Der PALANDT in der 78. Auflage von 2019 ist neu eingetroffen und ab sofort in der Lehrbuchsammlung der Universitätsbibliothek zu entleihen.
Die Ausgabe von 2016 können Sie beim Verkauf ausgesonderter Lehrbücher in der UB für 15,00 € erwerben. Sie finden dort außerdem zahlreiche, neu ausgesonderte Titel, u. a. den Strafgesetzbuch-Kommentar von Fischer (62. Aufl. 2015) sowie Meyer-Goßner, Strafprozessordnung (58. Aufl. 2015).
Die freie Datenbank CORE bietet Zugang zu wissenschaftlichen Open-Access-Publikationen
Neu im Datenbank-Infosystem aufgenommen ist die lizenzfreie Aufsatzdatenbank CORE.
Core sammelt weltweit Open-Access-Publikationen aus internationalen Open-Access-Zeitschriften und Repositorien. Die Volltextdatenbank bietet gegenwärtig den Zugriff auf über 135 Millionen Artikel-Metadatensätze, 93 Millionen Abstracts, 11 Millionen gehostete und validierte Volltexte und über 78 Millionen direkte Links zu Forschungsarbeiten auf anderen Websites (Stand: Dezember 2018).
Betrieben wird der Dienst von The Open University, UK und The Joint Informations Systems Committee JISC, UK. CORE dient dabei einerseits als Suchmaschine zur Auffindung von wissenschaftlichen Volltexten, anderseits kann der Dienst durch die Möglichkeit der Nutzung des öffentlichen APIs (application programming interface) als Werkzeug für Text- und Data-Mining genutzt werden.
Provenienzforscher*innen wollen international enger zusammenarbeiten
Die Universitätsbibliothek der FU-Berlin war am 29. November 2018 Gastgeberin für das 10. Treffen des Arbeitskreises Provenienzforschung und Restitution – Bibliotheken.
Zweimal jährlich trifft sich der Kreis stets in einer anderen Stadt zum Erfahrungsaustausch und um gemeinsame Projekte voranzutreiben. Vom 28. Bis 30. November fand man sich in Berlin zusammen. Für die Organisation dieses Treffens arbeitete die Stabstelle NS-Raub- und Beutegut der Universitätsbibliothek der FU mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammen.

Der seit März 2014 existierende Arbeitskreis setzt sich zusammen aus Bibliothekar*innen und Provenienzforscher*innen aus Deutschland und Österreich, die in ihren jeweiligen Bibliotheken und Institutionen nach Büchern und Büchersammlungen suchen, die während der NS-Zeit ihren Eigentümern enteignet wurden und sich zu Unrecht in ihrem Besitz befinden. Ziele der gemeinsamen Arbeit sind die Aufarbeitung der Wege, welche diese Bücher nahmen und oftmals die Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümern oder deren Erben.
Eröffnet wurde das Treffen am 28. November im Berlinsaal der Berliner Stadtbibliothek, in welchem Dr. Jürgen Babendreier mit seinem Vortrag „Die Textur der Diaspora: Zerstreutes sammeln, Gesammeltes zerstreuen“ bereits auf einen thematischen Schwerpunkt dieses Treffens verwies: die Internationalisierung der Zusammenarbeit. Die Forcierung derselben war auch ein zentraler Punkt in der Begrüßungsrede des Direktors des FU-Bibliothekssystems, Dr. Andreas Brandtner, mit der er am 29. November im Henry-Ford-Bau die Teilnehmenden des Arbeitstreffens willkommen hieß. Auch die Zusammensetzung des Arbeitskreises verwies auf die Notwendigkeit einer über Landesgrenzen hinausweisende Zusammenarbeit, neben Deutschland und Österreich waren Teilnehmer*innen aus Frankreich, Polen und Norwegen angereist.
Wie eine solche Zusammenarbeit aussehen kann, das zeigt das Projekt Looted Cultural Assets. Kern dieser Kooperation ist die Pflege einer gemeinsamen Datenbank, die mittlerweile mehr als 31.000 Provenienzhinweise und Informationen zu 8.000 Personen und Institutionen umfasst, der Austausch von Forschungsergebnissen und die Umsetzung gemeinsamer Rückgaben von NS-Raubgut und Beutegut. Auch die Stabstelle NS-Raub- und Beutegut der UB ist an diesem Projekt beteiligt. Neben dieser arbeiten noch sechs weitere Institutionen an dem Projekt, darunter die Universitätsbibliothek der Universität Potsdam, die Bibliothek der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und die Zentral- und Landesbibliothek.

