Online-Test für „PONS Großwörterbuch Griechisch“

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis voraussichtlich 5. Februar 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei auf das PONS Großwörterbuch Griechisch (= Neugriechisch) zugegriffen werden.

Bei der Datenbank handelt es sich um ein zweisprachiges deutsch-griechisches/griechisch-deutsches Großwörterbuch mit über 160.000 Stichwörtern und Wendungen sowie mehr als 200.000 Bedeutungsangaben. Laut Anbieter beinhaltet es ein einen reichhaltigen Fachwortschatz aus Wirtschaft, Recht, Naturwissenschaften und Technik und wurde mit Hilfe von muttersprachlichen Experten erstellt.

Das PONS Großwörterbuch Griechisch wird auf der Online-Plattform von Ubidictionary angeboten, wo es einen dauerhaften FU-Zugriff auf die Datenbanken Biblioteca Italiana Zanichelli, Il Tommaseo, La Zanichelli und Lo Zingarelli zur italienischen Sprache gibt.

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Neuer Online-Fachinformationsdienst Politikwissenschaft gestartet

Unter dem Namen POLLUX ist seit gestern der Fachinformationdienst (FID) für die Politikwissenschaft online gegangen. Das noch im Aufbau befindliche Portal soll die überregionale politikwissenschaftliche Forschung in Deutschland nachhaltig optimieren. Es wird von der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen gemeinsam mit ihrem Projektpartner, der GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, entwickelt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bis Sommer 2019 mit ca. 1,5 Mio. Euro gefördert.

In Zusammenarbeit mit der entsprechenden Fachcommunity soll POLLUX u. a. Zugriff auf elektronische Verlagspublikationen (E-Books, E-Journals, E-Articles), wissenschaftliche Open Access-Dokumente, Forschungsdaten sowie Inhalte aus Fachdatenbanken und Zeitungsarchiven anbieten.

Die Recherche ist kostenfrei, der Zugriff auf die lizenzpflichtigen Inhalte kostenpflichtig:

  • über 38.000 E-Books von u. a. Cambridge University Press, Routledge, Oxford University Press,Sage, Nomos, Springer VS, De Gruyter, Palgrave Macmillan, Barbara Budrich, World Scientific etc.
  • mehr als 1,5 Mio. Nachweise zu Zeitschriftenartikeln aus mehr als 1.000 politikwissenschaftlichen Fachzeitschriften
  • Factiva – lizenzpflichtiges Archiv für Presseartikel, mit tagesaktueller Auswertung tausender Tageszeitungen (die FU hat u. a. die Konkorrenzprodukte Nexis und wiso Presse lizenziert)
  • über 500.000 Nachweise zu gedruckten politikwissenschaftlichen Monografien (mit Bestelloption über kostenpflichtigen Dokumentenlieferdienst Subito)
  • 2000 sofort bestellbaren gedruckten Monografien
  • 1,0 Mio. Open-Access-Dokumente
  • über 360.000 Beiträge aus politikwissenschaftlichen Sammelwerken

PolitikwissenschaftlerInnen, die an einer Hochschule oder einer nicht-kommerziellen Forschungseinrichtung in Deutschland tätig oder Mitglied in einer politikwissenschaftlichen deutschen Fachgesellschaft (DVPW, DGfP) sind, haben laut Anbieter die Möglichkeit, kostenfrei auf die lizenzpflichtigen Inhalte zuzugreifen. Dafür muss man sich einmalig mit dem Account-Typ „Politikwissenschaftler“ registrieren. Studierende, Wissenschaftler in anderen Disziplinen und anderweitig Interessierte können sich als „Standardnutzer“ registrieren und Recherchen oder Literaturlisten abspeichern. Für das 1. Quartal 2018 sind u. a. auch maßgeschneiderte Neuerscheinungslisten geplant.

Nachdem die DFG jahrzehntelang ein System der Sondersammelgebiete (SSG) an wissenschaftlichen Bibliotheken gefördert hatte, wurde dieses seit 2013 sukzessive durch sogenannte Fachinformationsdienste für die Wissenschaft (FID) abgelöst. Gegenwärtig noch in Planung befinden sich u. a. Online-Portale für Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel/Universitätsbibliothek Leipzig), Geschichte (Bayerische Staatsbibliothek), Jüdische Studien (Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.), Lateinamerika, Karibik und Latino Studies (Ibero-Amerikanisches Institut) sowie Soziologie (GESIS/Universitäts- und Stadtbibliothek Köln).

Wir werden die Entwicklungen in diesem Bereich weiterverfolgen und darüber im Biblioblog berichten.

Social Explorer: Testzugriff auf US-Censusdaten & mehr

Die Datenbank wurde nach dem Testzeitraum nicht weiterlizenziert.

