Alle ausgesonderten juristischen Lehrbücher in der Universitätsbibliothek (Altauflagen) werden von Montag, 6. Mai bis Freitag, 10. Mai 2019
zum Ausverkaufspreis angeboten: Paperbacks: 1,00 € u. alles andere: 2,00 €.
(Die Preisschilder auf den Büchern sind ungültig!).
Wir freuen uns auf Sie am bisherigen Standort der Lehrbuchsammlung der Universitätsbibliothek, Garystr. 39, 1. Stock.
Kategorie: Allgemein
Berufsperspektiven rund um die UN
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) Landesverband Berlin-Brandenburg lädt am 16. Mai 2019 um 18:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit anschließendem get-together: Berufsperspektiven rund um die UN.
Programm:
18:00 Einlass
18:15 Begrüßung
18:30 Beginn der Podiumsdiskussion
Gäste:
- Dr. Ekkehard Griep – Stellv. Vorsitzender der DGVN und Herausgeber des Buches „Wir sind UNO”, Tätigkeit u.a. im UN-Sekretariat in New York
- Brigitta von Messling – Stellv. Leiterin des Teams Training am Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) sowie ehem. Leiterin des subregionalen Büros in Arauca der UN Verification Mission in Colombia
- Hans-Christian Mangelsdorf – Leiter der Arbeitseinheit für Management, Haushalt und Personalfragen der Vereinten Nationen im Auswärtigen Amt
- Lisa Hilleke – Beraterin und Referentin für Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit u.a. beim Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV)
- Oliver Hasenkamp – Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Generalsekretariat der DGVN, ehem. Koordinator der UNi-Gruppe
Moderation: Lena Cornelis, UNi-Gruppe
20:00: Get-together
Es wird um Anmeldung bis zum bis 13. Mai gebeten.
Ort: Deutsches Institut für Menschenrechte, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin
Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.
Neu im Blackboard: Semesterlisten integrieren
Die FU-eigene Online-Lernplattform Blackboard ist um eine neue Funktion erweitert worden. Die für eine Lehrveranstaltung benötigte Literatur kann im Bibliotheksportal Primo als Semesterliste zusammengestellt und mittlerweile auch in einen Blackboard-Kurs integriert werden.
Semesterlisten
Semesterlisten enthalten die für eine Lehrveranstaltung benötigte Literatur, die von DozentInnen für das jeweils laufende Semester zusammengestellt werden.
Diese Titel sollen allen Studierenden während der Vorlesungszeit zur Verfügung stehen und sind daher im aktuellen Semester nicht ausleihbar. Die Medien stehen an ihrem jeweiligen Standort im Regal (=„Virtuelle Semesterliste“) oder werden an Sonderstandorten gesammelt aufgestellt. In der Universitätsbibliothek ist beispielsweise die entsprechende Literatur im Lesesaal unter dem Namen der Veranstaltung zu finden.
Integration im Blackboard und Suche in Primo
Die Semesterliste wird von den Mitarbeitern in der zuständigen Bibliothek angelegt, nachdem sie von den Lehrenden eine entsprechende Liste mit der benötigten Literatur erhalten haben. Nach Erstellung der Semesterliste bekommen die Lehrenden einen Link zu dieser Liste, den sie über das Kontextmenü „Inhalt erstellen“ (s. Screenshot) als neuen Inhalt hinzufügen können. Optional kann der Semesterliste eine Beschreibung hinzugefügt werden:

Für die Suche im Bibliotheksportal Primo gibt es einen eigenen Suchraum Semesterlisten mit Filtermöglichkeit nach Kurs Name, Nummer und DozentIn (jeweils gelb markiert):
Weiterführende Informationen finden sich auch auf einer entsprechenden Hilfe-Seite im Wiki bzw. den Primo-Suchtipps!
Europawahl 2019: Informationen, Aktionen und Material zur Europawahl
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Das Europe Direct Informationszentrum Berlin (EDIC) hat unter dem Punkt Europawahl 2019 verschiedene Informationen und Aktionen zusammengetragen.