Obwohl die Aufarbeitung dieser Kulturgutverluste ein wichtiges Thema ist, fingen Bibliotheken damit spät an. Die ersten Bibliotheken in der Bundesrepublik begannen von sich aus in den 1990er Jahren. Im Zuge der Washingtoner Erklärung von 1998 erklärte sich die Bundesrepublik Deutschland dazu bereit, NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut unabhängig von bislang geleisteten Rückgaben und Entschädigungen aktiv in öffentlichen Einrichtungen zu suchen und wenn möglich zurückzugeben. 20 Jahre später ist diese Aufgabe noch lange nicht abgeschlossen. In Bibliotheken beispielsweise sind noch Abermillionen von Büchern auf ihre Herkunft zu prüfen. Das Arbeitstreffen problematisierte dies und die Teilnehmer*innen sahen die Verstetigung ihrer Arbeit als Voraussetzung, um diesem Auftrag nachzukommen.
Erste Erfolge sind vorzeigbar und stehen exemplarisch für die Bemühungen der auf dem Arbeitstreffen vertretenden Bibliotheken aus dem In- und Ausland um eine umfangreiche und nachhaltige Aufklärung des Verbleibs enteigneter Bücher. Der Weg jedoch ist noch ein weiter, der nur kontinuierlich und durch intensiven nationalen wie internationalen wissenschaftlichen Austausch gegangen werden kann.
24. UN-Klimakonferenz in Katowice 2018
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Nur Tage nachdem die Vereinten Nationen die hohe Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre angemahnt hatten, versammelt sich die Welt in Katowice zur jährlichen Weltklimakonferenz. Es ist die nunmehr 24. UN-Klimakonferenz (United Nations Framework Convention on Climate Change, 24th Conference of the Parties, kurz COP 24).
Die Konferenz ist gleichzeitig das 14. Treffen zum Kyoto-Protokoll (CMP 14), die 3. Conference of the Parties serving as the meeting of the Parties to the Paris Agreement (CMA) und die Folgekonferenz der 23. COP (2017 in Bonn).
Vom 2. bis 14. Dezember 2018 wird es in Katowice darum gehen zu definieren, wie das in Bonn beschlossene „Regelwerk“ zur Umsetzung des Pariser Abkommen von 2015 vorangebracht werden soll.
Unter anderem haben sich alle Länder verpflichtet, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, um den globalen durchschnittlichen Temperaturanstieg auf 1,5 ° C zu begrenzen.
Die Begrenzung kann, so die Forschung, dazu beitragen, verheerende dauerhafte Schäden für den Planeten und seine Menschen abzuwenden, einschließlich u.a.: dem irreversiblen Verlust des Lebensraums von Tieren in der Arktis und Antarktis; Wasserknappheit, von der über 300 Millionen Menschen betroffen sein könnten; das Verschwinden von Korallenriffen, die für ganze Gemeinden und das Leben im Meer unerlässlich sind; Meeresspiegelanstieg, der die Zukunft und die Wirtschaft der gesamten kleinen Inselstaaten bedroht usw. Alles in allem schätzten die Vereinten Nationen, dass 420 Millionen Menschen weniger vom Klimawandel betroffen sein könnten, wenn wir es schaffen, den Anstieg auf 1,5 ° C zu reduieren.
Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.
Noch 20 Türchen bis Weihnachten

Traditionsgemäß präsentiert das Blog Bibliothekarisch.de jedes Jahr zur Weihnachtszeit eine Linkliste mit Online-Adventskalendern von Bibliotheken, Verlagen, Hochschulen usw. (teilweise auch mit kommerziellem Hintergrund). Auch wir als Universitätsbibliothek reihen uns 2018 erstmals in den Reigen mit ein – der UB-Adventskalender lädt zum Entdecken des reichhaltigen, digitalen Angebots des FU-Bibliothekssystems ein. Wer also meint, dem Alter der klassischen Schokoladen-Weihnachtskalender entwachsen zu sein, findet in der Zeit von Christstollen, Glühwein, Spekulatius & Co. mit Sicherheit passende kalorienärmere Varianten ? …
Preisverleihung Akademischer Essaywettbewerb 1918-2018: Wohin strebt Europa?
