Online-Bibliografie zur Philosophie lizenziert

PhilPapersAb sofort kann über das FU-Campusnetz auf das Online-Portal PhilPapers zugegriffen werden.

Dabei handelt es sich um eine internationale fachbibliografische Datenbank mit über 2,2 Mio. Literaturnachweisen zu allen Teilgebieten der Philosophie und den benachbarten Disziplinen. Verzeichnet werden Beiträge aus über 1000 Fachzeitschriften, Beiträge in Sammelbänden, Monografien, Forschungsberichte, Dissertationen, Preprints, Open-Access-Veröffentlichungen, Rezensionen u. a. Die Nachweise werden durch eine fein gegliederte Klassifikation nach Themen erschlossen. Ferner verfügbar sind ein fachspezifischer internationaler Terminkalender (PhilEvents) sowie eine internationale Jobbörse (PhilJobs).

Die Datenbank bietet neben vielfältigen Recherchemöglichkeiten auch Personalisierungsfunktionen, darunter u. a. die Möglichkeit, eigene Bibliografien zu erstellen, Suchen zu speichern und E-Mail-Alert-Funktionen zu nutzen. PhilPapers wird laufend aktualisiert.

Fast 400 E-Books von C.H.Beck im Test

Katyn 1940Bis zum 7. Dezember 2015 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei in 384 E-Büchern des Verlags C.H.Beck gestöbert werden. Der Großteil der freigeschalteten Titel in der C.H.Beck eLibrary ist deutschsprachig, und in den letzten fünf Jahren erschienen.

Die C.H.Beck eLibrary bietet Titel aus folgenden Fachgebieten an:

  • Altertumswissenschaft (129 Titel)
  • Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit (72)
  • Geschichte des 20.-21. Jahrhunderts (127)
  • Philosophie (39)
  • Religion und Theologie (38)
  • Literatur und Sprache (14)
  • Musikgeschichte und musikalische Werkführer (17)
  • Naturkunde, Psychologie und Medizin (29)
  • Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (69)

Bild: Nur einer von mehreren hundert Titeln – Katyn 1940: Geschichte eines Verbrechens von Thomas Urban (2015)

Bei der Recherche hilft eine Volltextsuche in allen Titeln. Auch lässt sich die Trefferliste nach Publikationsart, Erscheinungsjahr, Sprache oder Sachgebiet eingrenzen. Die E-Books selbst liegen kapitelweise als PDF-Dateien vor und können für den Eigengebrauch heruntergeladen bzw. ausgedruckt werden. Literaturzitate lassen sich über die Schaltfläche „Zitation Download“ im RIS-Format abspeichern.

Zwar kann man sich auf der Plattform kostenfrei registrieren, doch sind die Personalisierungsmöglichkeiten noch sehr eingeschränkt – es lässt sich „nur“ über Neuerscheinungen nach Interessensgebieten bzw. Sprache informieren.

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Online-Test für „Religion in Geschichte und Gegenwart“

Die Datenbank wurde ab September 2015 dauerhaft für das Campusnetz lizenziert.

RGGO4Bis voraussichtlich 6. Juli 2015 kann man über das Campusnetz der FU Berlin kostenfrei auf die Datenbank Religion in Geschichte und Gegenwart Online (RGG4O) zugreifen.

Es handelt sich um ein umfassendes, interdisziplinäres Nachschlagewerk mit über 15.000, von rund 3.900 internationalen Fachautoren verfassten Beiträgen und Teilbeiträgen über Geschichte und Gegenwart des evangelischen Christentums wie auch aller anderen Religionen. Neben den klassischen Disziplinen der Theologie gehören auch Kirchenrecht, Musik, Philosophie, Ethik, Geschichte, Archäologie, Pädagogik, Literatur-, Wirtschafts-, Sozial- und selbst die Naturwissenschaft zu den Gegenständen der Fachenzyklopädie. Die Artikel erläutern auf der Grundlage des neuesten Forschungsstandes Personen, Begriffe, Länder, Orte, Ereignisse, Institutionen, Gruppierungen und vieles mehr aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei eine Theologie liberaler Prägung überwiegt.

Der zweisprachigen Online-Ausgabe liegt die 4., völlig neu bearbeitete Auflage der Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG4), die von 1998 bis 2007 beim Verlag Mohr Siebeck in acht Text- und einem Registerband veröffentlicht wurde, und die im Verlag Brill von 2006 bis 2014 in 14 Bänden erschienene englische Übersetzung zugrunde. Bislang war online für FU-Angehörige „nur“ die dritte, von Kurt Galling herausgegebene Auflage des Werkes („RGG3“), die von 1957 bis 1965 erschien, als CD-ROM-Datenbank abrufbar.

