Palgrave Macmillan Zeitschriften im März gratis

Im März 2015 bietet der Verleger Palgrave Macmillan großzügigerweise für einen Monat einen kostenfreien Zugang zu seinen elektronischen Zeitschriften.

Das Angebote besteht für folgende Fachgebiete:

Kostenfreier Zugriff auf lateinamerikanische E-Zeitschriften

scieloNeu in der Digitalen Bibliothek der FU Berlin vertreten ist SciELO – Scientific Electronic Library Online.

Über SciELO sind die Inhalte von mehr als 1100 im Open-Access-Verfahren veröffentlichten wissenschaftlichen Fachzeitschriften recherchierbar. Die fast 500.000 gelisteten Artikel stammen aus allen Wissensgebieten (hervorzuheben sind die Bereiche des öffentlichen Gesundheitswesens und die Sozialwissenschaften) und wurden in E-Zeitschriften aus Südamerika, Spanien, Portugal, Afrika und der Karibik publiziert.

Das Projekt, eine Initiative des Latin American and Caribbean Center on Health Sciences Information (BIREME) wurde ursprünglich 1997 in Brasilien initiiert und mittlerweile von der Stiftung für die Forschungsförderung des Bundesstaates São Paulo (FAPESP) und seit 2002 vom Nationalen Rat für wissenschaftliche und technologische Entwicklung in Brasilien finanziell unterstützt.

Gegenwärtig nehmen folgende Länder an SciELO teil:

  • Argentinien
  • Brasilien
  • Chile
  • Costa Rica
  • Kolumbien
  • Kuba
  • Spanien
  • Mexiko
  • Peru
  • Portugal
  • Südafrika
  • Venezuela

Darüber hinaus sind Inhalte aus Bolivien, Paraguay und Uruguay in Vorbereitung. Ebenfalls über SciELO gibt es Zugriff auf eine E-Book-Collections mit über 300 Open-Access-Titel aus Brasilien.

Test für Royal Society Journals

Nach dem Testzeitraum wurde die Datenbank nicht weiterlizenziert. Eine Auswahl an FU-eigenen Nationallizenzen bzw. freien Quellen des Anbieters ist in DBIS verfügbar.

home_coverBis zum 13. Juli 2014 haben FU-Angehörige die Möglichkeit E-Zeitschriften der britischen Royal Society kostenfrei zu testen.

Die kompletten Jahrgänge folgender naturwissenschaftlicher Zeitschriften werden auf der Royal Society Publishing-Plattform angeboten und können einzeln oder gemeinsam durchsucht werden:

  • Philosophical Transactions of the Royal Society A: Mathematical, Physical and Engineering Sciences
  • Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences
  • Proceedings of the Royal Society A: Mathematical, Physical and Engineering Sciences
  • Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences
  • Biology Letters
  • Journal of the Royal Society Interface
  • Interface Focus
  • Notes and Records of the Royal Society
  • Open Biology – Open Access
Sie möchten die Datenbank über das Testende hinaus nutzen? Dann lassen Sie uns einfach Ihre Bewertung zukommen!

Lizenz für biomedizinische E-Zeitschriften

Nach einem Test im letzten Jahr können FU-Angehörige jetzt dauerhaft auf 8 E-Zeitschriften von Cell Press zugreifen. Der US-amerikanische Wissenschaftsverlag ist als Imprint-Verlag Elsevier angeschlossen.

Folgende biomedizinische Zeitschriften werden auf der Cell Press-Plattform angeboten und können einzeln oder gemeinsam durchsucht werden:

  • Cell
  • Chemistry & Biology
  • Current Biology
  • Developmental Cell
  • Immunity
  • Molecular Cell
  • Neuron
  • Structure

Die Volltexte liegen im PDF- und HTML-Format vor, überwiegend mit Weiterleitung auf die Plattform ScienceDirect von Elsevier, wo die Volltexte ebenfalls zum bereits vorhandenen lizenzierten FU-Bestand eingespielt werden.

Online-Publikationen zur Aeronautik und Raumfahrt lizenziert

Nachgereicht in der Digitalen Bibliothek wurde das AIAA Meeting Papers and Journals Archive. Dieses Online-Archiv via Nationallizenz umfasst für FU-Angehörige den kostenfreien Zugriff auf Konferenz- sowie Zeitschriftenbeiträge der Jahre 1963 bis 2007. Insgesamt sind ca. 120.000 Papers und 50.000 Zeitschriftenartikel abrufbar.

