Zugriff auf die Byzantinische Bibliographie Online

Ebenfalls Zugriff von De Gruyter gibt es für FU-Angehörige auf die Byzantinische Bibliographie Online.

Die Byzantinische Bibliographie ist die einzige existierende Fachbibliographie für alle Disziplinen der Byzantinistik. Die dort enthaltenen Literaturnachweise sind systematisch nach Sachgruppen erschlossen und durch Kurzreferate und Hinweise auf Rezensionen angereichert. Die Bibliographie erscheint gedruckt zweimal jährlich in der III. Abteilung der Byzantinischen Zeitschrift. Seit letztem Jahr ist der Datenbestand erstmals online über de Gruyter verfügbar. Der Berichtszeitraum der Datenbank beginnt ab Band 98 (2005). Insgesamt sind circa 30.000 Einträge enthalten, während etwa 4.000 Einträge jährlich neu hinzu kommen.

Zweimal jährlich werden die neuen Einträge eingespielt. Diese können kommentiert und auch auf einer Merkliste abgelegt werden, sofern zuvor ein kostenfreies Konto bei de Gruyter Online eingerichtet wurde. Die obligatorische SFX-Verlinkung, mit der man mit wenigen Klicks nachprüfen kann, ob das entsprechende Medium auch an der FU verfügbar ist, wird nachgereicht.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Datenbank-Infosystems (DBIS) bzw. der Information des Anbieters entnommen.

Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender online

Ab sofort kann via de Gruyter auch auf die Online-Ausgabe von Kürschners Deutschen Gelehrten-Kalender zugegriffen werden. Bisher hatte die FU eine CD-ROM-Version der 22. Aufl. (2009) angeboten.

Die Datenbank gibt Überblick über Wirken und Werdegang von über 77.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Lehrbefugnis, die an einer deutschsprachigen wissenschaftlichen Hochschule tätig sind. Aufgeführt sind die wichtigsten biographischen Daten, Adressen, Angaben zu Forschungsschwerpunkten und Arbeitsgebieten sowie vereinzelt auch eine Auswahlbibliographie der aktuellsten bzw. wichtigsten Publikationen.

Die Online-Ausgabe wird laufend auf dem aktuellen Stand gehalten und ermöglicht die gezielte Suche nach Kriterien wie z.B. dem Fachgebiet. Sie enthält zusätzlich zur gedruckten Ausgabe Angaben zu ca. 8.800 Personen, die seit 1996 als verstorben ermittelt wurden.

Die Einträge liegen im HTML-Format zur Verfügung und können kopiert, ausgedruckt, per E-Mail verschickt bzw. auch als PDF-Datei abgespeichert werden.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Informationstext des Anbieters entnommen.

Zugriff auf die Deutsche Biographische Enzyklopädie Online

Die zweite, überarbeitete und erweiterte Ausgabe der Deutschen Biographischen Enzyklopädie (DBE2) bietet Informationen zu mehr als 74.000 verstorbenen bedeutenden Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Daneben finden sich auch ca. 15.000 kürzere Einträge über Frauen und Männer, die ihre Zeit mitbestimmt oder geprägt haben. Außerdem sind ca. 15.000 biographische Kurzeinträge des Personenregisters zu den Personen enthalten, die in den DBE-Artikeln erwähnt werden, zu denen es aber keinen eigenen Artikel gibt.

Dokumentiert sind Leben und Wirken, Herkunft, Bildungsweg, einflussreiche Begegnungen, bezeichnende Werke und Leistungen, Freundschaften, Zugehörigkeit zu Gruppen und Vereinigungen, Rezeption, in besonderen Fällen Preise und Ehrungen.

Die Artikel der ersten Ausgabe inklusive der Nachträge wurden grundlegend überarbeitet und aktualisiert und rund 7.500 Artikel neu aufgenommen. In Erweiterung der Buchausgabe sind den DBE-Artikeln die wichtigsten biographischen Daten zur Person (Namen, Lebensdaten, Beruf) vorangestellt und durch spezielle Indizes suchbar gemacht. Die Artikel sind ebenfalls komplett im Volltext durchsuchbar.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento bzw. der Anbieter-Information von De Gruyter entnommen.

„Allgemeines Künstlerlexikon“ und „Gemälde in Museen“ lizenziert

Für das Jahr 2013 hat die FU Berlin Lizenzen für zahlreiche Datenbanken des Verlags De Gruyter erworben. FU-Angehörige können diese Titel ab sofort kostenfrei nutzen. Der Vorstellungsreigen beginnt mit dem Allgemeinen Künstlerlexikon – Internationale Künstlerdatenbank – Online und Gemälde in Museen – Deutschland, Österreich, Schweiz.