Unter Aktionen zur Wahl werden verschiedene Aktionen von Poetry-Slam über die Kampagne diesmalwähleich.eu oder jup!Berlin vorgestellt und zum Mitmachen angeregt.
Shortlist für Man Booker International Prize 2019 bekanntgegeben
Diese Woche sind die Finalisten für den Man Booker International Prize bekanntgegeben worden. Der britische Literaturpreis wird seit 2016 jährlich an einen fremdsprachigen, ins Englische übersetzten und im Vereinigten Königreich veröffentlichten Roman oder Kurzgeschichtenband vergeben.
Unter den sechs Preisaspiranten befindet sich mit der Deutschen Marion Poschmann auch eine ehmalige FU-Angehörige. In ihrem leichten, 167-seitigen Roman Die Kieferninseln, englischsprachiger Titel The Pine Islands, schickt sie ihre Hauptfigur, einen Privatdozenten und betrogenen Ehemann, auf eine Pilgerreise nach Japan. Das Buch hatte bereits 2017 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis gestanden und 2018 den Klopstock-Preis erhalten.

Poschmann, 1969 in Essen geboren, hat an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der FU Berlin Germanistik, Philosophie und Slawistik studiert. Für ihre Prosa- und Lyrikwerke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2013 mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis und 2018 mit dem Berliner Literaturpreis, mit dem auch eine Gastprofessur am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft einher ging.
Die Konkurrenz für Poschmann ist groß und überwiegend weiblich. Jokha Alharthi blickt in Celestial Bodies auf den sich verändernden Oman aus der Sicht dreier Schwestern vom Land. Sie ist damit die erste arabische Autorin auf der Shortlist. Die Französin Annie Ernaux fand für die Übersetzung ihrer gefeierten Autobiografie Die Jahre, The Years, Berücksichtigung. Vorjahressiegerin Olga Tokarczuk ist mit der Übersetzung ihres Tierschutzkrimis Der Gesang der Fledermäuse vertreten, der 2017 in Polen von Agnieszka Holland unter dem Titel Die Spur für das Kino verfilmt wurde. Alia Trabucco Zerán blickt in The Remainder (in Erwerbung) auf die Auswirkungen der chilenischen Militärdiktatur. Einziger männlicher Autor unter den Nominierten ist der Kolumbianer Juan Gabriel Vásquez mit dem Roman The Shape of the Ruins (Originaltitel: La forma de las ruinas), der in Deutschland unter dem Titel Die Gestalt der Ruinen bekannt ist. Der Thriller um die folgenschwere Ermordung des liberalen Politikers Jorge Eliécer Gaitán in Kolumbien lässt bald Parallelen zu den Attentaten auf General Rafael Uribe Uribe und John F. Kennedy erkennen.
Egal wie die fünfköpfige, international besetzte Jury um die englische Historikerin Bettany Hughes am 21. Mai 2019 entscheidet – den Übersetzerpreis wird in jedem Fall eine Frau gewinnen, da kein männlicher Übersetzer bis ins Finale gelangte. Auch bei den drei bisherigen Auflagen des Preises waren stets Übersetzerinnen erfolgreich. Vielleicht sind Frauen ja doch die besseren Mittlerinnen zwischen den Sprachen?