Das Archiv wird von der American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA) bereitgestellt, dem US-amerikanischen Berufsverband für Luft- und Raumfahrttechnik. Dieser entstand 1963 aus dem Zusammenschluss der beiden Vorgängerinstitutionen American Rocket Society (ARS) und Institute of Aerospace Sciences (IAS). Das AIAA zählt heute über 39.000, überwiegend US-amerikanische Mitglieder.

Die neun lizenzierten Fachzeitschriften im Überblick:

– AIAA Journal
– Journal of Aerospace Computing, Information, and Communication
– Journal of Aircraft
– Journal of Energy
– Journal of Guidance, Control, and Dynamics
– Journal of Hydronautics
– Journal of Propulsion and Power
– Journal of Spacecraft and Rockets
– Journal of Thermophysics and Heat Transfer

Die Volltexte liegen im PDF- bzw. PDF-Plus-Format vor.

NomosOnline Premium im Test

Bis zum 31. Oktober 2012 können FU-Angehörige kostenfrei auf die Datenbank NomosOnline Premium zugreifen.

Der Nomos Verlag mit Sitz in Baden-Baden gehört zur C. H. Beck Gruppe und hat sich u. a. auf die Publikation von wissenschaftlicher Fachliteratur aus dem Bereich Recht spezialisiert. Das Modul NomosOnline Premium wartet u. a. mit fünf Großkommentaren zum BGB (Dauner-Lieb, Heidel, Ring usw.), 66 weiteren Kommentaren zu unterschiedlichen Rechtsgebieten, 33 Handbüchern, 24 Formularen, 16 laufend gehaltenen Fachzeitschriften und verschiedenen Rechtsnormen auf.

Die Ressource ist direkt in beck-online integriert (unter Unsere Module) und separat auch über eine eigene Plattform bei Nomos ansteuerbar. Auf beiden Plattformen können einzelne Titel direkt im Volltext durchsucht werden.

Zugriff auf häufig benötigte Titel
Unter Weitere Kommentare eingeordnet finden sich u. a. so rege genutzte Werke wie

– Kindhäuser/Neumann/Paeffgen: Strafgesetzbuch, Bd. 1 und 2
– Daubler/Hjort/Schubert/ Wolmerath: Arbeitsrecht, 2. Aufl.

Aus dem Gebiet Europäisches Recht sind u. a. folgende Titel nutzbar:
– von der Groeben/Schwarze: Vertrag über die EU und Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft
– Meyer: Kommentar zur Charta der Grundrechte der Europäischen Union, 3. Aufl.
– Meyer-Ladewig: Europäische Menschenrechtskonvention, 3. Aufl.

Weitere wichtige Fachliteratur bietet NomosOnline Premium mit Simitis‘ Bundesdatenschutzgesetz (7. Aufl.), Ostendorfs Jugendgerichtsgesetz (8. Aufl.) oder Pänders/Schellenbergs Vergaberecht (1. Aufl.).

Unter den Fachzeitschriften finden sich Titel wie die Neue Justiz (NJ, ab 2009 ff.), die Zeitschrift für Ausländerrecht (ZAR, ab 2005 ff.), die Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM, ab 1997 ff.) und die Zeitschrift für Umweltrecht (ZUR, ab 2004 ff.).

Biomedizinische E-Zeitschriften im Test

Bis Ende August 2012 auf Weiteres können FU-Angehörige kostenfrei ein Dutzend E-Zeitschriften von Cell Press testen. Der US-amerikanische Wissenschaftsverlag ist als Imprint-Verlag Elsevier angeschlossen. Angeboten werden eine Reihe von biomedizinischen Zeitschriften. Es wurden folgende Titel für den Test freigeschaltet:

  • Cell
  • AJHG – The American Journal of Human Genetics
  • Biophysical Journal
  • Cancer Cell
  • Cell Host & Microbe
  • Cell Metabolism
  • Cell Stem Cell
  • Chemistry & Biology
  • Immunity
  • Molecular Cell
  • Neuron
  • Structure

Die Volltexte liegen im PDF- und HTML-Format vor, überwiegend mit Weiterleitung auf die Plattform ScienceDirect von Elsevier, wo die Volltexte ebenfalls zum bereits vorhandenen lizenzierten FU-Bestand eingespielt werden.

