Statistikdatenbanken der Internationalen Energieagentur verfügbar

Zusätzlich zur OECD iLibrary wurden für FU-Angehörige die IEA Statistics lizenziert, die mittlerweile über einen eigenen Eintrag in der Digitalen Bibliothek verfügen.

Die IEA Statistics sind die Statistikdatenbanken der Internationalen Energieagentur (engl. International Energy Agency, kurz IEA) der OECD. Mit diesen interaktiven Ressourcen hat man die Möglichkeit, verschiedenste Daten von OECD-Ländern und Regionen (teilweise auch weitere Länder) nach individuellen Anforderungen zu bearbeiten, zu exportieren sowie maßgeschneiderte Grafiken zu erstellen.

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Webpräsenz des Universitätsarchivs ist online

Der neue Internetauftritt des Universitätsarchivs der Freien Universität
ist seit kurzem online.

Das Archiv, das seit 1970 besteht, ist Teil der Universitätsbibliothek und zuständig für die historische Überlieferung der Hochschule. Es verwahrt vor allem originale Unterlagen zur Universitätsgeschichte und dient der Forschung, der Lehre, dem Studium und der Verwaltung sowie der Öffentlichkeit für wissenschaftliche Anfragen und sachliche
Informationen.

Unter der Webadresse: www.fu-berlin.de/uniarchiv/ können sich Interessierte über das Uniarchiv informieren: Dort erfährt man Wissenswertes über die Aufgaben des Universitätsarchivs, über die Nutzungsmöglichkeiten, vor allem aber über die Archivbestände und weitergehende Informationen zur Geschichte der Freien Universität Berlin.

Anfragen können schriftlich per Briefpost, per E-Mail oder direkt über
ein Kontaktformular ans Archiv gestellt werden.

Dank für dieses Posting an Frank Lehmann, Stellv. Leiter des Uniarchivs.

1000 Einträge für FU-Dokumentenserver

Vor ein paar Tagen konnte unser Dokumentenserver mit dem Working Paper Emotions, media discourse and the mobilization of citizens von Marianne van de Steeg die Grenze von 1000 Einträgen überschreiten.

Seit dem Jahr 2008 bietet die Freie Universität Berlin ihren StudentInnen und MitarbeiterInnen eine Open-Access-Plattform zum elektronischen Publizieren von wissenschaftlich relevanten Arbeiten an.

Einer aktuellen Studie zufolge wird im Netz inzwischen etwa ein Fünftel der wissenschaftlichen Fachliteratur öffentlich zugänglich gemacht.

Das birgt viele Vorteile:

  • Größere Leserschaft durch weltweite Verfügbarkeit
  • Langfristige Archivierung
  • Zitierfähigkeit durch konstante WWW-Adresse
  • Schnelle Verfügbarkeit
  • Kostengünstig

Ihre Mithilfe ist gefragt, den FU-Dokumentenserver weiter wachsen zu lassen und so die Open-Access-Bewegung zu fördern!

FU-Angehörige haben die Möglichkeit, eigene digitale Dokumente kostenfrei auf den Server zu veröffentlichen. Das gilt ebenso für Studierende der FU, wenn eine schriftliche Publikationsempfehlung eines Dozenten vorliegt.

Die Dokumente (im PDF-Format) können von den Autoren selbstständig über ein Internetformular auf dem Server hochgeladen werden. Zwischen der Universitätsbibliothek und dem Autor wird dann ein Veröffentlichungsvertrag abgeschlossen.

Die Arbeiten werden von der Universitätsbibliothek dauerhaft archiviert und erschlossen und in geeigneten Katalogen und Suchmaschinen (z. B. FU-Katalog, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, Google) nachgewiesen. Parallel dazu erfolgt auch ein zeitnaher Nachweis im „System zur Erfassung von Publikationen (SEP)“ der Freien Universität Berlin.

Sind Sie neugierig geworden? Dann nutzen Sie die Chance, Ihre wissenschaftlichen Publikationen mit Hilfe des FU-Dokumentenservers einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen. Für weitere Frage steht Ihnen das Redaktionsteam mit Rat und Tat zur Seite.

Link des Monats November 2010: MIT OpenCourseWare

Diesmal haben wir für den Link des Monats November 2010 ein Webangebot ausgesucht, das für Studierende und Lehrende gleichermassen interessant sein dürfte, vorausgesetzt die englische Sprache wird verstanden. Zwar gibt es teilweise auch Übersetzungen in andere Sprachen – deutsch ist allerdings nicht dabei. 😉

MIT OpenCourseWare (MIT OCW) ist eine Initiative des Massachusetts Institute of Technology (MIT), die das Ziel verfolgt, die Lehrmaterialien der Universität kostenlos und frei online verfügbar zu machen.

Zombies in der Bibliothek

Auch australische Bibliothekare scheinen Halloween gut leiden zu können. So hat das Komitee des South Australian Library & Information Network (SALIN) für 2011 die Veröffentlichung eines Kalenders bekanntgegeben, der Horror- bzw. Splatterfans das Herz sicherlich höher schlagen lässt. Hier dürfen Bibliothekare ganz ungezwungen ihre dämonische Seite ausleben – ob beim hilfreichen Gang ins Magazin, bei der Literaturrecherche an der Auskunft oder beim entspannten Verbuchen von Medien an der Leihstelle :shock: … (Gesehen bei LISNews)

Danke für das Bild an WikiCommons!

