Tag der guten wissenschaftlichen Praxis

Die Dahlem Research School veranstaltet am Mittwoch, den 14. Juni 2017, im Seminarzentrum der Freien Universität Berlin zum zweiten Mal den „Tag der guten wissenschaftlichen Praxis“. Die öffentlichen Vorträge richten sich an Wissenschaftler*innen und andere Personengruppen, die sich für die Thematik wissenschaftlicher Integrität und verantwortungsvolle Ausübung von Forschung interessieren und deren Aufgabe es ist, gute wissenschaftliche Praxis sicher zu stellen.

Im Mittelpunkt steht beim diesjährigen Tag der guten wissenschaftlichen Praxis das Thema Publizieren.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und kann im Rahmen der Studienanforderungen für DRS-Mitglieder im Bereich gute wissenschaftliche Praxis als Studienleistung angerechnet werden.


→ Auch die Universitätsbibliothek unterstützt mit verschiedenen Kursen, sich mit den Regelungen für wissenschaftliches Arbeiten vertraut zu machen!

„Iranian Video Oral History Online Collection“ lizenziert

RAIOHAb sofort kann über das FU-Campusnetz auf die Iranian Video Oral History Online Collection zugegriffen werden.

Die persischsprachige Webseite bietet Zugriff zu Oral-History-Beständen der Research Association for Iranian Oral History (RAIOH). Der „Forschungsverein für Iranische Mündliche Geschichte“ wurde im Jahr 2000 in Berlin von dem iranischen Exilanten Hamid Ahmadi gegründet und widmet sich Video-Interviews von Mitgliedern entsprechender politischer oder sozialer Gruppen aus dem Land – der Großteil der Interviewten entstammt dem iranischen Mittelstand oder der Unterschicht. Ahmadi studierte an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaften, publizierte zu sozialistischen und kommunistischen Strömungen im Iran im 20. Jahrhundert und war Leiter des Video Oral History Iranian Left Project am International Institute of Social History (IISH) in Amsterdam.

Die persischsprachigen Video-Zeitzeugenberichte entstanden in den Jahren 1994 bis 2010 und haben eine Laufzeit von ca. 1000 Stunden. Gegenstand sind Personen und Aktivisten, die sich in der Politik, im bewaffneten Kampf, Wissenschaft, der Kunst, Studenten- oder Frauenbewegung eingesetzt haben. Die Interviewten stammen aus vier Generationen und decken einen Zeitraum von 1919 bis 2010 ab. Jeder Interviewte beginnt mit Erzählungen aus der Kindheit und endet in der Gegenwart. Die Bild- und Tonqualität variiert von Video zu Video. Interview-Transkripte werden nicht angeboten.

Lexikon des gesamten Buchwesens Online

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

lb2Bis zum 24. Mai 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei das Lexikon des gesamten Buchwesens Online (LGB2) genutzt werden.

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft. Die Online-Ausgabe vom Verlag Brill enthält ungefähr 21.000 Einträge, verfasst von ca. 400 Autoren. Sie basiert auf der zweiten, völlig neu bearbeiteten Auflage des LGB (9 Bde; Stuttgart: Anton Hiersemann, 1987-2016), die als Druckausgabe mehrfach im FU-Bereich nachgewiesen ist.

Erfasst werden alle Personen, Institutionen, Fakten, Faktoren und Verfahren, die bei der Vermittlung geistiger Inhalte zwischen Autor und Leser durch das Medium Buch eine Rolle spielen. Der inhaltliche Rahmen des Lexikons umfasst die Bereiche der Produktion, Distribution und Rezeption des Buches. Berücksichtigt werden ebenfalls Teilbereiche jener Disziplinen, die insbesondere für die mit dem Buch beruflich Verbundenen, das heißt Bibliographen, Bibliothekare, Buchhändler und Verleger, aber auch für Bibliophile und Büchersammler von Bedeutung sein könnten. Hierzu gehören beispielsweise Elemente der Archivistik, Diplomatik, Kartographie, Literatur- und Sprachwissenschaft, des Zeitschriften und Pressewesens, sowie der Dokumentation und Information, der Datenverarbeitung und Medienkunde. Hierbei sind geographische Gesichtspunkte keine Selektionskriterien, jedoch liegen die Akzente auf dem europäischen, insbesondere dem deutschsprachigen Bereich.

Die einzelnen Artikel werden durch weiterführende Literaturangaben bereichert und durch Abbildungen, Tabellen und Karten ergänzt und können für den Eigengebrauch kopiert bzw. ausgedruckt werden.

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Der Beschreibungstext ist den Informationen des Anbieters entnommen.

„Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online“ testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum lizenziert und ist nun regulär über das FU-Campusnetz nutzbar.

EEOBis zum 24. Mai 2017 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf die Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online (EEO) zugegriffen werden.

Die noch im Aufbau befindliche Nachschlagewerk bereitet das verfügbare Wissen der Erziehungswissenschaft in Form von Handbuchartikeln auf. Die Gliederung der EEO in verschiedene Fachgebiete folgt keiner wissenschaftstheoretisch fundierten Systematik, sondern bildet die historisch gewachsene Ausdifferenzierung des Faches ab.