QR-Codes im Zeitschriftenfreihandmagazin der UB

Mobile Tagging durch QR-Codes sind durch die weite Verbreitung von Smartphones inzwischen zu einem beliebten und unkomplizierten Mittel geworden, um von Eyecatchern wie etwa Plakaten auf elektronische Angebote bzw. weiterführende Informationen im Internet zu lenken.

Nach der Philologischen und der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek hat jetzt auch die Universitätsbibliothek (UB) ihre Druckzeitschriften im Zeitschriftenfreihandmagazin (ZFM) über QR-Tags mit der elektronischen Zeitschrift verlinkt. Die Tags wurden an den Aufstellern der ungebunden Ausgaben angebracht.

NutzerInnen benötigen für ihr Smartphone lediglich eine kostenfreie App „QR Code Reader and Scanner“ und eine VPN-Verbindung zum Campusnetz der Freien Universität Berlin.

Die Weiterleitung auf den elektronischen Volltext wird durch konsequente Verlinkung in das SFX-System des Bibliothekssystems umgesetzt. Ein selbstprogrammiertes Word-Makro erzeugt ein QR-Tag, das in unterschiedlichen Formaten für Aufsteller, Buchplatzhalter – also bspw. zusammen mit Titel und Signatur der Druckversion – ausgedruckt werden kann.

Der OpenURL Linkresolver SFX kann diverse dynamische Services erzeugen. Hierbei wird auf die SFX Central Knowledge Base zugegriffen, wo die Lizenzen einer Bibliothek freigeschaltet werden. Damit ist garantiert, dass über die Links der QR-Tags immer die aktuellste Information über den elektronischen Bestand präsentiert wird, wodurch das Problem der „Veraltung von URLs“ aufgehoben ist. Bei mehreren Anbietern werden die Lizenzen einzeln angezeigt, d. h. der Nutzer kann genau sehen welchen Jahrgang die Bibliothek bei welchem Anbieter lizenziert hat.

In der UB sind weitere Anwendungsbereiche von QR-Tags in Vorbereitung. So sollen in der Lehrbuchsammlung Hinweise auf elektronische Ausgaben per QR-Tag visualisiert werden.

Auch für den Lesesaal sind QR-Tags für Nachschlagwerke in elektronischer Form geplant. Hier wird die gleiche Methode wie im ZFM zum Einsatz kommen.

Nachgedacht wird über mögliche Verknüpfungen bspw. der RVK-Systematikstelle im Lesesaal und dem Rechercheergebnis mit dieser Notation im FU-Katalog oder in Primo.

Bibliotheken, die das Verfahren nachnutzen möchten, wenden sich an Dr. Andreas Sabisch oder die EDV-Abteilung der UB.

Kostenfreie Zeitschriftenarchive via Google Books

Via GoogleBooks lassen sich schon seit geraumer Zeit viele Archive US-amerikanische Zeitschriften aufrufen. Zwar ist ein Kopieren, Abspeichern oder Ausdrucken der entsprechenden Seiten nicht möglich, jedoch können die Ausgaben nach Stichwörtern durchsucht und kostenfrei durchgeblättert werden. Vier dieser Archive wurden nun in die Digitale Bibliothek aufgenommen:

LIFE
LIFE war eine amerikanische illustrierte Zeitschrift mit internationaler Verbreitung. Sie wurde von 1936 bis 1972 in New York herausgegeben. Vom TIME-Verleger Henry Luce begründet, gilt das Blatt als Pionier im Bereich des Fotojournalismus. U. a. arbeiteten so bekannte Fotografen wie Margaret Bourke-White, Horace Bristol, Alfred Eisenstaedt, Andreas Feininger, Carl Mydans, W. Eugene Smith und Tony Vaccaro für LIFE. Die Fotografen dokumentierten u. a. zahlreiche Konflikte und Kriege, darunter den Zweiten Weltkrieg, Korea- und Vietnamkrieg. Ebenso schrieben eine Reihe von renommierten Autoren für das Magazin; u. a. kam es 1952 in LIFE zur Erstveröffentlichung von Ernest Hemingways Novelle „Der alte Mann und das Meer“. Via Google Books lassen sich alle Hefte der Jahre 1936 bis 1972 durchstöbern.