| Nominierte (Shortlist) | Titel (Originaltitel) |
Deutscher Titel |
|---|---|---|
| Jokha Alharthi (Oman), Marilyn Booth (Übersetzung) |
Celestial Bodies (سيدات القمر, Sayyidat al-qamar) |
nicht bekannt |
| Annie Ernaux (Frankreich), Alison L. Strayer (Übersetzung) |
The Years (Les Années) |
Die Jahre |
| Marion Poschmann (Deutschland), Jen Calleja (Übersetzung) |
The Pine Islands (Die Kieferninseln) |
Die Kieferninseln |
| Olga Tokarczuk (Polen), Antonia Lloyd-Jones (Übersetzung) |
Drive your Plow over the Bones of the Dead (Prowadź swój pług przez kości umarłych) |
Der Gesang der Fledermäuse |
| Juan Gabriel Vásquez (Kolumbien), Anne McLean (Übersetzung) |
The Shape of the Ruins (La forma de las ruinas) |
Die Gestalt der Ruinen |
| Alia Trabucco Zerán (Chile), Sophie Hughes (Übersetzung) |
The Remainder (La resta) |
nicht bekannt |
Der Man Booker International Prize ergänzt den seit 1969 vergebenen „Man Booker Prize for Fiction“ für englischsprachige Literatur. Der Preis ist mit insgesamt 62.000 Pfund Sterling (ca. 71.000 Euro) dotiert, wobei sich Autor und Übersetzer das Preisgeld teilen. Bis 2015 ehrte die Auszeichnung das Gesamtwerk eines internationalen Autors. Im letzten Jahr waren die polnische Autorin Olga Tokarczuk und die Übersetzerin Jennifer Croft für Flights, der englischen Übertragung des Romans Bieguni, erfolgreich. In Deutschlands war das Werk bereits 2009 unter dem Titel Unrast erschienen.
Bild: Heike Huslage-Koch via Wikimedia Commons, Lizenz: CC-BY-SA-4.0
Europaabgeordnete verabschieden Urheberrechtsregeln für das Internet
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben am 26.03.2019 die Richtlinie für Urheberrechtsregeln für das Internet (348 Ja-Stimmen, 274 Gegenstimmen, 36 Enthaltungen) angenommen.
Damit endet das bereits 2016 begonnene Gesetzgebungsverfahren für das Europäische Parlament. Nun müssen die Mitgliedstaaten den gebilligten Beschluss des Parlaments ihrerseits im Europäischen Rat billigen. Wird er angenommen, muss der Text im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und tritt dann in Kraft. Die Mitgliedstaaten haben von da an zwei Jahre Zeit, die Bestimmungen in nationale Gesetzgebung umzusetzen.
Begleitet wurde der Prozess der Verabschiedung der Richtlinien mit kontroversen Diskussionen und Protesten gegen eine Beschränkung der Meinungsfreiheit im Netz. Unter anderem wurden unter „Stop the censorship-machinery! Save the Internet!“ massiv Stimmen gegen die Richtlinien gesammelt. Der Protest wendet sich vor allem gegen Artikel 11 und 13 des Proposal for a DIRECTIVE OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL on copyright in the Digital Single Market.
Alles zum Urheberrechtsschutz aus Sicht des Europäischen Parlaments und häufig gestellten Fragen und Antworten finden sie hier.
Das Verfahren der Richtlinienfindung kann hier verfolgt werden.
Die Pressekonferenz des Berichterstatters Axel Voss (EPP, DE) können Sie hier verfolgen.
Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.
Ohne Risiken und Nebenwirkungen? Globale Gesundheit und die Vereinten Nationen
Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.
Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und deren Sustainable Development Goals (SDGs), ist als Ziel Nr. 3 „Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages“ festgehalten. Hier geht es u. a. um die Bekämpfung von Krankheiten mit geringen Überlebenschancen für die Betroffenen (AIDS, Ebola, etc.), die Bekämpfung von Mütter- und Kindersterblichkeit aber auch, um die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für alle.
Neben nationalen Maßnahmen bedarf es vor allem der internationalen Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen. Denn: Gesundheit trägt nicht nur zu nachhaltiger Entwicklung bei, sondern besitzt auch eine menschenrechtliche und sicherheitspolitische Dimension.
Die DGVN lädt am 10.04.2019 von 18:30 – 21:00 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung über folgende Fragen ein: Welche Schwerpunkte setzt Deutschland im Bereich der globalen Gesundheit? Was verbirgt sich hinter dem Globalen Aktionsplan für ein gesundes Leben und Wohlergehen aller Menschen? Und wie kann das Menschenrecht auf Gesundheit verwirklicht werden?