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Die Beschreibungen sind weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.

Online-Zugriff auf Alberti Magni Opera Omnia

alb_klAb sofort können FU-Angehörige über die Digitale Bibliothek kostenfrei auf die Datenbank Alberti Magni Opera Omnia zugreifen.

Die digitale Edition der Opera Omnia des mittelalterlichen Universalgelehrten Albertus Magnus erscheint auf der Grundlage der kritischen Werkedition, die das Albertus-Magnus-Institut (Bonn), das sich in der Trägerschaft des Erzbistums Köln befindet, im Aschendorff Verlag herausgibt. Die Editio Coloniensis, wie die Ausgabe unter Bezugnahme auf den Gründungsort und den institutionellen Sitz des Instituts genannt wird, ist die erste vollständige Ausgabe der Werke Alberts des Großen, die moderne Anforderungen an eine wissenschaftlich gesicherte Edition erfüllt. Die Texte werden auf der Basis einer kritischen Sichtung aller verfügbaren Handschriften erstellt. Die auf 41 Bände angelegte Ausgabe wird rund 70 Werke Alberts enthalten. Die Editio Digitalis umfasst bisher sämtliche bis 2008 erschienenen 28 Bände der Editio Coloniensis.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))

In den Werken Walter Benjamins stöbern

Benjamin im KontextÜber die Digitale Bibliothek können FU-Angehörige nun kostenfrei auf die Datenbank Benjamin im Kontext zugreifen.

Dabei handelt es sich um die Volltextausgabe der Werke und nachgelassenen Schriften Walter Benjamins (1882-1940) auf der Grundlage der von 1972 bis 1987 erschienenen „Gesammelten Schriften“ (Bände I-VI), hrsg. v. Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser, sowie einigen Einzelveröffentlichungen (u.a. zur Berliner Kindheit und Rundfunkbeiträge).
Die Ausgabe umfasst unter Einschluss von Vorarbeiten und fragmentarisch überlieferten Texten mehr als 1.000 Werkstücke. Die zusätzlich aufgenommenen 723 Briefe bzw. Briefauszüge wurden nach den bis in die 1980-Jahre verfügbaren Erstpublikationen und Briefausgaben zusammengestellt und kollationiert.

Die CD-ROM-Datenbank lässt max. zwei gleichzeitig mit Benjamin im Kontext arbeitende Benutzer zu.

Bild: Walter Benjamin im Jahr 1928 (Wikimedia Commons, gemeinfrei)
Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento entnommen.

 

Drei Datenbanken zur Philosophie im Test

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 31. Juli 2013 auf Weiteres haben FU-Angehörige die Möglichkeit drei Datenbanken aus dem Bereich der Philosophie kostenfrei zu testen. Auf der Online-Plattform des US-amerikanischen Philosophy Documentation Centers (PDC) stehen folgende Datenbanken zur Verfügung:

E-Collection:
Die Datenbank bietet den Volltext-Zugriff auf 134 Zeitschriften, Serien, Tagungsberichte und andere Publikationen mit dem Schwerpunkt Philosophie, aber auch aus anderen Bereichen der Geisteswissenschaften. Insgesamt stehen mehr als 120.000 Artikel und Rezensionen zur Verfügung, deren Berichtszeit teilweise bis 1890 zurückreicht. Die Volltexte sind zum Teil in HTML und zum Teil als PDF abrufbar sind.

International Directory of Philosophy:
Das Verzeichnis enthält Informationen zu philosophischen Instituten und Studiengängen an Universitäten, Fachgesellschaften, Forschungseinrichungen, Fachzeitschriften und Verlagen aus mehr als 120 Ländern.

Philosophy Research Index (PRI):
Die Datenbank bietet bibliographische Informationen zu Artikeln, Rezensionen, Dissertationen, Monographien und anderen Dokumenten aus dem Bereich der Philosophie von 1400 bis zur Gegenwart, teilweise mit Weiterleitung auf den Volltext. Allerdings können nur max. 500 Treffer in der Ergebnisliste geladen werden. Trefferlisten, die darüber hinaus gehen, werden nicht angezeigt und müssen anhand von Facetten wie „Jahr“, „Sprache“, „Publikationstyp“, „Dokumenttyp“ oder „Philosoph“ entsprechend auf unter 500 Treffer gefiltert werden.

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Danke für die Mithilfe bei diesem Posting an Hannes Dress, Azubi zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der FU Berlin.

