Neu in der Digitalen Bibliothek: Ungarischer Verbundkatalog

Neu in der Digitalen Bibliothek der FU vertreten ist der MOKKA-DOR catalogue (ungarisch: MOKKA-ODR katalógus), der nationale Verbundkatalog Ungarns. In diesem werden im Rahmen der überregionalen Literaturversorgung (Országos Dokumentumellátó Rendszer Kereső – ODR) Bestandsnachweise von wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken des Landes gelistet, darunter u. a. Bücher, Zeitschriften, Manuskripte, Musiktonträger, Karten und elektronische Ressourcen.

Gegenwärtig enthält der Katalog über 4,6 Mio. Datensätze (Stand: 02/2013). Neben einer ungarischen ist auch die Suche über eine englischsprachige Benutzeroberfläche möglich. Der Katalog wird von der National- und Universitätsbibliothek Debrecen (DEENK) gehostet.

Zettelkatalog adieu – die UB verschenkt Katalogschränke

Achtung: Alle Katalogschränke mit den Holzfronten sind bereits reserviert!!!

Reservierungen sind nicht mehr gültig -vgl.: https://blogs.fu-berlin.de/bibliotheken/2013/09/13/katalogschranke-zu-verschenken-teil-2-reservierungen-sind-obsolet/

Die Universitätsbibliothek trennt sich vom Alphabetischen Zettelkatalog, der jahrzehntelang das Nachweisinstrument für Buchbestände an der Freien Universität Berlin gewesen ist.

Bevor die Katalogkästen auf dem Müll landen, können sich Fans von Retro-Design oder Interessierte, die eine andere Verwendung für unsere Katalogschränke haben bedienen.

Auf der UB-Homepage finden Sie genaue Informationen zu den Objekten, Bilder und auch ein paar Links mit Ideen für eine andere Nutzung.

Longlist für den Deutschen Buchpreis 2013 veröffentlicht

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat diese Woche die 20 nominierten Romane für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Erst seit 2005 verliehen, gilt die mit insgesamt 37.500 Euro dotierte Auszeichnung als deutsche Antwort auf den französischen Prix Goncourt oder den britischen Booker Prize.

In diesem Jahr treffen die Werke von elf Deutschen, vier Schweizern, drei Österreichern, einer gebürtigen Russin und einer gebürtigen Ungarin aufeinander. Unter den Nominierten sind u. a. Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl, Daniel Kehlmann, Clemens Meyer, Uwe Timm und Urs Widmer vertreten.

FU-Absolventen unter den Nominierten

Auch zwei frühere FU-Angehörige sind im Nominiertenfeld zu finden – Olaf Kühl und Monika Zeiner.

Kühl, 1955 in Friesland geboren, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte an der Freien Universität und machte sich u. a. als Übersetzer aus dem Polnischen (u. a. Werke von Witold Gombrowicz, Adam Zagajewski, Andrzej Stasiuk und Dorota Masłowska) sowie als Russland-Referent des Regierenden Bürgermeisters von Berlin einen Namen. 2011/12 oblag ihm an der FU die Schlegel-Gastprofessor für Poetik der Übersetzung. In seinem nächsten Monat erscheinenden Roman Der wahre Sohn begibt sich die Hauptfigur Krynitzki auf die Suche nach einer verschwundenen Luxuslimousine. Die Spur führt von Deutschland nach Kiew, wo der Versicherungsdetektiv mit der gewaltreichen ukrainischen Geschichte konfrontiert wird.

Monika Zeiner, geboren 1971 in Würzburg, studierte an der FU Berlin und in Neapel und promovierte über das Thema Liebesmelancholie im Mittelalter. In ihrem Debütroman Die Ordnung der Sterne über Como zeichnet die Hörspielautorin und Sängerin eine Dreiecksgeschichte um einen Berliner Pianisten nach, der in Neapel darauf hofft, seine große Liebe wiederzutreffen.

Lesung mit der nominierten Nellja Veremej

Auch mit der russisch-deutschen Journalistin Nellja Veremej könnte die FU bald eine potentielle Deutsche-Buchpreis-Gewinnerin willkommen heißen – am 24. Oktober 2013 liest sie zur Langen Nacht der Bibliotheken ab 22 Uhr in der Philologischen Bibliothek aus ihrem nominierten semi-autobiografischen Debütroman Berlin liegt im Osten. Das Werk stellt eine aus der Sowjetunion stammende Altenpflegerin in den Mittelpunkt, die sich ihr Leben rund um den Alexanderplatz eingerichtet hat und an ihre Kindheit in Sibirien und das Studentenleben in Leningrad zurückdenkt. Zu ihrem Roman ließ sich Veremej eigenen Angaben zufolge u. a. von Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz inspirieren.