Bis Ende Januar 2018 kann über das FU-Campusnetz kostenfrei die Datenbank Social Explorer getestet werden.

Die preisgekrönte, kommerzielle Website präsentiert US-amerikanische Census-Daten der Jahre 1790 bis heute. Der United States Census ist eine alle zehn Jahre stattfindende Volkszählung, die die Verfassung der Vereinigten Staaten vorsieht. Social Explorer bereitet die vom United States Census Bureau (USCB; offiziell „Bureau of the Census”) gesammelten Daten durch Berichte, Animationen und über 250.000 demographische und sozio-ökonomische Karten auf. Ergänzt wird das Material durch u. a. folgende Daten:

  • American Community Survey (2005-2016): Der ACS ersetzt seit 2005 die „Langform“ der Zehnjahreszählung durch Daten zur Demografie, Wohnverhältnissen, zum sozialen Bereich und der Wirtschaft aus einer Stichprobe von 3 Mio. Haushalten.
  • FBI Uniform Crime Report (2010-2015)
  • Amerikanische Wahlergebnisse (1912-2017)
  • Daten zur Religionszugehörigkeit (1980, 1990, 2000, 2010)
  • US-Geschäftsverläufe (2014)
  • County Health Rankings und Roadmaps-Programmdaten (2010-2016)
  • Census-Daten des Vereinigten Königreichs und Kanadas (beide 2011)
  • Eurostat (1990, 2000, 2010-2014)
  • World Development Indicators (bis 2015)

Insgesamt bietet Social Explorer Zugriff auf 40 Milliarden Datenelemente und 500.000 Variablen an und kümmert sich auch automatisch um die Inflationsbereinigung. Die regelmäßig aktualisierten Daten lassen sich in verschiedene Excel- (97, 2000, 2003, 2007) bzw. CSV-Format sowie in gängige Statistikanalyse-Tools wie SAS, R, Stata und GIS exportieren bzw. via Permalink über soziale Netzwerke teilen. Auch bietet Social Explorer weitere Skripte zum Auslesen von Daten an. Die bislang kostenfreie Version bietet „nur“ die Grundfunktionen sowie den Zugriff auf die Census-Daten aus dem Jahr 2000 an.

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Online-Material zu Literaturnobelpreisträgern García Márquez und Ishiguro

Gabriel García Márquez (2009)
Gabriel García Márquez (2009)

Kurz nach der Ehrung der diesjährigen Nobelpreisträger am Sonntag hat das Harry Ransom Center an der Universität von Texas in Austin die Gabriel García Márquez Collection kostenfrei online veröffentlicht.

Die Sammlung bietet Zugriff auf zahlreiche digitalisierte Objekte aus dem Nachlass des kolumbianischen Schriftstellers und Journalisten (1927-2014). Enthalten sind u. a. Manuskripte zu veröffentlichten und unveröffentlichten Werken, Forschungsmaterial, Fotografien, Sammelalben, Briefwechsel, Zeitungsausschnitte, Notizbücher, Drehbücher, Druckmaterialien, Ephemera sowie eine Tonbandaufnahme von García Márquez‘ Nobelpreisrede aus dem Jahr 1982. Nicht enthalten sind die zehn Entwürfe zu seinem letzten, nicht fertiggestellten Roman En agosto nos vemos (engl.: We’ll See Each Other in August), dessen erstes Kapitel 2014 von der spanischen Zeitung La Vanguardia veröffentlicht wurde.

Der Nachlass des Autors war im Jahr 2014 für 2,2 Mio. US-Dollar durch das Harry Ransom Center angekauft worden. Es wird eine englische und spanischsprachige Nutzer-Oberfläche angeboten. Insgesamt verbrachten Bibliothekare, Archivare, Studenten und Techniker rund 18 Monate, um das Material im Volltext in den beiden Sprachen durchsuchbar zu machen (vgl. INFOdocket.com). Laut Anbieter ist gegenwärtig die Hälfte des Archivguts online abrufbar.

Eine Inspiration war García Márquez scheinbar auch für den diesjährigen Literaturnobelpreisträger Kazuo Ishiguro, wenn man dessen Nobelpreisvorlesung studiert. Im auch in deutscher Übersetzung vorliegenden Text  Mein napoleonischer Abend – und andere kleine Offenbarungen nimmt uns der Brite japanischer Herkunft mit auf eine Reise in den Herbst 1979 und die entscheidenden Momente, die ihn zum Schriftsteller werden ließen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Bob Dylan nahm Ishiguro am Sonntag die Auszeichnung persönlich in Stockholm entgegen. Sein  überschaubares Œuvres aus sieben Romanen sowie einem Kurzgeschichtenband ist gerade frisch von der Universitätsbibliothek eingekauft worden (Ausgaben des Heyne-Verlags, 2016) und über das Bibliotheksportal Primo vorbestellbar:

Bild: Festival Internacional de Cine en Guadalajara (CC-BY-2.0, via Wikimedia Commons)

Digitale Bibliothek zu Südostasien

Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist die kostenfreie ASEAN Digital Library (ADL).