Lang lebe das „Buch 1.0“

Der Tod des herkömmlichen Buches wurde schon mehrmals vorhergesagt. In den USA nehmen die E-Book-Verkäufe rasant zu. Nun erscheinen auch in Deutschland Lesegeräte und elektronische Bücher zu erschwinglicheren Preisen. Und während in Amsterdam gerade über die „Bibliothek ohne Bücher“ nachgedacht wird, lässt die entsprechende Gegenbewegung nicht lange auf sich warten. So bricht Welt-Feuilletonist Peter Praschl heute in seiner Glosse „He, du! Raus aus meinem Buch!“ eine Lanze für das gute, alte gedruckte „Buch 1.0“. Skurriler muten da diverse Videos an, die schon seit längerer Zeit in der internationalen BiblioBlogosphäre zirkulieren. Neben Lane Smiths „It’s a Book“ wird u. a. in folgendem spanischsprachigen Youtube-Video (mit deutschen Untertiteln) mit Schmunzeln das Digitale Zeitalter aufs Korn genommen:

Danke für die Anregung an Luisa Kegel aus der Bereichsbibliothek Chemie!

Biomedizinische Präsentationen kostenfrei verfolgen

Die Biomedical & Life Sciences Collection von Henry Stewart Talks hält über 1000 audiovisuelle Präsentationen zur Biomedizin und zu den Biowissenschaften bereit. Aufbereitet und eingelesen wurden diese von anerkannten Wissenschaftlern aus der ganzen Welt. Bis zum 18. November 2010 können FU-Angehörige die Datenkbank kostenfrei testen.

Die ausschließlich englischsprachigen Beiträge sind nach verschiedenen Themenreihen sortiert, wie beispielsweise Alzheimer-Krankheit, Genetik, Krebstherapie, Viren und Viruserkrankungen oder Zellbiologie. Jede Reihe gibt Informationen zum Zielpublikum und Referierenden preis. Auch liegen für jede Präsentation Kurzinhalte und entsprechende Handouts im PDF-Format bereit.

Drei verschiedene Ansichtsmodi bis hin zum Vollbildmodus sind wählbar. Die Bildqualität ist gut, ebenso die Tonqualität (auch wenn natürlich nicht jeder Forscher zum „professionellen Sprecher“ geboren ist ;-)). Ein „Index“ hilft bei der Navigation der einzelnen Präsentationsfolien. Interessante Inhalte lassen sich über Web-2.0-Dienste wie Facebook oder Twitter teilen.

Buchtipp: Ästhetik des Bösen von Peter-André Alt

Vor einigen Tagen hat Prof. Dr. Peter-André Alt, FU-Professor und derzeitiger Präsident der Freien Universität Berlin den 2. Platz des NDR-Sachbuchpreises gewonnen.

„Die Ästhetik des Bösen“ lautet der Titel seines neuesten Buches, das in mehreren FU-Bibliotheken vorhanden, ist.

Ästhetik des Bösen / Peter-André Alt.
München : Beck, 2010. – 714 S. . – Ill.
ISBN: 978-3-406-60503-1
Preis 34 Euro

Das Böse ist für die Literatur seit der Romantik ein Objekt der offenen Anziehung und lustvoll inszenierten Sympathie. Peter-André Alt erschließt in seinem Werk die Geheimnisse einer unmoralischen Literatur, die das Böse als ästhetisches Phänomen jenseits aller Werte sichtbar werden lässt. Erzählt wird auf diese Weise eine andere Geschichte des Schönen, von der Nachtseite der europäischen Moderne (aus: Kurzbeschreibung des Beck-Verlages).

Empfohlen sei hier auch ein Interview in der Welt vom 14.10.2010 oder eine Rezension von Jan Ehlert auf NDR-Kultur ebenfalls vom 14.10.2010 und die Rezension in Glanz & Elend von Peter V. Brinkemper.

Die FAZ bezeichnet das Buch übrigens als das überraschendste Buch dieses Bücherherbstes.

Test für Europa World of Learning

Nie wieder mühevoll nach einer Adresse googeln – das verspricht The Europa World of Learning. Bei der englischsprachigen Datenbank handelt es sich um ein internationales Adressverzeichnis, das Kontaktdaten zu wissenschaftlichen Institutionen bereithält. Von Gesellschaften, Forschungsinstituten und Universitäten bis hin zu Museen oder Kunstgalerien, von A wie Afghanistan bis Z wie Zimbabwe. Bis 24. November 2010 dürfen FU-Angehörige kostenfrei testen.

Jeder Eintrag enthält neben den üblichen Kurzdaten i. d. R. auch weiterführende Angaben zum Profil der jeweiligen Einrichtung oder dem Gründungsjahr. Neben einer Stichwort- und einer Erweiterten Suche, stehen darüber hinaus auch Indices nach Ländern, den Namen der Organisationen oder den entsprechenden Fachgebieten zur Verfügung.

Insgesamt enthält die Datenbank Informationen zu mehr als 300.000 Institutionen und über 200.000 Personendaten.

Halloween-Lecture: „Grundzüge der Vampyrologie für Bibliothekare“

Die Vampyrologie gehört zu den wenig beachteten Lehrgegenständen der Bibliothekswissenschaft. Gleichwohl sind entsprechende Kenntnisse für jeden verantwortungsbewusst handelnden Bibliothekar unverzichtbar. Die Vorlesung vermittelt hier unter besonderer Berücksichtigung der historischen Hintergründe die wesentlichen Grundlagen, damit man später nicht sagen kann, man habe es ja nicht gewußt…

Süsses oder Saures? Blut oder Selter? 😯

Mal schauen, was der Dozent, Herr Dr. Eric W. Steinhauer (UB Fernuniversität in Hagen) uns wohl zu sagen hat!?

Wann und wo? 2. November 2010, Dorotheenstr. 26, 10117 Berlin, Raum 207 um 18 Uhr.

Die Fachöffentlichkeit ist zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.