Bibliophiles Buch über Napoleons Garten wechselt Eigentümer

Die Kulturstiftung der deutschen Bank hat der Bibliothek am Botanischen Museum und Botanischen Garten Berlin-Dahlem ein wertvolles Buch geschenkt. Es handelt um das Abbildungswerk „Jardin de la Malmaison“, in dem Pflanzen aus dem Garten der Kaiserin Josephine, Ehefrau von Napoleon Bonaparte gezeigt werden.

Das Werk von Etienne Pierre Ventenat von 1803/1804 hat außerordentliche Bedeutung in der bibliophilen Welt. Es wurde in einer Auflage von schätzungsweise 100 bis 200 Bänden hergestellt, kein Exemplar gleicht jedoch dem anderen. Das wohl wertvollste Exemplar der Auflage – der französische Kaiser Napoleon hielt es selbst in Händen – wechselt jetzt den Eigentümer und wird von der Deutschen Bank für einen symbolischen Kaufpreis an den Botanischen Garten und das Botanische Museum Berlin-Dahlem übertragen. Der heute geschätzte Wert für dieses Exemplar liegt bei 150.000 Euro.

Es enthält unter anderem 20 Neubeschreibungen von australischen Pflanzen, die damals in Europa unbekannt waren.

Das Werk stammt ursprünglich aus dem Besitz des österreichischen Kaisers Franz I. Es ist noch 3 Monate im Botanischen Museum ausgestellt.

Dank an Karin Oehme, bibliothekar. Leiterin der Bibliothek am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem.

Layout-Anpassung an das Corporate Design der Freien Universität

Liebe Biblioblog-Fans und -Leser

Biblioblog erscheint jetzt im Corporate Design der FU Berlin. Im Rahmen dieser Layout-Anpassung wurde auch ein neues Bild aktiviert, das zunächst von CeDiS,  die ja alle FU-Blogs hosten, vorgegeben wurde. Die Funktionalitäten haben sich nicht verändert.

Wir haben jedoch die Möglichkeit, später ein eigenes Bild einzubinden – vielleicht fällt uns ja etwas anderes ein als  (schöne!?)  alte Bücher!  😉

Ihre Universitätsbibliothek

Link des Monats Juni 2012: NYC Municipal Archives Gallery

Ende April 2012 weihte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg die NYC Municipal Archives Gallery ein – unser Link des Monats Juni. Damit wurden u. a. mehr als 870.000 historische Fotografien, Karten, Film- und Tondokumente aus dem Bestand des Stadtarchivs („Department of Records“) online zugänglich gemacht. Das Interesse an der kostenfreien Datenbank war so groß, dass der Server dem gewaltigen Ansturm in den ersten Tagen nicht standhielt. Mittlerweile läuft die New York City Municipal Archives Gallery stabil und gewährt Zugriff auf eine einzigartige Sammlung, die 160 Jahre „Big Apple“ illustrieren.

Jüdisch-christlicher Sonderbestand in die UB umgezogen

Bis vor kurzer Zeit war die 8400 Medien umfassende Privatbibliothek aus dem Nachlass des Theologen und Religionswissenschaftlers Ernst Ludwig Ehrlich (1921-2007) noch in der Bereichsbibliothek Erziehungswissenschaft aufgestellt. Im Zuge der Sanierung des Gebäudes ab diesem Sommer hat sich die Universitätsbibliothek bereiterklärt, dem monografischen Teil vorübergehend ein neues „Zuhause“ zu bieten.

Bis zur voraussichtlichen Fertigstellung des Bibliotheksneubaus „24 in 1“ findet man die Monografien aus der Sammlung Ehrlich nun im Zeitschriftenfreihandmagazin der Universitätsbibliothek aufgestellt (3. Stock, Eingang über den Lesesaal im 2. Stock). Nicht mitgezogen in die UB sind die Zeitschriftenbände bzw. –hefte sowie der geschützte Magazinbestand. Diese verbleiben weiterhin in der Erziehungswissenschaftlichen Bibliothek, wo sie eingesehen bzw. in den dortigen Lesesaal bestellt werden können.

Standorthinweis eines in der UB aufgestellten Exemplars im Bibliotheksportal | Primo:

 

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Online-Version des Arzneibuch-Kommentars lizenziert

Die FU bietet ab heute den lizenzpflichtigen Arzneibuch-Kommentar an. Fast unabdingbar für jeden Apotheker ist der Kommentar zu den amtlichen Texten. Er ist der Schlüssel zum Arzneibuch.
Mit ihm hat man eine ideale Ergänzung zur europäischen und deutschen Pharmakopoe.

