Neuer Porträtfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Quelle: Erlebte Geschichte – Freie Universität Berlin – Fotograf Daniel Goede

Dr. Michael Pohly – Als Forscher und Praktiker im Krisengebiet Afghanistan. Die Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin präsentiert einen neuen Porträtfilm.

Feldforschung kann Wissenschaftler auch in Regionen führen, in denen die Arbeit gefährlich wird – etwa in einem umkämpften Land wie Afghanistan.
Dr. Michael Pohly war dort nicht nur als Ethnologe unterwegs, sondern fand durch seine zweite Qualifikation als Mediziner Zugang zu Menschen und Orten, die für andere unzugänglich geblieben wären. Dass er diesen Weg eingeschlagen hat, verdankt er einem frühen Interesse an Ethnologie und dem Wunsch, konkrete Hilfe zu leisten.

Lost in Dissertation? Virtuelle Veranstaltungsreihe für Promovierende vom 20.–24. April 2026

Promotion – und plötzlich tausend praktische Fragen?

Wer promoviert, merkt schnell: Forschung ist nur die halbe Miete. Die echte Herausforderung liegt oft in der Organisation: Wie verwalte ich meine Literatur? Wie manage ich mein Projekt? Und wie bringe ich meine Arbeit am Ende als Publikation in die Welt?

Die Berliner Universitätsbibliotheken (Freie Universität, Humboldt-Universität, Technische Universität) und die Staatsbibliothek zu Berlin bündeln ihre Kräfte, um Licht ins Dunkel zu bringen!

In kompakten, virtuellen Sessions teilen Expert*innen ihr Wissen zu u. a.:

✅ Schreibprozess & Projektmanagement
✅ Literaturverwaltung
✅ Publikationsmöglichkeiten & Open Access
✅ Forschungsdaten

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein Muss für alle PhD-Students in Berlin und darüber hinaus! Alle Infos und Abstracts findet Sie hier: https://blog.sbb.berlin/lid26/

(Bildquelle: Staatsbibliothek zu Berlin)

Jüdisches Museum Berlin wird Mitglied der Kooperation Looted Cultural Assets

Mit Beginn des Jahres 2026 trat das Jüdische Museum Berlin der Kooperation Looted Cultural Assets (LCA) bei. Damit wächst das Netzwerk zur gemeinsamen Provenienzforschung zwischen Bibliotheken in Deutschland und Israel im zehnten Jahr ihres Bestehens auf 14 aktive Mitgliedsinstitutionen an. Insgesamt haben sich bislang 19 Einrichtungen mit ihrer wissenschaftlichen Expertise eingebracht.

Jüdisches Museum und der Libeskind-Bau
Bildquelle: Marek Śliwecki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das 2016 unter anderem von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin initiierte Forschungsnetzwerk unterstützt die Provenienzforschung zu Enteignung und Raub von Kulturgütern – vor allem in der NS-Zeit sowie, wenn möglich, auch in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Es fördert den fachlichen Austausch, bündelt Forschungsergebnisse und stellt dafür die Datenbank „Looted Cultural Assets“ bereit.

Gleichzeitig werden Forschungsergebnisse zeitnah und transparent für Interessierte aus aller Welt zugänglich gemacht. Aktuell zählt sowohl die Kooperation als auch die Forschungsdatenbank LCA zu den umfassendsten, kontinuierlichsten und erfolgreichsten Projekten in der Provenienzforschung im deutschsprachigen Raum.

Heute beinhaltet die Forschungsdatenbank LCA etwa 48.000 Provenienzhinweise sowie Informationen zu rund 16.500 Personen und Institutionen aus der deutschen Geschichte insbesondere des 20. Jahrhunderts. Sie stellt Forschungsergebnisse aus mehr als 20 aktiven und beendeten wissenschaftlichen Projekten zur Verfügung und sorgt für deren langfristige Zugänglichkeit. Die Arbeit der im Forschungsnetzwerk LCA verbundenen Bibliotheken ermöglicht Nachfahren von Opfern der Shoa und anderer nationalsozialistischer Verbrechen einen niedrigschwelligen Zugriff auf historische Informationen, bietet die Möglichkeit detaillierte Auskünfte über Forschungsergebnisse und -stände zu erfragen und zielt darauf ab, durch die Bündelung von Rückgaben geraubten Kulturguts Restitutionsverfahren zu vereinfachen. Die so verbundenen Provenienzforscher*innen leisten durch ihre Arbeit einen nachhaltigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland und Europa sowie der Aufarbeitung der beiden deutschen Diktaturen.