Die ADL ermöglicht eine Suche über die digitalisierten Bestände von zehn Nationalbibliotheken aus dem Verband südostasiatischer Nationen (engl.: Association of Southeast Asian Nations, ASEAN). Nachgewiesen werden gegenwärtig über 80.000 Objekte, u. a. Bücher, Handschriften, Karten, Zeichnungen, Gemälde, Fotografien, Zeitungen, Forschungsarbeiten, sowie Audio- und Videomaterialien aus folgenden Ländern:

  • Brunei (146 Objekte)
  • Indonesien (259)
  • Kambodscha (3568)
  • Laos (12.168)
  • Malaysia (1268)
  • Myanmar (5)
  • Philippinen (9867)
  • Singapur (26.113)
  • Thailand (209)
  • Vietnam (29.337)

Das Projekt wurde vom National Library Board of Singapore (NLB) ins Leben gerufen, unterstützt vom ASEAN Committee on Culture and Information (COCI).

Die Recherche-Maske unterstützt alphanumerische Zeichen. Die ASEAN Digital Library soll laut Anbieter laufend um weitere Inhalte bzw. Partnerinstitutionen ergänzt werden.

„Digital Democracy“ für US-Bundesstaaten

Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist das kostenfreie Online-Plattform Digital Democracy.

Die Datenbank wurde vom Institute for Advanced Technology and Public Policy an der California Polytechnic University in San Luis Obispo entwickelt. Sie ermöglicht die Recherche nach Video-Aufnahmen zu öffentlichen Anhörungen von Gesetzgebungsausschüssen der US-Bundesstaaten Kalifornien und New York ab dem Jahr 2015 fortlaufend. Aufnahmen aus Florida und Texas sind in Vorbereitung.

Die Videos wurden transkribiert und können nach Stichwörtern, Thema, Redner, Institution oder Datum durchsucht werden. Ferner lassen sich Aussagen und Positionen der einzelnen Teilnehmer sowie zum Teil andere wichtige Informationen wie die Annahme zu Spenden oder Geschenken darstellen. Darüber hinaus bietet Digital Democracy die vollständigen Texte, die Geschichte und andere Informationen zu Gesetzesvorlagen, die vom Gesetzgeber der jeweiligen Bundesstaaten eingeführt wurden sowie Analysen und Informationen zu bevorstehenden Anhörungen. Nach kostenfreier Registrierung haben Nutzer die Möglichkeit, Inhalte in einem persönlichen Bereich abzuspeichern, die bereitgestellten Videos selber zu schneiden oder E-Mail-Alert-Dienste zu nutzen.

Kostenfreies „Grimm-Portal“ online

Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist das kostenfreie Grimm-Portal der Universität Kassel.

Das im Aufbau befindliche Online-Portal versammelt Grimm-Bestände des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der Universitätsbibliothek Kassel, die in einem gemeinsamen Projekt digitalisiert wurden. Es handelt sich hierbei um Briefe von und an Jacob und Wilhelm Grimm, weitere handschriftliche Zeugnisse der Familie Grimm, Handexemplare der Grimmschen Privatbibliothek, darunter eigene Werke der Brüder Grimm sowie Ausgaben anderer Autoren mit handschriftlichen Eintragungen der Brüder. Außerdem finden sich hier Bilder, Visitenkarten und zeitgenössische Rezensionen aus dem Nachlass der Brüder Grimm.

Die Digitalisate, die teilweise auch an anderer Stelle abrufbar sind (Online-Plattform ORKA der Universität Kassel und Arcinsys), werden im Grimm-Portal zusammengeführt und in einer eigens entwickelten thematisch strukturierten Umgebung präsentiert.

Der Beschreibungstext ist weitgehend den Informationen des Anbieters entnommen

Kostenfreies „Graphikportal“ gestartet

Der Betrieb des „Dokumentationszentrums UN – EU“ wird eingestellt. Die entsprechende Literatur bleibt im Bestand und ist weiterhin zugänglich.

Neu im Datenbank-Infosystem (DBIS) nachgewiesen ist das in diesem Monat online gegangene, kostenfreie Graphikportal.