Das Allgemeinen Künstlerlexikon – Internationale Künstlerdatenbank – Online (bisher existierte in der Digitalen Bibliothek „nur“ eine CD-ROM-Version) ermöglicht den Zugang zu biographischen Informationen von ca. 1,23 Millionen bildenden Künstlern aller Epochen und Völker aus den 37 Bänden des Thieme-Becker (1907-1950), den 6 Bänden des Vollmer (1953-1962), den bisher erschienenen Bänden des Allgemeinen Künstlerlexikons (1991 ff.) inkl. der Nachtragsbände und Künstlereinträge aus der AKL-Redaktionsdatenbank, die in den Printausgaben nicht veröffentlicht wurden.

Aufgenommen sind auch die vollständigen Artikel aus dem Künstlerlexikon der Antike, hrsg. von Rainer Vollkommer (2 Bände, 2001 und 2004) sowie die Einträge aus Nürnberger Künstlerlexikon und dem Lexikon der Künstlerinnen.

Die signierten Artikel enthalten neben der Biographie Informationen zum künstlerischen Schaffen und zur kunsthistorischen Bedeutung der Künstlerin/des Künstlers, ausführliche Hinweise auf Selbstzeugnisse und Schriften eine Auswahl von Werken mit Standorten und Ausstellungen sowie umfangreiche bibliographische Angaben. Verlinkungen existieren zur ebenfalls von der FU für ein Jahr lizenzierten Datenbank Gemälde in Museen – Deutschland, Österreich, Schweiz, für Standortinformationen verschiedener Werke. Gleichzeitig werden neue Artikel noch vor Erscheinen der Printausgabe in die Datenbank eingepflegt.

Verlinkungen existieren zur Datenbank Gemälde in Museen – Deutschland, Österreich, Schweiz. Hier finden sich Informationen zum Gesamtbestand der ausgestellten und depotgelagerten Werke von fast 650 Museen aus den drei angegebenen Ländern. Es existieren Einträge zu über 178.000 Gemälden, Pastellen, Gouachen und Bildern in Mischtechnik aller Epochen, Genres und Stile sowie von ca. 31.200 Künstlern.

Die Beschreibung ist weitgehend dem Text des Fachhändlers Digento bzw. der Anbieter-Information von De Gruyter entnommen.

Zugriff auf Scopus

Die Datenbank wurde zum Jahreswechsel 2016/17 nicht weiterlizenziert.

Quasi eine Art vorträgliches Weihnachtsgeschenk – im Rahmen eines zweijährigen bezahlten Tests können FU-Angehörige ab sofort wieder auf die Datenbank Scopus zugreifen.

Scopus ist eine der größten Datenbanken für wissenschaftliche Zeitschriftenartikel weltweit. Sie umfasst über 49 Mio. bibliographische Nachweise und Abstracts aus mehr als 19.500 peer-reviewed Zeitschriften von ca. 4000 Verlagen (ab 1823 ff.).

Ab 1996 (= 28 Mio. Artikel) sind größtenteils neben den üblichen bibliographischen Angaben die Literaturnachweise der im Aufsatz zitierten Literatur sichtbar – SFX () leitet von hier aus weiter zu den von der FU Berlin lizenzierten Volltexten. Die Datenbank wächst jährlich um ca. zwei Mio. Nachweise an.

Inhaltlich berücksichtigt werden in Scopus, ein Konkurrenzprodukt des Elsevier-Verlages zum ebenfalls von der FU lizenzierten Web of Knowledge, alle Bereiche der Naturwissenschaft sowie Sozialwissenschaften. Neben umfangreichen Rechercheoptionen besteht die Möglichkeit, sich nach kostenfreier Anmeldung eigene Suchprofile bzw. Feeds zusammenzustellen und von einem Alert-Dienst Gebrauch zu machen.

Bibliothekarische Weihnachtsgeschichte

Mit Die Weihnachtsfee gibt es in diesem Jahr – trotz Server-Crash – wieder eine bibliothekarische Weihnachtsgeschichte bei bibliothekar.de zu lesen, wenn auch etwas melancholisch. Etwas mehr Hoffnung macht da eine FU-Pressemeldung, die besagt, dass es in Berlin doch noch eine Chance auf ein wenig Weiße Weihnachten gibt ;-).

Gesehen bei Lesewolke

Neue E-Books via ebrary

Ab sofort werden neu gekaufte E-Books auch über die Online-Plattform ebrary angeboten. Gegenwärtig stehen für FU-Angehörige 35 Titel bereit, die auch im Bibliotheksportal|Primo bzw. im FU-Katalog nachgewiesen sind. Weitere Käufe sollen folgen.

Via ebrary können tausende E-Bücher über alle großen Wissenschaftsgebiete hinweg von mehr als 260 Verlagen lizenziert werden. Unter den vertretenen Verlagshäusern sind so renommierte Namen wie Cambridge Univ. Press, Harvard Univ. Press, Oxford Univ. Press, John Wiley & Sons, Kluwer Academic Publishers, Palgrave Macmillan, Routledge oder Sage Publications vertreten.