Die Universitätsbibliothek sieht sich mit ihrem über zehnjährigem Engagement in der Provenienzforschung den Grundwerten der Freien Universität Berlin Veritas, Iustitia und Libertas (Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit) verpflichtet. Die systematische Untersuchung der Buchbestände und die Aufarbeitung deutscher Geschichte durch die Arbeitsstelle Provenienzforschung der Universitätsbibliothek dient nicht allein der Auseinandersetzung historischen Unrechts im Sinne der Washingtoner Erklärung vom 03.12.1998, sondern ist ein Beitrag zur gelebten Demokratie.

Text von Dr. Ringo Narewski

Die neue UB-Webseite ist online

Wir haben unsere Webseite neu gestaltet.



Ziel des Relaunchs war es, unsere Angebote klarer, verständlicher und nutzungsorientierter darzustellen. Die neue Webseite führt Sie schneller zu den gesuchten Informationen und unterstützt Sie dabei, sich intuitiv zu orientieren.

Dafür haben wir die Struktur vereinfacht: Statt gewachsener Organisationslogiken stehen nun Services und Nutzungsszenarien im Mittelpunkt. Inhalte wurden gebündelt, überarbeitet und deutlich reduziert. Die Texte sind kürzer, verständlicher und auf die Nutzung im Web ausgerichtet. Barrierearmut und Suchmaschinenoptimierung haben wir von Anfang an mit bedacht.

Die neue Webseite basiert nicht nur auf internen Überlegungen, sondern auch auf Rückmeldungen von Nutzenden. In mehreren Testphasen wurde die Navigation überprüft und gezielt angepasst.

Der Relaunch ist in enger Zusammenarbeit vieler Kolleg*innen aus der Universitätsbibliothek entstanden. Künftig sollen klare Zuständigkeiten und ein gemeinsamer Redaktionsleitfaden dafür sorgen, dass die Inhalte aktuell und konsistent bleiben.

Im Moment arbeiten wir an der Feinjustierung und der englischen Sprachversion, um die Inhalte künftig auch international zugänglich zu machen.

Die neue UB-Webseite ist der Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen: Perspektivisch sollen auch die Webseiten der Fachbibliotheken stärker vereinheitlicht werden. Die neue Webseite der Zentralbibliothek, die parallel online ging, könnte dabei als Orientierung dienen.

Wir laden Sie ein, die neuen Seite zu entdecken, und freuen uns über Feedback an kommunikation@ub.fu-berlin.de.

Bibliotheken im Dialog: Internationaler Workshop mit der University of Edinburgh in Berlin

Wie gestalten Bibliotheken ihre Zukunft zwischen KI, Openness und Nutzerorientierung?
Diese Frage stand im Mittelpunkt eines dreitägigen Workshops, zu dem wir im März 2026 Kolleg*innen unserer Partnerbibliothek der University of Edinburgh in Berlin begrüßen durften.


Austausch, der verbindet
Nach einer kurzfristigen Absage im Jahr 2025 (bedingt durch einen bundesweiten Flughafenstreik) konnte der Besuch nun endlich stattfinden: Zwölf Kolleg*innen aus Edinburgh arbeiteten vom 17.–19. März 2026 gemeinsam mit unserem Team an aktuellen Herausforderungen im Bibliothekskontext.
Die Zusammenarbeit basiert auf einem Memorandum of Understanding (2020) und verfolgt das Ziel, durch regelmäßigen Austausch, gegenseitige Besuche und den Ansatz des „critical friend“ voneinander zu lernen und Innovationen voranzutreiben.

Impulse & zentrale Themen
Den Auftakt bildeten kurze Lightning Talks mit Einblicken in zentrale Arbeitsfelder, darunter:

  • Research Data Management
  • User Experience Research
  • Virtual Access Assistants
  • Liaison-Bibliotheksarbeit
  • Digitale Sammlungen und Lehrunterstützung

In anschließenden World-Café-Sessions wurden zentrale Zukunftsthemen vertieft:

  • Künstliche Intelligenz in Bibliotheken
  • Inklusive und nutzerzentrierte Services
  • Forschungssicherheit vs. Openness
    Der Fokus lag dabei auf dem Austausch von Best Practices und der Entwicklung gemeinsamer Fragestellungen für die weitere Zusammenarbeit..