Programm:
Begrüßung: Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender
Deutschlands Politik im Bereich der globalen Gesundheit
- Prof. Dr. Andrew Ullmann, MdB, stellv. Vorsitzender Unterausschuss Globale Gesundheit
- Karolin Seitz, Global Policy Forum
Kommentar: Das Menschenrecht auf Gesundheit
Dr. Kerstin Leitner, DGVN-Präsidium
Kommentar: Gesundheit und Sicherheit
Daniela Braun, Konrad-Adenauer-Stiftung
Diskussion | Moderation: Maike Voss, Stiftung Wissenschaft und Politik
anschließend Empfang
Veranstaltungsort: Hotel Aquino / Katholische Akademie Berlin, Hannoversche Str. 5b, 10115 Berlin
Es wird um Anmeldung gebeten.
Noch mehr Informationen zur UN bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.
UB veröffentlicht Publikationsgebühren für Zeitschriftenartikel
Die Universitätsbibliothek, die den DFG geförderten Publikationsfonds seit 2012 verwaltet, hat nun Ihre Ausgaben für das abgeschlossene Fondsjahr 2018 unter einer freien Lizenz veröffentlicht.
s. Blogbeitrag des Projekts Intact:
https://openapc.github.io/general/openapc/2019/03/27/fuberlin/
Mehr unter
https://treemaps.intact-project.org/apcdata/fu-berlin/
Veranstaltungsreihe in der Staatsbibliothek: Lost in Dissertation?
Das Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg
bietet vom 2.
bis zum 11. April 2019 wieder eine Vortragsreihe für Doktorandinnen und Doktoranden an. Unter dem Titel „Lost in Dissertation?“ werden an sechs Terminen Aspekte rund um die Erstellung und Veröffentlichung einer Doktorarbeit beleuchtet.
- Wie manage ich die Arbeit, die Zeit und die Literatur?
- Wie misst man die Qualität wissenschaftlicher Publikationen?
- Was sind Forschungsdaten, wie recherchiert und publiziert man sie?
- Wie kann ich Open-Access-Publizieren? Wie finanziere ich das und wie sieht der rechtliche Hintergrund aus?
Durch die Themen führen Expertinnen und Experten der Staatsbibliothek zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin. Details entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Veranstaltungsreihe.
Alle Veranstaltungen finden im Simón-Bolívar-Saal, Haus Potsdamer Straße 33, statt.
Um Anmeldung wird gebeten.
Preis der Leipziger Buchmesse 2019 vergeben
Auf der Leipziger Buchmesse sind zum 15. Mal die mit jeweils 20.000 Euro dotieren Preise in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik sowie Übersetzung vergeben worden.
Den Preis in der Kategorie Belletristik gewann die 1971 in Stuttgart geborene Anke Stelling für ihren achten, scheinbar semiautobiografischen Roman Schäfchen im Trockenen (Philologische Bibliothek – in Erwerbung). In Zeiten von steigenden Mieten in der Hauptstadt stellt sie mit Resi eine Schriftstellerin und Mutter von vier Kindern in den Mittelpunkt, der die Altbauwohnung im hippen Prenzl’berg gekündigt wird. Existenz- und Abstiegsängste folgen. Die Jury lobte den Roman für seine Aktualität und starken Affekte und verstand ihn als „verstörend uneindeutige, scharf belichtete Momentaufnahme der Gegenwart“.
In der Kategorie Sachbuch/Essayistik hatte der Journalist und Kritiker Harald Jähner die Nase vorn. In seinem Werk Wolfszeit (Universitätsbibliothek – in Erwerbung) blickt der frühere Feuilletonchef der Berliner Zeitung auf die Nachkriegsdeutschen und den Wandel ihrer Alltagswelt zwischen 1945 und 1955. Das Buch zeige „auf beeindruckende Weise, wie sich nach der Stunde Null ein ganzes Land neu erfunden hat“, so die Buchpreisjury.