Aufgenommen werden Grundlagentexte unterschiedlicher Art, von Handbuchartikeln und Übersichtsdarstellungen bis zu kommentierten Quellen und Literaturberichten, von speziellen Einzeldarstellungen bis zu essayistischen Entwürfen – jeweils auf aktuellem Wissensstand. von A wie „AdressatInnen, KlientInnen, NutzerInnen und AkteurInnen der Sozialen Arbeit“ bis Z wie „Zur Entwicklung von Medienkritik“ sind zwischen 2009 und 2016 über 300 Beiträge entstanden. Diese lassen sich auf der Online-Plattform content-select durchsuchen und nach Alphabet oder Erscheinungsdatum sortieren. Die einzelnen Artikel können für den Eigengebrauch ausgedruckt oder als PDF-Datei abgespeichert werden.

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Der Beschreibungstext ist zum Teil dem Datenbank-Infosystem (DBIS) entnommen.

„International Encyclopedia of Media Effects“ online verfügbar

International Encycopedia of Media EffectsAb sofort kann über das FU-Campusnetz auf die International Encyclopedia of Media Effects zugegriffen werden.

Von A wie „Affective Disposition Theory“ bis V wie „Visuality and Visualization“ enthält das Online-Nachschlagewerk von Wiley-Blackwell aktuelle Forschungen über die Nutzung und Auswirkungen von Medien auf der ganzen Welt. Die Enzyklopädie basiert auf der gleichnamigen vierbändigen Druckausgabe aus dem Jahr 2017, die über 200 Aufsätze enthält. Diese nutzen empirische, psychologische und kritische Forschungsansätze für das Feld. Das Nachschlagewerk richtet sich an Studenten, Wissenschaftler und Fachleute, die in verwandten Bereichen studieren bzw. zu Themen wie Internet, Social Media und mobile Kommunikation forschen.

Die Beiträge stammen von führenden Autoren bekannter Institutionen, Organisationen und Gesellschaften auf der ganzen Welt. Zusammengestellt wurden diese von Patrick Rössler, Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Empirische Kommunikationsforschung/Methoden an der Universität Erfurt.

Die Volltexte liegen wahlweise im HTML- oder PDF-Format vor. Bibliografische Angaben lassen sich auf der Plattform Wiley Online Library automatisch in verschiedene Literaturverwaltungsprogramme exportieren, darunter EndNote und RefWorks.

Online-Bibliografie zur Philosophie lizenziert

PhilPapersAb sofort kann über das FU-Campusnetz auf das Online-Portal PhilPapers zugegriffen werden.

Dabei handelt es sich um eine internationale fachbibliografische Datenbank mit über 2,2 Mio. Literaturnachweisen zu allen Teilgebieten der Philosophie und den benachbarten Disziplinen. Verzeichnet werden Beiträge aus über 1000 Fachzeitschriften, Beiträge in Sammelbänden, Monografien, Forschungsberichte, Dissertationen, Preprints, Open-Access-Veröffentlichungen, Rezensionen u. a. Die Nachweise werden durch eine fein gegliederte Klassifikation nach Themen erschlossen. Ferner verfügbar sind ein fachspezifischer internationaler Terminkalender (PhilEvents) sowie eine internationale Jobbörse (PhilJobs).

Die Datenbank bietet neben vielfältigen Recherchemöglichkeiten auch Personalisierungsfunktionen, darunter u. a. die Möglichkeit, eigene Bibliografien zu erstellen, Suchen zu speichern und E-Mail-Alert-Funktionen zu nutzen. PhilPapers wird laufend aktualisiert.

„Anorganik Online“ kostenfrei testen

Die Datenbank wurde ab 2018 lizenziert.

Anorganik OnlineDer Verlag De Gruyter macht bis zum 23. April 2017 mit Anorganik Online eine weitere Datenbank für alle Interessierten kostenfrei zugänglich (es handelt sich ebenfalls um keinen auf das FU-Campusnetz bezogenen Testzugriff).

Die Datenbank enthält umfassende Lehrbuchinhalte zu allen Aspekten der anorganischen Chemie, angefangen bei den Grundlagen wie Säure-Base Chemie oder Stöchiometrie, bis hin zu aktuellen Forschungsthemen aus der bioanorganischen Chemie, den Materialwissenschaften oder der Organometallchemie. Enthalten sind insgesamt 22.000 Stichwörter, auf die u. a. durch einen speziell entworfenen Thesaurus zugegriffen werden kann. Ein interaktives Periodensystem der Elemente ermöglicht einen schnellen Zugriff auf spezifische Informationen zu jedem Element.

Anorganik Online richtet sich an Studenten der anorganischen Chemie im Haupt- oder Nebenfach. Die Datenbank soll jährlich aktualisiert werden.

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Testzugriff für „Deutsches Literatur-Lexikon Online“

Die Datenbank wurde nach dem Test dauerhaft lizenziert.

