

Die Leihverkehrsordnung von 2003 sieht vor, dass die „nehmende“ Bibliothek 1,50 Euro pro Bestellung im Leihverkehr an die Bibliotheksverbünde bzw. die „gebende“ Bibliothek abzuführen hat. Die Universitätsbibliothek der FU hat diese Auslagenpauschale bisher aus ihrem Etat finanziert, d.h. die Bestellungen der FU-Mitglieder mit circa 20.000 Euro jährlich aus ihrem Erwerbungsetat subventioniert.

Die Leitung der Universität hat die Forderung des Rechnungshofs durch
den Beschluß des Kuratoriums der FU vom 31.7.2009 über die Änderung der Gebührenordnung für die Bibliotheken der FU Berlin umgesetzt (vgl. §6, Abs. 1).

Im Sinne der Studierenden passt sich die Freie Universität Berlin auf Vorschlag der Universitätsbibliothek der Regelung der TU Berlin an, nach der die Studierenden und Doktoranden der eigenen Hochschule nur im Falle einer positiven Erledigung der Fernleihbestellung die Auslagenpauschale zu zahlen haben.

Externe NutzerInnen zahlen bereits bei Aufgabe der Bestellung eine Gebühr von 1,50 Euro und zwar unabhängig vom Ergebnis.

Die eingesparten Mittel werden dem Buchetat der Universitätsbibliothek zugute kommen.

Buchdiebstahl in Bibliotheken

Auch die besten Sicherheitssysteme können nicht verhindern, dass das ein oder andere Buch gerade aus Freihandbereichen verschwindet, also geklaut wird. Bei den Revisionen stellen die Bibliotheken diese Verluste dann endgültig fest, wenn ausgeschlossen werden kann, dass ein Buch einfach nur verstellt wurde. Ab und an kommen gestohlene Werke aber auch (anonym) wieder zurück, entweder, weil sie nicht mehr benötigt werden oder gar weil – was in der UB vorkam – ein Priester Bücher zurückbrachte, weil eins seiner Schäfchen sich ehrlich machen wollte.

Doch nicht immer sind die NutzerInnen die Täter. Gerade vor kurzem wurde ein Bibliotheksmitarbeiter aus Göttingen auf frischer Tat ertappt, als er ein wertvolles Buch auf einem Autobahnparkplatz verticken wollte (vgl.: Artikel in der HAZ vom 2.12.2009).

Kein Vergleich allerdings mit dem grossen Buchdiebstahl, den die Dänische Königliche Bibliothek in den 70er Jahren erlitten hat. Es wurden über 3200 historische Werke mit einem Gesamtwert von fast 40 Millionen Euro von einem Mitarbeiter entwendet, unter anderem Manuskripte von Martin Luther, sowie Originale von Immanuel Kant, Thomas More und John Milton.
Wen dieses Thema interessiert, der kann auf der Seite buecherlei.de interessante Fälle und unterschiedliche Motivationen zum Thema Bücherklau nachlesen (Bücherklau I und Bücherklau II).

Die UB sichert übrigens ihre nicht besonders spektakuläre kleine Rarasammlung im geschlossenen Magazin durch einen extra abgeschlossenen Metallkäfig …

Weihnachtsgeschenk des Bücherbasars: 50% Preisnachlass auf alle Bücher

Als Weihnachtsgeschenk des Bücherbasars erhalten Sie, in den letzten zwei Wochen vor Weihnachten, 50% Preisnachlass auf alle Bücher!

Der Bücherbasar ist eine studentische Initiative zur Unterstützung der Philologischen Bibliothek. Die Einnahmen aus dem Bücherbasar kommen der Bibliothek zu gute, für die Anschaffung neuer Bücher.
Wir haben dreimal in der Woche, Dienstag bis Donnerstag von 12-17
Uhr geöffnet.
Ihr findet uns in der Rostlaube der FU (Habelschwerdter
Allee 45),
wenn ihr auf H
öhe des Hörsaals 1A/B im K-Gang das Gebäude verlasst und über den Innenhof der Beschilderung folgt.


Homepage: https://www.foerderkreis-philbibliothek.de

Bücherbasar

EBR ab sofort online

Die Online-Ausgabe der Encyclopedia of the Bible and its Reception ist ab sofort für FU-Angehörige frei zugänglich. Bei „EBR Online“ handelt es sich um ein umfassendes Nachschlagewerk zur Entstehung und Wirkungsgeschichte der Bibel. Die geplanten 30 Bände der Enzyklopädie erscheinen gedruckt und online im Zeitraum von 2008-2018, zwei davon sind bereits fertiggestellt (Aaron-Azzur).

Besonderen Wert will das englischsprachige Projekt auf Fragen nach den kulturellen Umständen der biblischen Ursprünge legen. Sowohl die Entwicklung der unterschiedlichen kanonisierten Texte als auch die Rezeption der biblischen Schriften in Judentum und Christentum machen die Forschungsschwerpunkte des Bibelprojekts aus. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Einfluss der biblischen Texte auf den Islam und andere religiöse Traditionen sowie weit über den theologischen Bereich hinaus auf Literatur, Kunst, Musik und Film.

Latein-Sprachtrainer lizenziert

Nach mehrwöchigem Test ist nun eine Lizenz für das Latinum Electronicum erworben worden. Dabei handelt es sich um einen interaktiven Latein-Kurs, der in 23 Lerneinheiten aufgeteilt ist und auf die Latinum-Prüfung vorbereitet. Geboten werden u.a. mehr als 400 Übungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, Vokabel-Trainer, Vokabel-Listen und die Möglichkeit sich Vokabel-Lernkarten ausdrucken zu lassen.