Billboard
Das Billboard Magazine gilt als bedeutendes Fach- und Branchenblatt für Musik und Entertainment in den USA. Ursprünglich 1894 für Karnevalsunterhaltung gegründet, veröffentlichte die Zeitschrift in den 1930er und 1940er Jahren erste Musik-Hitparaden und -charts. Das im Besitz des niederländischen Mischkonzerns The Nielsen Company befindliche Magazin erscheint wöchentlich und veröffentlicht offizielle US-Verkaufscharts für Musikalben (The Billboard 200), Singles (The Billboard Hot 100) und weitere Hitlisten für verschiedene Musikrichtungen, darunter R&B, Hip-Hop, Country und Latin. Via Google Books hat man kostenfrei auf die Jahrgänge von 1942 bis 2009 Zugriff.

Mother Jones
Das linksliberale überregionale Magazin wurde erstmals im Jahr 1976 veröffentlicht. Benannt nach der amerikanischen Gewerkschafterin Mary Harris „Mother“ Jones ist es auf investigativen Journalismus, häufig zu politischen Themen und sozialrechtlichen Angelegenheiten, spezialisiert. Die Zeitschrift wird von der Foundation for National Progress in San Francisco alle zwei Monate herausgegeben und kommt auf eine Auflage von 240.000 Exemplaren. Mehrfach wurden die Berichte des Magazins preisgekrönt. Zu den Autoren zählten u. a. Barbara Ehrenreich, Molly Ivins, Ralph Nader, Randy Shilts und Marc Cooper, zu den früheren Herausgebern Michael Moore. Via Google Books lassen sich kostenfrei die Ausgeben Mai 1976 bis Jan/Feb 2000 einsehen.

New York Magazine
Das Magazin erschien erstmals im Jahr 1968 und ging aus einer Sonntagsbeilage der New York Herald Tribune (1924-1966) hervor. Die amerikanische Illustrierte erscheint wöchentlich und deckt eine Vielzahl an Themen ab, darunter Politik, Essen & Trinken, Theater, Mode und Persönlichkeiten aus New York City. Zu den Autoren zählten u. a. so bekannte Autoren wie Nicholas Pileggi, Tom Wolfe oder die Feministin und Frauenrechtlerin Gloria Steinem. Die von Milton Glaser und Clay Felker entwickelte Zeitschrift war von 1976 bis 1991 in Besitz von Rupert Murdoch und wird heute von New York Media, LLC herausgegeben. Via Google Books hat man kostenfrei Zugriff auf die Ausgaben April 1968 bis Dezember 1997.

Hinweis auf aktuelle Jahrgänge
Die neuesten Jahrgänge von Billboard (1991 bzw. 1994 ff.), Mother Jones (1990 bzw. 1993 ff.) und New York Magazine (2005 bzw. 2006 ff.) sind von der FU lizenziert und können direkt über die E-Zeitschriftenliste abgerufen werden. Dort steht im Vergleich zu Google Books mehr Benutzerkomfort (u. a. Abspeichern und Ausdrucken der Artikel in verschiedenen Formaten) zur Verfügung.

Schweizer Online-Plattform „e-Helvetica“ gestartet

Im letzten Monat ging die Plattform e-Helvetica online. Momentan noch im BETA-Test, bietet sie kostenfrei Zugang zu den digitalen Sammlungen der Schweizerischen Nationalbibliothek.

Neben historischen Websites werden elektronisch publizierte Bücher, Periodika, Hochschulschriften und Amtsschriften angeboten. Außerdem können gedruckte Werke abgerufen werden, die nachträglich digitalisiert wurden. Aus urheberrechtlichen Gründen ist ein Teil neuerer Forschungsliteratur u. a. des S. Karger Verlags nur für Angehörige der Schweizer Nationalbibliothek zu benutzen. Die FU verfügt über eigene Lizenzen zum E-Zeitschriften- und E-Book-Angebot des Schweizer Verlags.

Vor dem Zugriff auf ein Digitalisat muss man einmal die Nutzungsbedingungen akzeptieren, die am inken Bildschirmrand erscheinen. Die Volltexte selbst liegen als durchsuchbare PDF-Dateien vor (teilweise erreichen die Dateien jedoch eine Größe von mehr als 150 MB). Leider ist auch die Suche noch nicht ganz ausgereift, was man spätestens z. B. bei der gleichzeitigen Recherche nach Berichtszeitraum bemerkt.