Test für Fold3 Holocaust Archives

Bis Ende 2013 haben FU-Angehörige die Möglichkeit die Datenbank Fold3 Holocaust Archives kostenfrei zu testen.

Gegenwärtig ist nur die Holocaust Collection für das FU-Campusnetz lizenziert (Stand: 06/2018)

Die Sammlung dokumentiert in Zusammenarbeit mit den National Archives und dem United States Holocaust Memorial Museum

– die Rückführung des persönlichen Besitzes von Juden, der von den Nazis während des Holocaust beschlagnahmt wurde,
– Aufzeichnungen aus den Konzentrationslagern einschl. administrativer Berichte, Freilassungen und Todesfälle,
– Hintergründe zu jedem Lager, eine Karte und eine Zeitleiste.

Darüber hinaus stehen durch eine Partnerschaft mit dem United States Holocaust Memorial Museum mehr als 600 Geschichten von einzelnen Opfern und Überlebenden zur Verfügung. Benutzer können die Sammlung nach Namen, Terminen oder bestimmten Ereignissen durchsuchen.

(Quelle: Datenbank-Infosystem (DBIS))
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Test für Alternative Press Index und Alternative Press Index Archive

Bis Ende 2013 haben FU-Angehörige die Möglichkeit die Datenbanken Alternative Press Index (API) (1991 ff.) und Alternative Press Index Archive (1969-1990) via EBSCOhost kostenfrei zu testen.

Aktuell existiert eine Lizenz für den Alternative Press Index Archive (Stand: 06/2018)

Die beiden bibliografischen Datenbanken liefern Nachweise zu Artikeln in internationalen alternativen, radikalen und linksgerichteten Zeitschriften, Zeitungen und Magazinen. 1969 vom nordamerikanischen Alternative Press Center (APC) ins Leben gerufen, werden insgesamt über 700 Publikationen mit über 800.000 Artikelnachweisen gelistet. Jährlich kommen ca. 20.000 neue Artikelnachweise hinzu. Eine Aktualisierung erfolgt vierteljährlich.
Abgedeckt werden folgende Themenkomplexe:

– Sozialismus
– Revolution
– Ökologie
– Demokratie und Anarchismus
– Feminismus
– organisierte Arbeiterbewegung
– indigene Völker
– Homosexuelle
– neue soziale Bewegungen

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Ausstellung der Edition Mariannenpresse in der UB

Die Ausstellung in der Universitätsbibliothek mit Künstlerbüchern aus der Berliner Edition Mariannenpresse ist vom 13.11.2013 bis zum 06.01.2014 im Foyer der Universitätsbibliothek zu besichtigen.

In 29 Jahren (1979-2008) erschienen 129 Bücher mit Erstdrucken namhafter Autoren und Originalgrafiken bildender Künstler in bibliophilen Ausgaben.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 13. November 2013 um 17 Uhr im Foyer der Universitätsbbliothek statt. Dr. Hannes Schwenger, der Herausgeber und Initiator der Mariannenpresse wird eine Einführung geben. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Gale Artemis Primary Sources antesten

Bis zum 14. Dezember 2013 können FU-Angehörige kostenfrei die Volltextdatenbank Artemis Primary Sources des Anbieters Gale testen.

Über diese neue Online-Plattform lassen sich die bereits von der FU lizenzierte Datenbank Eighteenth Century Collections Online (ECCO) sowie der innerhalb des Tests neu dazu gekommene Datenbestand der Nineteenth Century Collections Online (NCCO) gemeinsam oder getrennt voneinander durchsuchen. ECCO, eine kombinierte Volltext- und Faksimiledatenbank, enthält ca. 200.000 englisch- und fremdsprachige Bücher aus allen Fachbereichen, die im 18. Jahrhundert im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurden. NCCO verfügt über passende Monografien, Manuskripte, Zeitschriften, Periodika aus dem 19. Jahrhundert im Volltext sowie Fotografien, die sich in folgende thematische Untersammlungen gliedern: „Asia and the West: Diplomacy and Cultural Exchange“, „British Politics and Society“, „British Theatre, Music, and Literature: High and Popular Culture“, „European Literature, 1790-1840: The Corvey Collection“, „Europe and Africa: Commerce, Christianity, Civilization, and Conquest“, „Photography: The World Through the Lens“, „Science, Technology and Medicine, 1780-1925“ und „Women: Transnational Networks“. Zum Teil wurden die Werke erstmals via Gale der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die Primärliteratur über zwei Jahrhunderte wurde laut Anbieter inhaltlich gründlichst erschlossen. Auch lassen sich neben dem facettierten Browsing, das man etwa aus dem FU-eigenen Bibliotheksportal|Primo kennt, Ergebnisse nach Begriffsclustern oder der Häufigkeit eines Begriffs analysieren. Gale verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel mit Artemis seine Datenbanken in Zukunft auf einer Plattform zur Verfügung zu stellen und auf diese Weise den größten digitalen Bestand zu den Geisteswissenschaften anzubieten. Die Oberfläche steht in 34 Sprachen zur Verfügung – neben der voreingestellten englischen auch u. a. in Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch oder den asiatischen Sprachen. Kostenfrei lässt sich ein Benutzerkonto erstellen, mit denen man gefundene Dokumente, speichern, taggen und kommentieren kann.