Ebenfalls neu dazu gekommen ist das PONS Großwörterbuch Englisch. Das zweisprachige deutsch-englische Großwörterbuch enthält ca. 350.000 Stichwörter und Wendungen sowie 560.000 Übersetzungen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Stilschichten. Abgerundet wird das Angebot durch den Fachwortschatz u.a. aus den Bereichen Handel, Finanzen, Recht und EDV.

Die Benutzung des Wörterbuchs ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig: die Recherche erfolgt im linken Bereich der Startseite, über das Feld „Suchen“. Über die Icons „PONS DE-EN“ bzw. „PONS EN-DE“ kann die Übersetzungsrichtung bestimmt werden.

Einführungsveranstaltung: Richtig zitieren: Zitierregeln für konventionelle und elektronische Medien

Für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten bestehen hohe Anforderungen an den Inhalt aber auch an die Form. Die Beherrschung gängiger Zitierpraktiken gehört zwangsläufig zum wissenschaftlichen Handwerkszeug und ist zugleich eine Voraussetzung für das Gelingen von Seminar-, Diplom- oder Doktorarbeiten. Vorgestellt werden die wichtigsten Zitiervorschriften und Normen aus Deutschland und dem anglo-amerikanischen Raum, mit besonderer Berücksichtigung von Regularien und Konzepten zum Zitieren aus dem Internet.

Termin: Do, 10.12.2009, 10.00-12.00 Uhr

Ort: Universitätsbibliothek, Garystr. 39, Schulungsraum
Treffpunkt: Informationszentrum

Anmeldung: UB/Informationszentrum: telefonisch 838-51111, per E-Mail: auskunft@ub.fu-berlin.de oder persönlich vor Ort

Imagekatalog der Bibliothek des BGBM ist online

Der alphabetische Zettelkatalog der Bibliothek des Botanischen Gartens und Botanischen Museums (BGBM) steht nun zur ortsunabhängigen Recherche im Internet zur Verfügung. Erreichbar ist er direkt unter der Internetadresse https://amun.ub.fu-berlin.de:8180/ipacfu/catalog/main?cn=24BG1 bzw. über den FU-Katalog unter dem Menüpunkt „Mehrere Kataloge/Weitere Imagekataloge“. Nicht gescannt wurden die Katalogkarten der Zeitschriften, da der Zeitschriftenbestand bereits über den FU-Katalog bzw. die ZDB recherchierbar war.

Tipp: Leitkarten wurden für jede 25. bzw. 50. Katalogkarte erzeugt, d. h. NutzerInnen müssen sich ab dort – wie in einem konventionellen Zettelkatalog – zur entsprechenden Stelle im Alphabet durchklicken.

Dank für dieses Posting an Petra Buchholz, Bibliothekarin am BGBM.

Süddeutsche Zeitung ab sofort online

Bis gestern noch schob sich die Kinnlade bei so manchem Benutzer unmerklich nach unten, sobald dieser nach den neuesten Jahrgängen der Süddeutschen Zeitung fragte. Das Münchener Blatt war „nur“ bis 2006 vollständig im FU-Bereich archiviert, das in der Digitalen Bibliothek vorhandene DVD-Archiv enthielt nur die Artikel von 1994 bis 2004. Doch die Universitätsbibliothek ist dieser Schwachstelle beigekommen. Gemeinsam mit der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek & Bibliothek des Osteuropa-Instituts haben wir einen Zugang für das neue Online-Archiv erworben. Damit ist FU-Angehörigen vorerst bis 2012 der kostenfreie Zugriff auf SZ-Artikel gesichert ;).

Die Süddeutsche Zeitung gilt mit täglich mehr als 1,26 Mio. Lesern als meistgelesene Qualitätstageszeitung in Deutschland. Noch vor drei Jahren wurde sie von deutschen Journalisten zum „Leitmedium“ Nr. 1 gewählt und verdrängte dabei den Spiegel. Ebenso hochwertig, mit babyblau-weißer Oberfläche, präsentiert sich das Süddeutsche-Archiv, kurz „LibraryNet“ genannt. Hier kann ab 1992 in den Ausgaben „Deutschland“, „Bayern“ und „München“ gestöbert werden. Die tagesaktuelle Deutschland-Ausgabe ist bereits am Vortag um 22 Uhr verfügbar, die Ausgaben Bayern und München jeweils pünktlich zur Frühstückszeit, morgens ab 7 Uhr.

Neben den Haupt- und Nebenausgaben besteht auch Zugriff auf weitere Beilagen der SZ. So sind u. a. die Landkreisausgaben, das SZ-Magazin, die Jahresrückblicke (ab 2005) und die mittlerweile eingestellten Magazine „Jetzt“ und „Computer&Co“ nachgewiesen. Wer sich mit den Artikeln im HTML-Text-Format nicht anfreunden möchte, der kann bequem auf das pdf-Format oder die E-Paper-Ausgabe zurückgreifen – ab 1998 gibt es ganze Zeitungsseiten im pdf-Format und Originallayout mit allen grafischen Elementen.

Die Suchoptionen im Archiv sind vielfältig und können u. a. nach Zeitraum, Publikation, Ressort, Artikeltyp oder -größe erfolgen. Darüber hinaus gib es die Rechercheoption „Dossiers“, die einen schnellen und gezielten Zugriff auf die wesentlichen Artikel zu einem bestimmten Thema gewährleistet. Interessante Artikel können pro Sitzung über den Reiter „Auswahl“ in einer Art Korb abgelegt und dann einzeln oder allesamt im HTML-Format ausgedruckt werden, wie man es auch schon von den Pressearchiven LexisNexis Wirtschaft und Wiso praxis her gewöhnt ist. Pdf-Dokumente können leider nur einzeln ausgedruckt werden – Nobody is Perfect!

Danke für das Bild an WikiCommons!