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. lud in diesem Jahr in Kooperation mit der Deutschen Nationalstiftung Student*innen dazu ein, sich in einem Essay mit einer aktuellen und gesellschaftsrelevanten Fragestellung zu Europa, seiner Gegenwart und Zukunft, aber auch zu 100 Jahren europäischer Geschichte zu beschäftigen.
Gefördert wurde der Wettbewerb durch das Bundesministerium des Inneren und unterstützt durch die Freie Universität sowie das Dokumentationszentrum Vereinte Nationen und Europäische Union.
Aus den zahlreich eingegangenen Essays wurden drei Gewinner*innen ausgewählt: Der 1. Platz geht an Florian Eichblatt (WWU Münster), der 2. Platz an Hannah Wendt (Universität Hildesheim) und der 3. Platz geht an Paul Helm (Universität Konstanz).
Die Urkundenüberreichung mit anschließendem Empfang wird am 11. Dezember 2018 an der Freien Universität Berlin stattfinden. Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Tanja Börzel (u. a. Inhaberin des Jean Monnet Lehrstuhls und Leiterin der Arbeitsstelle Europäische Integration an der FU Berlin) und Student*innen der FU kommen die drei Preisträger*innen über ihre Beiträge ins Gespräch.
Ort: Hörsaal A – Otto-Suhr Institut für Politikwissenschaft, Ihnestraße 21, 14195 Berlin
Zeit: Dienstag, 11.12.2018 von 12:00 – 13:00 Uhr
Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.
Veranstaltungshinweis: Vortrag von Prof. Yanis Varoufakis
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Liebe Leserinnen und Leser,
bereits heute (23.11.2018) findet eine Veranstaltung statt, auf die wir Sie hinweisen möchten. Von 16-18 Uhr haben Sie die Gelegenheit, Prof. Yanis Varoufakis‘ Vortrag zu dem Thema:
Germany’s place in today’s fragmenting Europe: Our generation’s opportunity, challenge and duty.
zu besuchen. Der Vortrag wird im Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft – Ihnestrasse 21 (Hörsaal B) in 14195 Berlin-Dahlem gehalten.
Noch mehr Informationen zur UN/EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.
F.A.Z.-Bibliotheksportal jetzt mit Remote Access
Ab sofort steht das F.A.Z.-Bibliotheksportal auch im Remote-Zugriff zur Verfügung. FU-Angehörige können über VPN oder FU-Proxy das Portal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch von außerhalb des Campusgeländes nutzen.

Testzugriff auf das Online-Archiv der Frankfurter Rundschau
Ab sofort kann über den DBIS-Eintrag F.A.Z.-Bibliotheksportal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf das Online-Archiv der Frankfurter Rundschau zugegriffen werden. Dieser Testzugriff ist zeitlich begrenzt bis voraussichtlich zum 18. Dezember 2018. 
Das FR-Archiv ist eine Volltextdatenbank mit über zwei Millionen Artikeln und umfasst vollständig die Jahre 1995 bis zum aktuellen Datum. Enthalten sind auch die verschiedenen Ausgaben der „Lokalrundschau“ und die „Stadtteil-Rundschau“.
Durchsuchen lassen sich vollständige Texte, Titel sowie Bildunterschriften.
Neue Datenbank im Test: „Socialism on Film“
Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.
Bis zum 19. Dezember 2018 kann im FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Socialism on Film getestet werden.
Socialism on Film bietet Zugang zu Videomaterial zum Ost-West-Konflikt, zur Geschichte, Kultur und Gesellschaft aus sozialistischer und kommunistischer Perspektive. Das Filmarchiv reicht zurück bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts und zeigt Produktionen aus der Sowjetunion, Vietnam, China, Korea sowie Osteuropa, der DDR, Großbritannien und Kuba.
Neben parteipolitischen Sendungen umfasst die Sammlung auch Dramen, Interviews, Dokumentationen und Animationen. Das Portal ist nach Themen gegliedert und lässt sich nach Produktionsland, Genre sowie nach Zeiträumen durchsuchen.