Von Ideen zu Zusammenarbeit
Ein besonderes Ergebnis des Workshops: konkrete Ansätze für zukünftige Kooperationen – insbesondere in den Bereichen:

  • KI und Bibliotheksservices
  • Nutzungsforschung (User Experience)
  • Forschungsdatenmanagement

Fazit
Der Workshop hat gezeigt, wie wertvoll internationaler Austausch für die Weiterentwicklung von Bibliotheken ist – fachlich wie persönlich. Die Partnerschaft mit der University of Edinburgh liefert wichtige Impulse für die Gestaltung zukunftsfähiger Bibliotheksservices.

Neuer Themenfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Quelle: Erlebte Geschichte – Freie Universität Berlin Fotograf: Unbekannt

Tiger auf dem Tisch – die Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin präsentiert einen neuen Themenfilm.

Tiere fressen gerne. Und sie fressen häufig auch Dinge, die nicht zum Fressen gedacht sind. Mit den Folgen kämpfen dann die Mediziner der Kleintierklinik, die das Gefressene aufspüren und entfernen müssen, damit es den Tieren wieder gut gehen kann. Aber auch die medizinische Versorgung alternder Tiere und die Behandlung ansteckender Krankheiten gehören zum Arbeitsbereich der Veterinäre in der Kleintierklinik auf dem Campus Düppel.

Besuch im Universitätsarchiv: Wertschätzung für unser institutionelles Gedächtnis

Fotos: Dr. Uwe Herrmann
Kürzlich durften wir im Universitätsarchiv besonderen Besuch begrüßen: Unser Präsident, Günter M. Ziegler, nahm sich Zeit, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des Archivteams zu machen.

Im Gespräch mit den Kolleg*innen wurde deutlich, wie vielfältig die Aufgaben des Archivs sind. Hier werden nicht nur historische Dokumente bewahrt, sondern Quellen erschlossen, Bestände gesichert und Geschichte für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Archiv ist damit weit mehr als ein Aufbewahrungsort – es ist das institutionelle Gedächtnis unserer Universität.

Der Besuch ist für uns ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Er unterstreicht, wie bedeutend die kontinuierliche Sicherung, Erschließung und Vermittlung unserer universitären Überlieferung für die Wissenschaftskultur ist.

Wir bedanken uns herzlich für das Interesse und den Austausch – und freuen uns darauf, die Geschichte unserer Universität auch künftig lebendig zu halten.

Neuer Themenfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Bildquelle: Michael Fahrig

Wenn ein Kapitel zu Ende geht, bleiben Erinnerungen – und Geschichten.

Der Abschied von der Freien Universität Berlin wird unterschiedlich erinnert und erzählt: mal feierlich und herzlich, mal improvisiert oder pandemiebedingt leise. Zwischen Anerkennung, Wertschätzung und den Herausforderungen des Moments erzählen Menschen aus ganz verschiedenen Bereichen, was es heißt, nach vielen Jahren „Auf Wiedersehen“ zu sagen.

Abschied von der Freien Universität Berlin – die Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin präsentiert einen neuen Themenfilm.

Neuer Themenfilm in der Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“

Quelle: Erlebte Geschichte – Freie Universität Berlin Fotograf: Unbekannt

Langweilig wird es nie in der Kleintierklinik der Freien Universität – während der Alltag wie in einer humanmedizinischen Klinik abläuft, stellen das fehlende Sprachvermögen der Patienten und die die Sorge der Besitzer um ihr geliebtes Haustier das Personal immer wieder vor neue Herausforderungen.

Hund und Katz und auch mal ein Seeadler – die Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin präsentiert einen neuen Themenfilm.


Auch BVG-Streiks haben ihre Vorteile …

Anläßlich des gestrigen BVG-Streiks präsentierte sich unser Campus in Dahlem in einer besonderen Limited Edition.
Wer es trotz verschlossener U-Bahnhöfe, Geister-Straßenbahnfahrten oder glatter Wege zur Rost- und Silberlaube schaffte, verspürte trotz finaler Vorlesungszeit ein ungewöhnliches Gefühl der Entschleunigung:

📚 freie Platzwahl in den Bibliotheken,
🥗 keine Warteschlangen in der Mensa,
🚶‍♀️ entspannte Wege ohne Gedränge,
🤫 eine außergewöhnlich ruhige Lernatmosphäre,

Wir haben für Euch gestern die Eindrücke fotografisch dokumentiert und die Vorteile eines BVG-Streiks auf den Punkt gebracht:

Und wie habt Ihr den gestrigen Tag verbracht? Entschleunigt zu Hause oder auf dem Campus? Hinterlasst einfach unten Euren Kommentar.

Heute präsentiert sich der Unicampus wieder lebendig, was uns sehr freut. Trotz Mensa-Schlangen und Flurverkehr auf der K- und L-Straße 😉.