Objekte zur jüdischen Geschichte

Neu in die Digitale Bibliothek aufgenommen wurde die frei verfügbare Digital Collection des New Yorker Center for Jewish History (CJH).

Verzeichnet werden mehr als 55.000 digitale Objekte zur jüdischen Geschichte. Dazu zählen u. a. eine große Anzahl an Fotografien (über 30.000 Werke), seltene Bücher (inkl. Kinderbücher), persönliche Korrespondenz und Aufzeichnungen, Verordnungen, Karten, Fotografien, Zeitzeugen-Interviews (über 700), Hochschulschriften und vieles mehr.

Die Sammlung wurde vom Center of Jewish History in Zusammenarbeit mit der American Jewish Historicle Society, der American Sephardi Federation, dem Leo Baeck Institute, dem Yeshiva University Museum und dem YIVO Institute for Jewish Research zusammengestellt.

Leider kann es beim Aufrufen der Datenbank über die ThinClients in den FU-Bibliotheken zu Darstellungsproblemen kommen.

Mal was anderes lesen … in der neuen Leseecke der UB

Drei gemütliche Sessel, ein beleuchtetes Tischchen und viele brandneue Bücher aus dem UB-Bestand, das ist die neue Lese-Ecke im Lesesaal der Universitätsbibliothek!

Hier können Sie in einem ständig wechselnden Angebot neuer und interessanter Bücher zu allen Themenbereichen schmökern. Sie möchten diese Bücher am liebsten zu Hause lesen? Kein
Problem! Alle Bücher der Lese-Ecke können Sie gleich an der Lesesaaltheke verbuchen lassen und mitnehmen.

Einfach mal ausprobieren!

Danke für das Posting an das Lesesaal-Team der UB!

E-Books zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft lizenziert

Nach einem Test wurden auf der E-Book-Plattform Chandos Publishing Online (CBO) insgesamt 13 Titel lizenziert:

Weitere Lizenzen sollen folgen.

Gerade Bibliothekare und Informationswissenschaftler dürften sich über das Angebot freuen – der britische Verlag Chandos Publishing gilt als führender internationaler Anbieter von Veröffentlichungen zum Thema Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Wissensmanagement und Unternehmensführung.

Die lizenzierten E-Books liegen im PDF-Format vor und sind auch schon im Online-Katalog suchbar.

Was sich NutzerInnen wünschen: Ergebnisse der Umfrage zu Dienstleistungen der UB

Die Universitätbibliothek (UB) hat im Zeitraum vom 28.11. bis zum 13.12.2011 eine Online-Benutzerumfrage durchgeführt.

Die Umfrage thematisierte praktisch das gesamte Spektrum der Dienstleistungen – von Medienangeboten bis hin zu räumlicher Situation, technischer Ausstattung, Personal, Öffnungszeiten oder Schulungsangeboten.

Insgesamt haben sich ca. 5.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage beteiligt. Das ist ein recht hoher Rücklauf von ca. 14% der angeschriebenen Nutzerinnen und Nutzer. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Die Ergebnisse der Befragung haben wir auf der Homepage der UB veröffentlicht.

Ihre zahlreichen Anregungen und Kommentare werden von uns sorgfältig analysiert, und wir werden Maßnahmen prüfen, wie die gewünschten Verbesserungen zu erreichen sind.

Ihre Universitätsbibliothek

Preis der Leipziger Buchmesse vergeben

Zu Beginn der Leipziger Buchmesse sind gestern ihre mit 45.000 Euro dotierten Preise in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben worden.