Online-Zugriff auf Dietrich’s Index Philosophicus

Ebenfalls via De Gruyter gibt es für FU-Angehörige Online-Zugriff auf Dietrich’s Index Philosophicus.

Die fachbibliographische Datenbank enthält mehr als 900.000 Titelnachweise zum Themenschwerpunkt Philosophie sowie den angrenzenden Fachbereiche Theologie, Religionswissenschaft und religiöse Kunst. Verzeichnet werden Aufsätze aus 5.500 geisteswissenschaftlichen Zeitschriften, Festschriften und Rezensionen von 1983 bis 2009.

Die Daten werden durch Verschlagwortung in Englisch und Deutsch in Anlehnung an die Schlagwortnormdatei erschlossen und aufbereitet. So soll ein schneller Zugriff nach inhaltlichen Kriterien ermöglicht werden, unabhängig von der zugrundeliegenden Sprache.

Der Text ist weitgehend der Anbieterinformation von De Gruyter entnommen.

Zugriff auf Nietzsche Online

Mit Nietzsche Online werden Editionen, Interpretationen und Referenzwerke zum Philosophen Friedrich Nietzsche (1844-1900) für Forschung und Lektüre vollständig verfügbar gemacht. Die Da-tenbank enthält neben den maßgeblichen Editionen der Werke (KGW) und Briefe (KGB) auch sämtliche Publikationen, die bei De Gruyter zu Nietzsche erschienen sind.

Ebenfalls zum Angebot gehört das Nietzsche-Wörterbuch, dessen Lemmata über Verlinkun-gen direkt zu den Volltexten und weiteren Interpretationen führen. Im Vergleich zur Print-ausgabe wurden Korrekturen und Änderungen anstatt in den Nachberichtsbänden direkt in die Texte eingearbeitet, was laut Anbieter zu einer korrigierten und verbesserten Ausgabe von Nietzsches Werken und Briefen geführt. Neue fertiggestellte Einträge werden direkt im Nietzsche-Wörterbuch online gestellt.

Kommentare, Vorstufen, Manuskriptbeschreibungen sind den Texten zeilengenau zugeordnet. Beim handschriftlichen Nachlass ab 1885 können die Transkription und das Faksimile der Handschrift zusammen verglichen werden.

Der Text ist weitgehend den Informationen des Anbieters entnommen

Kostenfreie Datenbank zur Scholastik

Alcuin ist eine Forschungsdatenbank, die neben biographischen Daten vor allem Informationen zu den Texten der mittelalterlichen Magistri und gelehrten Autoren bieten möchte: Quellen, Überlieferung, Rezeption, bemerkenswerte Eigentümlichkeiten. Der zeitliche Rahmen umfasst ungefähr das Jahrtausend von 500 bis 1500 nach Christus. Den Kern bilden die Autoren philosophischer Texte, aber naturgemäß auch alle solche, die von philosophischem Interesse und Belang sind.

Alcuin berücksichtigt aber nicht nur lateinisch schreibende Autoren, sondern auch deren Quellen (Avicenna Latinus etc.). Auf diese Weise kann man direkt etwas über die Verbreitung dieser Quellentexte und den Zeitpunkt ihrer Übersetzung erfahren. Die Datenbank soll in erster Linie den erreichten Stand der Forschung sowie ihren Fortgang dokumentieren. Die eingetragenen Informationen werden fortlaufend erweitert und gegebenenfalls korrigiert.

Herausgeber der Datenbank ist Prof. Dr. Rolf Schönberger vom Institut für Philosophie der Universität Regensburg.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Datenbank-Infosystems (DBIS) entnommen.

Spinoza-Bibliografie neu in der Digitalen Bibliothek

Die frei zugängliche Spinoza-Bibliografie weist Primär- und Sekundärliteratur über den niederländischen Philosophen Benedictus de Spinoza (1632-1677) nach. Angestrebt wird eine vollständige Erfassung der Spinoza-Literatur seit 1663. Der Datenfundus soll kontinuierlich aktualisiert und erweitert werden. Nicht zuletzt helfen außer den Redakteuren auch Spinoza-Forscher mit ihren selbst erbrachten Nach- und Hinweisen dabei, die Datenbank so aktuell und umfassend wie möglich zu gestalten. Schon jetzt sind mehrere tausend Titel erfasst.

Neben der deutschsprachigen Oberfläche steht auch eine englischsprachige Menüführung zur Verfügung. Ein Import der Treffer in gängige Literaturverwaltungsprogramme wird leider noch nicht angeboten.

Danke für dieses Posting an Samuel Schlicht, Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste an der Freien Universität Berlin