Technische Probleme bei Mahnungen behoben
Ab dem 3. November 2025 kehren wir wieder zum Normalbetrieb mit gebührenpflichtigen Mahnungen für die entsprechenden Statusgruppen zurück.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis!
Das Blog der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
Interview mit Jürgen Christof, Sprecher von Berlin Universities Publishing (BerlinUP)

Die Universitätsbibliothek ist Teil von BerlinUP – dem gemeinsamen Open-Access-Verlag der Freien Universität, Humboldt-Universität, Technischen Universität und der Charité. In einem neuen Interview erläutert Jürgen Christof, Direktor der UB der TU Berlin und Sprecher von BerlinUP, wie der Verlag den freien Zugang zu Wissen fördert.
BerlinUP steht für Diamond Open Access: Forschungsergebnisse werden weltweit frei zugänglich gemacht, ohne Gebühren für Autor*innen oder Leser*innen. Finanziert wird der Verlag gemeinschaftlich durch die beteiligten Universitätsbibliotheken. Damit entsteht eine faire, nicht-kommerzielle Alternative zu kostenpflichtigen Publikationsmodellen.
Ziel ist es, wissenschaftliche Qualität, Offenheit und digitale Souveränität zu verbinden. BerlinUP veröffentlicht Monografien, Sammelbände und Zeitschriften aus allen Fachbereichen – bislang über 20 Bücher und zwölf Journals – und unterstützt Forschende umfassend beim Open-Access-Publizieren.
Wie das genau funktioniert, können Sie im vollständigen Interview mit Jürgen Christof auf der Website der Berlin University Alliance nachlesen.

16. Jahrestagung für wissenschaftliche Universitätssammlungen 2025 in Berlin
Vom 9. bis zum 11. Oktober 2025 findet in Berlin die 16. Jahrestagung für wissenschaftliche Universitätssammlungen statt.
Unter dem bewusst provokant gewählten Motto „Ist Sammeln zeitgemäß?“ widmet sich die Tagung der grundlegenden Reflexion wissenschaftlicher Sammlungspraxis. Sammlungen sind mehr als bloße Ansammlungen von Objekten – sie dienen der Forschung, der Lehre, dem Wissenstransfer und der gesellschaftlichen Kommunikation. Doch was geschieht, wenn Disziplinen sich verändern oder verschwinden und Sammlungen „übrigbleiben“? Welche Kriterien leiten uns bei der Entscheidung, ob Sammlungen übernommen, weitergeführt oder neu aufgebaut werden sollen?
Ein zentrales Thema wird der Umgang mit begrenzten Ressourcen sein. Die Frage nach dem „richtigen Maß“ des Sammelns betrifft nicht nur die Finanzierung, Lagerung und Erhaltung, sondern hat auch ethische und ökologische Dimensionen.
Teilnahme & Anmeldung
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei – die Tagung wird vor allem durch Mittel der Berlin University Alliance (BUA) im Bereich „Sharing Resources“ gefördert. Eingeladen sind alle Personen, die sich für die Arbeit mit und an Universitätssammlungen interessieren.
Hier geht’s zum Programm & zur Anmeldung
Organisiert wird die Tagung von den zentralen Sammlungskoordinator*innen der Partnerinnen der BUA und der Gesellschaft für Universitätssammlungen e.V.. Veranstaltungsorte sind Einrichtungen der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin.



Wissenschaftlich arbeiten – aber wie findet man eigentlich gute Literatur?
Die Fachbibliothek Geowissenschaften unterstützt Sie ab sofort mit einem neuen Online-Angebot: den Rechercheguides. Sie wurden speziell für die drei Institute des Fachbereichs entwickelt:
• Geologische Wissenschaften
• Geographische Wissenschaften
• Meteorologie
Warum Rechercheguides?
Ganz einfach: Damit Sie schneller, gezielter und stressfreier zur passenden Literatur kommen. Ob Hausarbeit, Abschlussarbeit oder Forschungsprojekt – der Rechercheguide ist Ihr erster digitaler Anlaufpunkt, wenn es um wissenschaftliche Quellen geht.
Was bieten die Guides?
📚 Datenbank-Links zu den wichtigsten fachrelevanten Recherchetools
🎥 Video-Tutorials, die euch Schritt für Schritt durch die Suche führen
✍️ Tipps zum Zitieren und zu weiteren Aspekten wissenschaftlichen Arbeitens
🔗 Direkteinstiege in unsere Online-Angebote und Services
Die Seiten sind übersichtlich strukturiert – inspiriert von den international etablierten LibGuides, wie sie viele Bibliotheken nutzen.