In der Kategorie Belletristik gewann der in Berlin lebende Schriftsteller Wolfgang Herrndorf. Bereits im Vorjahr für seinem Roman Tschick nominiert, setzte sich der frühere Titanic-Illustrator nun mit Sand durch. Der Agentenroman spielt in Nordafrika im Jahr 1972 und stellt einen namenlosen Mann in den Mittelpunkt, der sein Gedächtnis verloren hat. „Ein furioser Abenteuerroman, ein faszinierend verwirrender Antiagenten-Thriller, der so waghalsig wie gekonnt mit verschiedenen Ebenen jongliert.“, so die Jury. Herrndorf selbst blieb der Verleihung aufgrund einer schweren Krebserkrankung fern. Auf seiner Website geht der Autor seit September 2010 offen in einem Online-Tagebuch mit der Diagnose Gehirntumor um. Zwei Exemplare von Sand sind in der Philologischen Bibliothek zu finden, allerdings z. Zt. ausgeliehen.

Als bestes Sachbuch wurde Verbrannte Erde des Berliner Historikers Jörg Baberowski ausgezeichnet. Der Osteuropa-Experte nimmt sich Stalins Gewaltherrschaft als Thema an (vormerkbar in der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek). Die Übersetzerin Christina Viragh wurde für ihre Übertragung des ungarischen Romans Parallelgeschichten von Péter Nádas geehrt (wird momentan von der UB erworben).

Bereits am Vortag waren die beiden Historiker Ian Kershaw und Timothy Snyder mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geehrt worden. Während Kershaw vor allem durch seine zwischen 1998 und 2000 veröffentlichte zweibändige Hitler-Biografie Bekanntheit erlangte (s. Online-Katalog), blickte Snyder in seinem von der Kritik gefeierten letzten Buch Bloodlands (2010) auf die Dimension des Judenmords in Osteuropa sowie auf die Tötung von Kriegsgefangenen und der nicht-jüdischen Bevölkerung. U. a. wurde die englische Originalausgabe von der FU als E-Book lizenziert.

Neue Virtuelle Fachbibliothek Benelux gestartet

Die vor wenigen Tagen online gegangene ViFa Benelux ersetzt künftig die Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis / NedGuide der ULB Münster sowie die Fachinformationsseiten Belgien/Luxemburg der USB Köln. Angeboten wird für Wissenschaftler, Studierende und sonstige Interessierte ein „One-Stop-Shop“ für die Online-Recherche zur Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung sowie für die Frisistik und Afrikaanse Philologie.

Das Angebot gliedert sich u. a. in eine Metasuche über zahlreiche Fachkataloge und -datenbanken, eine fachliche E-Zeitschriften- sowie Datenbankliste in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) bzw. im Datenbankinfosystem (DBIS). Im Aufbau begriffen ist ein Dokumentenserver („Benelux-Dok“), während ein Forschungsführer („ViFa Benelux Forscher- und Forschungswiki“) sowie Neuerwerbungslisten ebenfalls bereitgestellt werden. Ergänzt wird das Angebot um einen Blog zu aktuellen Fachnachrichten sowie einen Newsletter zum Sondersammelgebiet.

Das Fachportal ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts des Sondersammelgebietes Benelux. Gemeinsame Projektnehmer sind die Universitäts- und Landesbibliothek Münster mit dem Sammelschwerpunkt Niederländischer Kulturkreis und die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, die den Sammelschwerpunkt Belgien/ Luxemburg betreut.

Bye, bye, gedruckte Encyclopædia Britannica

Erstmals erschien sie zwischen 1768 und 1771 in drei Bänden unter dem Titel „Encyclopaedia Britannica or a dictionary of arts and sciences“, zuletzt 2010 als 32-bändiges „Britannica Set“. Nun hat der gleichnamige Verlag bekanntgegeben, dass es nach 244 Jahren keine gedruckte Ausgabe der Encyclopædia Britannica mehr geben wird. Der „liebe, bewährte und zuverlässige Freund“ werde laut Jorge Cauz, Präsident der Encyclopaedia Britannica, Inc., zu Gunsten der Online-Plattform britannica.com, den e-learning-Seiten und dem App-Geschäft ersetzt. Einher geht die Meldung mit einem kostenfreien einwöchigen Test der werbefinanzierten Online-Version (bis einschließlich Montag, den 19. März 2012). Die FU Berlin bietet ihren Studenten einen Online-Zugriff auf die DVD-ROM-Version aus dem Jahr 2008.