In der Kategorie Übersetzung gewann die in Berlin lebende Eva Ruth Wemme. Sie übertrug Gabriela Adameşteanus 1983 erschienenen, systemkritischen Roman Verlorener Morgen (Universitätsbibliothek) vom Rumänischen erstmals ins Deutsche. Auf dem Höhepunkt der Ceausescu-Regierungsjahre verwebt Adameşteanu die Geschichte ihres Landes anhand eines einziges Tages um die Bukarester Erzählerin Vica. Laut Jury habe Wemme Adameşteanus Hauptwerk „mit großem Gespür für den lästerlichen Ton“ der Hauptfigur übersetzt.

Die siebenköpfige Jury um Jens Bisky sichtete laut Pressemeldung insgesamt 359 eingereichte Titel von 114 Verlagen, 44 Bewerbungen weniger als im Vorjahr. Der Preis wird traditionell zu Beginn der Buchmesse in der Glashalle vergeben. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert, gilt aber auch als schlechtes Stimmungsbarometer für den im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse vergebenen Deutschen Buchpreis. Bis jetzt konnte keine Romanautorin oder -autor beide Preise innerhalb eines Jahres gewinnen.
Die Preisträger und Nominierten im Überblick (verfügbare Titel verlinkt, Update 09.04.19):
Belletristik
Preisträgerin: Anke Stelling: „Schäfchen im Trockenen“ (Verbrecher Verlag, August 2018) – Philologische Bibliothek
Nominiert:
- Kenah Cusanit: „Babel“ (Carl Hanser Verlag, Januar 2019) – Philologische Bibliothek
- Matthias Nawrat: „Der traurige Gast“ (Rowohlt Verlag, Januar 2019) – Philologische Bibliothek
- Jaroslav Rudiš: „Winterbergs letzte Reise“ (Luchterhand Literaturverlag,
Februar 2019) – Philologische Bibliothek - Feridun Zaimoglu: „Die Geschichte der Frau“ (Kiepenheuer & Witsch, März 2019) – Philologische Bibliothek
Sachbuch/Essayistik
Preisträger: Harald Jähner: „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945 – 1955“ (Rowohlt Berlin, Februar 2019) – Universitätsbibliothek
Nominiert:
- Frank Biess: „Republik der Angst. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik“ (Rowohlt Verlag, Februar 2019) – Geschichte (FMI)
- Marko Martin: „Das Haus in Habana. Ein Rapport“ (Wehrhahn Verlag, Dezember 2018)
- Lothar Müller: „Freuds Dinge. Der Diwan, die Apollokerzen & die Seele im technischen Zeitalter“ (Die Andere Bibliothek, Februar 2019)
- Kia Vahland: „Leonardo da Vinci und die Frauen. Eine Künstlerbiographie“ (Insel Verlag, März 2019) – Universitätsbibliothek
Übersetzung
Preisträgerin: Eva Ruth Wemme für die Übersetzung von Gabriela Adameşteanus Roman „Verlorener Morgen“ aus dem Rumänischen (Die Andere Bibliothek, August 2018) – Universitätsbibliothek
Nominiert:
- Georg Aescht, für die Übersetzung von Liviu Rebreanus „Der Wald der Gehenkten“ aus dem Rumänischen (Paul Zsolnay Verlag, August 2018) – Philologische Bibliothek
- Susanne Lange für die Übersetzung von Aura Xilonens Roman „Gringo Champ“ aus dem Spanischen (Carl Hanser Verlag, Januar 2019)
- Timea Tankó für die Übersetzung von György Dragománs Novellen „Löwenchor“ (Suhrkamp Verlag, Februar 2019) aus dem Ungarischen
- Karin Uttendörfer für die Übersetzung von Jean-Baptiste Del Amos Roman „Tierreich“ aus dem Französischen (Verlag Matthes & Seitz Berlin, März 2019)