Für wen sind die Rechercheguides gedacht?
Für alle, die an den drei Instituten studieren, lehren oder forschen – und natürlich auch für alle anderen, die sich für geowissenschaftliche Themen interessieren und sich bei der Literaturrecherche besser orientieren wollen.
👉 Jetzt entdecken
Hier geht’s zu den Rechercheguides der Fachbibliothek Geowissenschaften
The Earth Sciences Library now supports you with a new online service: research guides. They show you how to quickly and efficiently find scholarly literature – with databases, tutorials, and practical tips on citing sources.
Why research guides?
Quite simply: so that you can find the right literature faster, more efficiently, and with less stress. Whether you’re writing a term paper, thesis, or research project, the research guide is your first digital port of call when it comes to scientific sources.
What do the guides offer?
📚 Database links to the most important subject-relevant research tools
🎥 Video tutorials that guide you step by step through the search process
✍️ Tips on citing sources and other aspects of academic work
🔗 Direct access to our online offerings and services
The pages are clearly structured—inspired by the internationally established LibGuides used by many libraries.
Who are the research guides intended for?
For anyone who studies, teaches, or conducts research at the three institutes—and, of course, for anyone else who is interested in geoscience topics and wants to improve their literature research skills.
👉 Discover now
Click here for the research guides geography
Universitätsbibliothek unterstützt Umsetzung der Reform der Forschungsbewertung
Die Freie Universität Berlin ist der Coalition for Advancing Research Assessment (CoARA) beigetreten – einer europaweiten Initiative für die Reform der wissenschaftlichen Leistungsbewertung. Ziel ist es, weg von eindimensionalen Metriken wie dem Journal Impact Factor zu kommen und Forschungsqualität in ihrer ganzen Vielfalt sichtbar und anerkennbar zu machen.
Mit mit Beitritt verpflichtet sich die Freie Universität, innerhalb eines Jahres einen Aktionsplan zu erarbeiten und innerhalb von fünf Jahren konkrete Reformschritte umzusetzen. Bewertet werden sollen nicht nur klassische Publikationen, sondern auch Beiträge wie Forschungsdaten, Software, Open Access-Veröffentlichungen oder gesellschaftlicher Wissenstransfer.
Wir wollen eine Forschungs- und Bewertungskultur befördern, die den Fokus auf Kreativität, Zusammenarbeit und Verantwortung legt – und damit Wissenschaftler*innen auf allen Erfahrungsstufen transparente Rahmenbedingungen und nachhaltige Karriereperspektiven eröffnet.
Professor Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin
Rolle der Universitätsbibliothek
Die Universitätsbibliothek (UB) übernimmt bei der Umsetzung eine zentrale koordinierende Rolle. Als Partnerin für Open Science, Forschungsdatenmanagement und wissenschaftliches Publizieren bringt sie ihre Expertise in den Reformprozess ein. Die UB:
– unterstützt Forschende mit Beratungs- und Schulungsangeboten,
– stellt notwendige Infrastrukturen bereit und
– fördert die Entwicklung disziplinspezifischer, qualitativer Bewertungspraktiken in enger Zusammenarbeit mit Vertreter*innen des gesamten Fächerspektrums der Freien Universität.
Ein besonderer Fokus liegt auf Partizipation: Gemeinsam mit Fakultäten und Fachbereichen sollen neue, faire und transparente Bewertungsansätze entwickelt werden – praxisnah und auf die jeweiligen wissenschaftlichen Kontexte abgestimmt.
Warum ist das wichtig?
Der Beitritt zur CoARA ist ein Bekenntnis zu Offenheit, Diversität und Qualität in der Forschung. Er stärkt die Sichtbarkeit unterschiedlicher wissenschaftlicher Leistungen und unterstützt nachhaltige Karrierewege – gerade auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Reform trägt dazu bei, Fehlanreize abzubauen und die integrale Qualität wissenschaftlicher Arbeit stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Mehr Informationen:
Kontakt für Rückfragen:
Dr. Julian Vuorimäki
Universitätsbibliothek, Abteilung Forschungs- und Publikationsservices
vuorimaeki@ub.fu-berlin.de
Quelle: Erlebte Geschichte – Freie Universität Berlin Fotograf: Doris Tausendfreund
Die Bausubstanz vieler Gebäude der Freien Universität Berlin muss erhalten oder saniert werden. Dabei ergeben sich oft Probleme, die vorher nicht absehbar waren – wie der Verdacht auf gefährliche Materialien oder fehlende Dokumentationen wichtiger Bauelemente. Auch der Denkmalschutz kann sich als zusätzliche Herausforderung erweisen.