Deutsche Kunstauktionskataloge der Jahre 1901 bis 1945 online durchforsten

Passend zu den Neuigkeiten um den aufsehenerregenden Münchner Kunstfund bieten zwei neue kostenfreie Datenbanken in der Digitalen Bibliothek der FU Berlin die Recherche in deutschen Auktionskatalogen an.

Dieses Jahr Anfang März gestartet werden durch das Projekt Kunst – Auktionen – Provenienzen. Der deutsche Kunsthandel im Spiegel der Auktionskataloge der Jahre 1901 bis 1929 erstmals die zwischen 1901 und 1929 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschienenen Auktionskataloge ermittelt, bibliographisch erfasst und auf dieser Grundlage quantitativ ausgewertet, digitalisiert sowie online frei zugänglich gemacht. Die Auktionskataloge sind die Grundlage zur Erforschung des Kunstmarkts im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, zu Fragen des Sammelns und der Geschmacksbildung sowie zu einzelnen Künstlern und Kunstgattungen. Darüber hinaus liefern sie ein Rechercheinstrument für die Provenienzforschung. Die Auktionskataloge befinden sich verstreut in vielen Kunst- und Museumsbibliotheken.
Zentral angebotene detaillierte Recherchemöglichkeiten inklusive Volltextsuche optimieren den Zugriff auf dieses bislang nur schwer zugängliche Material. Projektpartner ist neben der Universitätsbibliothek Heidelberg die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für drei Jahre gefördert.

Den Berichtszeitraum 1930 bis 1945 deckt der Getty Provenance Index ab. In diesem wurden über 3000 Auktionskataloge der Jahre 1930 bis 1945 aus Deutschland, der Schweiz und Österreich und den im Zweiten Weltkrieg von Deutschland besetzten Ländern nachgewiesen, digitalisiert und online bereit gestellt. Das Projekt „German Sales 1930-1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy“ wurde diesen Februar abgeschlossen und entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Getty Research Institute in Los Angeles, Heidelberg und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin.
Darüber hinaus sind im Getty Provenance Index weitere Auktionskataloge aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien ab 1650 nachgewiesen. Der Bereich „Archival Inventories“ umfasst Bestände und Dokumente aus Stadt-, Landes- und Bundesarchiven sowie von Werken aus privaten Sammlungen aus Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien (Berichtszeit: 1550 – 1840), die „Public Collections“ weisen Gemälde von Künstler, die vor 1900 geboren wurden und in Besitz von amerikanischen oder britischen öffentlichen Einrichtungen sind (Berichtszeit: 1500 – 1900).

Der Text ist zum Großteil den entsprechenden Anbieterseiten entnommen.

Lange Nacht in der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek

Die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek war in diesem Jahr am 24. Oktober erstmalig an der Langen Nacht der Bibliotheken beteiligt:
Um 21:00 Uhr konnten wir Frau Dr. Harriet Häußler mit dem Vortrag „Kunst als Asset Class? Kunstwerke zwischen Liebhaberei und strategischem Investment – Der Kunstmarkt heute“ bei uns begrüßen. Frau Dr. Harriett Häußler ist Kunsthistorikerin und Galeristin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Kunst im 20. und 21. Jahrhundert sowie der theoretischen und praktischen Aspekte des Kunstmarktes im 20. und 21. Jahrhundert. Da das Thema insbesondere für Wirtschaftswissenschaftler von großem Interesse ist, zeigte sich die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek als idealer Veranstaltungsort für dieses sehr interessante und lebendig vorgetragene Thema. Dieses wurde nicht zuletzt durch die anschließende rege Diskussion bestätigt. Kaltgetränke und süße Snacks ergänzten und vervollständigten das Programm.

Lehrbuchverkauf in der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek

Pünktlich zum Semesterbeginn und wegen des großen Erfolges im letzten Jahr verkauft die Wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek wieder ausgesonderte Bücher aus der Lehrbuchsammlung. Die Altauflagen geben wir preisgünstig an Interessenten ab. Bei den Büchern handelt es sich sowohl um volkswirtschaftliche als auch um betriebswirtschaftliche Titel. Der Verkauf findet vom 5.11. bis 7.11.2013 jeweils in der Zeit von 11:30 – 14:30 Uhr statt.
Der Erlös fließt vollständig in den Kauf neuer Lehrbücher.

Der Verkaufsraum befindet sich im Keller des FB Wirtschaftswissenschaft, Garystr. 21 (gegenüber der Cafeteria).

