Primo-Videos für Eilige

Die Universitätsbibliothek hat neue Video-Tutorials zum Bibliotheksportal Primo gedreht.

Schon länger gibt es das ca. 6-minütige Überblicksvideo, die Primo-Rundreise. Das Video erklärt anhand einer Beispielrecherche die Basics von Primo.

Zwei junge Kolleginnen in der Universitätsbibliothek haben sich in das Programm Adobe Captivate eingearbeitet und haben nun eine neue Serie von Kurztutorials – „Tutorials für Eilige“ – in Angriff genommen.

Dieses Format bietet Interessierten die Möglichkeit, sich in wenigen Minuten über einzelne Features oder Funktionen von Primo zu informieren.

Die Videos sind als mp4 veröffentlicht und demzufolge tauglich für Smartphone und Tablets. Die Primo-Videos sind auch direkt auf der Startseite des Bibliotheksportals Primo verlinkt.

Wir wünschen viel Spass!


Kommentare und Kritik sind ausdrücklich erwünscht. Entweder hier als Kommentar oder gerne auch per Mail an das UB-Webteam.

Einfach Informationen von der EU erhalten

Logo_AskTheEUDie Europäische Union besteht nicht nur aus 28 Mitgliedsstaaten, sondern auch aus einigen Behörden. Jeder der 500 Millionen Menschen in der EU hat das Recht Informationen von EU Behörden anzufragen. Da kommt es gerne mal vor, dass einigen Menschen die gleichen Fragen stellen, immer und immer wieder. Dem kann man einfach entgegenwirken und diesen Menschen und auch den Behörden das Leben vereinfachen. Über das Portal AskTheEU.org können Menschen Anfragen an die 133 Behörden der EU stellen. Diese sind dann verpflichtet, innerhalb von 15 Werktagen zu antworten. Sobald die Antwort eingetroffen ist, wird sie für andere Besucher auf der Seite sichtbar gemacht. So kann man nach bestimmten Inhalten der Fragen oder auch nach Behörden, an die die Fragen gestellt wurden, suchen.

Bei der Seite handelt es sich um ein Projekt der NGO Access Info Europe, die für das Recht auf den Zugang zu Information kämpfen.

Ein solches Portal ist auch speziell für Deutschland verfügbar, es handelt sich dabei um FragDenStaat.de.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Primo und die chinesischen Schriftzeichen

Mit zwei Graduiertenschulen im Bereich Ostasien wird an der Freien Universität ein deutschlandweit einzigartiger Bestand von ostasiatischer Literatur aufgebaut. Im FU-Katalog des Bibliotheksportals Primo[1] verzeichnen wir derzeit rund 50.000 originalschriftliche Medien in chinesischer, koreanischer und japanischer Schrift, Tendenz steigend.

Bisher mussten chinesische Schriftzeichen, die nicht nur in China und Taiwan sondern auch in Japan sowie Nord- und Südkorea verwendet werden, in unterschiedlichen Schreibweisen eingegeben werden, um alle vorhandenen Bestände im Bibliotheksportal zu finden. Ursache ist die Herausbildung verschiedener Schreibvarianten der chinesischen Schriftzeichen, die im Verlauf der Jahrtausende ihres Gebrauchs entstanden sind (die älteste Verwendung von Schriftzeichen datiert auf die Zeit 1200-1050 v. Chr.). Um solche ideographischen Varianten bei der Suche zu berücksichtigen, wurde im Dezember 2015 auf Initiative der Campusbibliothek der Freien Universität Berlin die TSVCC Mapping Table[2] der Hong Kong Innovative Users Group (HKIUG) eingespielt, die die Vollständigkeit der Suchergebnisse deutlich verbessert. So müssen äquivalente Schreibweisen nicht mehr manuell berücksichtigt werden (z.B. 龟 OR 龜), sondern werden automatisch von der Suchmaschine einbezogen.