Keine leichte Aufgabe für die Technische Abteilung in Zeiten knapper finanzieller Mittel. In dem neuen Film der Online-Ausstellung Erlebte Geschichte erhalten Sie Einblicke in die Herausforderungen der Sanierungsfälle.
Erlebte Geschichte
Von Beginn an war die Freie Universität Berlin geprägt von Leidenschaft und dem festen Willen, einen Ort freien akademischen Austauschs zu schaffen – ohne äußere Einflussnahme. Das Ringen um den richtigen Weg war oft herausfordernd, spiegelte aber stets das große Engagement der Beteiligten wider. Sie prägten die Universität – und die Universität prägte ihr Leben.
In dem Projekt teilen sie ihre Geschichten.
Datum: 17. Oktober 2025
Uhrzeit: 10:00–13:00 Uhr
Ort: Seminarzentrum der Freien Universität: Raum L 115, Otto-von-Simson-Str. 26
Am 17. Oktober 2025 öffnet die neu belebte Open Science Working Group an der Freien Universität erstmals ihre Türen – und lädt alle Interessierten herzlich zur Auftaktveranstaltung Open Science in Action ein.
Vielfalt der offenen Wissenschaft erleben
Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Kurzvorträgen, Postern und Demos, die einen Einblick in laufende Projekte und Tools aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen geben. Die Spannweite reicht von Replikationsstudien in den Wirtschaftswissenschaften bis hin zu Citizen-Science-Initiativen in der Meteorologie – ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie vielfältig und praxisnah offene Wissenschaft gelebt werden kann.
Raum für Austausch und Zusammenarbeit
Neben dem fachlichen Input bietet die Veranstaltung bewusst Raum für persönliche Begegnungen, Diskussionen und Vernetzung. Ob Einsteigerin oder Open-Science-Expertin – alle sind eingeladen, sich einzubringen, Fragen zu stellen oder eigene Erfahrungen zu teilen.
Mit diesem Event startet die Open Science Working Group in eine neue Phase. Künftig wird sie regelmäßig Formate zum Austausch, zur Diskussion und zur Weiterentwicklung offener Forschungspraktiken an der Freien Universität organisieren – interdisziplinär, praxisnah und offen für alle.
Jetzt anmelden!
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 10. Oktober 2025 per E-Mail an: 📧 open-science@fu-berlin.de
Die EndNote-Lizenz der Freien Universität wird zum April 2027 auslaufen und nicht verlängert. Grund dafür ist ein Präsidiumsbeschluss auf Basis einer Entscheidungsgrundlage des Service Portfolio Boards der Freien Universität vor dem Hintergrund haushälterischer Überlegungen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Lizenzierung an den Softwareservice der FUB-IT: software@fu-berlin.de.
Citavi bleibt – Citavi Web kommt
Für alle, die wissenschaftlich arbeiten und ihre Literatur strukturiert verwalten möchten, steht weiterhin Citavi zur Verfügung. Ab dem 01.08.2025 wird zudem Citavi Web bereitgestellt – eine moderne, browserbasierte Lösung, die auch für Mac-Nutzende geeignet ist. Bis zum Ende der Lizenzlaufzeit ist auch Endnote noch vollumfänglich nutzbar.
Damit bieten wir eine leistungsstarke Alternative zu EndNote, die sowohl eine lokale als auch webbasierte Nutzung abdeckt.
Unterstützung beim Wechsel
Um den Umstieg bestmöglich zu gestalten, erarbeitet die Universitätsbibliothek aktuell eine Exitstrategie für EndNote-Nutzer*innen. Diese soll Sie dabei unterstützen, Ihre vorhandenen Literatursammlungen in ein neues System zu übertragen.
Ab Spätsommer 2025 werden Informationsveranstaltungen angeboten, in denen verschiedene Umstiegsoptionen vorgestellt werden. So können Sie das für Ihre Arbeitsweise passende System auswählen. Im Wintersemester 2025/26 folgen dann gezielte Schulungen für den Wechsel – insbesondere von EndNote zu Citavi bzw. Citavi Web.
