Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Berliner Europa-Dialog wird kooperativ organisiert vom Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin, dem Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e. V.) sowie der Europa-Union Berlin e. V.
Am Dienstag, 19. November 2019 um 18:00 Uhr spricht Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Kleinaltenkamp zusammen mit Prof. Dr. Sascha Raithel, Laura Elgeti und Katharina Prohl zum Thema „Value in Use in Solution Business – Stationen einer Forschungsreise“ in der Reihe „Lesung und Gespräch“ der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Eintritt frei!
Ort
Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek der Freien Universität Berlin, Garystraße 21 – 14195 Berlin
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Quelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Jedes Jahr können sich Menschen zwischen 18 und 25 Jahren als UN-Jugenddelegierte zur Generalversammlung bewerben.
Möchten Sie die deutsche Delegation für drei Wochen zur 75. UN-Generalversammlung im Oktober 2020 nach New York begleiten, um sich für die Interessen junger Menschen einzusetzen?
Trauen Sie sich zu, im Vorfeld durch Deutschland zu fahren und in ausgiebigen Gesprächen mit Jugendlichen vor Ort ihre Meinungen, Interessen und Wünsche kennen zu lernen und so zum „Sprachrohr der Jugend in Deutschland“ zu werden?
Sind Sie bereit, sich gemeinsam mit Jugenddelegierten anderer Länder für die Interessen junger Menschen auf der ganzen Welt stark zu machen?
Wollen Sie die einmalige Chance nutzen, Ihre gesammelten Erfahrungen stellvertretend für die Jugend in Deutschland bei der Erarbeitung von Jugendresolutionen einzubringen?
Bewerbungsfrist: 13.01.2020, 12:00 Uhr
Hier finden Sie alle Informationen zur Ausschreibung.
Auf den Seiten der UN-Jugendeliegerten können Sie mehr über die Erfahrungen der Delegierten 2019, Josephine Hebling und Nikolas Karanikolas, nachlesen.
Per Mail:
Für Fragen rund um die Bewerbung steht das Jugendreferat der DGVN zur Verfügung jugendreferat@dgvn.de.
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Sehr geehrte Leser*innen,
am Donnerstag, den 28. November 2019, findet von 18:00 bis 20:00 Uhr im Lesehof der Bibliothek des Auswärtigen Amts eine Paneldiskussion zum Thema „Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Spannungsverhältnis mit Frauenrechten?“ statt.
Bis zum 6. Dezember 2019 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Springer Protocols getestet werden.
Springer Protocols ist ein Teil von Springer Nature Experiments und enthält gegenwärtig über 57.000 Labor-Protokolle aus dem Bereich Bio- und Umweltwissenschaften ab 1980 ff. mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Nachstellen im eigenen Labor. Laut Anbieter werden jährlich ca. 3000 neue Protokolle ergänzt. Auch ältere Versionen werden dauerhaft online archiviert.
Die Protokolle wurden u. a. folgenden Serien entnommen:
Methdos in Molecular Biology (> 47.000 Protokolle)
Methods in Molecular Medicine (> 3700)
Neuromethods (> 2300)
Springer Protocols Handbooks (> 1000)
Methods in Pharmacology and Toxicology (> 700)
Methods in Biotechnology (> 600)
Abgedeckte Fachgebiete von Springer Protocols sind u. a.:
Biochemie
Bioinformatik
Biotechnologie
Krebsforschung
Zellbiologie
Genetik / Genomforschung
Radiologie
Immunologie
Infektionskrankheiten
Mikrobiologie
Molekularbiologie
Neurowissenschaften
Pharmakologie / Toxikologie
Botanik
Proteinforschung
Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!
Seit Kurzem bieten zwei FU-Bibliotheken mobile Tischaufsätze für das Arbeiten und Lernen im Stehen an.
Je zwei Exemplare der Aufsätze, die einen leichten Wechsel zwischen Sitzen
und Stehen ermöglichen, stehen Ihnen im Lesesaal der Universitätsbibliothek sowie der Rechtswissenschaftlichen Bibliothek zur Verfügung. Die flexible Holzkonstruktion ist höhenverstellbar und kann auf jedem beliebigen Arbeitsplatz im Lesesaal positioniert werden.
Stehpult im Lesesaal der Universitätsbibliothek (Bildquelle: Friederike Kühn)
Ein Video zum Aufbau des Stehpults hat die Universitätsbibliothek der
Technischen Universität Dortmund auf YouTube veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=ADhOFGYl7PU
Kurz vor dem ursprünglich für den 31. Oktober 2019 angesetzten EU-Austrittsdatum werden die Brexit-Wehen erneut heftig: Das britische Unterhaus hatte Premier Boris Johnson per Gesetz gezwungen, die EU um eine weitere Verschiebung des Austritts um drei Monate zu bitten. Johnson kam dem unter Protest nach und lässt gleichzeitig bereits Gesetze ausarbeiten, um das nationale Recht auf den Brexit vorzubereiten. Am 12. Dezember 2019 werden Neuwahlen zum Unterhaus stattfinden.
Die Opposition strebt ein neues Referendum über die mit der EU getroffene Austrittsvereinbarung an, für das im Unterhaus ebenso die Mehrheit fehlt wie für das Austrittsabkommen, das schon dreimal abgelehnt wurde. Gleichzeitig scheint eine lange Zeit für unmöglich erachtete Lösung auf – die Verlegung der Zollgrenze in die irische See.