Ein Hinweis für Profis: Derzeit ist die Suche in CJK-Originalschriften noch nicht zuverlässig, weil die in Primo implementierte Indexierung bisher nur für lateinische Schriften optimiert ist. Wir arbeiten an einer Lösung und erwarten weitere Verbesserungen im Herbst 2016.

[1] https://primo.fu-berlin.de
[2] https://hkiug.ln.edu.hk/unicode/hkiug_tsvcc_table-UnicodeVersion-1.0.html

Der Text für dieses Postings wurde von Cosima Wagner, Amir Moghaddass aus der Campusbibliothek und Johannes Hercher aus der UB erarbeitet.

Karte der Zensur

Mapping_media_freedomAus einer Zusammenarbeit der Organisationen Reporter ohne Grenzen, Index on Censorship und der Europäischen Journalisten Förderation (EJF), einem Zweig der Internationalen Journalisten Förderation (IJF) ist mithilfe der Finanzierung durch die Europäische Kommission ein Projekt entstanden, welches die Verletzung der Pressefreiheit, die Zensur und die Bedrohung von Journalisten in den Staaten der Europäischen Union sowie den Nachbarstaaten visualisiert.

Die Angaben über die Pressezensur bei Mapping Media Freedom werden per Crowdsourcing gesammelt, das heißt, jeder kann einen Vorfall melden. Durch die Angabe zum Ort des Geschehens werden die Vorfälle einer Karte zugeordnet, über die man eine gute Übersicht erhält. Zusätzlich sind alle Vorfälle auch filter- und herunterladbar.

 

Noch mehr Informationen zur EU bekommen Sie in unserem Dokumentationszentrum UN-EU.

Literaturtipps in Primo

bibtip_200wNeben dem Artikel-Empfehlungsdienst bX („Empfehlungen“) gibt es im Bibliotheksportal Primo jetzt auch Empfehlungen für Bücher. Das Recommendersystem BibTip bietet in der Ergebnisliste Links auf inhaltlich verwandte Titel, die andere Primo-NutzerInnen auch interessant fanden, und die bei der Literaturrecherche zu einem bestimmten Thema hilfreich sein können. Die Empfehlungslisten werden dabei auf Basis der Nutzungsstatistik der Titelaufrufe in Primo ermittelt.

Das sieht dann beispielsweise so aus:

BibTip

Lassen Sie sich inspirieren!

E-Tutorial zur Informationskompetenz

Viele Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg stehen im Abitur vor dem Problem, eine Hausarbeit/Seminararbeit/Besondere Lernleistung/Präsentationsprüfung vorbereiten zu müssen.

tutorial_ikEin neues Selbstlern-Tutorial soll SchülerInnen dabei unterstützen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule der Medien Stuttgart und der Arbeitsgruppe Schüler des Netzwerkes Informationskompetenz (NIK) Berlin/Brandenburg, an dem auch Bibliothekarinnen der Freien Universität mitgearbeitet haben.

Inhalte des Tutorials:
Wie finde ich ein Thema?
Welche Medien brauche ich?
Wo suche ich?
Wie suche ich?
Was habe ich gefunden?
Wie schreibe ich eine Hausarbeit?

Das Tutorial enthält Features für eine interaktive Lernkontrolle.

Es ist auch für StudienanfängerInnen geeignet.

Um sich über unser Recherchetool, das Bibliotheksportal Primo zu informieren, empfehlen wir unser knapp 6-minütiges Video-Tutorial.

Einführungskurse in der Philologischen Bibliothek

Zum Semesterstart bieten wir wieder Einführungskurse für die Philologische Bibliothek und für die Recherche an.