Mailingliste für Infos & Termine
Für aktuelle Informationen rund um den Ausstieg aus EndNote, zur Datenmigration und zu Schulungsterminen empfehlen wir die Anmeldung in unserer Mailingliste:
👉 https://lists.fu-berlin.de/listinfo/literaturverwaltung
Fragen?
Bei individuellen Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich bitte an:
📧 literaturverwaltung@ub.fu-berlin.de
Die Forschung in der Veterinärmedizin berührt Felder, die auch in der Humanmedizin ein Thema sind. Ob das Beheben der Folgen von Milzverletzungen oder die Optimierung der Behandlung von Knochenbrüchen – viele der Erkenntnisse, die aus der Arbeit mit Tieren gewonnen werden, lassen sich auch für die Arbeit mit menschlichen Patienten nutzen.
Die Online-Ausstellung „Erlebte Geschichte“ der Freien Universität Berlin präsentiert einen neuen Themenfilm zur Veterinärmedizin: Von Ventilen, Kreuzbändern und Knochenplatten
Foto: Privatarchiv Prof. Brunnberg, Fotograf unbekannt



Eindrücke vom ersten Kongresstag
Auch 2025 ist die Universitätsbibliothek (UB) mit einem vielseitigen Programm und insgesamt 15 Beiträgen auf der BiblioCon vertreten.
Vom 24. bis 27. Juni präsentieren zahlreiche Kolleg*innen in Vorträgen, Labs, Podiumsdiskussionen und Postersessions, wie wir aktuelle Themen rund um Open Science, digitale Transformation, Nutzerforschung und Personalentwicklung aktiv mitgestalten.
Sascha Eckhold beleuchtet in seinem Kurzvortrag das Zusammenspiel von Open Educational Resources und digitaler Barrierefreiheit.
Im Bereich Digitalisierung und KI stellen fünf Kolleg*innen das Projekt „Der Research Assistant in Primo und KI-gestützte Datenbanken – ein Test in progress“ vor.
Ergänzt wird dieses Themenfeld durch eine Posterpräsentation zur KI-Leitlinie von Berlin Universities Publishing, präsentiert von Michael Kleineberg.
Mehrere Beiträge stammen aus der Stabsstelle Benutzungsforschung:
Sina Menzel und Miriam Wildermuth präsentieren die Ergebnisse der groß angelegten Nichtnutzungsstudie „Out of Bib“.
Zudem lädt Sina Menzel zum interaktiven UX-Roundtable ein – mit der zentralen Frage: Wie betreiben wir eigentlich Benutzungsforschung in Bibliotheken?
Ein Impuls zur internen Weiterentwicklung kommt von der Stabsstelle Personalentwicklung: Im Vortrag „Braucht es eine eigene Personalentwicklung in der Bibliothek? Ja!“ plädieren Sigrid Abenhausen und Simone Schütte für systematische Personalstrategien im Bibliotheksbereich.
Die Bedeutung von Netzwerken und Partnerschaften beleuchten mehrere Beiträge aus dem Forschungsdatenmanagement:
Beispielsweise in der Paneldiskussion „Beyond the Methods Lab“ oder im #Freiraum-Panel zur Dekolonialisierung wissenschaftlicher Bibliotheken.
Cosima Wagner bringt hier mit einem DACH-weiten Netzwerk neue Impulse in die Debatte um Machtstrukturen und Wissensproduktion ein.
Kolleg*innen des Open Research Office Berlin berichten über die BUA Participatory Research Map, Peer-to-Peer-Beratung und den „Legal Helpdesk“.
Außerdem beleuchten sie, wie Open Science Policies erfolgreich implementiert werden können.
Johanna Gröpler stellt mit dem „Referenzrahmen WISAR“ ein Instrument zur Förderung wissenschaftlicher Arbeit in Bibliotheken vor.
Ergänzend dazu wird das innovative Workshopformat „Wissenschaftliches Schreiben im Tandem“ präsentiert – eine Kooperation von Fachinhalten und Schreibkompetenz.
Die Beteiligung an der BiblioCon 2025 zeigt: Wir sind nicht nur Dienstleisterin, sondern aktive Mitgestalterin im Wissenschafts- und Bildungsbereich.
Mit Themen von Barrierefreiheit über KI bis hin zu dekolonialen Perspektiven bringen unsere Kolleg*innen frische Ideen und starke Impulse in die Fachcommunity ein.
Wir freuen uns auf den Austausch vor Ort in Bremen!