Diese elektronische Version bietet den Vorteil gegenüber der Losenblattausgabe, dass es umfassende Recherchemöglichkeiten, Volltextsuche und Notizfunktionen aufweist. Das Nachschlagewerk ist also ein Arbeitserleichterung für jeden der das lästige hin und her blättern von Index und tatsächlicher Seite vermeiden möchte. Maximal zehn Nutzer können gleichzeitig auf die Online-Version zugreifen.

Einfach. Praktisch. Gut – und im Gegensatz zur Papierausgabe jederzeit griffbereit!

Danke für dieses Posting an Désiré Alte, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Deutsch als Zweitsprache? – BiDaZ!

Eine umfangreiche Sammlung von Lehr- und Lernmaterialien im Zusammenhang „Deutsch als Zweitsprache“ ab ca. 1970 ist in der Bibliographie Deutsch als Zweitsprache (kurz: BiDaZ) zu finden. Die lizenzfreie Fachdatenbank ist übersichtlich gestaltet und macht eine schnelle und intuitive Suche auch nach wissenschaftlichen Publikationen möglich. Ebenfalls nur in der Fachrichtung „Deutsch als Fremdsprache.“

Im Juni 2006 beinhaltete die von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft von der Universität Bielefeld bereitgestellte Datenbank über 3000 Einträge.

Sogar einige zusätzliche interaktive Funktionen sind vorhanden, was dem Nutzer die Möglichkeit gibt sich aktiv an dem Ausbau und der Verbesserung der Bibliographie zu beteiligen. Zum Beispiel ist mittels eines Online-Formulars das Vorschlagen neuer Titel zur Aufnahme in die Datenbank erwünscht.

Danke für dieses Posting an Désiré Alte, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Onlinesuche nach Inkunabeln? – Kostenfreier Datenbankkatalog INKA

Ebenfalls neu in unserer Digitalen Bibliothek finden Sie den Inkunabelkatalog (INKA) der Universitätsbibliothek Tübingen.

Dieser Bibliothekskatalog ermöglicht die weltweit umfassendste Suche nach Inkunabeln in deutschen Bibliotheken.
Neben der Titelaufnahme sind auch die exemplarspezifischen Besonderheiten der einzelnen Bände aufgeführt.
Zurückzuführen ist der Inkunabelkatalog auf das von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg unterstützte Projekt „Inkunabeln in Baden-Württemberg“. Bisher sind die Daten von fünf im Druck erschienenen Inkunabelkatalogen nachgewiesen. Dazu kommen die Daten zweier im Manuskript weitgehend abgeschlossener Kataloge.

Bei INKA handelt es sich um einen Metakatalog. Hierbei wird auf ein Datenpool verschiedener Bibliotheken zugegriffen, der sich aus den Exemplarbeschreibungen von Inkunabeln in verschiedenen Bibliotheken zusammensetzt.
Durch eine regelmäßige Aktualisierung vergrößert sich der Umfang stetig.

Im Dezember 2010 umfasste der Katalog Bestände von mehr als 40 Bibliotheken. Deswegen sollte man bei der Nutzung dieses Arbeitsinstrumentes auch nicht vergessen, dass sich dieser Datenpool noch im Aufbau befindet und deswegen keinerlei Vollständigkeit gegeben sein muss. Jedoch ist es ein sehr guter Sucheinstieg wenn man etwas um die Zeit von 1450-1500 sucht.

Danke für dieses Posting an Désiré Alte, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Neu in der Digitalen Bibliothek: OAPEN Library

Neu in unserer Digitalen Bibliothek finden Sie OAPEN Library. Die freie Datenbank basiert auf einem von der Europäischen Union geförderten Projekt. Ursprung war, vor allem in den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften Publikationen frei zugänglich zu machen. Die OAPEN Library bietet tatsächlich freien Zugriff auf eine ständig wachsende Zahl wissenschaftlicher Publikationen aus ganz Europa.
Das Angebot von OAPEN ist für Verlage, Bibliotheken und andere wichtige Facheinrichtungen eine gute Grundlage zur Verbreitung von wissenschaftlichen Arbeiten.
OAPEN arbeitet eng mit Universitätsbibliotheken zusammen und alle Veröffentlichungen haben einen strengen Peer-Review-Prozess durchlaufen.

Ein Klick und Blick in die Datenbank lohnt sich auf alle Fälle.

Danke für dieses Posting an Désirée Alte, Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste an der UB.

Bibliotheksportal Primo: Benutzungseinschränkung am Pfingstwochenende

Aufgrund eines kompletten Reloads der Katalogdaten steht das Bibliotheksportal Primo in der Zeit von 25.5., 18:00 Uhr bis 29.5., 20:00 Uhr nicht zur Verfügung! Allenfalls die externen Daten aus Primo Central können unter Umständen für Recherchen genutzt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

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