Die 20 Nominierten im Überblick (verfügbare Titel sind verlinkt und überwiegend in der Philologischen Bibliothek vorhanden):

  • Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013) – in Erwerbung
  • Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013) – in Erwerbung
  • Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)
  • Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013) – in Erwerbung
  • Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013) – in Erwerbung
  • Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013) – in Erwerbung
  • Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013) – in Erwerbung
  • Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013) – in Erwerbung
  • Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013) – in Erwerbung
  • Thomas Stangl: Regeln des Tanzes/Dunkler Tanz (Droschl, September 2013) – in Erwerbung
  • Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013) – in Erwerbung
  • Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)
  • Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013) – in Erwerbung
  • Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) – in Erwerbung

Die Longlist wird am 11. September 2013 von der Jury um die Schriftsteller Helmut Böttiger, Katrin Lange, Ursula März und FAZ-Redakteur Andreas Platthaus auf sechs finale Romane reduziert, die sogenannte „Shortlist“. Die Preisverleihung findet zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 7. Oktober 2013 statt.

UPDATE, 21.08.: Via Google Play (Stichwort „Deutscher Buchpreis“) gab es im letzten Jahr erstmals die Möglichkeit, sich eine kostenfreie App auf sein Smartphone herunterzuladen und die Artikelanfänge der auf der Longlist vertretenen Bücher anzulesen bzw. vorgelesen zu bekommen. Die App läuft noch immer etwas unrund, präsentiert aber nun alle 2013er-Kandidaten.

Nach verbannten Büchern aus der NS-Zeit recherchieren

Neu in der Digitalen Bibliothek der FU vertreten ist die Datenbank Verbannte Bücher. Dabei handelt es sich um die Online-Veröffentlichung der Liste der von den Nationalsozialisten verbotenen Schriften auf Basis der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums, Stand vom 31. Dezember 1938“ (Leipzig, 1938). Die einzelnen Einträge enthalten die bibliographischen Angaben und werden zu dokumentarischen Zwecken vom Stadtportal Berlin.de zur Recherche zur Verfügung gestellt.

Die Datenbank entstand zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennungen im Jahr 2008. Nicht enthalten sind die Einträge der drei Ergänzungslisten, die im Jahrestakt 1939, 1940 und 1941 veröffentlicht wurden. Ferner sind keine unselbstständigen Publikationen von verbotenen AutorInnen (z. B. Zeitschriftenartikel) oder die Editionen ganzer Verlage enthalten, die auf der Liste als „schädlich und unerwünscht“ eingestuft wurden.

Book History Online testen

Für die Datenbank besteht gegenwärtig eine Lizenz für das FU-Campusnetz (Stand: 06/2018).

Bis zum 15. September 2013 können FU-Angehörige Book History Online (BHO) kostenfrei zu testen.

Hinter der Datenbank verbirgt sich eine internationale Fachbibliographie mit über 90.000 Literaturnachweisen ab 1970 ff. zur Geschichte des Buches und des Bibliothekswesens. Verzeichnet wird Literatur zu allen kulturellen, historischen und bibliographischen Gesichtspunkten des Buchwesens (u. a. Buchherstellung, -handel, Verlagswesen, Büchersammlungen/Bibliotheken). Ausgewertet werden u. a. Monographien, Zeitschriften, Kongresspublikationen, Ausstellungskataloge überwiegend aus Nordamerika und Europa. BHO wird vierteljährlich aktualisiert.

Die vom Verlag Brill gehostete Datenbank, veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der schottischen University of St Andrews und der Society for the History of Authorship, Reading, and Publishing (SHARP), basiert auf der gedruckten Annual Bibliography of the History of Printed Book and Libraries (ABHB), die von der Rare Books and Manuscripts Section der International Federation of Library Associations (IFLA) erstellt wurde.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

E-Books und E-Journals des Akademie Verlags und des Oldenbourg Verlages gratis lesen

Ab sofort sind sämtliche eBooks und eJournals des Oldenbourg Wissenschaftsverlags und des Akademie Verlags auf der De Gruyter Online Platform zu finden.

Als Willkommensgeschenk ermöglicht der Verlag im August einen kostenlosen Onlinezugang zu allen lieferbaren Publikationen des Oldenbourg Wissenschaftsverlags und des Akademie Verlags. Zumindest nach dem Wortlaut der Ankündigung – für einige Inhalte gibt es unseren Tests nach zurzeit keinen Volltextzugang :sad:. Fragen Sie ggf. bei de Gruyter nach.

Der kostenlose Onlinezugang gilt nur bis zum 31. August 2013!

Unter www.degruyter.com/akademie und www.degruyter.com/oldenbourg können Sie sich einen Überblick über alle Neuerscheinungen beider Verlage verschaffen. Viel Spaß beim Stöbern.

Flugschriften des 17. Jhs. der UB Augsburg online testen

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis zum 20. 31. August 2013 auf Weiteres haben FU-Angehörige die Gelegenheit kostenfrei die Datenbank Die Flugschriften des 17. Jahrhunderts in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg zu testen.