Folgende Termine haben wir im Angebot:

  • 07.04.2014                       9:15 – 10:45 Uhr
  • 08.04.2014                       13:15 – 14:45 Uhr
  • 09.04.2014                       14:15 – 15:45 Uhr
  • 10.04.2014                       13:15 – 14:45 Uhr
  • 11.04.2014                       10:15 – 11:45 Uhr
  • 14.04.2014                       13:15 – 14:45 Uhr
  • 15.04.2014                       10:15 – 11:45 Uhr
  • 16.04.2014                       16:15 – 17:45 Uhr
  • 17.04.2014                        9:15 – 10:45 Uhr

Wer teilnehmen möchte, kann sich unter: informationskompetenz@philbib.fu-berlin.de anmelden.
Benötigt wird ein eigenes Notebook und ein funktionierender Zedat-Account.

 

„Scirus has retired“

homepage_logoScirus, die „dienstälteste“ Suchmaschine für wissenschaftliche Inhalte, wurde Ende Januar 2014 leider eingestellt.
Die Suchmaschine, die seit 2001 vom Elsevier-Verlag betrieben wurde, bezeichnete sich selbst als weltweit umfangreichste wissenschaftliche Suchmaschine. Ihr Index umfasste zuletzt über 500 Millionen wissenschaftliche Dokumente vor allem aus Open-Access-Repositories, aber auch Webseiten. Die Inhalte lagen meist im Volltext und kostenfrei vor, die Suchmöglichkeiten waren sehr differenziert.
Elsevier möchte nach eigenen Angaben seine Kräfte auf das Kerngeschäft konzentrieren und verweist auf der Website „Scirus has retired“ auf seine kostenpflichtigen Angebote ScienceDirect und Scopus. Die Datenbank ScienceDirect hat die FU dauerhaft lizenziert, für die Datenbank Scopus besteht ein zweijähriger bezahlter Test bis Ende 2014.

Ihren Dienst eingestellt hat auch die wissenschaftliche Suchmaschine Scientific Commons. Sie wurde am Institut für Medien und Kommunikationsmanagement der Universität St.Gallen entwickelt und verstand sich als eine Plattform, die die Suche nach frei zugänglichen wissenschaftlichen Publikationen aus allen Fachgebieten ermöglichte. Über die Suchmaschine waren mehr als 30 Millionen Publikationen von über 1000 Dokumentenservern aus über 60 Ländern auffindbar.

Wissenschaftliche Suchmaschinen können interessant sein, um an Informationen für das Studium zu gelangen. Sie bieten neben den Volltexten aus Open-Access-Quellen mitunter auch einen Link zu Volltexten, die über die Uni lizenziert sind. Der Zugriff von außerhalb des FU-Campus auf diese Volltexte ist für FU-Angehörige möglich mit Hilfe des VPN-Clients (Virtual Private Network) oder des Eintrags des entsprechenden Proxy-Servers in den Browser.

Drei wichtige wissenschaftliche Suchmaschinen sind auch weiterhin über unsere Digitale Bibliothek erreichbar: BASE, Google Scholar und OAIster.

Wskazówki wyszukiwania po polsku

Przy wyszukiwaniu w katalogu online i innych bazach danych uzyskuje się lepsze rezultaty, jeżeli stosuje się określone wskazówki wyszukiwania. Na przyklad:

[jwplayer mediaid=“16415″]

Sie finden das Video, in dem das Recherchewerkzeug der Trunkierung erläutert wird, auch in deutscher, englischer und russischer Sprache unter den Recherche-Tipps der Bibliothek für Sozialwissenschaften und Osteuropastudien. Weitere Erklärvideos sollen dort folgen.

Danke an Beata Wilczewska für die polnische und an Elena Bolotina für die russische Übersetzung!

Link des Monats Juli 2012: The European Library

The European Library ist eine im Juni 2012 neu gestartete Internet-Plattform, die Bestände von 48 Nationalbibliotheken und einer wachsenden Anzahl von Forschungsbibliotheken in Europa vernetzt. Für die Bundesrepublik Deutschland sind die Deutsche Nationalbibliothek, die Bayerische Staatsbibliothek, die Staatsbibliothek zu Berlin sowie die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel als Datenlieferanten dabei.

NutzerInnen können zurzeit 9.550.610 digitale Objekte und 103.420.869 bibliografische Daten suchen und nachnutzen.