Macht das Internet Bibliotheken überflüssig?

Vor einigen Tagen hat Rafael Ball, Bibliotheksleiter der ETH Zürich ein Interview mit der Überschrift „Weg mit den Büchern“ in der Neuen Zürcher Zeitung gegeben. Er stellt die These auf, dass das Internet Bibliotheken überflüssig machen könnte.

Seitdem läuft eine heftige Debatte in diversen Online-Medien …

Eine exzellente Übersicht von Meinungen und Kommentaren finden Interessierte auf digithek blog „Rafael Ball tritt Bibliotheks-Debatte los“.

Das Buch von Ball „Was von Bibliotheken wirklich bleibt : das Ende eines Monopols ; ein Lesebuch“ habe ich mir übrigens gerade in der UB ausgeliehen. Provokante Thesen erhöhen offensichtlich das Interesse an einem Thema 😉

Danke für den Link zur digithek blog an Martin Lee.

Neuer Human Rights Watch Report

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Logo_Human_Rights_WatchZu Beginn eines neuen Jahres erscheinen neue Jahresberichte. So auch der World Report 2016 von Human Rights Watch.

Der 26. Jahresbericht dokumentiert die Menschenrechtslage in über 90 Staaten und Regionen und reflektiert die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen in den Gebieten im Jahr 2015.

Für die Europäische Union sind Themen beispielsweise die Einwanderungs- und Asylpolitik sowie die Terrorismusbekämpfung.

 

Noch mehr Informationen zur Human Rights Watch bekommen Sie in unserem Primo Online-Katalog.

beck-online.GROSSKOMMENTAR [BeckOGK] an der Freien Universität Berlin lizenziert

Rechtzeitig zum Start der Hausarbeiten am Fachbereich Rechtswissenschaft ist der beck-online.GROSSKOMMENTAR zum Zivilrecht (BeckOGK) für die Nutzung innerhalb der Datenbank beck-online freigeschaltet (Gesamtherausgeber: Beate Gsell/Wolfgang Krüger/Stephan Lorenz/Jörg Mayer).

Die Bibliothek Rechtswissenschaft trägt die Lizienzierung für die Freie Universität Berlin. Die Nutzung erfolgt im Rahmen der gleichen Nutzungsbedingungen wie für die Datenbank beck-online [hier]

Das Angebot ist dauerhaft verfügbar und wird durch updates aktualisiert.

Der Online-Kommentar liegt noch nicht in vollständiger Bearbeitung des Zivilrechts – auch nicht des BGB – vor, sondern befindet sich derzeit im Aufbau. Näheres zu den bereits bearbeiteten Rechtsvorschriften hier.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Bitte lassen Sie uns auch gern Ihr Feedback hören, beides gern auch per E-Mail [hier].

Neuerscheinungshinweis: Zeitliche Darstellung der Reaktionen der EU auf das Ansteigen des Flüchtlingszustroms

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

In Hinsicht auf die aktuelle Flüchtlingskrise möchten wir gerne auf einen frisch in Primo eingearbeiteten, online verfügbaren Artikel hinweisen:

Schmitt, Desirée, Reaktionen der EU auf das starke Ansteigen des Flüchtlingszustroms seit April 2015 – eine zeitliche Darstellung, Saar Blueprints, 01/2016 DE.

Bei den Saarbrücken Blueprints handelt es sich um eine E-Paper Serie, welche die Entwicklung der Europäischen Union beleuchtet und der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

 

Zugriff auf italienische und spanische Nachschlagewerke

Die zwei unten aufgeführten Testdatenbanken wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Mit dem Umzug auf eine neue Online-Plattform haben FU-Angehörige neben Lo Zingarelli on-line nun auch dauerhaft Zugriff auf folgendes Nachschlagewerk:

  • La Zanichelli: Volltextausgabe der gleichnamigen italienischen Allgemeinenzyklopädie mit ca. 70.000 Stichwörtern

Darüber hinaus besteht bis Ende März 2016 ein Testzugriff auf folgende Wörterbücher:

Primo und die chinesischen Schriftzeichen

Mit zwei Graduiertenschulen im Bereich Ostasien wird an der Freien Universität ein deutschlandweit einzigartiger Bestand von ostasiatischer Literatur aufgebaut. Im FU-Katalog des Bibliotheksportals Primo[1] verzeichnen wir derzeit rund 50.000 originalschriftliche Medien in chinesischer, koreanischer und japanischer Schrift, Tendenz steigend.

Bisher mussten chinesische Schriftzeichen, die nicht nur in China und Taiwan sondern auch in Japan sowie Nord- und Südkorea verwendet werden, in unterschiedlichen Schreibweisen eingegeben werden, um alle vorhandenen Bestände im Bibliotheksportal zu finden. Ursache ist die Herausbildung verschiedener Schreibvarianten der chinesischen Schriftzeichen, die im Verlauf der Jahrtausende ihres Gebrauchs entstanden sind (die älteste Verwendung von Schriftzeichen datiert auf die Zeit 1200-1050 v. Chr.). Um solche ideographischen Varianten bei der Suche zu berücksichtigen, wurde im Dezember 2015 auf Initiative der Campusbibliothek der Freien Universität Berlin die TSVCC Mapping Table[2] der Hong Kong Innovative Users Group (HKIUG) eingespielt, die die Vollständigkeit der Suchergebnisse deutlich verbessert. So müssen äquivalente Schreibweisen nicht mehr manuell berücksichtigt werden (z.B. 龟 OR 龜), sondern werden automatisch von der Suchmaschine einbezogen.

Ein Hinweis für Profis: Derzeit ist die Suche in CJK-Originalschriften noch nicht zuverlässig, weil die in Primo implementierte Indexierung bisher nur für lateinische Schriften optimiert ist. Wir arbeiten an einer Lösung und erwarten weitere Verbesserungen im Herbst 2016.