Das Graphikportal präsentiert erstmals die Bestände graphischer Sammlungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien auf einer gemeinsamen Online-Plattform und stellt diese für die wissenschaftliche Recherche zur Verfügung. Gegenwärtig sind mehr als 300.000 digitalisierte Werke kostenfrei abrufbar, darunter Objekte von Albrecht Dürer, Max Liebermann, Adolph von Menzel, Rembrandt oder Henri de Toulouse-Lautrec. Bevorzugte Sammlungsbestände sind Handzeichnungen, Malerei auf Papier (inklusive Inkunabeln) sowie sämtliche druckgraphisch hergestellte Werke. Im Graphikportal finden sich auch Illustrationen aus anatomischen Lehrbüchern, Scheibenrisse oder Entwürfe für Monogramme. Künstlerische Fotografie wird aufgrund der Vielfalt der Bestände zunächst ausgeschlossen.

Derzeit vernetzt sind die Bestände aus 24 Sammlungen zahlreicher Institutionen, darunter die Kupferstichkabinette von Berlin und Dresden, die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig, die Universitätsbibliotheken von Frankfurt/Main und Heidelberg, die Albertina in Wien, die Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel sowie die ETH Zürich. Das Graphikportal wird vom Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg betrieben, einer Einrichtung der Philipps-Universität Marburg.

Zwei kritische Stimmen zum neuen Online-Portal haben sich bereits eingefunden, nachzulesen in den Blogs von Archivalia (Klaus Graf) und arthistoricum.net (Georg Schelbert, HU Berlin).

Neue freie Datenbank: Repensando Guernica

Neu in das Datenbank-Infosystem (DBIS) aufgenommen wurde die kostenfreie Datenbank Repensando Guernica.

Die Datenbank enthält die Ergebnisse eines Forschungsprojektes am Museum „Reina Sofía“ in Madrid. In diesem Projekt wurden Materialien gesammelt, die mit Pablo Picassos Gemälde „Guernica“ in Verbindung stehen. Zu den enthaltenen Materialien zählen u.a. Korrespondenzen zwischen Institutionen, Zeitungsartikel, Fotografien sowie interne Museumsdokumente. Insgesamt werden in der Datenbank ca. 2000 Dokumente/Digitalisate zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus wird ein hochauflösendes Digitalisat von „Guernica“ angeboten. Das Gemälde kann unter der Einwirkung von ultraviolettem und infrarotem Licht betrachtet werden.
Ein Download der enthaltenen Materialien ist nicht möglich.

Neues Online-Zeitzeugenarchiv zum Holocaust

Das Fortunoff Video Archive ist ab 1. Juni 2019 im gesamten FU-Campusnetz zugänglich.

193px-Auschwitz-birkenau-main_trackAb sofort ist in den Räumen der Universitätsbibliothek die Datenbank Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies kostenfrei nutzbar.

Die Freie Universität Berlin bietet deutschlandweit als erste Einrichtung Zugriff auf die Datenbank der Yale University mit ca. 4500 Video-Interviews mit Überlebenden des Holocaust an. Die Online-Ressource ist allerdings nicht über das Campusnetz, sondern „nur“ über den Multimediaraum (118 G) in der Universitätsbibliothek nutzbar. Der Raum kann im Vorfeld für FU-Angehörige kostenfrei reserviert werden (Infos zur Raumbuchung).

Das Fortunoff Video Archive enthält Zeitzeugen-Interviews mit einer Gesamtdauer von über 12.000 Stunden und in 22 Sprachen. Die Interviewten berichten über das Überleben im Versteck und in den Konzentrations- und Vernichtungslagern sowie über ihre Erfahrungen als Widerstandskämpfer und Befreier. Die in den Videos verwendete Interviewmethode legt besonderen Wert darauf, dass die Überlebenden ihre Erzählung selbst strukturieren können. So werden die Interviewten als Experten und Expertinnen ihrer eigenen Lebensgeschichte verstanden. Die Datenbank gilt als Wegbereiter der videografierten Oral History und ein Vorläufer des bekannteren Visual History Archive (VHA), das die FU Berlin ebenfalls lizenziert hat.

Die Rercherche nach den Video-Interviews erfolgt etwas umständlich in Orbis, dem Online-Katalog der Yale University. Hierfür muss im Suchschlitz das Kürzel „hvt“ (= Holocaust Video Testimony) möglichen Suchbegriffen vorangestellt werden (s. in DBIS hinterlegte Anleitungen). Bei erstmaliger Nutzung ist eine kostenfreie Registrierung beim Anbieter erforderlich. Die Bereitstellung der Videos kann bis zu 72 Stunden in Anspruch nehmen!

Weitere Zeitzeugen-Archive online im Überblick

Bild: Auschwitz II – Birkenau – Eingangstor und Hauptgleis (Fotograf: C.Puisney, Lizenz: CC-BY-SA-3.0/GFDL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Auschwitz-birkenau-main_track.jpg)