Bei der Datenbank handelt es sich um die Online-Ausgabe der auch als Mikrofiche-Edition publizierten Flugschriftensammlung der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg im Volltext. Die einzelnen Flugschriften sind separat erfasst, können aber auch übergreifend durchsucht werden.
Mit der hier vorliegenden Edition ist erstmals ein kompletter und repräsentativer, nicht von engen lokalen oder regionalen Interessensschwerpunkten geprägter Flugschriftenbestand einer süddeutschen Region des Alten Reichs als Datenbank verfügbar. Da die Reformationsliteratur und auch der Bestand an späteren kontroverstheologischen und konfessionspolemischen Traktaten im 19. Jh. in der Augsburger Stadtbibliothek nicht in der Bestandsgruppe der Flugschriften verzeichnet wurde, ist das vorliegende Textcorpus ganz auf aktuelle politische und zeitgeschichtliche Ereignisse und Streitfragen konzentriert. Damit unterscheidet dieser Bestand sich deutlich von den anderen bekannten Sammlungen, die meist von der Reformationsliteratur und den Publikationen des 16. Jahrhunderts dominiert werden, während die durchaus virulenten anderen Themen in der Forschung weniger Aufmerksamkeit fanden. Dies zeigt auch ein Abgleich der in der Sammlung enthaltenen Titel mit dem VD17, wo eine nennenswerte Zahl der hier edierten Flugschriften noch nicht, nur mit wenigen Exemplaren oder nicht in der vorliegenden Druckvariante berücksichtigt ist.
Herausragende thematische Schwerpunkte sind der Dreißigjährige Krieg (besonders zu den Jahren 1618 bis 1621 und 1630 bis 1632), die Jahre des schwedisch-polnischen Kriegs und des brandenburgischen Seitenwechsels zu einem Bündnis mit dem Kaiser (1656-1658), der Türkenkrieg Kaiser Leopolds I. (1663-1664) und die Erklärung des Reichskriegs gegen Frankreich (1673-1674).

Der Text ist weitgehend der entsprechenden Informationsseite aus DBIS entnommen.

Die einzelnen Flugschriften stehen als PDF-Download zur Verfügung. Mit dem ersten Klick auf das PDF-Symbol aktiviert man den Download, nachdem sich das Icon in verändert hat, kann man den Text downloaden. Die heruntergeladenen Dateien haben eine Haltbarkeit von sechs Wochen. Nach Ablauf der lizenzierten Nutzungsdauer (genaues Datum jeweils auf der ersten PDF-Seite vermerkt), lassen sich die Dateien nicht mehr öffnen.

Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Biographien zu Veterinärmedizinern

Ebenfalls neu vertreten in der Digitalen Bibliothek sind die biographischen Datenbanken der Veterinärmedizinischen Bibliothek der FU Berlin.

Enthalten sind biographische Daten von Veterinärmedizinern aus österreichischen, deutschen und Schweizer Zeitschriften. Die Datenbank umfasst 1034 Einträge (Stand: August 2013) und wird Schritt für Schritt ausgebaut und auf den neuesten Stand gebracht.

Separat besteht die Möglichkeit im Album der Eleven, Michaelis, nach Immatrikulationsdaten von 484 Civil- und 75 Militäreleven aus der Zeit von 1837 bis 1850 zu recherchieren.

Bild: Portrait des Tierarztes und Barrikadenhelden von 1848 L. Urban

Danke für die Mithilfe bei diesem Posting an Juliane Brosowsky, Azubine zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der FU Berlin.

UNECE statistical database neu in der Digitalen Bibliothek

Die lizenzfreie UNECE statistical database enthält statistische Daten aus den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Bereichen europäischer, nordamerikanischer und zentralasiatischer Staaten. Diese werden von der Statistik-Abteilung des Sekretariats der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (United Nations Economic Commission for Europe) erstellt.

Schwerpunkte sind:

  • makroökonomische Statistiken
  • Genderstatistiken
  • Verkehrsstatistiken

Statistiken können aus der Datenbank heraus als Excel File, Text File oder auch Pc-Axis File für die Weiterverarbeitung gespeichert werden.

Danke für die Mithilfe bei diesem Posting an Juliane Brosowsky, Azubine zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der FU Berlin.

Hilfe bei der Suche nach dem Wunschstipendium

Neu in der Digitalen Bibliothek vertreten ist der Stipendienlotse.

Mit der kostenfreien Datenbank bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine interaktive Plattform, um geeignete Stipendium anhand von Wunschkriterien zu finden. Gegenwärtig werden 800 Stipendien gelistet, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Die umfassende Stipendiendatenbank lässt sich nach vielen verschiedenen Kriterien wie zum Beispiel Ausbildungsphasen, Studienfächern oder Zielregionen filtern.

Stipendienlotse gilt als die zentrale Anlaufstelle für bundesweite und internationale Stipendien im privaten und öffentlichen Bereich.

Danke für die Mithilfe bei diesem Posting an Juliane Brosowsky, Azubine zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der FU Berlin.