Für gebundene Ausgaben erbitten wir 3 €, für Paperback-Ausgaben 2 €.

Nachlese zur Langen Nacht der Bibliotheken

Nellja Veremej signiert ihren Roman„Schlaflos in Dahlem“ – unter diesem Motto haben sich viele Besucherinnen und Besucher am 24. Oktober in der Philologischen Bibliothek von unserem abwechslungsreichen Programm unterhalten lassen. Wer die Vorträge von Dr. Ulrike Tarnow und Dr. Wolfgang Beyrodt sowie von Dr. Sigrid Löffler besucht hat, ist jetzt bestens über die kunsthistorischen Namensgeber der Dahlemer Straßen und über den literarischen Kanon informiert. Vitamine konnten entweder verkostet oder in Form von wunderschönen Obstillustrationen in Werken aus der Bibliothek am Botanischen Garten betrachtet werden. Die US-amerikanische Hör- und Lesebar lud mit einer illustren Auswahl an Schallplatten und Büchern zum Chillen ein, und Nellja Veremej versorgte das Publikum bei ihrer Lesung aus ihrem Roman „Berlin liegt im Osten“ zu später Stunde mit purer Poesie. Wer selber aktiv werden wollte, tauschte sich beim Ersten Berliner Book dating mit Gleichgesinnten über seine Lieblingsbücher aus oder verwandelte die unterste Ebene der Bibliothek in ein fetziges Zumba-Parkett. Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden und mitwirkenden Schlaflosen für diese tolle Nacht!

Nachtrag: Einen ausführlichen Artikel über die Lange Nacht der Bibliotheken an der Freien Universität, in dem auch über die Vorträge in der Bibliothek Rechtswissenschaft und der Wirtschaftswissenschaftlichen Bibliothek berichtet wird, hat Annika Middeldorf für das Online-Magazin campus.leben geschrieben.

Die Illustration zeigt Nellja Veremej (links im Bild, sitzend) bei Signieren ihres Romans „Berlin liegt im Osten“.

Foto: Gerd Schubert

Umfangreiches Filmzeitschriftenarchiv jetzt kostenlos verfügbar

Neu in der Digitalen Bibliothek ist nun das kostenfreie Medienarchiv der Non-Profit-Organisation Media History Digital Library verfügbar. Das Archiv umfasst mehr als 800.000 Seiten. Darunter zahlreiche Titel aus den Bereichen Film, Theater, Radio wie bspw.:

• Business Screen (1938-1973)
• Educational Screen (1922-1962)
• The Film Daily (1918-1948)
• International Photographer (1929-1941)
• International Projectionist (1933-1965)
• Transactions of SMPE and Journal of SMPE (1915-1954)
• Motion Picture Magazine (1914-1941)
• Motography (1909-1918)
• Movie Classic (1931-1937)
• Movie Makers (1926-1953)
• Moving Picture World (1907-1919)
• The New Movie Magazine (1929-1935)
• Photoplay (1914-1943)
• Radio Annual and Television Yearbook (1938-1964)
• Radio Digest (1923-1933)
• Radio Mirror (1934-1963)
• Radio Broadcast (1922-1930)
• Sponsor (1946-1964)
• Talking Machine World (1906-1928)
• Variety (1905-1926)

Bild: Hollywood-Schauspieler Clark Gable (Vom Winde verweht)

„Austrian Books Online“ nun auch über die Digitale Bibliothek erreichbar

Als eine der weltweit ersten Nationalbibliotheken digitalisiert die Österreichische Nationalbibliothek ihren gesamten historischen Buchbestand und macht diesen sukzessive online zugänglich. Die international bedeutsame Sammlung umfasst historische Werke aus dem 16., 17., 18. und 19. Jahrhundert.
Das Projekt Austrian Books Online wird in einer Public-Private-Partnership mit Google durchgeführt und soll 2016 abgeschlossen sein. Im Rahmen des Projekts werden rund 600.000 urheberrechtsfreie Werke digitalisiert, die für nichtkommerzielle Zwecke kostenfrei in Form von PDF-Dokumenten heruntergeladen werden können und im Volltext durchsuchbar sind.
Die Österreichische Nationalbibliothek folgt mit diesem Projekt dem Beispiel renommierter Bibliotheken wie etwa Harvard, Stanford, Oxford oder auch der Bayerischen Staatsbibliothek, die im Rahmen des Google-Books-Programms mit dem Internetkonzern zusammenarbeiten. Während Google die Digitalisierung der insgesamt etwa 200 Millionen Buchseiten finanziert, trägt die Österreichische Nationalbibliothek die Kosten, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Bücher, der entsprechenden Aufbereitung der Metadaten sowie für die Archivierung und Zugänglichmachung der Digitalisate entstehen.

Die Beschreibung ist teilweise dem Text der Österreichischen Nationalbibliothek entnommen.
Danke für dieses Posting an Thomas Gremmelspacher, Praktikant .