Wie stellen sich der aktuelle Verhandlungsstand und die Interessenlage in Großbritannien dar? Tritt das Vereinigte Königreich zum 31. Januar aus der EU aus? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Wenn nein, wie geht es im Brexit-Poker weiter? Und was sind die Folgen für das Vereinigte Königreich, den irischen Friedensprozess sowie das Verhältnis zur EU?
Diese und weitere Fragen diskutieren am 19.11.2019 von 18:30 bis 20:30 Uhr:
Jane Golding, British in Europe
Prof. Dr. Mareike Kleine, Freie Universität Berlin
Derek Scally, Korrespondent der Irish Times
Jon Worth, Blogger
Moderation: Prof. Dr. Tanja A. Börzel, Freie Universität Berlin.
Die Veranstaltung im Rahmen der Reihe Berliner Europa-Dialog wird kooperativ organisiert vom Dokumentationszentrum Vereinte Nationen – Europäische Union der Freien Universität Berlin, dem Europäischen Informationszentrum Berlin (Träger: Deutsche Gesellschaft e. V.) sowie der Europa-Union Berlin e. V.
Die Universitätsbibliothek bietet mit dem Beginn des Wintersemesters 2019/2020 den Studierenden der Freien Universität die Möglichkeit, Abschlussarbeiten wie Bachelor- oder Masterarbeiten kostenlos auf dem Publikationsserver Refubium zu veröffentlichen. In einem eigenen Bereich stehen die Arbeiten dort weltweit für Recherche und Download zur Verfügung. Grundlage für jede Veröffentlichung ist ein Publikationsvertrag, der online zwischen Prüfling und Universitätsbibliothek abgeschlossen wird. Das Urheberrecht verbleibt beim Prüfling.
Nach Deutschland (Deutscher Buchpreis an Herkunft von Saša Stanišić) und Großbritannien (Booker Prize ex aequo an Margaret Atwood und Bernardine Evaristo) hat auch Frankreich seine wichtigste Auszeichnung für den besten Roman des Jahres vergeben. Der Prix Goncourt geht 2019 an Jean-Paul Dubois für seinen Roman Tous les hommes n’habitent pas le monde de la même façon. Der Literaturpreis ist symbolisch mit „nur“ 10 Euro dotiert, gilt aber als verkaufsfördernste aller Auszeichnungen auf dem französischen Buchmarkt.
Preisträger 2019: Tous les hommes n’habitent pas le monde de la même façon (Verlag L’Olivier)
Der tragikomische Roman (dt. etwa „Die Menschen bewohnen die Erde auf unterschiedliche Weise“) stellt den Pfarrerssohn Paul Hansen in den Mittelpunkt, der aus einer Gefängniszelle in Montreal heraus eine Bilanz seines bisherigen Lebens zieht. Im Finale um den Prix Goncourt setzte sich Dubois mit 6:4 Stimmen der zehn Académie-Goncourt-Mitglieder gegen die mitfavorisierte belgische Autorin Amélie Nothomb durch. Ihr philosophischer Roman Soif über die letzten Stunden von Jesus Christus hatte seit Wochen in Frankreich die Bestsellerlisten beherrscht. Bereits in der alljährlich organisierten Umfrage des Fachblatts Livres Hebdo unter 16 Literaturjournalisten hatte sich ein Zweikampf zwischen Dubois und Nothomb angedeutet (vgl. lepoint.fr). Ebenfalls ins Finale waren Jean-Luc Coatalem (La Part du fils) und Olivier Rolin (Extérieur monde) gelangt.
Der aus Toulouse stammende Jean-Paul Dubois (* 1950) ist in der französischen Literaturszene kein Unbekannter und hat bislang mehr als 20 Romane veröffentlicht. Für Une vie françaiseerhielt er 2004 den renommierten Prix Femina. Danach kündigte er seine Stelle als Reporter beim französischen Nachrichtenmagazin Le Nouvel Observateur , die ihn u. a. nach Amerika geführt hatte. Er lebt mittlerweile als freier Schrifsteller wieder in seiner Geburtsstadt. Seine Romane sind laut Fachkritik burlesque und melancholisch gefärbt und erinnern an die Werke von Philip Roth und John Updike (vgl. nouvelobs.com). Ebenfalls ungewöhnlich ist die Arbeitsweise von Dubois, der sich selbst als wenig kreativ bezeichnet (vgl. lepoint.fr). Eigenen Angaben zufolge erfinde er nichts in seinen Werken und lasse sich von den Begegnungen mit ungewöhnlichen Menschen aus seiner Zeit als Journalist inspirieren. Neue Romane schreibe er alle 3-4 Jahre ausnahmslos im Monat März innerhalb von 15-Stunden-Schichten. Kritiker attestierten Dubois häufig Ähnlichkeiten mit seinen männlichen Figuren, die oft als Paul benannt sind (vgl. lemonde.fr).
Der am selben Tag vergebene Prix Renaudot ging an La Panthère des neiges von Sylvain Tesson. Der 47-jährige preisgekrönte Reiseschriftsteller machte sich für das Buch gemeinsam mit dem erfahrenen Tierfotografen Vincent Munier ins tibetanische Hochland auf, um den titelgebenden gefährdeten Schneeleoparden nachzuspüren. Munier steuerte die Fotos bei, Tesson die persönlich gefärbten Texte. Auch dieses Buch entwickelte sich in Frankreich zum Bestseller (vgl. buchreport.de). Für den Prix Renaudot werden traditionell immer zwei mögliche Preisträger ausgewählt, um nicht mit dem Prix Goncourt übereinzustimmen.