Deutsches Literatur-Lexikon Online
Nach einen kostenfreien Test für alle Interessierten seitens des Verlags De Gruyter (bis 23. April) kann die Datenbank Deutsches Literatur-Lexikon Online darüber hinaus bis 3. Mai 2017 auf Weiteres über das FU-Campusnetz abgerufen werden (Update: 11. Mai 2017).

Die Datenbank deckt die renommierten Nachschlagewerke Deutsches Literatur-Lexikon und die flankierenden Reihen (Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert, Deutsches Literatur Lexikon. Das Mittelalter) ab. Über 70.000 Lexikonartikel zu Autoren der deutschen Literatur vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart sind in der Datenbank miteinander vernetzt und lassen sich mit differenzierten Suchkriterien gezielt inhaltlich erschließen. Bis zum Abschluss der Lexikon-Reihe werden laut Anbieter jährliche zwei Bände ergänzt, zusätzlich von 2018 bis 2022 ca. fünf Ergänzungsbände.

Die Artikel enthalten neben Informationen zu Leben und Werk der Autoren ausführliche Hinweise auf Forschungsbeiträge zu einzelnen Werken. Geografisch abgedeckt werden dabei die BRD, die frühere DDR, die Schweiz, Österreich sowie zahlreiche auf Deutsch schreibende Autoren aus anderen europäischen Ländern. Die Bände zum Mittelalter verzeichnen das deutschsprachige Schrifttum vom 8. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert und bilden die Literatur des Mittelalters systematisch aufgefächert in Gattungen und Themenkreisen ab und können als Ergänzung zur bereits von der FU lizenzierten Verfasser-Datenbank betrachtet werden.

Der Datenbestand soll kontinuierlich durch bibliographische Daten der im FU-Campusnetz verfügbaren Germanistik Online-Datenbank aktualisiert und erweitert werden.

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Ungewöhnlichster Buchtitel des Jahres gekürt

Zum vierten Mal nach 2014 wurde der Preisträger des „Ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres“ gekürt. Hatte im vergangenen Jahr noch das Rätselbuch „Aufgeben ist keine Lösung. Außer bei Paketen“ von Patrick Salmen und Quichotte triumphiert, ging die Auszeichnung für das Jahr 2016 an Sebastian 23 (bürgerlich Sebastian Rabsahl). Der 38-jährige Kabarettist, Moderator, Liedermacher und Poetry Slammer aus Duisburg konnte Jury und Publikum mit dem Titel „Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später“ überzeugen. Damit ging die Auszeichnung erneut an das Buch eines Poetry Slammers aus dem Lektora Verlag.

Auf Platz zwei landete „Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war“ von Sebastian Niedlich (dotbooks Verlag), Bronze gewann „Mein Vater, das Kondom und andere nicht ganz dichte Sachen“ von Gudrun Skretting (Carlsen Verlag). Die komplette Shortlist mit zum Teil doch recht schlüpfrigen Titeln und dem Online-Voting-Ergebnis lässt sich bei wasliestdu.de nachlesen.

Der Wettbewerb wird jährlich von der Online-Buchcommunity „Was liest Du?“ der Mayerschen Buchhandlung durchgeführt und neben dem Online-Publikum von einer Fachjury mitvergeben. Dieser gehörten 2017 u. a. die Comedians und Moderatoren Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser, Simon Krätschmer, Max Moor und Thorsten Schoorn an.

Aus ebrary wird „Ebook Central“

Ebook CentralNachdem der Umstieg im Februar vorerst zurückgestellt wurde, sind letzte Woche die von der FU Berlin lizenzierten E-Book-Titel von der Online-Plattform ebrary auf die neue Plattform ProQuest Ebook Central migriert. Für die veralteten Links wurden automatische Weiterleitungen angelegt, so dass es z. B. bei der Suche nach Einzeltiteln im Bibliotheksportal Primo keine Benutzungseinschränkungen geben dürfte. Nutzer, die bereits bei ebrary ein kostenfreies Login besaßen und Funktionen wie das virtuelle Bücherregal nutzten, können sich auch bei Ebook Central unter der alten Kennung anmelden und individuelle Markierungen, Notizen oder Lesezeichen verwenden und abspeichern.

4773487-lAktuell befinden sich damit gut 2500 lizenzierte E-Bücher auf „Ebook Central“. Der überwiegende Teil davon ist ab den 2000er-Jahren erschienen und englischsprachig (2242 Titel), gefolgt von Deutsch (270 Titel). Fachlich überwiegen E-Books aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Titel können ja nach Lizenz über das FU-Campusnetz unbeschränkt online gelesen werden. Die Möglichkeit, Teile des E-Books zu Kopieren bzw. Seiten zu Drucken oder herunterzuladen, variiert je nach E-Book bzw. erworbener Lizenz. Der Export in Literaturverwaltungsprogramme (Citavi/EndNote, RefWorks) ist möglich.

Für die Zukunft ist auch die Integration der E-Book-Plattform MyiLibrary in ProQuest Ebook Central geplant.

Bild: nur einer von zahlreichen Titeln – The Works of Elena Ferrante: Reconfiguring the Margins, hrsg. von Grace Russo Bullaro und Stephanie V. Love (Palgrave Macmillan, 2016).