[1] https://primo.fu-berlin.de
[2] https://hkiug.ln.edu.hk/unicode/hkiug_tsvcc_table-UnicodeVersion-1.0.html

Der Text für dieses Postings wurde von Cosima Wagner, Amir Moghaddass aus der Campusbibliothek und Johannes Hercher aus der UB erarbeitet.

Jetzt für die EU Sustainable Energy Awards bewerben

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

sustainableEnergyAwardsNoch bis zum 22. Februar kann man sich für die EU Sustailable Energy Awards bewerben. Gesucht werden innovative Projekte, die sich um Energieeffizienz oder erneuerbare Energien drehen.

Die Projekte müssen als Anforderung in der EU oder weiteren, in den Wettbewershinweisen nachlesbaren Staaten angesiedelt sein. Des Weiteren muss die praktische Anwendung überall reproduzierbar sowie noch aktiv oder nach dem Juni 2015 sein.

Die Verleihung der Awards wird im Rahmen der EU Sustainable Energy Week im Juni stattfinden.

Die Preise werden in den Kategorien „consumer“ (Aktionen, die einzelne Konsumenten beeinflusst), „public sector“ (beispielhafte Initiativen, die von öffentlichen oder Non-profit Organisationen durchgeführt werden), „business“ (für voraus denkendes Unternehmertum), und „citizens“ (eine offene Online-Abstimmung für alle Nominierten der vorhergegangenen Kategorien) vergeben. Weiteres kann auf der Website der Sustainable Energy Week nachgelesen werden.

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Universitätsbibliothek veröffentlicht NS-Raub und Beutegutdatenbank

Seit 2014 beLCAmüht sich die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin im Rahmen ihrer NS-Raub- und Beutegutforschung um eine stärkere Vernetzung der Projekte in Berlin und Brandenburg. Unter dem Motto „Vier Institutionen unter einen Dach“ ist mit der Veröffentlichung der gemeinsamen Provenienzdatenbank Looted Cultural Assets ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Die Datenbank führt die Ergebnisse der Recherchen nach NS-Raub- und Beutegut in den Beständen der Bibliothek der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, der Universitätsbibliothek der Universität Potsdam und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammen und stellt sie einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die Besonderheit der Datenbank liegt darin, dass sie alle Vorbesitzermerkmale verzeichnet, die in den beteiligten Bibliotheken gefunden werden und Auskunft über die Rechercheergebnisse gibt. Intern werden die Informationen zu einzelnen Provenienzen aus den verschiedenen Projekten verknüpft und so eine gemeinsame Bearbeitung einzelner Fälle ermöglicht. Looted Cultural Assets bietet für Interessierte die Möglichkeit nach Provenienzen zu suchen, eigene Sammlungen anzulegen und Kommentare zu hinterlassen.
Interessierten öffentlichen Einrichtungen steht die Möglichkeit offen sich an der Kooperation zu beteiligen und so bei eigenen Projekten von der Erfahrung aller Kooperationsteilnehmer zu profitieren.
Mit dem Ansatz Rechercheergebnisse der beteiligten Projekte und die Erfahrung der Teams zusammenzubringen, Transparenz der eigenen Arbeit für eine interessierte Öffentlichkeit zu schaffen und Offenheit für die Mitarbeit anderer Projekte sowie interessierte Laien schließt Looted Cultural Assets eine Lücke in der Provenienzforschung in deutschen Bibliotheken.

Spektrum gibt weitere Online-Lexika frei

Der Verlag Spektrum der Wissenschaft hatte im Frühjahr 2014 mehrere Online-Nachschlagewerke zur kostenfreien Benutzung auf seiner Webseite zur Verfügung gestellt. Neben dem Online-Kompaktlexikon Biologie (über 15.000 Stichwörter) wurden auch weitere Lexika zur Chemie (ca. 10.000 Stichwörter), Geographie, Geowissenschaften (ca. 20.000 Stichwörter), Neurowissenschaft (ca. 14.000 Stichwörter) und Physik (ca. 20.000 Stichwörter) angeboten. Mittlerweile hat der Verlag weitere Nachschlagewerke zur kostenfreien Nutzung ergänzt:

  • Lexikon der Arnzeipflanzen und Drogen
  • Lexikon der Astronomie
  • Lexikon der Biochemie
  • Lexikon der Biologie (über 75.000 Artikel)
  • Lexikon der Ernährung (ca. 11.000 Stichwörter)
  • Lexikon der Kartographie und Geomatik (ca. 5500 Stichwörter)
  • Lexikon der Optik (ca. 3000 Stichwörter)
  • Lexikon der Psychologie (ca. 11.000 Stichwörter)
  • Chemie – Periodensystem der Elemente

Datenbankzugang zu „International Political Science Abstracts“ weggefallen

Zum Jahreswechsel 2015/16 gab es eine weitere Änderung im Datenbankangebot der FU Berlin. Nicht mehr weiter lizenziert wurde International Political Science Abstracts (IPSA).

Die Datenbank, angeboten via EBSCO, gehört mit zu den bekannten bibliographischen Fachdatenbanken auf dem Gebiet der Politikwissenschaft. IPSA wird erarbeitet bei der International Political Science Association, mit Sitz in Montreal. Ausgewertet werden ausschließlich internationale Fachzeitschriften seit 1951. Der Inhalt der Datenbank überschnitt sich jedoch mit den ebenfalls von der FU lizenzierten E-Ressourcen PAIS, dem EBSCO-Titel Political Science Complete (PSC) und Worldwide Political Science Abstracts (WPSA). Außerdem enthält IPSA im Gegensatz zu z. B. PSC keine Volltexte.