Auf der Plattform selbst kann man gleichzeitig in allen lizenzierten Titeln recherchieren und auch diese lesen. Um Teile für den Eigengebrauch abzuspeichern, muss man sich einmal kostenfrei bei ebrary registrieren. Nachdem man ein Konto erstellt hat, können max. 60 Seiten gleichzeitig ausgedruckt bzw. als PDF-Datei (Image-Datei mit Wasserzeichen – nicht durchsuchbar oder kopierbar) abgespeichert werden. Weitere Annehmlichkeiten eines Benutzerkontos sind z. B. die Verwaltung von favorisierten Titeln in einem virtuellen Bücherregal und das Speichern von Notizen oder Kommentaren.

Separat wird von ebrary ein ergänzender Unity Reader („ebrary Reader“) angeboten, den man auf seinem Rechner installieren kann. Dieser bietet u. a. eine Vorlesefunktion und andere barrierefreie Zugriffsmöglichkeiten an.

Bild: Nur einer der bisher lizenzierten Titel – The Kissing Sailor: The Mystery Behind the Photo That Ended World War II von Lawrence Verria und George Galdorisi (Naval Inst. 2012).

Ausleihe während der Betriebsferien

Das FU-eigene Online-Magazin campus.leben hat zu Anfang der Woche nochmal im Artikel Das A-Z der Ausleihe während der Betriebsferien auf die Schließzeit der Bibliotheken während der Feiertage (22.12.12 – 06.01.13) hingewiesen. Ebenfalls enthalten ist eine Liste mit speziellen Ausleihregelungen für zahlreiche Fachbibliotheken.

Relaunch für Süddeutsche-Online-Archiv

Zu Anfang dieses Monats ist der Online-Auftritt des lizenzierten Archivs der Süddeutschen Zeitung komplett überarbeitet worden. Die neue Applikation wurde von der Informationstechnik der Austria Presse Agentur (APA-IT) entwickelt und basiert auf der Datenbanktechnologie „PowerSearch“.

Die neue Suchoberfläche „SiteSearch+“ soll mit Hilfe von u. a. Filteroptionen das manuelle Durchstöbern langer Ergebnislisten einfacher und schneller gestalten. Wie im Bibliotheksportal|Primo oder der Digitalen Bibliothek nicht anders gewohnt, kann man lange Trefferlisten nun z. B. nach Zeitraum, Quellen/Ausgaben, Themen oder Ressorts eingrenzen. Bei jeder Suche voreingestellt ist der Modus „Exakte Suche“ – entfernt man das Häkchen, wird automatisch eine Wortstamm-Suche durchgeführt. Wer lieber die Druckausgabe gewöhnt ist, kann auch in einer PDF-Layout-Ansicht das Archiv durchstöbern („PDF-Navigation“).

Neben netten Goodies wie der Rubrik „Themen des Tages“ oder einer Tagcloud mit Verlinkungen zu tagesaktuellen Artikeln, ist die Ergebnisdarstellung nach einer Suche beim ersten Ausprobieren doch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Auf „Multimediaansicht“ () voreingestellt, präsentiert sie Artikel, Multimediadateien (hauptsächlich Audiodateien zu SZ-Glossen wie „Das Streiflicht“) und Themendossiers direkt nebeneinander. Mit einem Klick auf die Listenansicht () werden sehr viel übersichtlicher „nur“ Artikel als Ergebnis ausgegeben.

Weitere neu eingeführte Funktionen:

  • Vor- und Zurückblättern auf Volltextebene in der Ergebnisliste
  • E-Mail- und Druckvorschau für ausgewählte Artikel
  • Versand von ausgewählten Artikeln im Volltext via E-Mail (PDF-Layout-Ansicht – müssen zuvor in die Ablage „temporäre Auswahl“ abgelegt werden)

In den letzten Tagen lief die neue Applikation noch nicht ganz rund – teilweise blendeten die Filter nicht ein. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „PDB“ im schwarz unterlegten Menü gelangt man z. Zt. auch noch zurück auf die altgewohnte Oberfläche (und kann entsprechend über die Schaltfläche „SiteSearchPlus“ zurück navigieren).

Die Süddeutsche Zeitung gilt mit täglich mehr als 1,48 Mio. Lesern als am häufigsten gelesene Qualitätstageszeitung in Deutschland, noch vor der FAZ (940.000 Leser). Bereits Mitte der 2000er-Jahre wurde sie von deutschen Journalisten zum „Leitmedium“ Nr. 1 gewählt und verdrängte dabei den Spiegel. Im Online-Archiv können FU-Angehörige kostenfrei auf Artikel aus der Hauptausgabe der Süddeutschen Zeitung (ab 1992 ff.) sowie den Beilagen (u. a. SZ-Landkreisausgaben, SZ-Magazin) zugreifen.