Die Nachricht reiht sich in ein „Lexikonsterben“ der letzten Jahre ein, seit 2001 die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia ihren Siegeszug begonnen hat. Die englischsprachige Version verzeichnet aktuell fast vier Mio. Artikel, die deutsche Sprachfassung beinahe 1,4 Mio. 2009 hatten u. a. das Microsoft-Produkt Encarta und Meyers Lexikon ihre Dienste eingestellt. Ob noch eine gedruckte Version vom Brockhaus erscheinen wird, bleibt abzuwarten. Zuletzt hatte man im Januar 2011 eine 22. Auflage für 2014/15 angekündigt.

Bild: Shishberg (CC BY-SA)

Historische amerikanische Zeitschriften der Jahre 1866 bis 1877 verfügbar

Nachdem im Rahmen der von der DFG finanzierten Nationallizenzen schon die Serien 1-4 freigeschaltet worden sind, bekommen FU-Angehörige nun auch kostenfreien Zugang auf American Antiquarian Society (AAS) Historical Periodicals Collection: Series 5 (1866-1877).

Die American Antiquarian Society in Worcester, Massachusetts, ist eine unabhängige Forschungsbibliothek, die 1812 gegründet wurde. Ihr Bestand dokumentiert die amerikanische Kultur- und Geistesgeschichte von der Kolonialzeit bis zum Jahr 1876.

Der fünfte Teil der Historical Periodicals Collection beinhaltet die Volltexte von ca. 2500 Zeitschriften aus dem Zeitraum von 1866 bis 1877. Die Themenbreite deckt alle Aspekte der amerikanischen Gesellschaft während dieser Periode ab. Mit den übrigen vier Teilen hat man rückwirkend einen Zeitraum bis 1691 erschlossen, inkl. Bürgerkrieg und die Kolonialära.

Die Volltexte stehen über die Rechercheoberfläche von EBSCO, via „EBSCOhost Digital Archives Viewer”, zur Verfügung. Die Texte selbst liegen im PDF-Format vor und können abgespeichert oder via E-Mail weiter versendet werden. Permalinks erleichtern die Arbeit, falls man nicht alle Texte abspeichern möchte.

Vom Bibliothekartag zum „Bibliothekstag“?

Mal ein Posting in eigener Sache – Der Verein Deutscher Bibliothekare e. V. (VDB) ist mit Gründungsdatum 1900 die älteste bibliothekarische Vereinigung in Deutschland. Dass diese Bezeichnung nun nicht gerade gender-neutral ist, hat man spätestens im letzten Monat bemerkt. Aktuell gibt es Bestrebungen, den VDB in „Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ umzubenennen.

Politisch korrekt darf man sich zum jährlichen Informationsaustausch dann natürlich nicht mehr auf dem Bibliothekartag treffen, sondern auf dem „Bibliothekstag“. Begründet wird dies nicht nur mit der hohen Frauenquote in diesem Beruf von um die 80 Prozent, sondern auch dass eine Bibliothek natürlich nicht nur aus Bibliothekarinnen und Bibliothekaren besteht. Ein Exposé und die Stellungnahme des Vereinsausschusses des VDB kann man ab sofort im VDBlog nachlesen – und natürlich mitdiskutieren.

jungsteinSITE für die Neolithikum-Forschung

Neu aufgenommen in die Digitale Bibliothek wurde die Website jungsteinSITE. Herausgegeben vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel werden hilfreiches Material rund um die Neolithikum-Forschung angeboten. Dazu zählen wissenschaftliche Beiträge ab 1999 ff., die überwiegend aus erster Hand von federführenden Forschern stammen, die MS-Access-Datenbank Radiokarbondaten online (RADON), die man sich auf den eigenen Rechner herunterladen kann sowie ein Linkverzeichnis zum Thema